So, ich habe heute meine erste Stunde gehabt :)
Neben den drei schon angesprochenenden Problemen (Leinenführigkeit, Abbruchsignal und Durchsetzen) haben wir auch über unser eigentliches Nr. 1 Problem, das Alleinebleiben, gesprochen. Positiv ist zu bemerken, dass ich noch nie einen Trainer hatte, der sich derat ausführlich über unseren Alltag, unsere bisherigen Trainingsmethoden und Lenis Vorgeschichte informiert hat. Dann gab es zwei kleine Übungen, wo bei herauskam, dass - oh Wunder
- unser "nein" nicht wirklich gut sitzt und ihre Frusttoleranz auch nicht sonderlich hoch ist. Das "nein" wurde dann geübt, indem die Trainerin meiner Hündin ein Leckerchen hingehalten hat und ich leicht ihren Kopf wegschieben sollte, wenn sie es trotz meines Verbotes nehmen wollte. Das reichte bereits aus, um sie zu mehr Zurückhaltung anzuhalten. Unsere Aufgabe besteht nun darin, das "nein" zu üben und sie außerdem verstärkt Frustsituationen auszusetzen. Das hatte ich in der Vergangenheit in der Wohnung bereits öfters gemacht, draußen aber eher selten und grundsätzlich haben wir es damit wohl auch zu lange schleifen lassen in den letzten Monaten. Zusätzlich soll ich unsere Routinen in der nächsten Woche etwas über den Haufen werfen, unberechenbarer sein in meinen Gewohnheiten und sie gehörig verwirren. Also im Wesentlichen das, was auch andere hier im Thread schon berichtet haben :) Nächste Woche geht es dann mit der Leinenführigkeit los.
Ich muss sagen, dass ich wirklich ein sehr gutes Bauchgefühl habe mit der Trainerin, ihre Erklärungen logisch und einleuchtend fand und auch nicht den Eindruck hatte, dass mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird - ganz im Gegenteil, ich fand eher, dass sehr genau auf den Hund und seinen Charakter geschaut wird. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es weiter geht und kann nach der ersten Stunde absolut nichts Negatives berichten :)