Es reicht meistens, so zu tun, als ob man die gleichen Interessen wie der Hund hat. Mal im Laub rumwühlen, in einen Maulwurfshaufen pieken oder einen Baum streicheln. Unwiderstehlich für den Hund, da mitzumachen. Wenn man dabei noch zufällig ein paar Kekse findet, um so besser. Spaßig für Hund und Halter – und es führt dazu, dass der Hund insgesamt ein kleines bisschen mehr auf einen achtet. Weil: Es kann ja gut sein, dass Du jederzeit etwas Cooles findest, was sie nicht verpassen darf!
Beiträge von Phantomaus
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Die Threaderstellerin hat keine Kinder, Katzen oder andere Hunde. Wenn der Bruno mal "frech" wird, ist kein schwächeres Familienmitglied gefährdet. Sowas ist ja (zu Recht!) immer ein wichtiges Kriterium und sehr oft ein Grund, weswegen Tierheimhunde zum Rückläufer werden.
Das sind zwei Erwachsene, die einen engagierten Eindruck machen, genug Zeit und eine Lebenskonstellation haben, die auch zu einem etwas anspruchsvolleren Hund passt. Wenn er sich zu einem brastigen "Ich finde alle Rüden doof, sämtliche Handwerker auch und wenn mir jemand meine Quietscheente klaut, dann hackt's"-Hund entwickeln sollte, kommen die schon damit klar.
Und wenn er zu einem faulen Sofahund werden will, auch. Kann beides passieren. Liegt halt dran, wie unsicher der Bruno eigentlich ist – und ob er die Führung gerne abgibt oder nicht. -
Ich wüsste jetzt nicht, was an ganz wilden Dingern der Bruno jetzt noch zu Hause auspacken sollte.
Nichts, was man nicht in den Griff bekommen sollte?! Da habe ich am wenigsten Angst vor.Der wird die Verhaltensweisen auspacken, die für einen jungen Schäferhundrüden normal sind. Ressourcenverteidigung, Artgenossenpöbeleien, Wach- und Schutztrieb zum Beispiel. Kann alles total aus dem Ruder laufen, wenn man nicht aufpasst – oder keine große Sache sein, wenn man da ein bisschen ein Auge drauf hat.
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Ich möchte nur nicht rein „emotional“ handeln sondern schon aufgeklärt an die Sache ran gehen.
Genau. Und deswegen vereinbart ihr eine Probewoche, geht das ganz sachlich an und bringt den Hund dann halt nicht wieder zurück.
Wenn Du wissen willst, was auf Dich zukommt:
- Du kannst sicher sein, dass der Hund nach ein paar Wochen oder Monaten bei Euch frecher wird. Dass er ausprobiert, WIE gemütlich er es sich bei Euch machen kann. Weil er ja gar nicht so ein harter Draußen-Hund ist.- Und er wird sich Feinde machen in der Nachbarschaft und bei den Leuten auf der Hundewiese. Weil er ein Schäferhund ist und viele Menschen denen nicht über den Weg trauen. Da muss er gar nichts weiter für tun.
- Er wird irgendeine überraschende Macke auspacken oder ein blödes Hobby entwickeln, das Ihr im ersten Moment nicht richtig ernstnehmt. Ihr werdet gut aufpassen und lange trainieren müssen, um ihm das wieder abzugewöhnen oder um das Hobby in vernünftige Bahnen zu lenken.
- Er wird tierisch haaren.
- Du wirst mit Deinem Freund darüber streiten, wie man den Hund richtig erzieht. Und wer jetzt wieder bei welchen Gelegenheiten inkonsequent war.
- Du wirst von unmöglichen Leuten auf der Straße angelabert, die Dir Erziehungstipps geben, Dich für jeden Hundehaufen in der Straße verantwortlich machen oder Dir irgendeinen Mist hinterherrufen.
Aber Du hast dann natürlich einen Hund. Das macht einiges wieder wett.
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- entspanntes Spazierentrödeln für mich und Hund begleitet mich, ohne dass ich dauernd maßregeln muss
Diese entspannten Trödelspaziergänge finde ich für den Hund auch total wichtig! Finde da raus, mit welcher Leinenlänge das am Besten geht und gib ihr soviel Länge. Damit der Hund auch mal verträumt rumschnuffeln kann und nicht ständig überraschend einen Ruck von der Leine mitkriegt.
Zwischendurch mal kleine Aufgaben stellen, zusammen was Lustiges machen oder punktuell Aufmerksamkeit einfordern kann man ja trotzdem noch. Die lange Leine ist ja nur dazu da, dass der Hund nicht stiften geht. Nicht dafür, dass sie nur noch stumpf neben Dir her latschen darf.
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...wenn jemand einen Link zu einem "Hundekotze optisch wegzauberndem Teppich" verbockt und Du denkst, "Mist, das will ich aber sehen".
Rotbunte: Das Bild im Spoiler tut's nicht.

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Jetzt krankt auch noch mein Kirschbaum rum: Der kleckert plötzlich mit "Harz", und zwar nicht zu knapp.
Ich habe schon gegoogelt und das Phänomen heißt offenbar Gummose. Und sollte behandelt werden. Aber wie, zum Teufel? Das Harz tritt am Stamm aus. Da kann ich nichts beschneiden?
Ich weiß auch nicht, was die Ursache für das Problem sein könnte. Der Baum hat keine Verletzungen und auch keine besonderen Beanspruchungen irgendwelcher Art abgekriegt. Zumindest nicht oberirdisch. Unterirdisch habe ich im Zuge der Gartenumgestaltung vielleicht ein, zwei dickere Wurzeln beschädigt. Kann das daran liegen? Ich mache mir schon ein bisschen Sorgen, dass nach meinem Walnussbaum jetzt auch noch mein Kirschbaum bestandsgefährdet ist.
Kann mich jemand beruhigen oder mir Tipps geben?
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Dieser Blick
Zum dahin schmelzen !
Warum können unsere Hunde immer so schauen ? Da wird man echt schwach und das wissen die
Der erste, der den Trick mit dem Blick wahrscheinlich zufällig herausgefunden hat, war ein wilder Wolf.

Und dann ein nicht mehr ganz so wilder Wolf und seine Freunde. Dieser Blick hat sich natürlich über mehrere zehntausende Jahre in der hündischen Genetik gehalten. Individuen, die den Blick nicht draufhatten - tja, bei denen lief's dann nicht mehr so doll mit der Domestikation. Hat sich rausgemendelt. Wer heutzutage als Hund unterwegs ist, kann so gucken. Alle. -
Ein Hund lässt sich doch nicht wie eine Handtasche klauen?
Ich denke mal, im laufenden Betrieb (= beim Spaziergang) kommt es praktisch nicht vor, dass jemandem der Hund von der Leine geklaut wird. Erst recht nicht, wenn der besagte Hund größer als eine Handtasche ist.
Diese unbeholfenen Komplimente und seltsamen Kaufangebote haben wir fast alle schon mal für unseren Hund bekommen. Da muss man sich nichts drauf einbilden
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Bei den Rüdenhaltern kommen auch immer mal wieder bizarre Deckanfragen dazu – da kannst Du Dir ja schon mal 'ne passende Antwort überlegen! -
Kann man irgendwas selbst machen um Stockflecken zu verhindern? Gibt ja so Tapeten mit Dämmung, macht sowas zum Beispiel für die Außenwand Sinn? Sonst irgendwas, das man tun kann? Kann man vom Vermieter da irgendwas fordern bzgl. Dämmung oder so?Du wirst ja sicherlich ohnehin neu streichen: Dann kannst Du Schimmelschutzmittel mit in die Farbe mischen. Gibt's im Baumarkt.
Wenn der Vormieter mit einmal überstreichen das Problem beseitigt hat, gehe ich davon aus, dass es wirklich ein Problem mit dem Lüften war. Sonst kommen Stockflecken nämlich ganz schnell wieder.