Beiträge von Deliara

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    Es wird auch nichts besser wenn ich ein Tierheim in Spanien unterstütze, für die Tiere die drin sitzen aber sehr wohl!


    Völlig richtig, aber hier ist der Unterschied für mich einfach, dass die Tiere sich nicht selbst helfen können und auch überhaupt nur dort drin sitzen, weil wir so eine kranke Spezies sind ;)

    Gegen Entwicklungshilfe hab ich ja gar nichts, ich setze meine Prioritäten nur eben anders aus diversen Gründen.

    Unser Geschirr passt prima, die Borte fängt allerdings langsam an zu fransen... was aber auch kein Wunder ist, wenn Madame ständig meint, damit durch Dornenbüsche kriechen zu müssen ;) Das ist für mich jedenfalls kein Merkmal für fehlende Qualität, sondern liegt in unserem Fall einfach an der "Art der Nutzung" :D

    Ansonsten bin ich superzufrieden und muss sagen, dass sich das Geschirr bisher von allen, die wir hatten, am längsten hält :gut:

    greta

    Das ist mir schon klar alles. Nur sind diese Bedingungen eben den politischen und ökonomischen Abhängigkeiten geschuldetet und ich kann das nicht verändern, indem ich Nahrungsmittel rüberschicke (platt gesagt). Was ich im Rahmen meiner Möglichkeiten tun kann, ist dass ich mein Fleisch, meine Kartoffeln, whatever beim Bauern nebenan kaufe und somit sicherstelle, dass für einen Großteil MEINES persönlichen Konsums keine Nutzflächen in Drittweltländern draufgehen müssen. Und das tue ich, soweit es mir möglich ist. In meinen Augen ist alles, was darüber hinaus geht, aber nicht wirklich nötig, wenn deutlich mehr Menschen so handeln würden.

    Ach ja, und ich spreche Kinder nicht nur Menschen in Entwicklungsländern ab, sondern tue das genauso bei Menschen in unseren westlichen Gesellschaften, wenn sie ihren Nachwuchs nicht richtig (eigenständig) versorgen können. Kinder sind eben ein gewisser Luxus, den man sich leisten können muss.
    Im Prinzip subventioniere ich ja schon in Deutschland genügend Kinder, deren Eltern es alleine nicht gebacken kriegen :/

    Zitat


    behauptest du gerade, dass menschen deswegen hungern, weil sie selbst zuviele kinder produzieren, diese dann nicht ernähren können? und dass es, wenn sie aufhören würden sich "zuvermehren" derartige probleme nicht mehr hätten?
    wow....

    Das war ein Beispiel und ist in dieser Form sicherlich nicht auf alle Weltregionen 1:1 zu übertragen.
    Aber grundsätzlich: ja, ich glaube, dass weniger Menschen auf der Erde hungern müssten, wenn es gelänge, das Wachstum der Weltbevölkerung einzudämmen... speziell in Regionen, in denen die naturräumlichen Bedingungen so gelagert sind, dass das regionale Nahrungsmittelangebot nicht ausreicht, um die Bevölkerung zu versorgen (und in denen nicht selten gleichzeitig Familiengröße und sozialer Status noch immer eng miteinander verknüpft sind).

    Dass es auch den anderen Fall gibt, bei dem viele Kinder = viele Personen, die zum Familieneinkommen beisteuren bedeuten, weiß ich natürlich. Aber ganz ehrlich, auch hier liegt der Fehler im System der betreffenden Länder und es wäre durchaus möglich, dass sie sich selbst helfen, wenn die Gelder gleichmäßiger verteilt würden. Ich persönlich sehe mich da nicht in der Verantwortung, unbedingt tätig werden zu müssen.

    ..und wie gesagt, Naturkatastrophen usw. lasse ich dabei ganz bewusst außen vor, das ist ein komplett anderer Fall und hier sehe ich auch durchaus eine Notwendigkeit zu helfen (habe ich auch schon).

    Sorry, das war jetzt komplett OT alles :ops:

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    Kinder können dies genauso wenig...


    Das stimmt sicherlich. Aber (und ja, das ist hart): solange genügend Spendengelder fließen, um hungernde Kinder in Drittweltländern zu ernähren und "durchzubringen", ändert sich dort am System bzw. am generativen Verhalten nichts. Die Reproduktionsrate reguliert sich erst dann auf ein ausgeglichenes Niveau, wenn die betroffenen Menschen/Gesellschaften eigenverantwortlich für sich sorgen. Aus diesem Grund bin ich beim Thema Kinder immer sehr zwiegespalten... ich weiß wirklich nicht, ob es immer und in allen Gesellschaften richtig ist, zu viel externe Hilfestellung zu geben.

