Beiträge von Deliara

    Natürlich hat man zu respektieren, was ein anderer WILL und natürlich gehen mich die Gründe nichts an! Ich rufe in solchen Situationen auch immer schön ran und wir gehen halt einfach ganz vorbildlich und kontaktfrei vorbei, aber amüsant und ziemlich unnötig finde ich es halt schon oft. Mir tun die Hund auch manchmal echt leid, die völlig bekloppt gemacht werden wegen nichts und wieder nichts.


    @ Deliara: Deinen Beitrag finde ich zum Schmunzeln und zeigt einfach,dass du offenbar nicht viel Ahnung von Hunden hast. Ich habe 2 Hunde,von denen einer Fremdhunde liebt und jeden Hund begrüssen will und einen,in dessen Augen Fremdhunde keine Daseinsberechtigung haben. Und jetzt? Welcher Hund kommt denn nun nach mir? :D

    Ich hab ja keine Pauschalaussagen getroffen, sondern bewusst Wörter wie "manchmal", "oft" usw. gesetzt ;) Selbstverständlich gibt es unverträgliche Hunde, das ist ja keine Frage. Aber oft (und komischerweise zunehmend oft) begegnen mir in letzter Zeit Hunde, die eine völlig normale, entspannte Körpersprache aufweisen und ganz "harmlos"-interessiert auf meinen Hund reagieren (der ausdrücklich KEIN überschwenglicher Hallosager ist), alles ist gut - und dann legt plötzlich (meistens) Frauchen los und eine ganz ruhige Begegnungssituation wird mit hektischer Anleinerei und am-Hund-Zerrerei in ein komplett absurdes Theater verwandelt. Da frage ich mich dann schon, wo das jetzt gut für den Hund sein soll und was er daraus lernen soll..

    Hm, was muss man leisten können? Meiner Meinung nach ganz einfach das, was der Hund braucht. Ich finde den Gedanken schrecklich, dass ein Hund leiden oder eingeschläfert werden muss, nur weil der Besitzer nicht in der Lage ist, für die medizinische Behandlung aufzukommen. Und im Gegensatz zu vielen hier habe ich in einem solchen Fall auch kein Verständnis für Hundehaltung und finde das einfach nur hochgradig egoistisch und verantwortungslos.

    Mir war die OP-Versicherung wichtig, weil ich damals als Studentin nicht in der Lage gewesen wäre, spontan eine vierstellige Summe auf den Tisch zu legen. Wir haben die Versicherung bisher nie in Anspruch nehmen müssen, aber ich bin trotzdem froh, dass im Fall des Falles erstmal eine Absicherung da ist. Inzwischen geht monatlich zusätzlich noch Geld auf ein extra "Hundekonto" und wenn auch das mal nicht reichen sollte, kann ich immer noch familienintern auf ein Darlehn bauen. Wäre das alles nicht gegeben, hätte ich mir keinen Hund angeschafft.

    Sag das mal jemandem, der vielleicht mit seinem Hund zu trainieren versucht, weil der echte Probleme hat, oder jemandem, der einen kranken Hund hat...

    Als Halterin eines Kleinhundes mit Handicap bin ich genau so lange entspannt, wie kein fremder Hund in uns reinrennt.

    Ansonsten kann ich mir hier nur voll und ganz @Cattlefan anschließen

    Ich sage ja auch nicht, dass es nicht oft gute Gründe gibt. Aber ich wundere mich ehrlich gesagt schon zunehmend oft über Hundehalter, die bei Hundebegegnungen einen völlig überzogenen Wirbel veranstalten und bei denen man praktisch zusehen kann, wie sich die Körpersprache des bis dato entspannten Hundes parallel zur Lautstärke und Hektik ihrer Besitzer verändert. Manchmal ist man echt geneigt zu denken, dass "unfreundliches" oder aggressives Verhalten bei Artgenossenbegegnungen auch anerzogen werden kann, sorry. Macht man selbst nicht ständig ein Drama daraus, dass mal "Hallosager" vorbeikommen, findet es auch der Hund evtl. nicht so wahnsinnig dramatisch (immer vorausgesetzt, der andere semmelt den eigenen nicht gerade körperlich um und hat auch keine bösen Absichten).

    Einen falschen Namen anzugeben, finde ich auch nicht okay und auch sehr unreif. Wenn er unberechtigte Forderungen gestellt hätte, hätte deine Versicherung die schon abgeschmettert. Vielleicht wollte er deinen Namen & Adresse auch habe, um dich beim Ordungsamt zu melden, weil dein Hund in bewohntem Gebiet nicht angeleint war? Fänd ich zwar auch extrem übertrieben, aber das Risiko geht man halt ein, wenn man seinen Hund freilaufen lässt an Stellen, an denen es nicht erlaubt ist. Und man muss bereit sein, ggf. die Konsequenzen zu tragen. Letztlich musst du jetzt hoffen, dass er die Falschangaben nicht herausfindet und mit dem "Fall" zur Polizei marschiert.

    Ob Freilauf an so einer Stelle und mit einem nicht abrufbaren Hund sein muss, sei auch mal dahingestellt..


    Andererseits habe ich aber auch Verständnis, dass man sich über die Gattung HH aufregt, die in solche Situationen ständig völlig unnötig Hektik verbreiten und mindestens den eignen Hund damit auf die Palme pushen. Komischerweise haben entspannte Hundehalter auch meistens entspannte Hunde..

    Sehe ich auch so. Man kann vielleicht in netten Worten formuliert und bewusst nicht anklagend allgemein darauf hinweisen, dass man solche Vorhaben für keine gute Idee hält. Ob die Leute sich davon aber letztlich überzeugen lassen, ist ganz allein deren Sache.

    Ob man im Zusammenhang mit bewusster Verpaarung von Lebewesen und dem Zuvorkommen natürlicher Selektion überhaupt von "seriöser" Vermehrerei (meinetwegen nenne man es auch Zucht) sprechen kann, ist ethisch sowieso nicht für alle gleichermaßen klar defininiert.


    Mir gehts hier nicht um Verunglimpfung des anderen Hundes, aber das letzte Mal, als einer in uns hineingerannt ist, hatte ich eine Schädelprellung und war im Krankenhaus. Da habe ich mich übrigens auf die Schlepp gestellt, um ein Hinrennen zu vermeiden, ist aber eine andere Geschichte.

    Bist du sicher, dass eine Schleppleine das richtige Arbeitsgerät für euch ist? Scheint mit dem Händling ja nicht so wirklich zu funktionieren...

    Die Schilderungen zeigen ein bestimmtes Bild, was wahrscheinlich jeder aus einem anderen Blickwinkel sieht, auch je nach dem welcher Typ Hund neben einem sitzt

    Das ist genau der Punkt, denke ich.
    Hat man einen normalen, verträglichen Hund, sieht man das Problem bei dem anderen Hund und fragt sich, wieso man ständig zig Eventualitäten einkalkulieren sollte, nur weil da draußen Hunde mit Verhaltensstörungen rumlaufen. (und teilweise noch falsch geführt werden)
    Hat man einen unverträglichen Hund, fragt man sich vermutlich, wieso andere Leute nicht einfach ihre Hunde aus dem Radius des eigenen Hundes raushalten können und alles wäre gut.
    (was auch wieder falsche Führung ist)

    Und im wahren Leben tut jeder, was er für sich uns sein Tier für richtig hält. Und Gott sei Dank endet das ja nur so höchstselten so wie hier geschildert.

    @SanSu, ich weiß nicht wo du wohnst und wie die Bedingungen bei euch sind. Ich verstehe auch absolut, wenn man genervt ist nach sich ständig wiederholenden Begegnungen wie du sie beschreibst. Ich kann nur aus meinen Erfahrungen bei Läufigkeit und nach OP sagen, dass ich an 2 verschiedenen Wohnorten nie Probleme hatte irgendwo Strecken zu finden, wo Hund unbelästigt an der Schleppleine oder im Freilauf laufen konnte. Vielleicht sind die Möglichkeiten bei euch wirklich sehr eingeschränkt, dann tut mir das leid und stelle ich mir tatsächlich auch sehr stressig vor.

    Vielleicht will man seinen Hund auch einfach nicht aufschneiden lassen, sondern in Ruhe bestatten. Ich meine mal gehört zu haben, einen "geöffneten Hund" würde man danach nicht so ohne weiteres wieder mit nach Hause bekommen und ihn privat beisetzen können? Weiß aber nicht, ob die Info korrekt war. Für mich wäre das jedenfalls ein Grund, keine Obduktion durchführen zu lassen.

    Für dich, kombi2, müsste das ja eigentlich besser sein, denn der Tierarzt wird der "Gegenseite" jetzt wohl kaum irgendeinen Nachweis verschaffen können, dass dein Hund ihn verletzt hat.

    @sabarta
    Ja, hab ich gelesen. Da ja fast überall Leinenpflicht ist, richte ich persönlich mich weniger nach solchen offiziellen Vorgaben als nach der gängigen Praxis im jeweiligen Gebiet. Dass das rechtlich nicht haltbar ist, ist mir durchaus bewusst, aber darauf zu pochen und mit unverträglichen Hunden in ein "inoffizielles" Freilaufgebiet reinzumarschieren nützt ja auch niemandem was.
    (und sicherheitshalber betone ich nochmal, dass ich das nur ganz grundsätzlich gesagt habe und ja nicht wissen kann, wie der Usus dort ist, wo der Vorfall passiert ist)

    Kommt bisschen drauf an, wie man unverträglich definiert.
    Wenn du unter Unverträglichkeit immer Beschädigungsabsicht siehst, dann kenne ich davon auch nur sehr, sehr wenige.

    Wenn man es schon unverträglich findet, dass die Hunde sich nicht richtig leiden können und lieber selbstständig aus dem Weg gehen, dann gibt es davon sehr viele. ;)

    Ja okay^^ Letzteres würde ich jetzt nicht zwingend als unverträglich, sondern eher als "kontaktunwillig" bezeichnen. Meine ist auch so ein Kandidat, die auf Hundekontakte meistens verzichten kann und dann eben selbstständig oft entweder einen Bogen schlägt oder nach ganz kurzem Schnüffeln direkt weitermarschiert. Sie signalisiert halt Desinteresse. Aber solange sie "in uns reinbretternde Hunde" (wie es hier immer heißt) nicht anpöbelt und es auch mit Fassung trägt, wenn plötzlich einer an ihrem Hintern auftaucht, würde ich sie nicht als unverträglich bezeichnen wollen.