Beiträge von Julia127

    Statt Kartofeln kochen und Gemüse dünsten verbringe ich dann lieber Quality Time mit dem Hund statt am Herd ... du verstehst sicher, was ich meine.

    Verstehe ich absolut.
    Das war auch (neben der mir zu aufwendigen Berechnung) einer der Gründe warum ich nur über einen kurzen Zeitraum komplett auf Reinfleischdose umgestellt habe.
    Diesen Aufwand habe ich nicht jeden Tag betreiben wollen.

    Hat sich diese Fütterung denn bei dir bewährt? Ging es dem Hund gut damit? Hat es dir auch gefallen?

    Ja, ich musste eigentlich "gezwungenermaßen" wegen einer Ausschlussdiät anfangen. Reinfleischdose + selbst zubereiten war da viel günstiger als die hypoallergenen Dosen der meisten Hersteller und qualitativ hochwertiger. Hab aber dann daran auch gefallen gefunden.

    Meine Hündin hat es super geschmeckt. Ich bilde mir ein das sie das noch lieber mochte als Menüdosen. Zudem war der Output perfekt.
    Und der Geruch des "Futters" war wirlich lecker: Herrmanns Pferd Pur mit Kartoffeln hat eher wie menschenessen gerochen. :lol:

    Ich hab das über 1-2 Monate ausschließlich gegeben und die Verträglichkeit war wirklich gut. (Wir hatten auch vorher das Problem das sie zuviel Protein im Futter nicht gut verträgt. Es gab daher ca. 50:50, Fleisch : KH/Gemüse)
    Nach ca. 1-2 Monaten hatte ich aber Angst das es zu Mangelerscheinungen kommen könnte (weil ich ja relativ einseitig nur Pferd füttern musste und nur den Proteingehalt im Blick hatte) und hab übergangsweise eine Mineralmischung zugefüttert (Vitamin Optimix Sensitiv).

    Und dann eben nach ein paar weiteren Monaten, wollte ich probieren auf Vitamin Mischungen zu verzichten und hab mich etwas eingelesen.
    Habe dann aber wie gesagt relativ schnell das Handtuch geworfen und Menüdosen mit künstlichen Vit. zum abwechseln gekauft. :lol:

    Noch vergessen:

    Wie hast du das berechnet? Zentek gewälzt? Und wie ermittelt man ein gutes Verhältnis?
    Ich glaube ja, man muss sich da beim erwachsenen Hund nicht soo verrückt machen (oder?), aber Pi mal Daumen sollte das schon stimmen.

    LG
    Sibylle

    So 100%ig kann man das bei "frischen" Lebensmitteln eh nicht sagen. Da gibt es ja starke Schwankungen. Meine Hündin wurde wie gesagt 1-2 Monate sehr einseitig ernährt und das Blutbild war da trotzdem in Ordnung.

    Ich hab mich an meyer/zentek orientiert:


    Da fängt es dann schon an schwierig zu werden. Die Angaben beziehen sich ja auf verdauliches Rohprotein (vRp).
    Wie gut verdaulich das Fleisch ist, ist ja auch wieder sehr unterschiedlich:

    Zitat

    Um das Futter auf den richtigen Proteingehalt hin zu checken, kann aber nicht pauschal der Rohproteingehalt herangezogen werden. Dieser ist nämlich nicht zwingend komplett verdaulich. In welchem Maße das Rohprotein verdaulich ist, hängt letztendlich von der Proteinqualität ab. Eine hohe Proteinqualität liefert Muskelfleisch. Es werden als Anteile zwischen 75 -90% von verdaulichem Rohprotein am Rohprotein angenommen – doch der Anteil kann sicher stärker schwanken je nach Futterqualität. Die ermittelte Menge an vRP (verdaulichem Rohprotein) muss dann durch den Anteil des vRP am Rohprotein dividiert werden, also:
    Benötigtes verdauliches Rohprotein/ 0,9 = benötigtes Rohprotein
    Dieser Wert kann dann mit dem Rohproteingehalt im Futter (umrechnen in Gramm) verglichen werden.
    Zudem ist nicht allein die Gesamtmenge des Proteins wichtig, sondern auch die Menge der einzelnen Aminosäuren.

    Also es sind alles eher Anhaltspunkte.

    Für das Verhältnis hab ich auf den Proteinbedarf und bisherige Erfahrungswerte zurückgegriffen. Es ist natürlich auch etwas zum austesten.

    Mal als Bsp:
    Aufgrund des Proteinbedarfs weiss ich das mein Hund ca. 260g Reinfleischdose bekommt (Herrmanns Pferd hat einen sehr hohen Muskelfleischanteil.) Dann ist das schon mal abgedeckt.
    Also 130g je Mahlzeit.

    Jetzt geht es noch um den Kalorienbedarf damit der Hund nicht abnimmt. Da muss ich den KH Anteil schon höher ansetzen.
    Und da Pferdefleisch sehr fettarm ist, noch Pferdefett zufüttern.
    In ihrem Fall je Mahlzeit ca. 100g Kartoffeln + Karotten + Pferdefett + Öl
    Damit hält sie ihr Gewicht.

    Ich hab mich ein bisschen daran orientiert wieviel sie von einem Nafu-Menü bekommt.
    Das kannst du aber ausprobieren. Ich hab z.B. erst kein Fett zugefüttert und sie hat sehr schnell abgenommen. Da ich nicht noch mehr KH füttern wollte, habe ich das Fett zugefüttert.

    Wie gesagt: Das ist keine vollumfängliche Versorgung und berücksichtigt nicht das Kalzium/Phosphor Verhältnis was ja auch wichtig ist.

    Wie berechnet man dann die Portionen? Muss man dann Vitamine etc. zusetzen? Woher weiß ich, wie viel?

    Es kommt drauf an welche Marke du fütterst.
    Es gibt Reinfleischdosen denen künstliche Vitamine zugesetzt sind. Bei manchen ist nur Kalzium schon extra zugesetzt in Form von z.B. Eierschale oder Geflügelhälsen. Und andere setzen überhaupt nichts zu.
    Du musst dir also die einzelne Marke ansehen was auf diese zutrifft.

    Zudem den Proteinbedarf deines Hundes berechnen und schauen wieviel Protein in der Sorte/Marke ist die du füttern willst.
    Und dann überlegen in welchem Verhältnis (Fleisch : KH : Gemüse) du füttern möchtest.

    Ich hatte mir das damals alles mal ausgerechnet aber mir war das ehrlich gesagt dann doch etwas zu kompliziert und ich habe dann im Wechsel Reinfleischdosen ohne Zusätze und Nafu-Menüs mit künstlichen Vitaminen gefüttert.
    Da musste ich mir dann nicht solche Gedanken machen.


    Wo bekomme ich Flocken her - ich brauche welche OHNE Mais und OHNE Hirse.

    Lunderland. (z.B. Rübenmix...)


    Zitat

    Ist es besser, Flocken zu nehmen, wo das Gemüse schon mit drin ist oder tu ich dann noch Olewo oder ggf. echtes Gemüse dazu? (Müsste Frischgemüse gedünstet sein, um vom Hund aufgeschlossen werden zu können?)

    Das ist absolute Geschmackssache welche vorgehensweise man bevorzugt.
    Ich persönlich hatte die Einstellung: Wenn ich schon Reinfleischdose füttere, dann kann ich direkt auch frische Zutaten zumischen. Also habe ich gekocht (z.B. Kartoffeln, die halten ja auch ein paar Tage im Kühlschrank) und Gemüse übers Futter geraspelt (z.B. Karotten, Zucchini u.s.w) Die Flexibilität die du dir wünschst geht ja sonst eigentlich auch schon wieder verloren wenn du einen Fertigmix reinmischst.

    Bitte nicht falsch verstehen: Kannst du natürlich machen.
    Aber wenn du auf Reinfleischdosen umstellst weil du flexibler sein willst und wegen der Abwechslung, macht das doch nicht so viel Sinn dann eine Fertigflockenmischung zu verwenden. :ka:


    Allgemein zu Reinfleischdosen: Ich würde gar nicht mal unbedingt hauptsächlcih bei den günstigen Marken gucken. Meiner Erfahrung nach sind einige "teurere" Marken ergiebiger (z.B. Herrmanns). So musst du nicht soviel davon füttern.

    Und welche geheimen preisgünstigen Einkaufsquellen für Fleischdosen kennt ihr?

    Kommt wieder drauf an welche Marke du kaufen willst.

    Futterfreund.de hat bei den meisten Marken ganz gute Preise.
    Bitiba.de hat nicht viele Marken aber die die sie haben, bieten sie sehr günstig an
    Herrmanns ist am günstigsten bei Zooplus.de.

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    "Yummy, das sollte es öfter zum Frühstück geben."

    Was ist denn das Problem mit Akitas? Ich kenn mich da vom Wesen nicht aus.

    Sie sind absolute Jagdsäue, sehr selbstständig (brauchen ihren Halter ihrer Meinung nach nicht ), intelligent, sehr stur und sehr eigensinnig. (Werden gerne mit Katzen verglichen.)
    Und Artgenossenunverträglichkeit ist ein großes Problem.

    Sie sind einfach speziell. Eine Bekannte von mir hatte einen Akita. Wenn der sich von ihr ungerecht behandelt gefühlt hat, hat er ihr das ewig und drei Tage nachgetragen.
    Sie hatte aber eine gute Bindung zu ihm und Erfahrung im Umgang mit Hunden, daher hat er ihr auch manchmal den Gefalllen getan und gehört (wenn er Lust hatte :ugly: )
    Sie konnte das aber aufgrund ihrer Erfahrung richtig einordnen. Und sie wusste worauf sie sich einlässt.

    EInen unerfahrenen Besitzer stelle ich mir mit einem Akita problematisch vor. Akitas sind sehr ursprünglich.
    Wenn die Besitzer versuchen einen Akita mit Gewalt und Druck zu erziehen (bzw. mit dem was man in so einigen HuSchus lernt), kann das gehörig nach hinten los gehen.

    Es kommt wohl häufiger vor das Akitas auch ihre Besitzer angehen, wenn diese nicht richtig mit ihnen umgehen.
    Lassen sich eben nicht alles gefallen, anders als viele domestizierten Rassen.

    Stimmt, Doodles gibt es hier auch aktuell sehr viele (und Viszlas und Ridgebacks).

    Letztens eine mit einem Jungspund (9 Monate) getroffen.
    Sehr netter Hund aber eben etwas sehr wild. xD Die Dame hatte die größten Schwierigkeiten auf den Beinen zu bleiben. Sie sagte dann sie hofft dass er bald ruhiger wird.
    Ich hab dann gefragt ob das ein Pudel ist. Die sind doch ein bisschen spritziger oder? (Ich kenne wahrscheinlich nicht genug Großpudel aber für mich sah der so aus)
    Nein, das wäre eine Golden-Labra-Doodle. (was es alles gibt. xD )

    Vielleicht haben sie ja Glück und der Golden Retriever schlägt später etwas mehr durch. Die sind ja meist etwas ruhiger. ;)

    Welche Unterschiede gibt es denn bei den Vetbeds? Und wie kann man erkennen, welche besser oder schlechter sind?

    Finde ich schwierig zu sagen. Scheinbar schwankt die Qualität sehr stark weil andere ja keine Probleme mit der Zooplus-Variante hatten.

    Und ein Vor-Ort-ansehen und anfassen wird auch nicht viel bringen weil es auch sein kann das die Qualität erst nach dem ersten Waschen nachlässt... :???:

    Ich fand die Varianten alle direkt nach dem Kauf ziemlich ähnlich.
    Das "original" wirkte imo einen ticken hochwertiger (insbesondere das Gummi) aber es ist eben auch ein Stück teurer.

    Bei den Vetbeds gibt es aber auch teils sehr große Qualitätsunterschiede.

    Ich hab das Original Vetbed und noch diverse andere Anbieter (u.a. auch von Zooplus).

    Und bei dem von Zooplus ist der Boden total bröselig geworden. Wurde ab der ersten Wäsche immer schlimmer und fluste auch wie blöd.
    Das Original habe ich schon länger in Benutzung und hat keines dieser Probleme. Fühlt sich auch irgendwie angenehmer an.
    Also manchmal lohnt sich der höhere Preis schon (je nach Einsatzgebiet ;) ).

    dieselbe Zusammensetzung kam bei uns auch mit dem Schwein. Ich finde es gibt wesentlich günstigere Futter mit wesentlich besseren Inhaltsstoffen. In Rübenschnitzeln z.b. ist Zucker drin

    Bei mir auf der Packung steht Rübenschnitzel nicht drauf. :ka:

    Zusammensetzung:
    Süßkartoffeln, getrocknetes Schwein, Schweineschmalz, Möhren, Leinöl, Chicoreepülpe, Hefe

    Wobei ich die Inhaltsstoffe auch schwierig vergleichbar finde, da das Futter ja auf Wunsch zugeschnitten wird und somit viel variiert (und deshalb so teuer ist). Wenn man es normal auf der Webseite ausrechnet gibt es da nicht so viele Variationen. Die "richtige" Anpassung ist bei uns erst später erfolgt.
    Bei mir wurde z.B. nach der ersten Lieferung u.a. der Rohfasergehalt gesenkt weil meine Hündin zu häufig Kot abgesetzt hat.
    Kann natürlich sein dass das genau die Rübenschnitzel waren und die deshalb bei mir nicht mehr drin sind. :???:
    Oder es war etwas anderes... Es wurde einiges noch verändert weil ich zusätzlich Nafu am WE füttern wollte. Der Proteingehalt wurde da rapide gesenkt, der Fettgehalt leicht erhöht.


    Wie gesagt:
    Nein, das Futter ist für den Hund der keine Probleme hat absolut nicht "nötig". Weil man eben für die Lösung des Ernährungsproblems bzw. die Beratung soviel zahlt. Gar nicht mal für das Futter selbst was wirklich nicht irgendwie besonders oder speziell ist.

    Wobei ich gerade diese "langweilige" und kurze Zusammensetzung bei uns echt gut finde. :lol:

    hat hier jemand den Saugroboter schon getestet?

    Ich hab nicht genau den aber eine andere Serie dieser Firma (ich meine ich hab den M82, der ist ein bisschen teurer und kann ein bisschen mehr). Ich hab meinen schon seit einigen Monaten und bin echt zufrieden. Man sieht an dem Füllbehälter das der extrem viel aufsaugt.
    Ich darf nur nicht daneben stehen und zugucken. Das macht einen wahnsinnig ("Warum fährt der nicht noch zwei Zentimeter weiter und nimmt den Krümel noch mit?" :lol: )
    Ich stell den meist in einen Raum und lass ihn laufen und es wird auch sauber (nur nicht die Ecken. In die kommt er nicht). Also meine Strategie ist ihn Raum für Raum arbeiten zu lassen.

    Und die Strecke die er gefahren ist war auch total wahllos,

    Die Saugroboter in dieser Preislage fahren eigentlich immer nach dem "Chaosprinzip".
    Hier mal eine Erklärung:

    Spoiler anzeigen


    Was ist eigentlich das "Chaos-Prinzip" bei der Navigation?
    Der Name rührt daher, daß das Herumfahren des Saugroboters für einen unvoreingenommenen Beobachter machmal "chaotisch" aussieht. In der "Roboter-Fachsprache" spricht man stattdessen von einer "Amöbenstrategie" oder auch Zufalls-Fahrstrategie.
    Sie erkennen ein solches Fahrverhalten daran, daß der Roboter so lange geradeaus fährt, bis er auf ein Hindernis stößt. Er wendet danach in einem Winkel, der "fast" zufällig ist, lediglich die Länge der soeben abgefahrenen geraden Strecke geht in die Berechnung des Abdrehwinkels ein.
    Gibt es einen Unterschied zwischen Amöbenstrategie und Zufallsstrategie?
    Ja, die Zufallsfahrstrategie ist lediglich eine Erweiterung der Amöbenstrategie: der Saugroboter wendet seine Richtung nicht nur nach einer Kollision (an den Zimmerwänden oder anderen Gegenständen), sondern nach einer von ihm vorausberechneten maximalen Laufzeit, die er nach jeder Kollision neu berechnet.
    Hersteller und Verkäufer von Robotersaugern fassen beides aber häufig unter dem Oberbegriff "Zufallsprinzip" zusammen. Die Zufallsfahrstrategie führt zu einer etwas schlechteren Flächenabdeckung als die (einfachere) Amöbenstrategie.

    Die "teureren" Saugroboter gehen häufig geplanter vor. Also fahren einen Raum gezielt ab.
    Meiner Erfahrung nach funktioniert das Zufallsprinzip auch. Es dauer nur länger.