Beiträge von Deliara

    Ja klar, bei euch stehen wohl erstmal ganz andere Dinge im Vordergrund :) Fiel mir nur spontan dazu ein, als ich deinen Beitrag gelesen habe.

    Ob sie die ganze Zeit da liegen muss, hängt von der Situation und der Besuchsdauer ab. An Weihnachten waren wir 3,5 Stunden bei einer privaten Essenseinladung und diese Zeit (mit einer kleinen Unterbrechung/einmal 15min um den Block laufen) fand ich durchaus zumutbar (wir waren davor natürlich lange im Wald und sie war entsprechend müde), auch wenn sie am Ende etwas "aufmüpfig" wurde und keine Lust mehr hatte. Aber da musste sie durch; zu Hause hätte sie ja auch erstmal ein paar Stunden gepennt nach dem Spaziergang. Früher hab ich ihr mehr Freiheiten gelassen, aber das hat sich insofern als kontraproduktiv erwiesen, als dass sie dann die meiste Zeit darauf lauerte, wann sie endlich loslaufen und die fremde Wohnung erkunden darf. Heute weiß sie genau, dass nichts Spannendes passiert und seitdem ist es für sie auch okay, einfach rumzuliegen.

    Schöne Hundchen hast du da übrigens =)

    Zitat

    Trainierst du die Decke sepperat bei dir zuhause oder bei dem Besuch?


    Ich hab zu Hause damit angefangen. Als das klappte, hab ich die Decke mit rausgenommen und auf der "stillen Wiese" ohne große Ablenkung weitergeübt, bis es auch dort funktionierte. Dann mal in mittelmäßig vertrauter Umgebung bei meinen Eltern, später auch bei Freunden, neben einer etwas abseits gelegenen Parkbank, etc.
    Mein Ziel war, dass ich sie irgendwann mit ins Restaurant nehmen kann und sie dort ruhig liegen bleibt (das war vorher eine helle Katastrophe).. und das klappt jetzt tatsächlich :) Sobald die Decke hingelegt wird weiß sie, dass sie da nun draufliegen muss vorerst.

    Zitat


    Wenn du einen wirklichen Profi kontaktieren möchtest, dann wende dich an Gerrit Stephan. Der ist der Spezialist schlechthin zum Thema alleine bleiben.


    Den haben wir auch schon durch :D
    Der Durchbruch lässt zwar noch auf sich warten, aber sein Aufbau zur konditionierten Entspannung hat sich rückblickend als Grundstein für alles weitere erwiesen... vorher hat einfach rein gar nichts funktioniert, nichtmals minutenweises entspanntes Alleinebleiben in einem anderen Zimmer. Inzwischen schafft mein Hund immerhin 1-1,5 Stunden komplett alleine. Das Verfahren ist also echt nicht schlecht :)

    Ich würde einen Hund mit dieser Problematik gar nicht erst unter den Tisch lassen. Meine Hündin schnappt zwar nicht, aber wenn wir irgendwo zu Besuch sind regel ich es trotzdem so, dass ich mich möglichst so setze, dass ich sie etwas abseits hinter mir auf ihrer Decke platziere. Dort hat sie dann auch zu bleiben. Die Decke selbst kann man ja auch gesondert trainieren (bei uns ist die Decke inzwischen quasi zum eigenständigen Kommando geworden. Sobald sie hingelegt wird, weiß sie, dass sie sich daraufzulegen hat, bis sie wieder Freigabe zum Aufstehen bekommt).

    Das muss ja jeder für sich entscheiden, wie er das handhabt. Ich hab mich auch von einigen Freunden distanziert, denen es nicht recht ist, wenn mein Hund dabei ist (allerdings auch notgedrungen, da sie ja nicht alleine bleiben kann). Kommt auch immer auf die Art und Weise an, wie die "Ablehnung" rübergebracht wird; manchmal fühlte ich mich da schon auf den Schlips getreten und hab dann für mich beschlossen, dass ich auf die Gesellschaft dieser Person verzichten kann ;)

    Silvester ist für mich aber gar kein Thema. Wenn man nicht gerade einen komplett rotzecoolen Hund hat, finde ich es unverantwortlich, ihn alleine zu lassen über Mitternacht.

    Ich wollte was Kleines, Wuscheliges.. Langhaarchihuahua oder Cavalier King Charles Spaniel, irgendwie sowas.. auf jeden Fall schoßhundtauglich, langhaarig und möglichst ohne viel Jagdtrieb. Geworden ist es ein kurzhaariger Pointermix :D Aber wo die Liebe eben hinfällt..

    War das denn ein Hundeauslaufgebiet? Hier bei uns ist es so, dass es eben einfach bestimmte Gebiete gibt, wo alle Hunde freilaufen und jeder mit jedem Kontakt aufnehmen darf. Wenn sich dorthin mal jemand mit Leine verirrt, nehme ich meinen Hund zwar höflichkeitshalber ran, aber viele tun das eben nicht, weil es dort halt allgemein unüblich ist und die Auffassung vorherrscht, dass derjenige dann halt woanders laufen soll.
    Aber ärgerlich ist es allemal!

    Die letzte von dir beschriebene Situation finde ich allerdings auch komplett daneben. Ich hab ja auch so einen Schisser, der bei Begegnungen mit mehr als 2 Hunden erstmal Panik schiebt.. sowas nervt dann echt ein bisschen.

    Wäre es mein Hund, würde ich es zuerst auch noch einmal mit einem anderen Trainer probieren. Bestimmt kann dir jemand auch jemanden Kompetentes empfehlen.

    Ansonsten kann ich deine Sorgen und Gedanken gut nachempfinden. Ich habe zwar kein Kind, aber meine Madame mag Kinder auch nicht sonderlich (sie flüchtet dann allerdings lieber und geht nicht nach vorne) und kann ebenfalls nicht alleine bleiben. Die damit zusammenhängenden Organisationsprobleme kenne ich zu genüge ;) Allerdings kann man sich, was dieses Problem betrifft, sicherlich organisieren. Vielleicht kannst du einen festen Tagesbetreuungsplatz für deinen Hund suchen, wo du sie 1 oder 2x in der Woche hinbringst, damit du an diesen Tagen auch mal mit deiner Tochter zum Spielplatz oder zum Schwimmen oder sonstwohin kannst. Oder alternativ geht das bestimmt auch stundenweise.
    Wegen der Schnapperei will ich nichts Falsches raten, nur dass man bei Besuch evtl. auch mit Kindergittern separieren kann, damit sich der Hund nicht komplett ausgeschlossen fühlt und gleichzeitig niemand gefährdet wird. Wegen dieser Problematik würde ich aber definitiv nochmal einen Trainer draufschauen lassen, ob man es in den Griff kriegen kann ohne dass dein ind gefährdet wird.