Wünsche dir viel Erfolg 
Ich kann acidsmile wirklich gut verstehen, weil Leni eben von der Beschreibung her genauso war früher. Ich weiß nicht, ob man sich das vorstellen kann, wenn man einen solchen Hund nicht selbst mal erlebt hat. Bei uns war es so, dass sie sich irgendwann sehr gut auf ihren Platz schicken ließ und auch dort blieb usw. (nachdem sie früher auch gerne 3-4 Stunden permament in der Wohnung hinterhergelaufen ist ohne mal auf die Idee zu kommen, dass das nichts bringt und nur stressig ist), aber sie hat trotzdem permanent gefiept, gejankt und gejammert. Teilweise bis zu 3 Stunden lang und da half auch kein Ignorieren. Sobald man zu sich zu ihr gesetzt hat, sie gestreichelt hat oder sie rangerufen hat, war Ruhe und sie ist sofort völlig erschöpft eingeschlafen. Aber alleine Runterfahren war einfach nicht drin. Auch reichte das kleinste "falsche" Signal, um sie aus dem Tiefschlaf wieder auf 180 zu bringen. Ein zu laut abgesetztes Glas, ein zu lautes Lachen beim Telefonieren, ein Fingerschnipsen und sie war wieder komplett drüber. Ich mag nicht bestreiten, dass ich in der Welpenzeit auch Fehler gemacht habe, die das ganze Problem noch eskalieren lassen haben (ich war z.B. froh, wenn sie mal ruhig war und geschlafen hat, und habe dann auch zugelassen, dass sie immer jedezeit Körperkontakt suchen durfte), aber als es darum ging, sie aus diesem Zustand wieder rauszuholen, fand ich das Entspannungstraining schon sehr hilfreich.
Heute hat sie gelernt, sich alleine hinzulegen, jankt so gut wie nicht mehr rum und buhlt nicht mehr andauernd um Aufmerksamkeit. Meiner Meinung nach ist das die Voraussetzung, bevor man überhaupt ans Alleinebleiben denken kann. Wenn der Hund schon nicht mit Ignoranz in Anwesenheit des Halters klarkommt, ist es ja kein Wunder, dass er alleine komplett abdreht. Wie gesagt, unsere Alleinbleibfortschritte sind bisher auch nicht sehr groß, aber immerhin macht sie welche. Und das klappt erst, seit es auch mit der Entspannung im normalen Alltag klappt :)