Beiträge von Deliara

    Ich denke, das Vorhaben steht und fällt damit, ob ihr Notfallpläne habt für Betreuungsengpässe. Wenn Kind und/oder Mama mal flach liegen und Hund trotzdem raus muss, oder wenn die Doppelbelastung manchmal einfach nicht zu wuppen ist, braucht ihr jemanden, der kurzfristug einspringen kann. Ich würde bei den geschilderten Voraussetzungen und mit den absehbaren Schichtdiensten im Falle des Einzugs eines Welpens von vornherein nach einem zuverlässigen Sitter suchen, mit dem ihr auf einer Wellenlänge liegt und der den Hund notfalls auch mal über Nacht nimmt usw.

    Ansonsten muss ich sagen, dass ich den Zeitpunkt gar nicht so schlecht finde. Gut, von Babys hab ich keine Ahnung, aber ich selbst z.B. hätte nach dem Studium keine wirkliche Zeit mehr gehabt, einen Welpen großzuziehen. Für mich war es genau richig, dass der Hund im Studium eingezogen ist und erziehungstechnisch "fertig" war, als ich ins Berufsleben gestartet bin. Trotzdem muss ich auch sagen, dass der Hund damals für mich erstmal ein ziemlicher Vollzeitjob war und mich auch mindestens ein Semester Verlängerung gekostet hat. Parallel dazu ein Baby odef kleines Kind wäre für mich unvorstellbar. Aber ich war auch alleine, ihr seid immerhin zu zweit.

    Mag sein. Mich betrifft sowas eh nicht, mein Hund geht in eine Tagesstätte und ist auf der Arbeit kein Thema. Aber wenn es zwei Jahre lang anders gewesen wäre, würde ich schon erwarten, dass man bei (nicht durch uns verursachten) Problemen kooperativ an einer Lösung arbeiten würde, die auch für mich tragbar wäre. In der Firma scheint es ja entsprechende Möglichkeiten zu geben, mit denen alle außer des Chefs einverstanden sind. Wenn das dann einfach abgelehnt wird, würde ich schon hinterfragen, welchen Stellenwert ich und meine Interessen eigentlich in der Firma bzw. für meinen Chef haben. Das hat einfach etwas mit Wertschätzung zu tun.

    In diesem Fall wäre ich über die Entscheidung des Chefs auch sehr wütend, denn die Probleme sind ja nicht durch den Hund entstanden, sondern dadurch, dass eine neue Mitarbeiterin eingestellt wurde, die mit der Situation nicht kompatibel ist. Wegen der "Neuen" nun solche Probleme aufgehalst zu bekommen, würde ich als sehr unverhältnismäßig und unfair empfinden - insbesondere dann, wenn es durch den Arbeitsplatztausch eine zufriedenstellende Lösung gäbe.

    Ich würde sehr gerne Stunden reduzieren (für den Hund, aber auch für mich selbst), aber als Lehrer verliert man dabei mehr Geld als man Entlastung bekommt, weil man die ganzen Extrasachen wie Konferenzen, Elternabende, Sprechtage etc. trotz 75%-Stelle zu 100% mitmachen darf. Würde hierbei ebenfalls eine anteilige Reduzierung der Teilnahmeverpflichtung möglich sein, wäre ich die erste, die mit dem Teilzeitantrag winkt :D

    Ich finde das sehr merkwürdig. Bei meiner Hündin damals lief ab dem Tag nach der OP alles wieder komplett normal; sie hat weder vermehrt getrunken noch viel gepullert.

    Da bei dir beide Hunde betroffen sind, würde ich auch eher an Medikamente denken. Bekommen sie denn noch Schmerzmittel? Die habe ich zugegebenermaßen direkt am 2. Tag abgesetzt, weil meine Hündin sich damit partout nicht mehr schonen lassen wollte.

    Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass so etwas an die Nerven geht und hoffe, ihr habt die Phase bald durchgestanden!

    Bekannte von mir halten einen Deutsch Kurzhaar draußen (auf dem Bauernhof). Ich kriege dabei absolut zu viel, für mich ist diese Art von Hund absolut ungeeignet für Draußenhaltung. Und zwar sowohl vom Charakter her als auch von der Fellbeschaffenheit. Wenn es ganz arg kalt ist, darf er ausnahmsweise in den Heizungskeller nachts.

    Meine Wahrnehmung hat sich sehr gewandelt, seit ich mal eine Woche Nachbars Kleinsthund mittags auf die Runde mitgenommen habe. Gleiche Strecke wie sonst auch damals, man traf die gleichen anderen Leute und Hunde, aber es war einfach ein komplett anderes Spazierengehen als nur mit einem "normal großen" Hund.
    Seitdem bin ich mir sehr sicher, dass ich mir einen Zwerg nicht antun will, mir wäre die ständige Aufpasserei und Auseinandersetzerei mit anderen Hundehaltern echt zu anstrengend :hust:

    Ich habe absolutes Verständnis für jeden Hundehalter, der bei Begegnungen mit deutlich größeren und schwereren Hunden Angst um seinen Mini hat und "bewegten" Kontakt verhindern möchte.

    Das kann ich (zum Glück) bei Molly mit ihren jetzt immerhin 8 Jahren noch nicht behaupten. Lediglich an der Ausdauer merke ich ihr Alter ab und an. Und das tut dann schon immer weh genug. :fear:

    Sie rennt immer noch gerne und schnell, aber nicht mehr so "halsbrecherisch" wie früher, sondern galloppiert eher gediegen durch die Wallachei :D Das sind so die Kleinigkeiten an denen man dann merkt, dass man nun eben doch keinen Junghund mehr hat, sondern einen erwachsenen Hund im besten Alter.

    An der Ausdauer merke ich zum Glück noch nichts.


    Bei uns hat damals übrigens auch meine Mutter festgehalten; eine fremde Person wäre wohl auch eher in Stress ausgeartet. Viel Spaß euch allen auf jeden Fall :bindafür: