Ja deswegen frage ich ja, überfordern will ich sie auch auf keinen Fall. Ich merke aber, dass ihr ein paar Gehorsamsübungen und ein bisschen spielen langsam zu wenig sind.. früher hat sie nach der Hundeschule auch immer geschlafen wie ein Stein, inzwischen döst sie 20min und ist danach wieder topfit. Von daher denke ich, dass ich mir mal ein bisschen was anderes überlegen muss ![]()
Beiträge von Deliara
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Meine Hündin ist ja nun 5 Monate alt und so langsam mache ich mir Gedanken darüber, wann es an der Zeit ist, sie mit Hundesport zu beschäftigen. Bis vor zwei Wochen haben wir noch die Welpengruppe besucht und ab heute geht es mit dem Junghundekurs weiter
Ist es grundsätzlich sinnvoll, erst einmal überhaupt nichts weiter zu machen, bis der Grundgehorsam sitzt? Oder kann man nebenbei ruhig schon mit weiteren Beschäftigungen anfangen? Und wenn ja, was bietet sich da an? Ich liebäugel langfristig ja mit Agility (falls es ihr dann auch Spaß macht), aber werde damit natürlich erst frühstens mit 1-1,5 Jahren anfangen wegen der Gelenke. Ansonsten finde ich Nasenarbeit sehr interessant und habe gesehen, dass einige Hundeschulen in der Umgebung Schnupperkurse (im wahrsten Sinne des Wortes
) anbieten, wo verschiedene Nasenaktivitäten vorgestellt und ausprobiert werden (ZOS, Man Trailing, Flächensuche, etc.). Dabei kann man sicherlich gut rausfinden, was Spaß macht und was man hinterher evtl. richtig als Kurs belegen könnte. Ist mein Hund dafür noch zu jung oder wäre Nasenarbeit schon möglich? Die entsprechenden Hundeschulen sagen natürlich ja, aber die wollen ja auch ihre Kurse vollkriegen^^
Obedience fänd ich auch interessant, denke aber mal, dass dafür wohl der Grundgehorsam unerlässlich ist
Außerdem bin ich nicht sicher, ob mein Hund da tatsächlich Spaß dran hätte.
Ja und ansonsten gibt es noch Angebote, wo Tricks mit Hunden erarbeitet werden.. also eher Kopfarbeit.. könnte man sowas parallel zu beispielsweise Nasenarbeit laufen lassen oder ist das zu viel?
Nebenbei haben wir draußen ein bisschen mit Dummytraining angefangen, aber das möchte ich eher weiter auf der Hobbyschiene laufen lassen und einfach ab und an in unsere Spaziergänge einbauen.Ich hab im Moment ein bisschen Tatendrang
, will meinen Hund aber natürlich auch nicht überfordern. Wenn nicht dagegen spräche, würde ich parallel zum Junghundekurs gerne mal die Nasenarbeit ausprobieren.. und wenn der Junghundekurs vorbei ist, statt dessen diese Trickgeschichte ausprobieren. Und wenn sie dann alt genug ist, evtl. noch Agility zusätzlich. Wäre das zu viel? Ich dachte, da das ja 3 komplett unterschiedliche Dinge sind, wäre es vielleicht schön abwechslungsreich für den Hund.
Ach ja, ich möchte alles nur hobbymäßig machen, also keine Tuniere oder ähnliches.Würde mich über Einschätzungen freuen

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Schlagt mich, aber ich finde einige "Trendmischungen" sehr gelungen und habe sogar mal kurzzeitig mit einem Cheagle oder einem Puggle geliebäugelt

Das Image dieser Hunde ist imo wohl nur deswegen so bescheiden, weil sie eben häufig von Vermehrern produziert werden. Aber im Prinzip sind es doch auch nur normale Mischlinge, die teilweise wirklich hübsch geraten. Man darf halt nicht den Fehler machen und sie als Rassehunde wahrnehmen/bezeichnen. -
Schwierig. Meine zieht Fleischwurst anderen Hunden vor und so kann ich ihr dann Wurst unter die Nase halten und im Fuß vorbeigehen. Klappt nicht immer, aber meistens

Ansonsten (wenn sie hinzieht) nehme ich die Leine kürzer, dränge ich mich in ihr Sichtfeld zwischen sie und den anderen Hund und meistens setzt sie sich dann irgendwann (wahrscheinlich reichlich frustiert) hin. Das wird dann toll belohnt und meistens darf sie dann als Belohnung auch zumindest mal kurz Hallo sagen bei dem anderen Hund. (komplett kann ich Kontakte an der Leine hier sowieso nicht unterbinden, weil sich hier eh niemand daran hält und jeder seinen Hund zu meinem angeleint hinlässt) -
Ich musste beim ersten Tierarztbesuch auch erstmal schön schlucken. Das war die Impfung mit 12 Wochen, zusätzlich habe ich noch eine Wurmkur mitbekommen und es wurde halt eine kurze Grunduntersuchung gemacht inklusive Analdrüsen ausdrücken. Das dauerte ca. 10 Minuten und die Rechnung lag bei 61€. Puh. Dann mit 16 Wochen Tollwutimpfung, nochmal Analdrüsen ausdrücken, Wolfskrallen geschnitten, Rechnung 46€. Im Nachhinein hab ich das Gefühl, dass das noch nichtmals herausragend teuer ist, zumal das wirklich DER Toptierarzt in der Umgebung ist. Aber man muss sich halt schon erstmal an die Preise gewöhnen, ich bin da zugegebenermaßen anfangs sehr blauäugig und ohne irgendeinen blassen Schimmer von Tierarztpreisen hingegangen.
Naja, jetzt weiß ich wenigstens, wie wichtig eine Tierarztspardose ist
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Ich finde (und das gilt sowohl bei Mensch als auch bei Tier), wer es nötig hat zu schlagen, wirkt ganz extrem unsouverän und überfordert mit einer Situation. Irgendwie hat das in meinen Augen was Armseliges. Das heißt ja nicht gleich, dass man sich antiautoritär verhalten muss (davon halte ich nämlich wiederum auch nicht viel), aber wirkliche Autorität kommt ohne so etwas aus, weil durch entsprechendes Handeln und Konsequenz sowieso schon genügend Respekt vorhanden ist.
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Vor gut 3 Monaten hab ich einen ähnlichen Thread eröffnet, allerdings mit dem Unterschied, dass ich auch noch Probleme mit dem "Handling" meines Hundes hatte. Ich war fix und fertig durch den Schlafmangel (alle 2 Stunden raus, auch nachts, ich wohne mit dem Hund alleine) und hab nervlich auf die kleinsten Kleinigkeiten reagiert. Kamen dann noch die dollen 5 Minuten, hab ich über Tage hinweg regelmäßig an meiner Entscheidung für den Hund gezweifelt - obwohl ich sie zu dem Zeitpunkt schon sehr lieb hatte und die Vorstellung, sie wieder wegzugeben, mir ganz fürchterlich schlecht, gemein und unfair vorkam. Ich hatte diese Gedanken trotzdem. Dazu kam dann die Panik, ob ich ihr langfristig überhaupt gerecht werden kann mit meiner Lebensweise oder ob sie woanders nicht besser aufgehoben wäre. Ich hab mir wirklich sehr viele Gedanken gemacht und war gefühlsmäßig permanent irgendwo zwischen Angst, Unischerheit und ganz viel Freude über meinen Hund.
Ich glaube, es ist sogar fast ein wenig normal, dass man sich solche Gedanken macht, wenn man plötzlich in einen vollkommen neuen Alltag geworfen wird und sich dann langsam der Verantwortung und Anforderungen an einen selbst bewusst wird. Bei mir war es so, dass diese Zweifel/Gedanken plötzlich genauso schnell verschwunden sind, wie sie kamen. Irgendwann war der Punkt da, wo ich ganz sicher wusste, ich kann diesen Hund einfach nicht mehr hergeben, er gehört zur Familie, und ich werde mein allerbestmöglichstes tun, ihm ein schönes, zufriedenes Hundeleben an meiner Seite zu bereiten und ihn so zu erziehen, dass er ein toller Wegbegleiter wird.
Und was soll ich sagen, ich hab das nie bereut
Ganz im Gegenteil, im Nachhinein kann ich sagen, dass sich viele Probleme (bzw. das, was ich damals als Problem angesehen habe) von ganz alleine lösen und die meisten Gedanken völlig überflüssig waren 
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Dann hab ich ja noch Hoffnung

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Ich habe auf diverse Empfehlungen hin das Scalibor Halsband bestellt und das trägt mein Hund nun auch. Über die Wirkung kann ich nichts sagen, außer dass wir bisher noch nix hatten (
), aber ich finde, dass es ganz fürchterlich stinkt (auch wenn es angeblich geruchlos sein soll, ICH rieche da was) und ich immer das Gefühl habe, ich hab schmierige Hände, wenn ich den Hund anfasse.
Naja, aber immer noch besser, als Zecken & Co., also bleibt es mal dran. -
Ich werde vielleicht mal beim Tag der offenen Tür des DVG MV Johann-Ludwig Hansmann in Essen vorbeigucken. Ist ja quasi um die Ecke
