Beiträge von Julia127

    Hat Dein Hund "nur" eine Futtermittelallergie ? Trixie hat momentan auch wieder Probleme mit Bauchgrummeln und weichem Kot mit Schleim, sie hat aber auch noch IBD.

    Sie hat auch sehr viele Milben -und Pollenallergien und noch ein paar andere "Kleinigkeiten" auf die sie allergisch ist (z.B. Schimmel und Flöhe). Ansonsten gesundheitlich im Bereich der Verdauung wüsste ich nichts. :denker:

    Hat das Trixie denn bei jedem Futter oder gibt es Futter das sie problemlos immer verträgt?

    Ich hab schon einiges probiert in dem über 1 Jahr in dem ich jetzt Ausschlussdiät mache.
    Das einzige was bisher immer geht ist Herrmanns Pferd Pur und Süßkartoffel (selbstgekocht). Känguru (auch Herrmanns) ging auch über 2-3 Wochen. Das ist mir aber etwas zu teuer um es langfristig statt Pferd zu füttern. Nehm ich nur ganz selten mal zur Abwechslung.
    Jegliches Fertignassfutter (auch die hypoallergenen Sorten) z.B. von Ritzenberger, Vetconcept u.s.w) führen direkt zu durchschlagenden Ergebnissen inkl. viel Schleim. :ugly:
    Falls Ente nicht klappt wollte ich in ein paar Wochen mal Wild probieren...

    Vllt. sollte ich aber auch in die Richtung IBD mal kontrollieren lassen? Es kann doch nicht sein das so wenig geht... Was sind denn so Symptome für IBD?
    Sieht man das auf einem Ultraschall?
    (Das wird aus anderen Gründen bei Molly alle paar Monate gemacht und wäre wahrscheinlich sonst aufgefallen...)

    Sagt mal: Habt ihr das mal erlebt das sich eine Reaktion aufs Futter erst nach 6 Tagen über die Verdauung bemerkbar macht?

    Hund bekommt seit letzter Woche Freitag Ente.
    Null Probleme. Perfekter Kot. Keine Bauchschmerzen, kein Aufstoßen. Alles super.

    Heute nacht/heute früh ist sie über Stunden plötzlich unruhig. Ich bin mehrmals mit ihr raus weil sie es angezeigt hat. Sie konnte aber nicht "machen". Bis sie dann morgens um 5 Uhr mit sehr viel schleim durchsetzten Durchfall hatte... :muede:
    (Bei ihr ist sowas sonst immer eine Reaktion auf das Futter. Normalerweise hat sie diese Reaktion bei neuen Futterkomponenten aber sehr sehr schnell innerhalb von 24 bis max. 48 Stunden...)

    Aber kann das echt sein dass das von der Ente kommt wenn es fast eine Woche null Anzeichen gab? :skeptisch2:
    Kann das gerade irgendwie nicht glauben und weiss nicht ob ich erstmal trotzdem weiter Ente probieren soll...

    Hier im Thread klingt es halt so, als wäre das die rieeereesen Ausnahme

    Aber danke :)

    Zwischen "will andere Hunde auseinander nehmen" und "kommt problemlos mit auf die Hundewiese" gibt es viele Schattierungen.

    Die von den anderen Usern genannte Fälle scheinen ja auch nicht mit anderen Hund zu "spielen" bzw. spazieren zu gehen. Oder andere Hunde toll zu finden.

    Ich denke schon das ein Aktia lernen kann Hundebegegnungen auszuhalten (insbesondere wenn die Distanz zum anderen Hund und das Verhältnis zum Halter stimmt). Das wurde der TS ja auch hier so erklärt. Mit viel Arbeit KANN das gehen (ohne Garantien).

    Die TS will ihn aber gerne mit auf Hundespaziergänge nehmen. Mit den Hunden ihrer Freunde unkontrolliert agieren lassen.
    Ich kann mir nicht vorstellen das es viele Akita gibt, die man unkontrolliert mit anderen Hunden einfach "machen lassen" kann...

    @Neinauspfui Das ist natürlich hier jetzt alles sehr viel. Und ich verstehe absolut das du erstmal weitere Meinungen von Trainern einholen willst, die nicht nur in den anonymen Weiten des Internets, mit dir sprechen.

    Ich finde den Vorschlag einfach mal bei akita-in-not.de anzurufen und um Tipps/Hilfe zu bitten, sehr gut.
    Vllt. können die dir auch einen Trainer vermitteln, der sich mit Akita auskennt. Und dir auch ein realistisches Bild geben, womit du die nächsten Tagen/Monaten/Jahren rechnen musst.

    Die Rasse ist einfach sehr speziell und nicht jeder Wald-und-Wiesen-Trainer wird sich mit dem Umgang auskennen. Nicht umsonst gelten Akita als Katzen unter den Hunden. ;)
    Mit Zwang kommt man bei diesen Hunden nicht weiter. Ein (erwachsener) Akita der sich ungerecht behandelt fühlt, schmollt im besten Fall nur. Im schlimmsten Fall richtet er seine Aggressionen gegen den Halter. Das durfte ich schon ein paar Mal unterwegs miterleben und ist wirklich nicht schön.

    Den Trainer willst du ja sowieso suchen.
    Zusätzlich würde ich mich an deiner Stelle nach einer Huta umsehen die so Spezialfälle wie deinen nimmt. Hier in DE gibt es zumindest Hutas die die Hunde auf Wunsch auch nur "aufbewahren". Die kommen dann in einen ausgestatteten Raum mit zugang zu einem kleinen (sicher) umzäunten Bereich.
    Diesen Hund irgendeinem Studenten in die Hand zu drücken wäre absolut fahrlässig.
    Insbesondere weil sich dein Hund in den nächsten Monaten tatsächlich weiter verändern wird. Und ob er dann noch jemanden in die Wohnung bzw. wieder raus lässt, kann man jetzt kaum abschätzen. Er wird eben gerade erwachsen.

    Ich würde an deiner Stelle auch überlegen was du bereits bist in deinem Leben zu ändern.
    Frühmorgens und spätabends spazieren gehen, wird in deiner Wohnumgebung das Minimum sein. Genau wie lange Wege in Kauf zu nehmen, um in verlasseneren Gebieten spazieren zu gehen. Dazu musst du dir überlegen, wo und wie dein Hund sich ordentlich bewegen kann. Ansonsten fliegt der dir in Kürze um die Ohren weil sich da einiges bei ihm aufstauen wird.
    Evtl. Umzug?
    Solange er nicht alleine bleiben kann, wirst du auf viele sozieale Kontakte verzichten müssen. Und bis er das kann, kann es wirklich dauern. Bei erwachsenen Hunden ist es schwieriger so etwas bei zu bringen. Und bestimmte Rassen (wie eben Akita oder auch der Whippet z.B.) tun sich da nochmal schwerer, wenn das nicht von Klein auf geübt wurde.
    Meine Hündin hat die Problematik und nach nun 1-2 Jahren kann sie ca. 3 Stunden alleine bleiben.

    Wobei ich auch sagen muss: Selbst wenn du die Artgenossenaggression halbwegs in den Griff bekommst... (da gibt es keine Garantien für) Ohne ständige Regulierung wird dieser Hund nicht mit dir und den Hunden deiner Freunde spazieren gehen.
    Das ist einfach absolut unrealistisch von diesem Hund zu erwarten.
    Du wirst IMMER den Daumen bei ihm drauf haben müssen.

    Ich finde meinen Fehler einfach nicht. Ich kann nicht glauben, dass es nur die Rasse ist. Ständig sehe ich Schäfis, Staffs etc. auf der Hundewiese, völlig problemlos. Akitas können doch nicht extremer sein, oder?


    Wenn man sich die Charakterbeschreibungen zu dieser Rasse ansieht, ist es doch sehr sehr wahrscheinlich das es an der Rasse liegt. ;)
    Folgend mal die Beschreiungen der ersten drei Ergebnisse auf Google. Und zwei der drei Webseiten sind explizit dem Akita gewidmet und beschäftigen sich intensiv mit dieser Rasse...

    [...] Wer einen Hund sucht, der sich mit jedem anderen Hund verträgt und den man ohne Probleme auf einer Hundewiese frei laufen lassen kann, sollte sich nicht unbedingt für einen Akita entscheiden.


    Der Akita braucht eine hohe Individualdistanz und viele Akita spielen nicht mehr gerne mit anderen Hunden, wenn sie dem Welpen und –Junghundalter entwachsen sind.[...]

    [...]Zum einen hat der als Einzelgänger gezüchtete Akita nur wenig Bedürfnis nach hundlichen Kontakten, hält sich z.B. auf Hundewanderungen eher abseits – Kontakte zu Menschen sind ihm wichtiger als die zu seinesgleichen. Zum anderen ist da die große Individualdistanz des Akita – er erwartet von Entgegenkommenden, dass sie sich langsam nähern, höflich Abstand halten und Beschwichtigungsgesten zeigen.[...]

    [...]Wer vor hat, seinen Hund vor allem mit Besuchen der örtlichen Hundewiese auszulasten, ist mit einem Akita somit eher schlecht beraten.Akitas können dem Kontakt mit fremden Artgenossen meist nur wenig abgewinnen. Gute Sozialisierung mit anderen Hunden von Welpenbeinen an, hilft meist nur bedingt.[...]

    Bei uns gibt es im Schnitt werktags 90 Minuten Gassi (kein Freilauf) + Di/Do Obi-Training, Freitags oder Samstags wird gefaulenzt, am anderen Tag gibt es dafür mehr Programm (Wandern, Schwimmen, Rudelspaziergang etc.) und sonntags geht es nochmal zum Obi.
    Das ist so ziemlich das Standardprogramm mit dem wir gut auskommen.

