Beiträge von Phantomaus

    Jil war 9, als Cinnia hier eingezogen ist. Es hat halt 9 Jahre gedauert, bis der durchgeknallte Hund so gesettled war, dass man riskieren konnte, da einen leicht zu beeindruckenden Welpen dazuzusetzen. :D

    Und es hat alles super geklappt. Die Erziehung von Cinnia war ein Kinderspiel, weil die sich wirklich viel vom großen Hund abgeguckt hat. Dinge, die Jil sowieso immer konnte (wie alleinebleiben, apportieren und ins Wasser gehen) genauso wie Dinge, für die ich bei Jil sehr, sehr lange gebraucht habe (Rückruf, an mir orientieren, halbwegs ordentlich an der Leine laufen).

    Klar, im ersten halben Jahr musste ich öfter mal eine extra-Runde mit dem großen Hund gehen, damit die auch ordentlich ausgelastet und beschäftigt ist. Und ab und an extra-Ausflüge mit dem Welpen machen, um dies und das und jenes kennenzulernen. Das zusammen mit "achtmal am Tag mit dem Welpen raus", Hundeschule für den kleinen Hund und Training für den großen Hund frisst natürlich sehr viel Zeit, ist aber total schön.

    Dabei hat es natürlich geholfen, dass ich mit den Hunden nicht alleine dastand, sondern einen Partner habe, der auch mal ne Runde mit dem großen Hund gehen oder mit dem Hundekind zu Hause bleiben konnte.

    Das alles wurde viel einfacher, als beide Hunde große Runden laufen konnten. Jil war noch lange fit und konnte gut mit dem Junghund mithalten. Jetzt nicht unbedingt im gleichen Tempo, aber die grundsätzliche Neugier auf alles, was draußen passiert, hatten halt beide.

    Als Jil so mit 14 Jahren dann doch ein bisschen langsamer wurde, sind wir häufiger getrennte Runden mit den Hunden gelaufen. Und als sie 15 war, wurde es die Ausnahme, dass wir mit beiden Hunden zusammen gelaufen sind. Da musste man wirklich aufpassen, dass der (inzwischen taube) Trödelhund hinten nicht einfach andere Wege geht und der Raketenhund vorne nicht einfach eigene Entscheidungen trifft.

    Ich hätte nach Jils Tod nahtlos mit der Zweihundehaltung weitergemacht, aber mein Freund war (und ist) noch nicht so weit. Der hat halt gerade durch alte Eltern etc. zu viel anderes im Kopf... Aber ein zweiter Hund wird wieder einziehen - und zwar, so lange Cinnia noch fit und munter ist!

    Der Hund trägt seit fast zwei Wochen einen Schaumstoffkragen, weil sie sich das Ohr aufgefetzt hat und die Wunde genäht werden musste.

    Wir schlafen alle schlecht, weil das Riesending natürlich ziemlich stört. Aber es nützt ja nichts – man muss schließlich sicherstellen, dass der Hund nicht an der Wunde kratzt.

    Gestern ist der Hund aus dem Bett gestiegen und hat sich am Ohr gekratzt. Es war das andere Ohr, deswegen habe ich mich nicht groß aufgeregt. Aber: DER KRAGEN WAR ÜBERHAUPT KEIN HINDERNIS! Da kommt sie völlig problemlos und ohne Verrenkungen mit dem Hinterbein dran vorbei!

    Ich weiß nicht, wieso mir das nicht vorher ausgefallen ist. Wenn man EINMAL den Fehler im System gesehen hat, erkennt man glasklar, wieso das Ding nicht funktionieren kann.

    Fun fact: Bis jetzt hat sie das kaputte Ohr in Ruhe gelassen. Alles heilt gut. Gestern sind die Fäden gezogen worden. Aber Kragen weglassen traue ich mich auch noch nicht... :headbash:

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    Der Hund mit dem genähten Öhrchen: Ist es normal, dass da eine leichte Schwellung unter der Wunde ist? Es war halt ein ca. 2 x 3 cm großes Stück Haut abgerissen, das wieder angenäht wurde.

    (Beim Tierarzt habe ich die gleiche Frage mit dem gleichen Bild auch schon gestellt, habe aber noch keine Antwort. Und muss ggf. meinen Tag anders planen, falls wir nochmal zum Tierarzt müssen...)

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    Oh. Ich dachte an dieses selbsthaftende, gummierte Tape, das es auch beim Tierarzt gibt, wenn ein Zugang gelegt wurde? Und da noch ne Kompresse drunter, damit es an den Fäden nicht ziept.

    Wobei ich bei anderen Haltern schon gesehen habe, dass Gaffer-Tape bei kleinen Verletzungen direkt um das Ohr (oder die Rute) geklebt wurde und dann halt tagelang dranblieb, damit die Wunde nicht immer wieder aufgeht. Aber hier sind ja Fäden drin, das geht nicht.

    Shalea

    Ah! Das ist auch ne Idee! Dann braucht man ja gar keinen Snood mehr und eigentlich nur dieses selbstklebende Tape zweimal rum um Kopf und Ohr, oder? Da habe ich sogar eine Rolle von da, glaube ich!

    Ich brauche das Ganze nur für's Gassi. Drinnen hat sie einen Schaumstoffkragen, liegt beleidigt auf dem Sofa und bewegt sich nicht groß. Ich glaube, dauerhaft was drumzukleben ist keine gute Idee, sonst hätte die Tierärztin das gemacht.

    Ich habe ein Handarbeits-Problem, vielleicht weiß ja jemand was:

    Mein Hund hat einen genähten Riss am Ohr: Immer, wenn sie sich schüttelt, fängt's wieder an zu bluten. Also habe ich ihr einen Snood gebastelt, also einen engen Schlauchschal aus einem alten T-Shirt, mit dem die Schlappohren am Schlappen gehindert werden.

    Nun hat mein Hund aber flutschiges, kurzes Fell und der Snood rutscht in kürzester Zeit vom Kopf in Richtung Hals - und die Ohren flattern wieder frei.

    Ich habe jetzt eine Gummilitze eingezogen, um das Ganze am Kopf etwas fest ziehen zu können. Ich fürchte nur, das wird nicht reichen. Ich bräuchte irgendwas rutschhemmendes, was man innen auf den Stoff machen kann.

    Fixogum habe ich ausprobiert, das trocknet nicht so gummig auf wie erhofft. Vielleicht weiß ja jemand, was besser funktioniert?

    Ich hab auch eine Vogelfhausfrage. Ich hatte bis vor ein paar Monaten das Futterhaus frei auf einem Pfahl im Garten stehen. Irgendwann kamen nur noch Dohlen und Elstern und keine kleinen Vögel mehr. Also habe ich das Futterhaus umquartiert in einen Korkenzieherhaselstrauch. Das scheint für Dohlen nicht so gut zugänglich zu sein und, die Meisen und Rotkehlchen haben es gut angenommen.

    Nun sind allerdings die Korkenzieherzweige eine brilliante Kletterhilfe für anderes Getier. Ich habe schon zweimal Mäuse gesehen, die sich in aller Seelenruhe bedient haben. Die Vögel scheint's nicht zu stören, dass auch ab und an ein Nager vorbeischaut. Aber ich weiß nicht, ob es so schlau ist, Mäuse zu füttern. So ein paar Mäuschen im Garten sind kein Ding, aber ich will natürlich keine Riesenpopulationen anfüttern.

    Weiß jemand, wie weit Hausmäuse springen können? Vielleicht muss das Vogelhaus ja nur einen Tick weiter vom nächsten Ast weg sein, um unerreichbar zu werden?

    Bei Ratten weiß ich, dass die auf jeden Fall geschickter sind als ich. Die können weit springen, senkrecht an einem Pfahl hochklettern, balancieren und alles. Bei Ratten hätte ich keine Chance. Aber Mäuse? Kann ich die austricksen?