Beiträge von Deliara

    Aber wo sollen sie denn hin, diese Halter mit ihren unverträglichen Hunden? Gibt es denn bei Euch auch ein Gassigebiet für die Outlaws, oder wie hat man sich das vorzustellen.

    Naja, es gibt wohl überall Parks, Grünanlagen, whatever, wo man sowieso nicht ableinen kann, weil sie zu stark frequentiert sind, zu viel Ordnungsamt unterwegs ist, nebenan eine vielbefahrene Straße ist oder was auch immer. Wenn meine Hündin läufig war, hatte ich jedenfalls nie Probleme Strecken zu finden, wo wir unbelästigt laufen konnten. Und ich habe nicht in der Wildnis gelebt, sondern mitten im Ruhrgebiet damals. Man muss ja zumindest nicht irgendwo hingehen, wo man todsicher auf Hunde und nicht selten auch noch auf freilaufende trifft, wenn der eigene Hund kein besonderer Fremdhundefreund ist, oder? Wobei ich nochmal ausdrückich sage, dass ich natürlich wissen kann, um welche Art von Gebiet es sich bei der TE gehandelt hat.

    Ich habe ein Ausrufezeichen hinder die 5 Meter in dieser konkreten Situation (Umgebung lässt nicht zu, dass man alles im Blick haben kann) gesetzt. In Feld und Wiese können das meinetwegen auch 15 oder 20 sein, aber wo man damit rechnen muss, dass unerwartet etwas um die Ecke geschossen kommen kann, worauf der Hund möglicherweise nicht allzu nett reagiert, finde ich 5 Meter recht viel.

    Wie bekloppt ist es denn, einen Hund einfach frei um die Ecke laufen zu lassen.
    Wisst Ihr überhaupt noch, was für ein Risiko Ihr eingeht! :headbash:

    Ich finde, das kommt absolut auf die Gegend an. An einem meiner alten Wohnorte gab es ein Waldstück, wo so gut wie alle Hunde kreuz und quer und ohne Leine durch die Botanik und um Ecken geflitzt sind. Und gerade auch Hunde von Joggern. Sehe ich dann auch kein Problem bei; man weiß ja, worauf man sich einlässt.
    Woanders wiederum treffe ich sowohl angeleinte Hunde als auch ganz normal freilaufende und Kontakt-haben-dürfende. Da muss meine dann selbstverständlich warten und ich gehe erstmal selbst um die Kurve und gucke, was uns erwartet. Ebenso natürlich in unbekannten Gebieten, dort wo ich Autos, Radfahrer, etc. pp. erwarte.

    Deswegen finde ich für die Beurteilung entscheidend, was in diesem Wald halt "üblich" ist.

    Ihr findet es also okay, dass eure Hunde um Ecken laufen, die ihr nicht einsehen könnt, ohne dass euer Hund angeleint ist? Finde ich ehrlich gesagt schon ziemlich rücksichtslos. Fahrt ihr auch Auto ohne Schulterblick?

    Ehrlich gesagt, ja und ja.
    Wenn ich in einem Gebiet unterwegs bin, in dem es allgemein üblich ist, dass Hunde frei laufen (auch wenn offiziell Leinenpflicht besteht), dann lasse ich meinen Hund auch schonmal hin und wieder um die nächste Ecke vorlaufen. Und umgekehrt passiert es dort dann auch häufig, dass man um die nächste Ecke erstmal einen Hund kommen sieht, bevor irgendwann ein Halter folgt. Ich weiß natürlich nicht, wie die allgemeine Praxis in dem Wald aussieht, in dem der Vorfall passiert ist. Aber zumindest hier bei uns würde ich mit einem komplett unverträglichen Hund an einer 5-Meter-Leine (!) hinter einer Ecke auch ehrlich gesagt nicht rechnen.

    Abgesehen davon heißt "der Hund ist in uns reingelaufen" ja im Normalfall auch nicht, dass der Hund tatsächlich direkt Körperkontakt sucht, sondern die meisten Hunde bleiben dann ja doch erstmal 1-2 Meter entfernt stehen, wenn der andere Hund Abwehrreaktionen oder Aggressionen zeigt. Ist der unverträgliche Hund im Einflussbereich des Halters, reicht diese Distanz doch aus, damit nichts passiert.

    Natürlich sind auf beiden Seiten Fehler passiert und deswegen würde ich an Stelle der Halter des toten Hundes auch keinen riesen Aufstand machen. Aber nichtsdestotrotz ist es aus meiner Sicht nicht normal, dass ein Hund direkt ausflippt, wenn ein anderer von hinten mal gucken kommt. Hat man so einen Hund, sollte man evtl. seine Wegstrecken überdenken und Strecken meiden, die uneinsichtig sind und in denen viele freilaufende Hunde zu erwarten sind.

