Beiträge von Julia127

    Lasst die Leute ihre Hybriden kaufen, solange es nicht solche Krankzüchtungen wie z.B. der Pomsky (Designerhund aus Pomeranian/Zwergspitz und Husky) ist, der nur durch künstliche Befruchtung entsteht.

    Da ist nur eben die Frage: wo zieht man die Linie? Und woher weiß man vorher was "Krankzüchtungen" sind wenn die Elterntiere und Vorgenerationen in der Regel nicht untersucht sind?

    Ein Nachbar hier in der Strasse hat einen Puggle (Mops x Beagle).
    Der Gedanke des Züchters war wohl: ein Mops mit besserer Atmung- Kreuz ich die doch einfach... Bekommen haben meine Nachbarn: eine chronisch kranke Jagdsau.
    Ein Teil der Welpen ist jetzt im Erwachsenenalter krank, ein anderer Teil nicht. Glückssache.

    Ich begrüße Neuzüchtungen (wie das gern genannte Beispiel Continental Bulldog) wenn da mit Hirn gekreuzt und ein Ziel formuliert und verfolgt wird.
    Wenn aber einfach wild zwei Rassen gemixt werden und der Produzent hofft dass das richtige rauskommt... finde ich persönlich (die Meinung muss ja nicht jeder teilen) nicht okay.

    Und ich hab da eben diesen Puggle vor Augen, der zwar freiatmend aber mit jetzt gerade mal drei Jahren eigentlich durchgehend in Behandlung ist und auch schon mehrere OPs hatte.
    Mal abgesehen davon das die Besitzer sich jetzt mit dem Hund arrangieren aber nicht so richtig glücklich sind. Sie wollten einen Begleithund und haben jetzt einen kranken Jagdhund.

    Naja...ist es denn zuviel verlangt, dass Menschen, die die Anschaffung eines Hundes planen, einfach mal Rassebeschreibungen lesen? Müssen Hunde neuerdings trendy vermarktet werden?
    Genau das hat vielen Rassen nämlich nicht gut getan.

    Ich hab den Smilie vergessen. :ugly:
    Das war natürlich nicht ernst gemeint und eher auf das Phänomen bezogen dass ein gelockter Hund mit anderem Etikett plötzlich kein Omahund mehr ist sondern richtig trendy. :headbash:

    Der Pudel gehört ja jetzt nun nicht zu den kranken Rassen und wird von Doodle-Interessenten gemieden weil Pudel so überzüchtet sind und der Interessent keine andere Wahl hat als auf eine "gesunde Alternative" (einen Doodle) auszuweichen.

    Es ist leider der Ruf des Pudels. Vllt. hätten Pudelzüchter da selbst drauf kommen und die Rasse einfach trendy umbenennen sollen.
    Allergikergeeignet, familienfreundlich und für jeden Spaß zu haben: Der Poodle (ehemals Pudel). (also zumindest hier in Deutschland ;) )

    Ich habe teilweise echt schwierigkeiten einen ungeschorenen Pudel von einem Doodle zu unterscheiden. :tropf:

    Ganz ehrlich: wenn mir optisch so ein lockiger Wuschelhund gefallen würde, würde ich mir einen Pudel holen und das Fell länger wachsen lassen. :ugly:

    Genauso traurig wie die Löwen die erschossen worden sind, als sich ein Mann mit der Absicht sich das Leben zu nehmen in deren Gehege gesprungen ist.

    Ja, mir fallen da auch aus dem stehgreif vier Fälle in China bzw. Asien ein bei denen verwirrte und/oder suizidale Personen mal eben so ins Tigergehege geklettert sind.
    In allen Fällen wurden die Tiger/Löwen erschossen.

    Mir fällt nur ein Fall ein bei dem betäubt wurde.
    Da sprang ein Mann in ein Gehege und ging auf die Tiere zu. Der Löwe war sichtbar verwirrt und hat versucht die Tigerin (sagt man das so? ;) ) zu schützen aber ist den Mann nicht aktiv angegangen sondern hat ihn nur auf Abstand gehalten. Der Löwe wurde betäubt und die Tigerin mit Wasser (aus Feuerwehrschläuchen) auf Abstand gehalten.

    Der Mann hat überlebt und nur einige Abwehrverletzungen des Löwen. Über den Vorfall gibt es ein Video auf Youtube in dem er auch interviewt wird. Das fand ich so dermaßen sch**** das er dafür auch noch ne Plattform bekommt.

    Aber wenn man das Video so sieht, versteht man auch eher warum der Gorilla erschossen und nicht betäubt wurde. Der Löwe dreht sich nach dem Schuss im ersten Moment aggressiv Richtung der Person im Gehege, läuft dann erst weg und die Betäubung fängt langsam an zu wirken.

    Wenn man sich dann überlegt das der Gorilla das Kind im Griff hatte.... Bei einer Betäubung wäre die Reaktion auf den Pfeil sehr wahrscheinlich im ersten Moment auch ungehalten gewesen... :ka:

    Klar gehen Menschen in solchen Fällen vor... Mir kommt nur bei suizidalen Fällen (also in denen Menschen sich bewusst töten lassen wollen) in den Sinn: Warum sind es in solchen Fällen eigentlich vom aussterben bedrohte Tiere die dafür sterben müssen?
    Ein weißer Bengaltiger wurde wegen so einem Irren getötet (es gibt nur noch 1800 Tiere dieser Art auf unserem Planeten).

    Natürlich MUSS man den Menschen "retten" aber der Gedanke ob das wirklich SO sein muss, kommt mir jedesmal....

    oder ob es an der Zeit ist, ihn gehen zu lassen, vielleicht noch nicht heute oder morgen, aber absehbar.

    Ich denke du machst dir zu früh solche Gedanken. Wenn es wirklich so weit ist, wirst du es merken. Ja, es wird irgendwann so weit sein aber dann könntet ihr es ja nicht ändern. Lasst es auf euch zukommen


    Längere Strecken laufen mag er schon lange nicht mehr (Arthrose und Co.), eigentlich will er nur noch zum Lösen raus und dann wieder nach Hause. Spielen mag er nicht mehr so richtig, beim Leckerli-Suchen findet er ohne Hilfe auch nichts mehr und die Konzentration ist schnell zu Ende.


    Checkt ihm zur Sicherheit beim TA durch ABER er ist ein ALTER Hund. Du kannst nicht solche Maßstäbe bei ihm setzen wie bei einem Jungen. Ein Hund ist nicht sofort am Ende seines Lebens nur weil er alt wird und nicht mehr spielen will.

    Unser Senior hat selbst als Junghund nicht viel gespielt und mit 12 war er auch nicht mehr so aktiv. Hat sehr viel rumgelegen und nur noch sehr wählerisch gefressen. Er hat sich sehr viel geschont. Da haben wir ihn auch schon nicht mehr zu Urlauben mitgenommen weil es für ihn körperlich zu belastend gewesen wäre. Er kam in der Zeit zu Verwandten. Falls das bei euch nicht geht, finde ich einen Bollerwagen für die Strecken als alternative auch okay.
    Es ist ein altes Tier was (in der Regel) mehr Ruhe braucht und ich würde ihm auf keinen Fall zumuten das er sich lange Strecken bewegen MUSS, obwohl er es (vllt. auch wegen den gesundheitlichen Beschwerden) gar nicht möchte.

    Besonders viel hat unser auch nicht mehr mitbekommen weil sein Gehör und seine Augen mit der Zeit immer schlechter wurden.
    Da war es aber noch lange nicht "vorbei" mit ihm. Er kam trotzdem z.B. zum kuscheln zu uns und wollte bei uns sein.

    Er ist 17 Jahre alt geworden. Und an dem Tag als wir ihn gehen ließen, lag er in seinem Bett und wollte nicht aufstehen. Wir mussten ihn zum Wagen tragen. Laut TA hatte er Fieber und eine Art Infektion. Wir hätten da theoretisch natürlich noch dran rumdoktorn können. Aber er wollte nicht mehr. Das hat man ihm irgendwie angemerkt. Er war müde.

    Daher ist meine Meinung dazu: Alte Hunde schonen sich weil sie nicht mehr so können. Das heißt aber nicht automatisch das es bald "vorbei" ist und direkt die Spritze gesetzt werden muss. :/

    Rechne wirklich gut durch ob sich das lohnt.
    Als Einzelperson darfst du ja keine 20 Hunde betreuen sondern nur so um die 8-10.

    Ich habe mich mal mit der Besitzerin "unserer" Huta unterhalten. Die macht das alleine zusammen mit ihrem Mann (ab und zu hilft der Sohn aus).
    Und die kommen wohl mit den 20 Hunden die sie auf ihrem Gelände betreuen dürfen finanziell so hin. Es fallen eben viele Kosten zusätzlich an, die momentan noch dein Arbeitgeber zahlt. Allein die Krankenversicherung ist da ein großer Batzen. Die Pflege der Betreuungsfläche (innen und aussen) ist auch sehr aufwendig. Und das macht die Besitzerin ebenfalls nach Feierabend selber weil eine Putzfrau zu teuer wäre. Die Arbeitszeit ist auch nicht ohne: 7 bis 19 Uhr. Einige Kunden kommen aber schon vor 7 weil sie früher zur Arbeit müsssen.

    Was auch nicht unwichtig ist: Wenn du die Huta unterhälst, musst du dich nach deinen Kunden richten. "Unsere" Huta ist bis auf die gesetzlichen Feiertage immer geöffnet. Auch in den Ferien. Den Verdienstausfall könnten sie sich nicht leisten.
    Freie Urlaubsplanung für dich und deinen Mann ist da schwierig. Klar, kann man ja trotzdem Urlaub machen aber vllt. verliert man dadurch Kunden die sich dann lieber eine Huta suchen die "zuverlässiger da ist". Schließlich sind viele Berufstätige auf die Betreuung angewiesen.

    Also ich will nichts schlecht reden. Nur eben auf die Seiten des Jobs hinweisen die nicht so toll sind. :tropf: