Beiträge von Julia127

    Ich finde deinen Plan gut.
    Du musst dir nur eben bewusst sein das im schlimmsten Fall, wenn du in deinen Beruf einsteigst, der Hund eventuell fremdbetreut werden muss. Und das geht sehr ins Geld.
    Zudem würde ich mich auch immer selbst fragen: Kann ich den Hund auch noch tragen wenn ich mich von meinem Freund trennen sollte? Ich denke die wenigsten rechnen mit einer Trennung aber sowas kann einfach immer doch passieren.

    Solange du aber dieses Worst-Case Szenarios im Kopf hast und bereit bist für deinen Hund gewisse "Opfer" zu bringen, sehe ich da kein Problem.

    Ich würde die Kriterien vom individuellen Hund abhängig machen.

    Bei meiner Hündin wäre das:
    - Familienanschluss
    - kein rumerziehen
    - kein Freilauf! Gerne stattdessen Flexi oder Auslauf im gesicherten Garten
    - ruhiger Umgang mit dem Hund
    - Fachwissen bzgl. Körpersprache u.s.w. (Molly fiddlet und zeigt Übersprungshandlungen in vielen Situationen)
    - kein Aufzwingen von Hundekontakten (es dürfen natürlich gerne andere Hunde dabei sein wenn sie charakterlich passen)

    Und der wichtigste Faktor:
    KEIN Selfies machen / rumtragen / zwangsbekuscheln

    Ich bin davon abgekommen Molly Studenten zu geben weil ich ausschließlich die Erfahrung gemacht habe dass sie sie nicht wie einen Hund behandeln sondern gerne für ihre Selfies und als Kuscheltier missbrauchen. Und DAS mag sie eigentlich nicht (schon gar nicht bei Fremden), lässt sich aber alles gefallen und wehrt sich nicht.
    Das betrifft natürlich nicht ALLE Studenten aber ich habe bisher leider ausschließlich negative Erfahrungen gemacht.

    Das Futter sollte auch einen geringen Fettanteil haben (bis ca. 5%), damit sind wir bisher am besten gefahren.

    schön (für mich) wäre auch, wenn es gut riecht und nicht so dieses typische Glibberzeugs drin hat...beim Hermanns finde ich die Konsistenz und den Geruch einfach toll, fast wie selbst gemacht.

    Lukullus und Rocco haben wir schon probiert, allerdings hat das immer nach ein paar Tagen zu Durchfall und Riesenhaufen geführt.

    Neben dem "normalen" Lukullus gibt es auch noch eine "Deluxe-Variante" :D : Lukullus Menu Gustico.

    Das ist von den Inhaltsstoffen nochmal ein ganzes Stück hochwertiger und zudem haben einige Sorten einen niedrigen Fettgehalt. Z.B. Rind (2,8%): Lukullus Menu Gustico Rind Sensitive - Getreidefrei günstig bei zooplus

    Ich füttere das zwischendurch. Es riecht sehr gut (eher wie menschliches Essen) und ich hatte bisher noch NIE glibberzeug in der Dose.
    Es ist mit dem normalen Lukullus nicht zu vergleichen. Erinnert mich eher ein bisschen an Terra Canis weil der Fleischgehalt auch bei ca. 50% liegt.

    Mir ist bewusst das es am besten für den Hund wäre irgendwo einen Neuanfang zu bekommen. Aber das ist leider aktuell nicht in Aussicht. Sie möchte den Hund nicht abgeben.
    Sie hat ihn seid er ein Welpe ist und ich denke sie hängt doch irgendwie dran.

    Du steckst wahrscheinlich Zeit und Energie rein, die Halterin ist nicht bereit, irgendwas zu ändern - und du musst zusehen, wie der Hund (den du lieb gewinnen wirst, wenn du erst einmal anfängst "dich seiner anzunehmen") weiter sehr schlecht lebt.

    Das ist auch meine Sorge. Ich hänge mich sehr schnell an so ein Tier. Ich bin nur etwas hilflos was ich sonst machen soll.
    Selbst wenn ich mich nicht kümmere sehe ich ja das es ihm so nicht gut geht und er nicht so gehalten wird wie es angebracht wäre.

    Oft muss man so einen 2-kg-Hund aber z.B. vor Füßen von Passanten retten oder so, da ist es schon wichtig, dass er sich hochheben lässt. Das ist was ganz anderes als deine 5 (?) mal schwerere Hündin. Aber sowas trainiert man, sodass der Hund sich freiwillig und auf Signal auf den Arm begibt.

    Die erste Zeit werden wir nur bei mir zuhause und im Feld bei mir in der Nähe verbringen. Und sollte es doch irgendwann mal zur Stadt gehen besorge ich eine kleine Tasche. Die kennt er auch schon von klein auf.
    Vllt können wir das irgendwann trainieren. Aktuell ist nur alles sehr...

    Auch das Aufreiten kann dadurch begründet sein - das würde ich konsequent immer wieder unterbinden!
    Normalerweise sollte es irgendwann verstanden werden, dass es nicht erwünscht ist.

    Also einfach "nein" sagen (das Kommando kennt er) und runter "scheuchen"?

    Für mich liest es sich so, als seien das schon nahezu Automatismen eines vielleicht schon traumatisierten Hundes.

    Ich kann dir leider nicht widersprechen. :( :
    Auch wenn manche das vlllt nicht nachvollziehen können: Da steckt auch keine Bösartigkeit der Halter hinter.
    Er wird nicht geschlagen, bekommt sein Futter, wird gestreichelt und kommt regelmäßig zum TA aber gerade der Freund geht ihn teilweise körperlich sehr an und "erzieht" eben eher über die altmodischen Methoden. Das wirkt gerade auf so einen kleinen Hund sehr bedrohlich.
    Ich habe ihm schon erklärt was er anders machen kann und das viele Reaktionen des Hundes zeigen dass er Angst hat. Und das man bei einem Hund der selten rauskommt, nicht erwarten kann das er stoisch auf seinem Platz bleibt wenn endlich mal was passiert.
    Es wird sehr viel Gehorsam von ihm erwartet. Er muss funktionieren. Und im Alltag und Stress wird eben vergessen das er noch immer ein Lebewesen mit Bedürfnissen ist.
    Die Vorsätze sind auch da aber umgesetzt wird es eben nicht.

    Hast du genügend Sachverstand?

    Ich habe zwar viel mit Hunden zu tun und lese mir vieles an aber hatte noch nie einen ängstlichen Hund. Also Sachverstand: nein.

    Ich denke schon das ich mit ihm umgehen kann. Bisher hatte ich ihn erst einmal und da hat zwar nicht alles perfekt geklappt aber das meiste. Wenn ich ihn etwas besser kennenlerne traue ich mir das zu.

    Ich nehme an, dass du das mit der Verwandten nicht besprechen kannst?

    Oder doch?
    Wenn ja, was sagt sie denn zu deinen Sorgen um ihren Hund?

    Wird der Hund denn ständig in einem Kennel gehalten, oder ist das einmalig bei einer Feier so gewesen?

    Ich habe vor einiger Zeit angesprochen das die Haltung nicht optimal ist und vorgeschlagen das sie ihn regelmäßig in eine Huta geben damit er Bewegung bekommt. Das hat eine Weile geklappt aber dann hatten sie nicht die Zeit oder haben einfach nicht daran gedacht ihn dorthin zu bringen. Vlt. war es ihnen auch zu teuer geworden.
    Sie versteht was ich sage. Gibt mir auch Recht. Aber im Alltag wird eben nichts umgesetzt. Ich denke ihr ist das Thema Hund nicht so wichtig. Ihr Baby ist aktuell natürlich auch an erster Stelle.

    Ich treffe sie meist nur auf Feiern oder bei anderen Verwandten. Da ist er immer in der Box. Bei ihr zuhause läuft er frei außer wenn Besuch da ist. Dann kommt er auch da rein.
    Also es ist nicht so das er misshandelt wird. Er wird nur eben nicht vernünftig gehalten und häufiger "vergessen".

    Hmmmm, sie will ihn zwar nicht abgeben aber empfindet ihn als Belastung... da könntest Du eigentlich anfangen, ihn am Wochenende zu nehmen, dann bringst Du ihn erst am Montag zurück,

    An die Variante habe ich gedacht. Mein Problem ist das ich unter der Woche arbeite. Daher kann ich ihn auch nicht ganz übernehmen. Meine Hündin kann ich aktuell mitnehmen aber einen zweiten Hund und dann auch nOch einen der nicht zuverlässig stubenrein ist... Da werde ich auf Granit beissen. Und das verstehe ich auch. Hier stehen so ein paar Sachen rum die einiges an Wert haben. Ein Hund der markiert passt da nicht rein.

    Garantiert. Das wird auch sein Problem mit dem Geschirr sein, oft werden die kleinen daran einfach hochgehoben.

    Am Geschirr hochheben... :omg:
    Danke für den Hinweis.
    Ich kenne nicht besonders viele Halter mit sehr kleinen Hunden aber das könnte natürlich auch sein. Die Vorstellung finde ich aber auch irgendwie krass.

    Das mit dem hochheben könnte ich ja relativ einfach umgehen indem ich ihn "einfach" wie meine Hündin behandel. Die wird auch nicht rumgetragen. ;)

    Zu "Korrekturen" kann ich nichts weiter sagen. Das klingt aber den Situationen nach nach ganz typischem Angstpinkeln und nicht danach, dass das Nassfutter drückt. Viele Zwerge brauchen ja so extrem viel Futter.

    Viele Verhaltensweisen werden von Angst herrühren. Das glaube ich auch.
    Er ist auch einfach in vielen Situationen die für so einen kleinen Hund vermutlich extrem bedrohlich wirken.

    Er pinkelt aber auch z.B. wenn Besuch kommt und er sich freut.
    Aber ich habe wie gesagt das Gefühl das er auch einfach nicht die Chance hat regelmäßig seine Blase richtig zu entleeren und das er sie dann nicht unter kontrolle hat. :tropf:

    Amazon schau ich mal und bestell sonst einfach ne Ladung auf Verdacht.

    Der Hund ist leider noch nicht bei mir aber ich plane vllt wirklich eine Fahrt zum Fressnapf wenn er da ist. Dann gehts auf Nummer sicher.

    @whitekessy Ui, toll ich geh die mal durch.

    Habt ihr vllt einen Tipp wo ich kurzfristig einen günstigen Mantel für einen Mini-Hund bekommen.

    Ist ein ziemlich kleiner Chihuahua. Ein dünnes Hemdchen. Rückenlänge unter 20 cm.
    Bevorzugt winddichter Mantel/notfalls Pulli aber so günstig wie möglich. Ist nicht mein Hund und wird wohl nur die nächsten paar WE gebraucht.

    Die Sachen bei Zooplus hab ich schon gesehen aber die fallen zu breit aus. Ist ein dünner Hering. |)

    Ich bräuchte ein paar Hilfestellungen von euch.
    Es geht nicht um meinen Hund sondern den Hund einer Verwandten.

    Sie hat einen kleinen Chihuahua der jetzt ca. 3 1/2 Jahre alt ist.
    Der Hund hatte schon früher ein paar Probleme. Er hat markiert (zuhause und in fremden Wohnungen) und bei Aufregung und in vielen Situationen unter sich gemacht. Inzwischen ist er kastriert, "markiert" aber noch immer.
    Er kreischt teilweise ohne Grund. Er sitzt z.B. irgendwo. Und kreischt plötzlich los. Ich denke er will aufmerksamkeit. (Er wurde untersucht und ist wohl gesund.) Alleine bleiben kann er nirgendwo. Auch nicht kurz im Auto. Er macht dann großes Theater.

    Jetzt zu der eigentlichen Problematik: Besagte Verwandte hat ein zweites Kind bekommen. Für den Hund ist eigentlich keine Zeit (war auch schon vor dem zweiten Kind nicht). Klassische Gassirunden damit der Hund mal rauskommt gibt es nicht. Wenn sie mit dem Kind unterwegs ist, sitzt der Hund im Korb unter dem Kinderwagen. Wenn sie bei Bekannten zu Besuch ist bleibt der Hund durchgehend in einer Box weil sie befürchtet das er irgendwo hnpinkelt. (wir waren teilweise gemeinsam auf Geburtstagen und der Hund blieb von Mittags bis Spätabends da drin. Er kam nur zwischendurch raus weil ich angeboten habe ihn mitzunehmen wenn ich mit meiner Hündin eine Runde drehe. Sonst wäre er über Stunden in der Box geblieben.)

    Wie sie mir gestern erzählt schnappt er inzwischen nach dem älteren Kind und wird immer "auffälliger".
    Für mich ist eher überraschend das er erst jetzt dieses Verhalten zeigt und trotzdem immer noch gut hört. Man kann ihn gut ansprechen und er will eigentlich gefallen. Er ist sehr anschmiegsam.

    Ich finde die Sitatuion für den Hund wirklich schlimm. Eigentlich wollte ich ihn nicht nochmal nehmen denn beim letzten mal als er bei mir war hat er wild in meiner Wohnung markiert und teilweise ohne Grund losgepinkelt.

    Aber er kommt inzwischen gar nicht mehr raus und ich möchte ihm irgendwie helfen.


    Ich überlege mir aktuell einen Schlachtplan wie ich das mit ihm angehen könnte.
    Ich habe schon gefragt ob ich ihn zwischendurch mal nehmen kann (z.B. die Wochenenden) und sie hat sich sehr gefreut. Sie empfindet ihn aktuell eher als Belastung. Wirklich Interesse daran an den Problemen zu arbeiten hat sie aber nicht bzw. sie sagt sie hat keine Zeit. Abgeben will sie ihn aber auch nicht. Wobei ich mir auch nicht vorstellen kann das irgendjemand ihn nehmen würde.

    Ich denke viele seiner Auffälligkeiten werden sich von alleine legen wenn er mehr raus kommt aber das mit dem markieren... Wie kann ich das angehen?
    Wie kann ich verhindern dass er das bei mir macht? Bzw. wie soll ich darauf reagieren/korrigieren?

    Zudem weiss ich nicht wie ich verhindern kann das er sich einpinkelt.
    Z.B. wollte ich ihm in einer Situation das Geschirr anlegen. Ich habe mich hingesetzt, ihn gerufen und kommen lassen. Extra darauf geachtet mich nicht über ihn zu beugen. Er hat eigentlich keine schlechten Erfahrungen mit mir und lässt sich gern von mir streicheln. Als ich ihm das Geschirr dann aber anlegen wollte, hat er unter sich gepinkelt. :fear:
    In einer anderen Situation saß er bei meiner Mitbewohnerin mit auf dem Sofa und hat gedöst und sich streicheln lassen und plötzlich: gepinkelt. Meine Mitbewohnerin hat ihn dann von ihrem Schoss genommen und auf den Boden gesetzt. Als sie ihn dann nochmal hochnehmen wollte hat er wieder losgepinkelt... :muede:

    Versteht von euch jemand woher das kommt?
    Vllt. schlechte Erfahrungen mit dem hochheben?

    Ich hatte mir überlegt das ich in der ersten Zeit viel mit ihm rausgehen werde. Also alle 3-4 Stunden.
    Zudem wollte ich ihm zu Beginn erstmal nur Trofu bei mir geben. Von seinem Nafu bekommt er aktuell dermaßen viel (er wiegt keine 2 kg und bekommt ca. 250g :omg: ) das seine Pinkelorgien auch daher kommen könnten. Insbesondere weil er nur selten die Chance bekommt draußen sein Geschäft zu erledigen... Als Rüde wird er vermutlich auch immer viel einhalten um zu markieren... :tropf:

    Und ein weiteres Problem: er reitet bei meiner Hündin auf. Die lässt sich das recht stoisch gefallen; setzt sich dann meist einfach hin, aber es macht sie merklich nervös. Kurz gesagt: Sie ist von ihm in diesen Situationen genervt. Wie regel ich das zwischen den beiden?
    Wie korrigiere ich ihn?

    In jedem Fall danke ich euch für Hinweise wie ich mit diesen Problematiken umgehen kann.
    Ich möchte ihm gerne eine Chance geben (wenn es gut klappt könnte er auch häufiger bei mir bleiben) aber ich habe keine Ahnung wie ich mit solchen Problemen umgehen soll.