    Mir tut sehr leid, was passiert ist, und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie sehr einen so etwas mitnimmt. Trotz allen Verständnisses und trotz der unglücklichen Umstände hoffe ich aber ebenfalls, dass du die Auflage bekommst, deinen Hund zukünftig an kurzer Leine zu führen.

    @Deliara, Den Tipp mit den Socken würde ich so nicht mehr geben. Ted war 4 Monate alt als er soviel Textil gefressen hatte während ich duschte, das er nichts mehr frass und öfter sich erbrochen hatte. Ich mußte nächsten Tag frei nehmen um mit ihm zum Tierarzt gehen zu können. Gott sei Dank hat Ted das Wäschestück in meiner Abwesenheit hinter die Couch erbrochen, aber hätte auch anders ausgehen können. Thema Darmverschluß.

    Oh okay - das klingt unschön! Auf die Ideen Stoff zu fressen, ist meine zum Glück nie gekommen.

    Ich kann nich allerdings nicht erinnern wann ich zum letzten Mal länger als acht Uhr morgens geschlafen habe. Der Hund muss doch irgendwann, wenn er gegen elf, zwölf am Abend, das letzte Mal Gelegenheit zum lösen hatte. Abgesehen davon, will er nicht ewig schlafen, sondern RAUS aus dem Haus ... Luft, Spiel und Spaß.

    Kann sie alles haben, wenn ich wach bin. Aber wenn das am Wochenende 8 Uhr wäre, würde ich ausflippen, ernsthaft! Wir gehen oft gegen 1 Uhr nachts das letzte Mal raus und wenn ich nicht gerade mal Trockenfutter gefüttert habe und sie ewig viel säuft, hält sie dann auch ganz prima 10-12 Stunden aus und ich hab morgens trotzdem noch Zeit, mich erstmal selbst anzuziehen und einen Kaffee zu trinken, bevor es mit dem Hund rausgeht.

    Über 7 Uhr hätte ich mich damals gefreut :lol: Leni hatte eine Phase, in der sie nachts zwischen 3 und 4 Halligalli gemacht hat und kaum wieder runterzufahren war. Aber es hat sich von ganz alleine rausgewachsen. Seit sie ca. 6 Monate alt ist bleibt sie einfach so lange liegen, wie ich auch liege. Egal ob 8h, 11h oder auch mal noch später.

    Ich würde für die Zeit alles wegräumen, wo er nicht dran soll, evtl. noch ein paar alte Socken oder sowas hinlegen, damit er was zum Beschäftigen findet, und ansonsten versuchen ihn weitgehend zu ignorieren. Am besten erst eine Reaktion zeigen, wenn auch er sich wieder beruhigt hat.

    Ich habe meine allerersten Halsbänder bei 10000dogs bestellt und die halten bis heute. Nur die Farben verbleichen halt irgendwann, aber nach ca. 4 Jahren ist das okay, denke ich :smile:
    Wir haben auch noch einen Haufen anderer Halsbänder, die meisten mit Unterfütterung oder Lederhalsbänder, und die sind natürlich oft schicker, aber erscheinen mir für den Hund nicht zwingend bequemer. Für den normalen Alltagsgebrauch nehme ich immer noch gerne die alten von 10000dogs.

    Leider gibt es mein Lieblingshalsband nicht mehr. Hätte es - nachdem die Farben nun völlig weg sind - gerne nochmal bestellt (war lila mit Blumen, ich muss mal gucken, wo ich noch Bilder habe).

    Ok, meine Hund + Studium Erfahrungen sind vielleicht auch nicht wirklich repräsentativ :D Meine war als Welpe definitiv zu temperamentvoll, um nebenbei zu laufen (fällt rassetechnisch aber wohl auch eher nicht unter erwartungsgemäß ruhig und pflegeleicht und vielleicht bin ich zu blauäugig an die Sache rangegangen), und leider blieb sie auch nicht alleine trotz intensiven Trainings. Bis heute nicht. Betreuung zu organisieren und die Kosten zu stemmen, war damals nicht so einfach, wie ich gedacht hatte.


    Egal ob letztlich Tierschutz oder Züchter, ich wünsche euch ein gutes Händchen beim Aussuchen :smile: Meine Wahl wäre wohl auch ein Hund aus dem TS, den man auf Pflegestelle kennenlernen und bereits einschätzen kann, aber ich verstehe auch den Wunsch nach einem Welpen. Hatte ich damals auch - und ehrlich, so ein Hundebaby großzuziehen, ist ja irgendwie auch was Besonderes :smile: