Also ich kann nur sagen: durchhalten und weitermachen!! Rückschläge gibt es immer mal wieder.. bei uns zog sich das über volle 1,5 Jahre und auch nach Weihnachten hat sie an einem Tag kurz mal wieder gebellt. Ihr seid auf so einem guten Weg gewesen, dass sie das bestimmt nicht alles vergessen hat. Vielleicht war die Zeit ungewöhnlich für sie oder ihr habt "zu viel" gemacht und ein Tag Pause wirkt Wunder oder oder oder.. hake es einfach ab und mach morgen oder übermorgen ganz normal weiter.
Wenn es dauerhaft nicht besser wird, würde ich evtl. doch mal über unterstützende Maßnahmen nachdenken. Aber da sie ja eigentlich schon weiter war, braucht es vielleicht auch einfach nur noch mehr Zeit..
Beiträge von Deliara
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Kesha, ich würde aber schon zusehen, dass sie müde ist. Vielleicht kannst du ja ein bisschen was für den Kopf mit ihr machen morgens, wenn eine längere Runde nicht drin ist? Ich könnte mir vorstellen, dass der Frust einfach um ein Vielfaches höher ist für die Kurze, wenn sie auch noch ausgerechnet in einer aktiven Phase alleine gelassen wird. Ich persönlich achte immer auf "satt und müde".. dann kann ich auch ohne schlechtes Gewissen gehen

Aber ich habs auch zugebenermaßen einfacher, ich muss allmorgendlich in die Box kriechen und der Madame das Halsband über den Kopf fummeln.. von alleine rührt die sich keinen Zentimeter morgens, ich muss sie tatsächlich IN der Box anleinen, sonst würde sie niemals vor 12 aufstehen
Übrigens war ich heute 2,5 Stunden weg und es war alles super

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Das freut mich, hört sich doch gut an

Wie lange bist du denn morgens mit ihr draußen? Meine muss ja auch später morgens alleine bleiben und ich gehe daher immer 45-60min Gassi, dann gibts Frühstück für uns beide und dann ist sie sowieso satt und müde und wir machen uns ans Training. Im Gegenzug gibts aber nachmittags und abends dann ein größeres Programm, so dass sie sich schnell daran gewöhnt hat, dass Aktivität erst später am Tag angesagt ist.
Ging bei uns aber auch nur über Routine. -
Meine macht das fast immer an der Leine und meistens auch im Freilauf. Bei ihr ist es Unsicherheit und Beschwichtigung, denke ich. Je nach dem, ob sie den anderen Hund als harmlos einschätzt, stürmt sie irgendwann dann entweder los (schlägt aber kurz vor dem anderen Hund nen Bogen und läuft vorbei, sie rennt also niemanden um) oder bleibt liegen, bis der andere sie abgeschnüffelt hat und sie meint, dass die aufstehen "darf".
Mich nervt das auch tierisch, aber ein Weitergehen ist schlichtweg nicht möglich in diesen Situationen. Ich könnte sie hinter mir herschleifen und sie würde dabei immer noch liegen bzw. im Geschirr kann man sie höchstens wegtragen, während sie wie ein nassser Sack drin hängt
Von daher bleibe ich meist auch einfach stehen und sorge dafür, die Leine kurz genug zu halten, dass sie zumindest nicht auf den anderen losstürmen kann. Ich komme mir dabei aber auch meistens ziemlich doof vor, wenn ich dummdämlich neben meinem Hund stehe, nur weil uns in 20m Entfernung ein Zwergpinscher entgegen kommt 
Zeigt der andere Hund das gleiche Verhalten ist es übrigens meistens so (im Freilauf), dass die Halter sich in der Mitte treffen, sinnfreie Dinge wie "na komm" und "trau dich" rufen, sich aufs Bein klopfen und warten, bis der erste losstürmt

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Für mich ist es in erster Linie auch faszinierend, was heutzutage schon alles möglich ist.
Vom moralischen Aspekt her finde ich es jetzt nicht sooo verwerflich. Dem Hund wird's bei der Dame vermutlich sehr gut gehen, er weiß nicht, dass er eine "Kopie" ist. Solange auch mit der Leihmutterhündin pfleglich umgegangen wird schadet es doch niemandem. Mein Ding wäre es definitiv auch nicht, aber ich würde auch niemanden verurteilen, der so entscheidet und sein geliebtes Tier klonen lässt.
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Das Abdrehen ins Unterholz ohne konrekte Spur kenne ich auch, für mich ist das Stöberverhalten. Wenn dein Hund auf den Wegen bleiben soll, ist die Schleppleine doch kein Problem, denn auf den Wegen ist doch nichts zum Verheddern, oder?
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Vielleicht hat er tatsächlich negative Erfahrungen mit Männern gemacht und dann braucht es sicherlich einige Zeit, bis er zu den männlichen Familienmitgliedern Vertrauen fassen kann. Unser ehemaliger Nachbarshund hat auf Männer auch mit Knurren und teilweise Beißen reagiert, bei Frauen war er ein Lämmchen. Die Halter sind dann so verfahren, dass Vater und Sohn den Hund in den ersten Wochen weitgehend links liegen lassen haben.. also nicht von sich aus auf ihn zugegangen sind, ihn nicht angesprochen haben, sondern sich "neutral" verhalten haben. Ab und an mal Futter hingestellt oder ein Leckerchen aus einiger Entfernung rübergerollt, mehr nicht. Bei ihnen lief es dann so, dass der Hund irgendwann von selbst vorsichtig Kontakt gesucht hat und auf dieser Basis konnten auch die männlichen Familienmitglieder nach und nach eine gute Beziehung zum Hund aufbauen. Fremde Männer sind aber bis heute ein massives Problem.
Ich würde mal abwarten, was der Trainer zu dem Hund sagt und wie er ihn einschätzt.Toll finde ich übrigens die Einstellung von deinem Vater, mit dem Hund zu arbeiten statt ihn wegzugeben

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Wenn es wirklich erst einmal passiert ist, sind die Nachbarn bestimmt noch wieder zu besänftigen. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass sie Lust haben, sich am Training zu beteiligen/mit dem Trainer zu reden (hätte ich in der Situation als Nichthundehalter zumindest wahrscheinlich nicht gehabt), aber Fragen kostet ja nichts :) Ich würde mich noch einmal entschuldigen und ein Blumensträußchen und eine Flasche Wein mitnehmen, damit sie sich vielleicht als Wiedergutmachung wenigstens einen schönen, ruhigen Abend damit machen können. Und natürlich sagen, dass du selbst ganz erschrocken darüber bist und es nicht wieder vorkommen wird (was dann natürlich auch wirklich nicht passieren darf, also eben Sitter suchen). Dann sollte das Zusammenleben schon irgendwie hinhauen. Viel Glück!
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Das tut mir leid für dich/euch!
Als Nachbar würde ich nachts bellende Hunde aber auch nicht gerade toll finden und da wäre mein Verständnis wohl auch recht flott verbraucht, das geht einfach gar nicht. Ich wünsche dir, dass du schnell einen Sitter auftreibst und dir Zeit zum Üben verschaffen kannst. So ein Problem lässt sich sicher nicht im Handumdrehen beheben. Kannst du nicht evtl. erstmal Urlaub nehmen, damit du Trainingszeit hast? Alternativ evtl. Hunde ins Auto setzen, sofern es nicht zu kalt und zu lange ist?Eine wirklich hilfreiche Idee hab ich auch nicht, aber ich drücke auf jeden Fall die Daumen, dass ihr das packt!
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Mit mir heult sie nicht, aber mit einem ganz bestimmten Quietscheball
Für mich quietscht der genau wie jeder andere auch, aber anscheinend hört sie da was anderes raus.. sie beißt dann auf den Ball und während der sich "ausquietscht" stimmt sie aus tiefster Kehler und seeeehr ausdauernd ins Geheule ein. Keine Ahnung, was der Ball ihr so erzählt 
Ich finds irgendwie witzig, hab ihr den Ball aber dann nicht mehr gegeben, weil ich mich halt frage, ob sie das stresst oder was genau das Heulen in dem Moment für die bedeutet.