Beiträge von Deliara

    Für mich persönlich kommt immer nur Tierschutz in Frage. Es gibt bereits genug Hunde auf dieser Welt, die kein zu Hause haben.. von daher finde ich jede Art der Neuproduktion moralisch nicht vertretbar und kann und will das nicht auch noch unterstützen. Ob seriöser Züchter oder Vermehrer macht für mich in dieser Hinsicht keinen Unterschied.

    Ich habe etwa 5 Monate vor Hundchens Einzug angefangen, mich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Heißt, ich habe Bücher über Verhalten und Erziehung gelesen, mir Gedanken um Organisatorisches gemacht und natürlich vor allem auf Tierschutzseiten gestöbert :D Was ich leider nicht gemacht habe - und was rückblickend vielleicht ein Fehler war - war, mich damit zu beschäftigen, welche Rasse wohl bestmöglich zu mir und meinem Leben passen würde und welche Eigenschaften der Hund haben bzw. nicht haben sollte. Dementsprechend habe ich meinen Hund dann letztlich sehr spontan zu mir genommen, nachdem ich ein Welpenbild gesehen und mich einfach "verliebt" habe :roll: Keine Woche später war sie da, ohne dass ich sie vorher kennengelernt oder viel von ihrer Vergangenheit gewusst hätte.

    Bei uns hat es ganz gut funktioniert, aber auch nur, weil ich mein Leben komplett umgekrempelt und mich auf die Bedürfnisse meiner Hündin eingestellt habe. Beim nächsten Mal würde ich es aber definitiv anders machen und vor allem auf eine gescheite Sozialisierung in den ersten Lebenswochen wert legen. Ich bin fest davon überzeugt, dass unser massives Alleinbleibproblem mit der zu frühen Trennung von der Mutter zusammenhing und in Anbetracht der ganzen Probleme, die sich daraus ergeben, würde ich heute keinen Hund mit diesem "Schicksal" mehr nehmen. Ansonsten habe ich aber glücklicherweise wenig bis gar nichts zu meckern und es passt ziemlich gut mit uns :)

    Mein Pointermix hat auch keine Unterwolle und zittert schon ordentlich bei den aktuellen Temperaturen. Wenn sie nur kurze Wege (bis zu 3min) an der Leine laufen muss ziehe ich ihr trotzdem keinen Mantel an, sie kann sich dann ja zeitnah warmlaufen. Bei längerem Leinenlaufen oder Warterei an Haltestellen etc. gibts dann den Mantel :) Pfotencreme o.ä. besitze ich ehrlich gesagt nichtmals. Sollte gestreut werden, werden nach dem Spaziergang die Pfoten kurz abgewaschen und sollten sie rissig sein (hatten wir bisher aber erst einmal) kommt Vaseline drauf. Fertig.
    Mir ist halt nur wichtig, dass sie viel Freilauf hat und in Bewegung bleiben kann draußen.

    Trash83
    Oh gerne, für Gassirunden bin ich immer zu haben =) Zumal ich in der Ecke noch überhaupt niemanden kenne.
    Den Duisburger Süden bzw. die an Krefeld grenzenden Stadtteile habe ich auch schon in Erwägung gezogen, falls sich in der anderen Richtung nichts Passendes ergibt. Scheint ja auch sehr grün dort zu sein.


    Ich habe heute mal einen Anbieter in Hüls kontaktiert, bin mal gespannt, was sich daraus ergibt. Die genaue Adresse kenne ich allerdings noch nicht, also mal sehen, ob das überhaupt in Frage kommt..

    Was mich übrigens total wundert ist, dass ich erst 1x wegen des Hundes eine Absage erhalten habe. Irgendwie hatte ich mir das mit der Tierhaltererlaubnis viiieeel komplizierter vorgestellt.. aber wenigstens das scheint kein großes Problem zu sein :D

    Ja, bestimmt geht es jetzt schneller, es nochmal aufzubauen. Wahrscheinlich sind wir in 4-5 Tagen sogar wieder beim alten Level. Aber ich maaaag einfach nicht mehr.. kann gar nicht mehr zählen, wie oft wir schon neu angefangen haben.. und wenn wir dann in 8 Wochen umziehen, gehts garantiert nochmal von vorne los alles *seufz*

    Zitat

    mich nervt am meisten, dass die Nudel echt einfach nur keinen Bock hat alleine zu bleiben und gefrustet ist . . .
    Angst hat die keine mehr, aber es ist halt blöde alleine zu bleiben


    Exakt das ist es bei uns auch. Nach 5 Tagen Dauerbetreuung frustet es die Madame einfach, dass sie jetzt plötzlich wieder alleine sein soll. Das zeigt sich auch nicht nur beim "richtigen" Alleinebleiben, sondern auch nachts. War seit Monaten nie ein Thema, seit 3 Nächten motzt und meckert sie plötzlich nachts wieder (obwohl alle Türen offen sind und sie ganz genau weiß, dass ich nebenan bin).
    Hätte sie wirkliche Ängste, hätte ich ganz bestimmt mehr Verständnis für sie.. aber so :roll:

    Naja, aber hilft ja alles nicht. Ich werde hier jetzt erstmal wieder verstärkt an der Frusttoleranz arbeiten und hoffe, dass es dann auch wieder schnell vorwärts geht..

    Oh das klingt ja auch alles andere als gut :/ Manchmal frage ich mich echt, ob manche Hunde es einfach nicht lernen können.. egal, was man anstellt.

    Heute hat mich die ganze Alleinbleibgeschichte echt ins Stimmungstief gerissen irgendwie. Seit 2 Jahren sind wir dran und jetzt klappten gerade 2,5-3 Stunden und *zack*, wieder zurück auf 0. Ich bin's langsam echt leid, nie spontan aus dem Haus gehen zu können, nicht mehr weggehen zu können, ständig dieses Organisationschaos bewältigen zu müssen, usw. Es nervt einfach nur noch.. :muede2:

    Danke ;)

    Willich wäre sicher auch schön, aber da findet sich leider nichts passendes momentan. Kaarst klingt ja dann auch nicht soo toll.

    Irgendwie ist es ein bisschen kompliziert alles. Mir fehlt in den meisten Stadtteilen und Ortschaften einfach der Wald.. gibts in der Gegend anscheinend kaum, ohne extra ein Stückchen fahren zu müssen :D

    Ich muss mich auch mal wieder ausko.... :roll:

    Nachdem ich letzte Woche kurzfristig ganztags außer Haus und Hundchen in Betreuung war, sind wir quasi wieder bei 0. Ich komme nichtmals bis zum Treppenabsatz ohne Gebell. Dass Leni nicht gut auf Veränderungen und Abweichungen von Alltagsroutinen reagiert wusste ich ja schon, aber dass nach 5 Tagen direkt ALLES weg ist, frustet mich gerade doch ein wenig arg.
    Also auf ein Neues. Dieser Hund macht mich wahnsinnig :headbash:


    oregano
    Wenn dein Hund "nur" wartet und beim Wiederkommen etwas aufdreht, würde ich rein gar nichts machen, sondern einfach auf den Faktor Zeit setzen. Dann kommt bestimmt auch irgendwann die Entspannung.

    Ich kenne das auch, mir ist es aber egal. Meine Hündin ist an der Leine verträglich, so what.. dann wird halt kurz begrüßt und anschließend geht jeder seiner Wege. In der Läufigkeit blocke ich und/oder gehe antizyklisch genug (was Zeiten und Strecken angeht), dass ich eh kaum jemanden treffe und bisher zum Glück noch nie wirkliche Probleme hatte.
    Ich kann aber verstehen, dass es nervt, besonders wenn der eigene Hund unverträglich ist. Aber sofern das nicht der Fall ist, finde ich persönlich es nicht so tragisch alles.

    Umgekehrt leine ich aber natürlich immer an, wenn wir angeleinten Hunden begegnen. Da ich mich aber grundsätzlich für höflicher als die Durchschnittsbevölkerung halte, erwarte ich das nicht zwingend auch von anderen HH :D