Kesha
Oh je, das kenne ich alles nur zu gut! Ich hab auch so einen Hibbel.. stillsitzen oder mal Ruhe halten fällt ihr sehr, sehr schwer, aber inzwischen hat sie gelernt, dass sie sich zurücknehmen muss und das klappt auch mittlerweile recht gut. Sie schläft aber auch nie länger als 2 Stunden am Stück (auch nachts nicht, sie hat noch nicht eine einzige Nacht durchgeschlafen, seit ich sie habe.. alle 2-3 Stunden muss sie zumindest mal eine Runde tippeln und gucken, ob sie irgendwo Beschäftigung findet). Ich habe auch den Eindruck, dass es "Aktivhunden" besonders schwer fällt zu akzeptieren, dass eben einfach mal komplette Langeweile/Rumliegen beim Alleinsein angesagt ist. Aber genau deswegen ist es wichtig, dass man das übt und eben nicht immer mehr Programm auffährt, um den Hund vermeintlich auszulasten. Bei uns hat genau das Gegenteil Wirkung gezeigt, nämlich den Tag möglichst langweilig zu gestalten. Im Nachhinein denke ich, dass sie vorher viel zu sehr gepushed war und daher zu Hause erstmal Stress abbauen musste, bevor sie zur Ruhe kommen konnte. Früher ist sie auf jeden Minimalstreiz angesprungen und war sofort auf 180.. da reichte schon ein unbedachtes Händeklatschen oder dass ein Kulli vom Tisch rollte. Heute ist sie zu Hause relativ entspannt und weiß genau, dass hier rein gar nichts an Bespaßung passiert. Dafür gibts feste Slots bei den Spaziergängen.. aber eben auch das dann nur in Maßen 
Wegen Trainern: ich muss sagen, mir hat das sehr geholfen. Ich hatte 2 hier im Laufe der Zeit; der eine hat den Grundstein durch Entspannungstraining gelegt und der andere hat mir eine Methode aufgezeigt, wie ich gegen das Frustbellen einschreiten kann. In Kombination hat sich das wirklich bezahlt gemacht. Vorher hab ich immer und immer wieder "ins Leere" trainiert und konnte nichtmals den Müll runterbringen ohne Gebell und Heulkonzerte. Ist natürlich schwierig, wenn es bei dir keine oder kaum Trainer gibt.. vielleicht kannst du ja mal mit jemandem sprechen, wenn du in Deutschland bist?
Naja, aber erstmal halte ich die Däumchen, dass es morgen besser klappt und ihr es bis Vorlesungsbeginn noch schafft. Mich hat der Hund auch mindestens 2 Semester gekostet, weil ich einfach nicht zu Pflichtveranstaltungen konnte, wenn mein Sitter keine Zeit hatte (und dann halt jedes Mal aus dem Kurs geflogen bin)
Sowas ist echt belastend irgendwie..
Mittelfranke1982
Brauchst mir keine Angst machen, ich hab auch so schon die Hose voll
Weiß auch nicht, aber ich komme mir nach dem ganzen Studium irgendwie immer noch inkompetent und schlecht auf die Schule vorbereitet vor.. aber so gehts wohl allen, wenn man sich mal umhört. Am meisten Sorgen macht mir momentan auch wirklich der Hund und wie ich den untergebracht bekomme in einer fremden Stadt, wo man noch keinen Sitter hat.. und dann noch mit dem ja doch sehr begrenzten Refbudget
Ansonsten denke ich auch, dass es einem wahrscheinlich eher gut tun wird, durch den Hund mal zu Auszeiten gezwungen zu sein, in denen man sich den Kopf an der frischen Luft freipusten kann. Ich hab mir auf jeden Fall vorgenommen fest darauf zu achten, dass sie nicht zu kurz kommt und ihre Zeiten weiterhin wie gewohnt bekommt. Das muss einfach irgendwie drin sein, sonst ist es einfach keine artgerechte Hundehaltung mehr. Aber es wird mit Sicherheit ein riesen Spagat werden..
Aber danke fürs Daumendrücken 