Ich habe mich in den letzten Tagen mal - angeregt durch den Thread - mit dem Thema befasst und beschlossen, testweise den Anteil der KH zu erhöhen. Meine Hündin ist extrem stressanfällig und unruhig, daher ist es auf jeden Fall einen Versuch wert. Bisher bekommt sie morgens BARF in 70/30 Verteilung und abends Platinum TF. Zukünftig würde ich gerne Vollbarfen in 50/50 Relation. Ich bin mir allerdings unsicher, ob ich das "einfach so" machen kann oder ob ich ihr mit dieser Verteilung schaden kann hinsichtlich der Nährstoffversorgung. Kennt sich da zufällt jemand mit aus? Das TF würde ich weiterhin als Leckerchen füttern.
Beiträge von Deliara
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Oh.. sorry, die Frage hatte ich überlesen

Ich habe beide Leinen in 10m Ausführung. Allerdings liegen hier auch noch Leinen in 5m und 15m rum, aber irgendwie haben die sich praktisch nicht brwährt bei uns. Ist aber sicher eine Geschmacksfrage :)
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Ich würde trotzdem auf jeden Fall mal einen guten Trainer drüberschauen lassen.
Ansonsten fiel mir beim Lesen spontan ein, dass man das Problem, dass sie sich am Platz erschrickt, wenn jemand in ihre Nähe kommt und sie schläft, evtl. durch eine Box lösen könnte... da hätte sie vielleicht mehr Ruhe drin, wäre abgeschiedener und es kann zumindest niemand von oben an sie ran, wodurch sie sich ja evtl. bedroht fühlt.
Ist aber nur eine Idee :)Grundsätzlich finde ich aber wirklich, dass bei dem häufigen Schnappen mal jemand mit Erfahrung draufschauen sollte.
edit: sorry, das hast du ja auch vor. Hatte ich überlesen :) -
Hund und Vollzeitjob ist immer schwer. Mir grauts auch ein wenig vor der Zeit (bin noch Studentin), zumal mein Hund nicht alleine bleiben kann und immer Betreuung genötigt. Ich mache mir auch sehr viele Gedanken über die ganzen Kosten. Hier in der Nähe gibt es Hundetagesstätten, bei denen sich die Kosten für 5 Tage Betreuung pro Woche auf ca. 200-250€ monatlich belaufen würden. Man muss sich aber eben überlegen, ob man seinen Hund so unterbringen möchte.. mir persönlich ist die jetzige Variante (Betreuung mit Familienanschluss) lieber, allerdings zahle ich hier auch direkt 15€ pro Tag und auf den Monat gerechnet würde das ganz schön reinhauen.
Hättest du einen Hund, der prinzipiell alleine bleiben kann, würde ich bei einem Vollzeitjob einen Gassigänger engagieren, der etwa zur Mitte der Alleinbleibzeit mal 1,5 - 2 Stündchen mit ihm rausgeht. Das dürfte billiger sein und macht dem Hund die Zeit sicherlich etwas kurzweiliger. In jedem Fall würde ich mir an deiner Stelle aber wenn überhaupt einen Hund suchen, der das Alleinsein gewöhnt ist und keine Probleme damit hat. Aus meiner Sicht spricht nichts gegen Hundehaltung und Vollzeitjob, wenn der Hund zwischendurch mal Gassi gehen kann und nach der Arbeit entsprechend viel Zeit und Zuwendung bekommt. Es darf eben nur nicht passieren, dass man nach der Arbeit zu müde/kaputt ist, um den Hund angemessen auszulasten.Grundsätzlich muss man sich aber auch fragen, wie man sich die Hundehaltung prinzipiell vorstellt. Ich dachte immer, es würde so laufen, dass ich morgens spazieren gehe, dann pennt der Hund und wenn ich von der Arbeit komme, gibts richtig Action mit langen Spaziergängen, Hundesport, etc. So wie es sich nun abzeichnet sieht meine Realität aber eher so aus, dass mein Hund sich tagsüber bei irgendeinem Sitter vergnügt und zum Schlafen nach Hause kommt

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Ich bin mittlerweile der Ansicht, dass Probleme mit dem Alleinsein vor allem dann entstehen, wenn der Hund eine gewisse charakterliche Disposition mitbringt damit Probleme zu entwickeln (sei es durch Kontrollzwang, mangelnde Frusttoleranz oder Ängste) UND der Halter Unsicherheiten beim Verlassen des Hundes zeigt.
Für mich persönlich war wichtig, dass der Hund alleine bleiben kann. Deswegen habe ich einen Welpen genommen, weil ich der Ansicht war, dass ein "unverbrauchter" Hund es auf jeden Fall lernen kann. Trotzdem habe ich mir von Anfang an viele Sorgen um das Thema gemacht und bin mit dem Gefühl rausgegangen "hoffentlich packt sie das". Wahrscheinlich war das der Grundfehler und die Wurzel allen Übels. Zwar kommt bei meiner auch die zu frühe Trennung von der Mutter dazu und das Durchlaufen mehrerer Haushalte, bis sie mit 8,5 Wochen zu mir kam, aber dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass es hätte anders laufen können, wenn ich mit einer größeren Selbstverständlichkeit gegangen wäre. -
Also wir sind nun 1 Jahr und 2 Monate dran und ich schaffs bis zum Treppenabsatz, bevor das Gebell losgeht

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Ja, manchmal muss sie Hundi bis zur Erschöpfung bellen, und wenn es 10h dauert... das Problem mit den Mietparteien hatten wir auch.... als Pacco in die Pubertät kam war er aber zum Glück lautlos und hat Schuhe, etc kaputt gemacht - war aber nicht laut. Betraf also nur uns, nicht die Nachbarn!
Meine Nachbarn haben sich bisher nicht beschwert, auch wenn sie 2 Stunden durchgebellt hat. Aber ich will ihnen das nicht zu regelmäßig zumuten, sonst gibts tatsächlich noch Unfrieden irgendwann. Hatte überlegt, es mal im Auto auszusitzen (irgendwo, wo es niemanden stört), aber irgendwie ist das ja auch sinnfrei, wenn man davon ausgeht, das Hunde ortsbezogen lernen. -
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Die erwähnte Ausdauer....
Bei jedem Hund ist es einzeln zu betrachten, vielleicht kontrolliert er dich o.ä.?
Ob es direkt Kontrollverhalten ist, weiß ich nicht. Aber sie will eben immer und überall dabei sein und hat (schon immer) arge Probleme mit Barrieren. Das fing damals im Auto an, als sie im Kofferraum hinterm Gitter sitzen musste, und geht halt über Türen (egal ob Boxtüren, Zimmertüren oder was auch immer) bis zur Wohnungstür. Ich arbeite ja am Alleinbleibproblem mit einem Trainer und der meint, Schritt 1 ist bei uns, das sie es akzeptiert alleine hinter einem Kindergitter in einem Raum zu bleiben. Selbst an diesem Schritt knapsen wir seit 4 Monaten und mehr als eine Stunde schafft sie noch immer nicht.Ehrlich gesagt (auch wenn viele das sicher nicht verstehen), ich würde das Gebell gerne einfach mal eine Woche komplett aussitzen. - Egal ob sie 4 oder 5 oder 6 Stunden bellt, einfach nicht reagieren und ihr zeigen, dass sie damit nicht weiter kommt. Aber leider wohne ich in einem Haus mit 21 Parteien, die das sicher weniger spaßig finden würden

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Was nun? Geht jetzt immernoch ins kalte Wasser schmeißen? Ich bin einfach langsam echt ratlos...
Wenn es anders nicht klappt, ist das vielleicht einen Versuch wert.Bei uns bringt es leider nix. Sie bellt auch 2 oder 3 Stunden pausenlos durch
Ich hab sie übrigens aus den gleichen Gründen wie du nicht alleine gelassen in den ersten Wochen und auch ich denke, dass unser Hauptproblem in mangelnder Frusttoleranz und Langeweile liegt. Eigentlich sollte man ja meinen, dass sowas leichter zu beheben ist als richtige Verlassensangst, aber leider kommen wir trotzdem keinen Schritt weiter. -
Ich habs mit Variante 2 probiert und bin kläglich gescheitert. Bis heute bleibt sie nicht alleine.
Ganz ehrlich, ich weiß zwar, dass es für den Welpen ein riesen Stress ist... aber im Nachhinein frage ich mich so manches Mal, ob ein Vorgehen wie in Variante 1 nicht zielführender gewesen wäre. Meine Hündin bellt. Bis zu ihrer 12. Lebenswoche hat sie aber NIE gebellt, vielleicht hätte sie also (hätte ich sie in diesen ersten Wochen bei mir direkt alleine gelassen) niemals Bellen als "passende" Verhaltensweise beim Alleinebleiben für sich definiert.