    Das Programm ist ja echt gut mit dem Alltag vereinbar.
    Da es zwischen den Individuen offenbar große Unterschiede gibt, sollte man wohl wirklich bei der Züchterwahl sehr genau draufschauen.
    Jagdtrieb, wie es ein paar Beiträge vorher geschrieben wurde, fände ich z.B. echt blöd.

    Danke dir, werde mal den kompletten Thread durchwühlen.

    Absolut. Der HH ist das Problem. :muede:
    Ich liebe Flexis.
    Ich verwende bei Nutzung der Flexi ebenfalls Signale/Kommandos.
    Z.B. "Warte" oder "rechts" (wenn der Hund auf die rechte Seite laufen soll).
    Wichtig ist eben, wie einige schon schrieben, vorrausschauendes Handling. Ich bin dadurch noch nie irgendjemandem mit der Flexi in die Quere gekommen.

    Ich leine ausschließlich in Feld und Wald komplett ab. Also an Orten wo über eine große Fläche keine Autos fahren und sehr wenige Passanten unterwegs sind.
    Ich nutze die Flexi daher öfter im Alltag. Beim abendlichen Spaziergang durch die Siedlung. In der Arbeitspause wenn wir eine Runde gehen.
    Also in Situationen in denen Strassen relativ nah sind und die Flexi eine zusätzliche Absicherung ist.
    Kurze Leine verwende ich wenn ich einfach nur von A nach B will.

    Der März war auch hier recht teuer :muede: (10kg Hund). Zum einen weil der Futtervorrat aufgestockt wurde (der reicht für 3 Monate) und zum anderen wegen der gesundheitlichen Untersuchungen.

    TA: 139 Euro
    Physio: 55 Euro
    Dosen (Reinfleisch): 81 Euro
    Süßkartoffeln: 22 Euro
    Öl: 12 Euro
    Agilityhürden: 50 Euro

    Gesamt: 359 Euro

    Der April sollte eigentlich sehr günstig bleiben. Hoffentlich. Geplant sind nur 35 Euro für Physio.

    Aber ich habe nicht den Eindruck, dass angekommen ist, was hier alles schieflaufen kann und wieviel Arbeit es bedeutet.

    Den Eindruck hab ich auch...
    Es ist ja nicht so als ob alle die ihren ersten Hund "verziehen", sich einfach nicht bemüht hätten. Oder zu wenig Bücher gelesen hätten. Oder sich zu wenig mit ihrem Hund beschäftigt hätten.
    Bei der TE hört sich das an einigen Stellen so an.
    "Dann darf ich eben den Fehler XY nicht machen"
    Wenn es denn so einfach wäre.

    Das hat in vielen Fällen einfach mit Unerfahrenheit zu tun (z.B. ein Problem frühzeitig zu erkennen und gegenzulenken). Viele Hunderassen verzeihen solche Fehler und man kann das wieder ausbügeln.
    Bei den Spezialisten lässt sich einiges nicht wieder gerade biegen bzw. es HAT andere Konsequenzen.

    Allein die Balance zwischen Ruhe und Auslastung zu finden, damit der Hund nicht zum kreischenden Irrwisch an der Leine wird... speziell bei diesen triebigen Arbeitsrassen. Das kann man sich imo nicht anlesen. Woher soll das auch jmd. können der noch nie einen Hund hatte? (Und das meine ich wie gesagt nicht böse. Das ist eben einfach so.)

    Einige Aussagen sprechen da einfach auch für sehr viel Unerfahrenheit bzw. das noch nicht ganz verstanden wurde was einen Jagdhund ausmacht:

    Ich befürchte das Thema Katze und Hund ist völlig unabhängig von der Rasse.

    Ein Welpe ist nicht ein Stück Ton den man einfach nur formen braucht. Je nach Rasse bringt der einfach gewisse Eigenschaften mit, die sich auch nicht wegerziehen lassen.
    Von der Vorstellung dass das was die Rasse grundsätzlich ausmacht, wegerzogen werden könnte, sollte man sich wirklich verabschieden. Man kann es bestenfalls wenn man die Erfahrung hat, lenken.

    Meine Hündin hatte auch schon eine Taube im Maul (Hat sie auch noch nie gemacht). Die suizidale Taube lief seelenruhig vor ihre Nase, der Bewegungsreiz reichte aus. Der Unterschied ist einfach: Die Taube hat das überlebt. Meine Hündin ließ zwar erstmal nicht los aber wusste in dem Moment gar nicht was sie mit der Taube überhaupt machen soll.
    Und dann gibt es Hunde die schnappen sich die Vögel direkt aus der Luft.
    Da gibt es einfach sehr großé Unterschiede zwischen Rassen und zwischen den Individuen.