Beiträge von Phantomaus

    Ja, in der Wohnung spielen tut auch der Wohnung nicht gut...

    Ich finde es total okay, beim Spielen auch mal gemeinsam mit einem Zerrseil rumzualbern, warum nicht. Man merkt es schon, wenn so ein Spiel aus dem Ruder läuft und nicht mehr lustig ist. Dann kann man es immer noch sein lassen.

    Ansonsten ist so ein Lieblingsspiel(zeug) eine feine Sache, die man auch erziehungstechnisch gut nutzen kann. Zum Beispiel zum Apportieren, zum „warten“ üben, zum Suchen, um zur Belohnung für irgendwas damit zu zergeln - Euch fällt schon was ein!

    Er knabbert viel, an Stoff oder er versucht es mit den Füßen oder den Händen. Es ist kein wirkliches Beißen, eher so ein vorsichtiges Rumkauen. Habe schon Beißspielzeug für ihn, dass er auch nutzt, aber er kommt immer wieder zu mir. Seit zwei Tagen brummt er noch. Am Anfang dachte ich, er knurrt, aber es ist mehr so aus dem Bauch ein Brummen Und ab und zu einmal bellen. Dabei geht er vorne runter und streckt den Schwanz hoch. Ist es richtig wenn ich ihn dann rausschicke? Im Flur legt er sich dann ruhig auf seinen Platz. Muss ich mir wegen des Brummens Sorgen machen?

    Das vorsichtige Knabbern an den Händen ist eine zärtliche Geste. Wenn Du das nicht magst, ist es okay, den Hund nicht darin zu bestärken, aber Du solltest wissen, wie es gemeint ist.

    Das Brummen und dabei "verbeugen" ist eine Spielaufforderung. Auch da muss man nicht jedesmal mitmachen, aber man sollte es auch nicht immer für eine schlechte Idee halten :winken:

    Edit: Das klingt wirklich nach einem netten und aufgeschlossenen Hund, der da zu Dir gefunden hat!

    Frage mich gerade, wie das bei anderen Tieren mit der Wahrnehmung von "scharf" aussieht. Mein alter Vater versucht nämlich gerade, durch großflächiges Ausbringen von Chilipulver irgendwelche Ratten im Garten zu vertreiben. Der hat die Niederlage von "Mama gegen Charly mit Tabasco" wahrscheinlich längst vergessen :pfeif: . Wenn Chili gegen Ratten eine wirkungsvolle Methode wäre, hätte sich das wahrscheinlich längst rumgesprochen. Aber ich bin ja froh, wenn er mit ungiftigem Zeug rumhampelt, also bestärke ich ihn darin, es zu versuchen ;-)

    Da ja gerne zum Verhindern von Fressen vom Eßbarem Zeug auf dem Boden im Training Brötchen mit extrem scharfen Zutaten verwendet wird, dürfte ein Hund das schon spüren :ka:

    Schönen Gruß
    SheltiePower

    Ich höre die Theorie auch zum ersten Mal, aber für mich macht es Sinn. All die Leute, die ich kenne, die mit "scharfer Sauce" dem Hund das Stehlen abgewöhnen wollten (inklusive meiner Mutter vor vielen, vielen Jahren damals beim Familienhund) sind nämlich gescheitert. Scharf stört wohl viele Hunde nicht weiter - ob sie's nun schmecken oder nicht...

    Ich finde es immer krass, wie schnell die Leute mit "Anzeige" und "verklagen" bei der Hand sind. So eine kleine Beleidigung im Straßenverkehr kann man doch wirklich wegstecken, ohne beleidigt zu sein.

    Wenn ich falschrum durch eine Einbahnstraße fahre, rechne ich damit, dass die Leute mir Beschimpfungen hinterherrufen. Das nehme ich dann billigend in Kauf.

    Hallo trashtom,
    lass Dich nicht verrückt machen von dem Spezialwissen hier.

    Euer Hund ist gerade in der Pubertät, der probiert sich aus, das ist total normal. Das gilt es jetzt in vernünftige Bahnen zu lenken, denn sowohl Labrador als auch Weimaraner freuen sich über eine Beschäftigung, bei der sie zeigen können, was sie draufhaben. Der Jagdtrieb ist handhabbar, wenn man ihn konstruktiv nutzt - zum Beispiel für Mantrailing, Fährtenarbeit, Dummytraining und ähnliches. Eine Hundeschule, die sich damit auskennt, kann Euch zeigen, wie ihr mit dem Hund sinnvoll ZUSAMMEN arbeiten könnt. Denn dafür sind sowohl Weimaraner als auch Labradore gemacht.

    Kann gut sein, dass Eurer Retrieverclub entsprechende Angebote hat - denn auch die Retriever sind ja eigentlich Jagdhunde. Wenn Ihr den Eindruck habt, dass die Trainer dort mit Eurem Kasper nicht so recht weiterwissen, sucht Euch eine andere Hundeschule. Er ist nicht automatisch ein Problemhund, bloß weil er blaues Blut hat und gerade ein bisschen rumspinnt!

    Eigentlich gehört diese Frage ins Haushaltsforum, aber hier waren ja vor ein paar Seiten ein paar Quittenfans unterwegs:

    Wie macht man schmackhaftes Quittengelee?

    Hier die Straße runter stand eine Kiste mit Quitten zum Mitnehmen, da habe ich mal zugegriffen und heute mein Glück mit Quittengelee versucht: Das Ergebnis schmeckt nach (fast) nichts.

    Ich habe mich nach diesem Rezept gerichtet. Hat jemand ein besseres? Okay, man hätte vielleicht noch Gewürze dazugeben können, aber wenn man zu der flauen Zitronenwasser-Quittenbrühe noch Zimt, Vanille oder Anis dazugeben würde, würde man von den Quitten doch erst recht nichts mehr schmecken?

    @BlueDreams Das Problem kenne ich leider auch nur zu gut... Kann keine Empfehlung aussprechen, nur eine Warnung: Die Firma Levi's hat auch solche schwarzen Jeans. Ganz furchtbar. Ich habe da drei Stück von, weil ich im Laden immer dachte "Oh, diese ist besser!". Nein, ist sie nicht. Die blauen sind besser - ich hätte aber auch lieber schwarze. Und rätsele genau wie Du, was die schwarzen seit ein paar Jahren plötzlich so fusselanfällig macht...