Das beruhigt mich ja :)
Ich hab nur immer im Hinterkopf, was ist, wenn es eben doch nichts Harmloses ist. Dann wären vier verschenkte Wochen ja schon wieder vier Wochen zu viel. Andererseits vertraue ich dem Arzt und seiner Erfahrung schon, also werde ich erstmal abwarten. Solange es nicht weiter wächst, gehts ja vielleicht.
Beiträge von Deliara
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Wollte mal kurz den aktuellen Stand berichten: ich habe den Knubbel letzte Woche mal anschauen lassen. Der behandelnde Arzt hat keine Probe nehmen wollen, sondern vermutete ein Histiozytom, meinte allerdings auch, dass es ungewöhnlich körnig sei. Nichtsdestotrotz hat er vorgeschlagen, das Ding noch 4 Wochen zu beobachten und dann noch einmal wiederzukommen. Grund: er möchte nicht unnötig operieren und bei jungen Hunden wäre es häufig so, dass Histiozytome von alleine wieder wegschrumpfen. Passiert das in den nächsten 4 (bzw. inzwischen 3) Wochen nicht, wird es operativ entfernt und dann auch gleich eingeschickt und getestet. Er meint, für Panik und übereilten Aktionismus bestünde kein Grund.
Ich bin nicht ganz sicher, ob ich mich so damit zufrieden geben kann/will, aber zumindest kann ich schonmal berichten, dass es in der letzten Woche nicht mehr weitergewachsen ist. Vielleicht ist das ja ein gutes Zeichen und ein Hinweis darauf, dass es tatsächlich nur ein Histiozytom ist??? Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, sofort wieder dort auf der Matte zu stehen, falls es doch wieder anfängt weiterzuwachsen. -
Danke für eure Antworten, das hilft mir schonmal weiter abzuschätzen, was bei der Diagnose alles herauskommen könnte.
dasaennchen
Deinen Thread habe ich damals still mitverfolgt. Es freut mich sehr zu hören, dass es deinem Hund momentan so gut geht :) Diese Dinger sind echt fies... ich hoffe, uns bleibt das irgendwie alles erspart.Bei mir ging es heute drunter und drüber und ich habs leider noch nicht zum TA geschafft. Bin jetzt aus familiären Gründen auch gar nicht zu Hause, sondern bei meiner Mutter in Düsseldorf. Ich will die Sache morgen aber unbedingt angehen und hab mir 2 Kliniken in der Nähe herausgesucht, die auch eine Onkologie haben (danke für den Tipp!!). Hoffentlich ist es tatsächlich nur ein Histiozytom oder sowas. Rein optisch könnte es hinkommen, aber leider sieht man den Knubbeln ja von außen nicht genau an, was dahinter steckt.
In ein paar Tagen bin ich hoffentlich schlauer. -
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Dann drücke ich dir auf jeden Fall ganz feste die Daumen, dass das Mistding endgültig entfernt werden konnte! Sowas ist echt schlimm, vor allem bei so jungen Tieren
Leni ist gerade 15 Monate alt. Ich hoffe mal, dass es irgendwas Harmloses ist. Mich wundert halt nur, dass es plötzlich so schnell wächst. -
Oh weia.. das tut mir leid um dein Frettchen

