Beiträge von Julia127

    Ich hab da so meine schlechten Erfahrungen mit Privatbetreuung gemacht. Daher werde ich das nicht mehr in Anspruch nehmen.

    Mit einer hatte ich z.B. intensive Vorgespräche und Spaziergang vorher gemacht. Sie hatte selbst zwei liebe Hunde. Wir machten einen ersten Termin zur Betreuung aus.
    Als ich dann den Abend vorher nochmal nachfragte ob es dann morgen bei dem Termin bleibt, kam keine Reaktion mehr. Ich hab mehrfach geschrieben und am Morgen nochmal angerufen weil ich ja zur Arbeit musste. Null reaktion und sie hat sie nie mehr gemeldet.

    Eine andere war Studentin aus der Nachbarschaft die noch bei ihrer Mutter wohnte.
    Die ersten zwei Termine ging alles gut. Dann plötzlich traf ich auf einmal nicht sie an sondern die Mutter. Das passierte dann direkt noch ein weiteres Mal: da kam sie mir vor ihrem Haus entgegen (war gerade im Begriff mit ihrem Freund wegzugehen). Ich fragte dann etwas verblüfft ob sie meinen Hund mitnehmen will. Sie: "Ich geh frühstücken. Meine Mutter ist oben".
    Da war die Sache für mich dann auch erledigt. Ihre Mutter kannte ich ja überhaupt nicht (nur vom sehen). :muede:

    Neben diesen beiden Fällen hatte ich auch noch zwei die so ganz gut waren aber sich nicht an absprachen hielten. Meinen Hund mit Leckerlie vollstopften. :tropf:
    Oder sie in nicht-umzäunten Bereichen ohne Leine laufen ließen. Und das hatte ich vorher ganz klar ausgeschlossen. :muede:

    Auch in meinem Freundes und Familienkreis gebe ich Molly eigentlich nicht ab. Ich hab einfach die Erfahrung gemacht das sie sich nicht wirklich an Anweisungen halten und vieles etwas lockerer sehen.
    Den Hund dann eben auch über Weihnachtsmärkte und in Cafes schleifen weil sie scheinbar gar nicht verstehen das nicht jeder Hund sowas toll findet. Und vor allem keinGefühl dafür haben wann der Hund ruhe braucht. Molly muss zudem etwas zur Ruhe "gezwungen" werden sonst dreht sie hohl.

    Ich hatte Molly einmal wegen eines Notfalls bei den Schwiegereltern meines Onkels untergebracht. Tolle Leute die auch schon einen Hund hatten. Als ich sie dann Abends abholte war Molly überdreht und hatte blutunterlaufene Augen. Sie hatte keine Minute geschlafen und sie waren stundenlang mit ihr unterwegs. Und dachten dabei auch das sie ihr einen Gefallen damit tun.

    Das hört sich jetzt an als ob ich meinen Hund gar nicht abgeben könnte aber meine Huta hat z.B. einfach den Vorteil dass das Gelände umzäunt ist. Die Hunde werden nicht für Privatvergnügen mitgenommen und nicht mit Futter vollgestopft. Die Mitarbeiter "erziehen" nicht sondern stellen einfach Regeln in diesen Räumlichkeiten auf die nicht mit meinen kollidieren. Die Hunde haben Ruhepausen in denen sie in ihre Boxen kommen. Ich finde das so ideal.

    Unser Plüsch-Huhn ist tot. Seit gestern.
    Frau Hund hat es fein säuberlich ausgeweidet und genüsslich auseinandergepflückt.

    Ein Grund mehr die Juni Box auszusetzen. Nur wegen der Eule lohnt es sich nicht.
    Ich glaube die Plüsch Sachen sind allgemein eher sehr billig verarbeitet. Ich hab günstige Plüschis von Zooplus die hier teilweise Monate gehalten haben.

    Lasst die Leute ihre Hybriden kaufen, solange es nicht solche Krankzüchtungen wie z.B. der Pomsky (Designerhund aus Pomeranian/Zwergspitz und Husky) ist, der nur durch künstliche Befruchtung entsteht.

    Da ist nur eben die Frage: wo zieht man die Linie? Und woher weiß man vorher was "Krankzüchtungen" sind wenn die Elterntiere und Vorgenerationen in der Regel nicht untersucht sind?

    Ein Nachbar hier in der Strasse hat einen Puggle (Mops x Beagle).
    Der Gedanke des Züchters war wohl: ein Mops mit besserer Atmung- Kreuz ich die doch einfach... Bekommen haben meine Nachbarn: eine chronisch kranke Jagdsau.
    Ein Teil der Welpen ist jetzt im Erwachsenenalter krank, ein anderer Teil nicht. Glückssache.

    Ich begrüße Neuzüchtungen (wie das gern genannte Beispiel Continental Bulldog) wenn da mit Hirn gekreuzt und ein Ziel formuliert und verfolgt wird.
    Wenn aber einfach wild zwei Rassen gemixt werden und der Produzent hofft dass das richtige rauskommt... finde ich persönlich (die Meinung muss ja nicht jeder teilen) nicht okay.

    Und ich hab da eben diesen Puggle vor Augen, der zwar freiatmend aber mit jetzt gerade mal drei Jahren eigentlich durchgehend in Behandlung ist und auch schon mehrere OPs hatte.
    Mal abgesehen davon das die Besitzer sich jetzt mit dem Hund arrangieren aber nicht so richtig glücklich sind. Sie wollten einen Begleithund und haben jetzt einen kranken Jagdhund.

    Naja...ist es denn zuviel verlangt, dass Menschen, die die Anschaffung eines Hundes planen, einfach mal Rassebeschreibungen lesen? Müssen Hunde neuerdings trendy vermarktet werden?
    Genau das hat vielen Rassen nämlich nicht gut getan.

    Ich hab den Smilie vergessen. :ugly:
    Das war natürlich nicht ernst gemeint und eher auf das Phänomen bezogen dass ein gelockter Hund mit anderem Etikett plötzlich kein Omahund mehr ist sondern richtig trendy. :headbash:

    Der Pudel gehört ja jetzt nun nicht zu den kranken Rassen und wird von Doodle-Interessenten gemieden weil Pudel so überzüchtet sind und der Interessent keine andere Wahl hat als auf eine "gesunde Alternative" (einen Doodle) auszuweichen.

    Es ist leider der Ruf des Pudels. Vllt. hätten Pudelzüchter da selbst drauf kommen und die Rasse einfach trendy umbenennen sollen.
    Allergikergeeignet, familienfreundlich und für jeden Spaß zu haben: Der Poodle (ehemals Pudel). (also zumindest hier in Deutschland ;) )

    Ich habe teilweise echt schwierigkeiten einen ungeschorenen Pudel von einem Doodle zu unterscheiden. :tropf:

    Ganz ehrlich: wenn mir optisch so ein lockiger Wuschelhund gefallen würde, würde ich mir einen Pudel holen und das Fell länger wachsen lassen. :ugly:

    Genauso traurig wie die Löwen die erschossen worden sind, als sich ein Mann mit der Absicht sich das Leben zu nehmen in deren Gehege gesprungen ist.

    Ja, mir fallen da auch aus dem stehgreif vier Fälle in China bzw. Asien ein bei denen verwirrte und/oder suizidale Personen mal eben so ins Tigergehege geklettert sind.
    In allen Fällen wurden die Tiger/Löwen erschossen.

    Mir fällt nur ein Fall ein bei dem betäubt wurde.
    Da sprang ein Mann in ein Gehege und ging auf die Tiere zu. Der Löwe war sichtbar verwirrt und hat versucht die Tigerin (sagt man das so? ;) ) zu schützen aber ist den Mann nicht aktiv angegangen sondern hat ihn nur auf Abstand gehalten. Der Löwe wurde betäubt und die Tigerin mit Wasser (aus Feuerwehrschläuchen) auf Abstand gehalten.

    Der Mann hat überlebt und nur einige Abwehrverletzungen des Löwen. Über den Vorfall gibt es ein Video auf Youtube in dem er auch interviewt wird. Das fand ich so dermaßen sch**** das er dafür auch noch ne Plattform bekommt.

    Aber wenn man das Video so sieht, versteht man auch eher warum der Gorilla erschossen und nicht betäubt wurde. Der Löwe dreht sich nach dem Schuss im ersten Moment aggressiv Richtung der Person im Gehege, läuft dann erst weg und die Betäubung fängt langsam an zu wirken.

    Wenn man sich dann überlegt das der Gorilla das Kind im Griff hatte.... Bei einer Betäubung wäre die Reaktion auf den Pfeil sehr wahrscheinlich im ersten Moment auch ungehalten gewesen... :ka:

    Klar gehen Menschen in solchen Fällen vor... Mir kommt nur bei suizidalen Fällen (also in denen Menschen sich bewusst töten lassen wollen) in den Sinn: Warum sind es in solchen Fällen eigentlich vom aussterben bedrohte Tiere die dafür sterben müssen?
    Ein weißer Bengaltiger wurde wegen so einem Irren getötet (es gibt nur noch 1800 Tiere dieser Art auf unserem Planeten).

    Natürlich MUSS man den Menschen "retten" aber der Gedanke ob das wirklich SO sein muss, kommt mir jedesmal....