Beiträge von Deliara

    Ich hab auch einen Hinlegehund. Leni kommt einfach nicht damit klar, wenn andere Hunde frontal auf uns zugelaufen kommen und legt sich dann (definitiv aus Unsicherheit) eben hin. In allen anderen "Begegnungswinkeln" macht sie das nicht. Nun könnte man ja meinen, ich könnte mit ihr Bogen laufen, aber hat sie den entgegenkommenden Hund erstmal gesichtet, geht einfach nichts mehr. Ich kann sie dann festhalten oder mitschleifen, mehr ist nicht drin. An der Leine mache ich das, im Freilauf gehts nicht immer.

    Mir ist schon klar, dass das auf andere Hunde sehr unhöflich wirkt. Sie fixiert dabei auch sehr stark und stürmt dann meistens irgendwann los (nicht immer, manchmal bleibt sie auch einfach liegen und der andere Hund darf sie so abschnüffeln). Sieht der andere Hund "zerbrechlich" oder alt und gehandicaped aus oder signalisiert der Besitzer, dass ich sie zurückhalten möge, tue ich das auch. Ansonsten gehe ich inzwischen ehrlich gesagt auch einfach weiter und lasse sie machen. Wenn sie einen verpasst kriegt - super! Bitte öfter so, vielleicht merkt sie dann irgendwas :D Bisher ist aber alles friedlich verlaufen. Ich hab mal einen Trainer draufschauen lassen und der meinte, das Heranstürmen ist zwar unhöflich und insbesondere auf andere Menschen wirkt das oft bedrohlich und schwer einschätzbar. Sie selbst stürmt aber so geduckt und "unterwürfig" heran, dass die meisten Hunde sich davon nicht wirklich angegriffen fühlen. Wenn sie am anderen Hund angekommen ist, beschwichtigt sie auch sofort.

    Ja.. das ist eine doofe Stuation, für beide Seiten.. aber nachdem sich das offensichtlich nicht wirklich abtrainieren lässt (oder ich bin zu blöd dafür, keine Ahnung) und auch nie was passiert, bin ich da inzwischen gelassener.

    Mir passiert das auch bei bestimmten Gerüchen. Als ich 13 war wurde mein Papa am Bein operiert und ich bin im Krankenhaus umgekippt (und dabei direkt auf das Bein drauf gefallen :hust:). Ein paar Jahre später ist mir das gleich mehrmals passiert, als meine Oma im Krankenkaus lag. Für mich gibts kaum was schlimmeres, als Leute im Krankenhaus besuchen zu müssen - mein Kreislauf kommt schon beim Betreten des Foyers ins Wanken mittlerweile, nur leider ist Nichtbesuchen manchmal auch keine Option, wenn absehbar ist, dass Leute nicht mehr dort rauskommen werden :sad2:

    Als meine Hündin kastriert wurde und ich sie abgeholt habe, waren wir gerade auf der Autobahn, als mir der Geruch von dem Desinfektionszeugs (?) schwallartig entgegen schlug und mir direkt schwindelig wurde. Fenster aufreißen brachte nichts; ich musste tatsächlich anhalten und erstmal aus dem Auto raus. Hab nur noch Sternchen gesehen, ganz dumpf gehört usw.

    Witzigerweise ist das alles überhaupt gar kein Problem, wenn ich selbst betroffen bin :D Aber diese "Krankgeruch" bei anderen ist nicht auszuhalten irgendwie.. gehe daher auch nur sehr ungern zum Tierarzt, aber bisher war dort zum Glück immer alles gut.

    Gibt es irgendwo eine Formel oder einen Rechner, der den Proteinbedarf des Hundes in g ausspuckt? Ich füttere bisher nach dem Drittelprinzip, möchte nun aber doch mal genauer nach Bedarfswerten rechnen - und scheitere schon daran, dass ich keine Proteinbedarfswerte finde bzw. ganz verschiedene Zahlen :D

    Meine Hündin wiegt 22kg und ist normal aktiv. Irgendwo hab ich was entdeckt von 2,2 g vRP/Kilo Körpergewicht am Tag. Das wären dann für uns 48,4 g vRP/Tag. Ist die Zahl korrekt oder ist das Humbug? Leider hab ich keine Quelle für die 2,2g gefunden :???:

    Mal blöd gefragt, hat so ein Schlachthof denn immer auch einen Verkauf vor Ort? Hab einen Bioschlachthof in der (weiteren) "Nähe" entdeckt, aber auf der Website steht nichts von Verkauf. Fahr ich dann einfach da hin und sage, ich brauche Schlachtabfälle, oder wie funktioniert das?

    Ich persönlich finde die Zeit im Auto eindeutig zu lang, vor allem im Winter. Und ich könnte auch nicht in Ruhe und guten Gewissens fröhlich beisammen sitzen/essen, wenn der Hund währenddessen alleine im Auto sitzen muss. Dann lieber eine gute Pension suchen, notfalls eben auch etwas weiter weg, und den Hund komplett dort lassen. Oder alternativ vorschlagen, dass eben nicht bei Tante zu Hause gegessen wird, sondern in einem guten Restaurant, wo Hundchen unterm Tisch liegen kann. Oder, wenn alle Stricke reißen, eben verzichten.

    MischlingNelly
    Danke für die Beschreibung und den CD-Tipp :smile: Ist ja im Prinzip ähnlich, wie beim Geruch. Bei mir scheitert es gerade ein wenig daran, dass meine Wohnung offen ist und ich sie nicht in einen anderen Raum bringen kann. Aber dafür findet sich sicher eine Lösung. Einen Versuch ist es wert und bei dir klingt es ja wirklich sehr erfolgreich!
    (auch wenn das ganz und gar nicht meine bevorzugte Musik ist :hust: )


    Falls das Thundershirt doch nicht funktionieren sollte, wäre ja vielleicht Bandagieren nach Tellington eine Möglichkeit..

    Appelschnut
    Nein, so meinte ich das nicht :smile: Ich würde meinen Hund um nichts in der Welt missen wollen und habe sie am liebsten sowieso überall dabei, das ist völlig außer Frage. Nur ist genau das ->

    Zitat

    Ich glaube, dass sich jeder in gewisser Weise eingeschränkt fühlt, wenn er nicht ohne irrsinnigen planungsaufwand für läppische fünf Minuten seine Wohnung verlassen kann ohne Sorge um das Tier zu haben, oder es 24/7 ans Bein geklettet zu haben.

    Das geht ja über die normale Hundehaltung hinaus und ist vergleichbar mit einem pflegebedürftigen Familienmitglied/Kind etc.

    der Punkt. Wenn man einen Hund hat, der quasi nie mal spontan alleine bleiben kann, und dann noch mit diesem Hund alleine lebt (und nicht mal den Partner einspringen lassen kann, etc.) ist es einfach irrsinnig einschränkend. Ich war in den letzten 3,5 Jahren exakt 2x abends weg, eben genau deswegen. Und vor dem Hintergrund meinte ich eben, dass ich es dann auch nicht egoistisch finde, sich MAL für einen Urlaub alleine Zeit zu nehmen und den Hund in der Zeit woanders unterzubringen. Ich habe mein Hundchen bisher immer mit in den Urlaub genommen, was auch schön ist, aber auch da ist es mit Einschränkungen verbunden, weil gewisse Aktivitäten eben einfach nicht machbar sind. Und ich freue mich wahnsinnig darauf, demnächst auch einfach mal eine Woche alleine wegzufahren, abends weggehen zu können, in Museen gehen zu können, etc. pp. Halt ganz normale Sachen, die mit Hund einfach nicht gehen :smile: Das hat rein gar nichts dazu, dass ich keinen Spaß an der Hundehaltung hätte - den hab ich.