Dann sollte ich das wohl besser wirklich ganz schnell abklären lassen. Ich dachte, bei so einem jungen Hund ist etwas Bösartiges bestimmt eher unwahrscheinlich..
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Mir ist schon klar, dass mir hier niemand den Tierarzt ersetzen kann und ich werde am Montag auch direkt hingehen. Aber vielleicht kennt ja jemand von seinem Hund etwas ähnliches und kann mir schonmal sagen, ob ich mir Sorgen machen muss oder nicht :)
Leni hat schon seit ein paar Monaten einen kleinen Knubbel am Bein. Er war etwa so groß wie ein Stecknadelkopf und sah aus wie eine Warze. Da sie als Junghund immer mal wieder Warzen hatte, die aber nach einiger Zeit von alleine wieder verschwunden sind, habe ich mir keine großen Gedanken darüber gemacht. Nun denn. Vor ein paar Wochen ist sie dann beim Toben mit einem anderen Hund über Schotter geschlittert und die "Warze" ist angerissen worden. Weil ich die Blutung nicht stillen konnte über Stunden, war ich damit beim TA. Die Wunde wurde gesäubert und stramm verbunden. Als der Verband wieder ab kam, war sie etwas verkrustet und (dadurch?) ein bisschen dicker als vorher. Der Knubbel blieb dann eine Weile gleichgroß bei dieser Größe, in der letzten Woche ist er aber plötzlich ziemlich stark gewachsen. Da ich nächste Woche sowieso zum Impfen muss, wollte ich nicht extra vorzeitig zum TA. Seit heute morgen leckt sie den Knubbel aber ständig und wenn ich sie dort vorsichtig anfasse, zieht sie die Pfote weg. Es scheint also irgendwie weh zu tun, was bisher nicht der Fall war.
Hier mal ein Bild von dem Gebilde:
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http://img862.imageshack.us/i/p1010003.jpg/Kennt jemand sowas? Eine Bekannte hält das Ding ganz sicher für einen Tumor (sie musste leider leidvolle Erfahrungen dahingehend mit ihrem Hund machen), kann das wirklich sein??
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Ich bin ja auch ein Fan der positiven Verstärkung und was ich von den Methoden des Trainers gelesen habe, wäre auch ganz und gar nicht mein Weg. Aber ganz ehrlich: gerade beim Fressen von irgendwelchen Dingen draußen komme ICH auch nicht damit weiter, meinem Hund Alternativen anzubieten. Wenn sie das Zeugs erst einmal im Maul hat, ist es zu spät und ich kann es nur noch ignorieren. - Was ich dann auch meistens tue (in der Regel frisst sie nicht unbedingt Schädliches, sondern eher für mein Empfinden Unappetitliches
), ab und an fliegt bei uns aber dann auch mal die Leine in ihre Nähe (sofern es vom Timing her noch Sinn macht und sie halbwegs in Wurfweite ist). Wenn einen diese Problematik wirklich so sehr stört, dass man Ignoranz nicht anwenden möchte, finde ICH persönlich es wirklich schwer mir vorzustellen, wie man sie rein mit positiver Arbeitsweise lösen will.Was die Problematik in der Wohnung betrifft würde ich aber auch eher damit arbeiten, den Hund immer und immer wieder konsequent auf seinen Platz zu schicken (notfalls kurz dort anzuleinen) und gewünschtes Verhalten zu belohnen. Ich hab hier ja auch so einen Fall, der mir ständig vor den Füßen rumwuselt und überall (speziell in der Küche) dabei sein will. Ja, das ist anstrengend und nervig manchmal. Aber wenn man konsequent bleibt im Wegschicken, zeigen sich auch irgendwann Erfolge. In der Küche hab ich 2 Monate einfach ein Kindergitter vor die Tür gemacht und sie konnte halt nicht mit rein und wurde ignoriert. Seitdem ist das Problem gegessen, selbst seit das Gitter weg ist, weiß sie ganz genau, dass sie da nichts zu suchen hat. Klar nervt es, 8 Wochen übers Gitter zu klettern, aber mir persönlich ist wohler dabei, als meinen Hund mit irgendwelchen Gegenständen zu bewerfen wegen solcher "Lapalien" :)
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Das Gitter kommt ja nicht irgendwo ins Zimmer, sondern wird einfach in die Zimmertür geklemmt, so dass der Hund im Zimmer bleiben muss, dich durch die Stäbe aber anfangs noch sehen kann oder zumindest hören kann (im Gegensatz zur geschlossenen Tür).
Eine Box ist aber sicherlich auch eine gute Möglichkeit, sofern der Hund sie annimmt. Bei uns hat es leider nicht geklappt, da sie ums heftiger reagiert, je weniger Raum sie zur Verfügung hat. Ich bin leider nie so weit gekommen, die Tür wirklich schließen zu können. Aber vielleicht klappts bei euch ja besser :) -
Ohje, das kommt mir bekannt vor. Meine Hündin reagiert auch in dieser Heftigkeit und ist genauso alt wie deine jetzt. Ich habe inzwischen einen Trainer, der wirklich fit in dem Thema ist, und wir trainieren seit Anfang Januar in Winzschritten. Da bei meinem Hund (ebenso wie bei euch) auch schon das Alleinesein in einem Zimmer zu viel war und sie ebenfalls an der Tür gekratzt und gejault hat, haben wir angefangen mit einem Kindergitter zu arbeiten. In den ersten Tagen/Wochen hat sie regelrecht gewütet hinter dem Ding. Ich saß direkt davor, so dass die Verlustangst keine Rolle spielen konnte, und habe sie aber ignoriert (Buch gelesen oder sowas), bis sie irgendwann zur Ruhe kam und sich hingelegt hat. Dann wurde die Situation aufgelöst. Das haben wir dann langsam ausgedehnt, so dass ich heute in einen anderen Raum gehen kann (ohne Sichtkontakt) und sie weitgehend ruhig ist hinter ihrem Gitter und es akzeptiert. Bei uns hat dieser Schritt recht lange gedauert, aber immerhin klappt es inzwischen :) Ab der nächsten Woche werde ich anfangen, mich innerhalb der Trainingszeit immer mal wieder ausgehfertig zu machen und auch ab und an kurz die Wohnung zu verlassen (und dann direkt wieder reinkommen). Erst wenn sie das ganz ruhig mitmacht und nicht mehr angespannt drauf reagiert, werden dann die Zeiten außerhalb der Wohnung ausgedehnt. - So der Plan, ich bin gespannt, ob und wie es funktioniert

Parallel dazu haben wir daran gearbeitet, dass sie besser mit Ignoranz meinerseits klar kommt und generell Distanzen besser akzeptiert (sie ist eigentlich sehr anhänglich und sucht permanenten Körperkontakt). Zusätzlich haben wir ihr einen Platz im Zimmer eingerichtet, den sie als besonders angenehm empfindet und wo sie gut entspannen kann (in unserem Fall ist das ihr Hundebettchen. Da sie total auf Wärme steht, kriegt sie z.B. immer ein aufgeheiztes Reiskissen reingelegt, was es ihr einfach leichter macht, dort ein Weilchen ruhig liegen zu bleiben) und sie bekommt ein Halstuch mit Lavendelöl umgelegt. Das Halstuch hat sie im Vorfeld des Alleineseins im Zimmer immer in Verbindung mit entspannten Situationen kennengelernt und es wirkt inzwischen tatsächlich als konditioniertes Entspannungssignal. Das ist natürlich alles ein bisschen viel Schnickschnack und ich war anfangs auch skeptisch, allerdings hat das "herkömmliche" rein-raus Üben bei uns einfach keine Fortschritte gebracht und ich bin sehr froh zu sehen, dass sich tatsächlich endlich kleine Verbesserungen zeigen. Gestern war ich kurz im Keller und es gab zum allerersten Mal seit einem Jahr kein Gebell

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute für euer Training und drücke die Daumen, dass ihr das irgendwie hinbekommt!!