    Aber das ist eben nur meine Auffassung und es ist für mich trotzdem absolut okay und gut, dass es Menschen gibt, die anders denken und in diesem Bereich aktiv werde :)


    (im Übrigen teile ich deine Auffassung nicht, dass Kinder KEIN Luxus sind. Kinder sind Luxus, den man sich nur dann leisten sollten, wenn man sie auch angemessen versorgen kann)

    Ich spende auch lieber für Tiere und der Grund ist (auch wenn es vielleicht hart klingt) ganz simpel: Menschen besitzen durch die Gabe des Verstandes genügend Potential zur Selbsthilfe. Ich müsste beispielsweise nicht für hungernde Kinder in sonstwelchen Teilen der Welt spenden, wenn die Menschen dort ihre unkontrollierte Vermehrung einstellen würden. Wo es wenig zu essen gibt, produziert man weniger Nachwuchs, wäre doch ganz einfach. Natürlich ist menschliches Leid, das durch Naturkatastrophen ausgelöst wurde, bei dieser Argumentation komplett außen vor. Aber was Armut und Leid betrifft, das durch gesellschaftlich verankerte, traditionelle Begebenheiten und Strukturen bedingt ist, so bin ich der Meinung, dass der Mensch sich durchaus auch selbst aus der Misere manövrieren könnte.
    Tiere dagegen leiden in erster Linie unter dem, was wir Menschen ihnen antun und haben schlichtweg keine Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden... und da fühle ich einfach eine gewisse Verantwortung, zumindest "Schadensbegrenzung" zu betreiben und im Rahmen meiner Möglichkeiten ein wenig von dem auszugleichen, was meine Spezies anrichtet.

    Aber dass das niemand so recht nachvollziehen kann, ist mir auch schon aufgefallen :D Im Endeffekt muss aber einzig und allein ich selbst hinter meinen Entscheidungen stehen und das tue ich.

    Das ist purer Frust, meine Hündin macht das auch. Evtl. hast du ein Kindergitter, dann kannst du dich einfach mal auf die andere Seite setzen, ein Buch lesen und ihr Gemotze ignorieren, bis sie sich beruhigt und irgendwann sogar entspannt. Wir trainieren das gerade auch und es wird langsam besser ;)

    Das, was ihr draußen macht, klingt für mich auch nützlich und logisch.

    Wir haben auch immer wieder Rückschläge im Training und ich habe mir jetzt doch mal einen Trainer zu Rate gezogen.
    Senta, da du ja auch Gerüche benutzt (oder zumindest benutzt hast) gebe ich dir mal weiter, was er zu diesem Thema gesagt hat: grundsätzlich findet er das gut und sinnvoll, meint aber, dass mein Aufbau einen Fehler hat. Dadurch, dass der Geruch durch Streicheln bzw. Entspannung durch Berührung konditioniert wurde, verbindet ihn der Hund mit sehr enger sozialer Interaktion. Lässt man den Hund nun mit dem Geruch alleine, kann das seinen Frust somit sogar noch steigern, da er innerlich auf "Kuschelkurs" eingestimmt ist und das Fehlen des Sozialpartners doppeltes Gewicht bekommt. Klingt für mich logisch, bin ich aber vorher leider auch nicht so drauf gekommen :sad2:
    Wir machen es nun so, dass wir ein neues Öl nehmen (Rose) und dieses immer dann zum Einsatz kommt, wenn der Hund keine Möglichkeit zu Körperkontakt usw. hat, ich aber noch in der Nähe bin und die Verlassensangst somit keine Rolle spielt. Es soll dann so aussehen, dass der Hund in dem Moment, wo er das Halstuch um bekommt, quasi "unsichtbar" für mich wird und komplett ignoriert wird (kein Ansprechen, kein Angucken, nichts). Wichtig ist, dass sie sich in einer entspannten Stimmung befindet und man sich relativ sicher ist, dass sie sich sowieso bald hinlegt und entspannt. Dadurch soll der Hund den Geruch mit Entspannung ohne Einwirken des Sozialpartners verknüpfen. Wenn dieser Schritt richtig konditioniert ist, gehts dann langsam ans Alleinelassen.
    Finde ich vom Ansatz her nachvollziehbar und dachte, ich gebe es mal so weiter, nachdem ich ja wohl offensichtlich was Falsches erzählt habe vorher :ops: