Mal in Kürze meine Einschätzung: Ihr habt Euch informiert und Ihr geht mit der richtigen Grundhaltung dran. Das wird schon klappen bei Euch.
- Ab und an mal 7 Stunden allein sein ist nicht optimal, finde ich aber noch vertretbar – WENN der Hund mit dem Alleinebleiben klarkommt.
- Wie lange die Eingewöhnung dauert, bis er damit klarkommt, ist individuell verschieden, auch bei einem etwas älteren Hund, der das Alleinebleiben in seinem vorherigen Zuhause kannte. Ihr solltet euch daher mehr als nur ein paar Tage Zeit nehmen, das auszuprobieren und ggf. zu trainieren. Man merkt es aber sehr schnell (im Zweifel mit Kameraunterstützung), ob der Hund mit den Schultern zuckt und pennen geht oder ob er die ganze Zeit unruhig auf Euch wartet und Stress hat. In jedem Fall ist es ratsam, vor der Anschaffung drüber nachzudenken, ob eine eventuell nötige Zwischenlösung mit Hundesitter machbar ist und an wen man sich da wenden kann.
- Ob es okay ist, den Hund mit den Kindern kurzfristig allein zu lassen, liegt vor allem an den Kindern. Wenn es vernünftige Kinder sind, die verstehen, dass ein Hund kein Spielzeug ist, ist das in Ordnung. Aber da steht ein Lernprozess hinter, den Neuhundehalter in jedem Alter erstmal durchlaufen müssen: Dass der Hund auch mal in Ruhe gelassen wird. Und dass man nicht immer weiter Faxen macht, weil der Hund ja voll drauf anspringt und total lustig rumflippt. Das ist für Kinder unter Umständen noch etwas schwerer zu verstehen als für Erwachsene, wo die Grenze zwischen "wir haben Spaß zusammen" zu "der Hund wird total wuschig gemacht" ist.
Gibt aber auch genug Kinder, für die der Familienhund nicht soo aufregend ist, als dass man da mehr mit macht als gemeinsam auf dem Sofa rumzulümmeln. Ist 'ne Typfrage.
- Beim Spitz fällt mir als Allererstes "Wachtrieb" ein. Viel mehr weiß ich über die Rasse nicht, da bist Du sicher besser informiert. Trotzdem habt ihr bestimmt geklärt, dass Eure Wohnsituation so ist, dass die nächsten Nachbarn nicht bei jedem Beller auf die Barrikaden gehen, oder?