Beiträge von Deliara

    Leni ist mal beim Dog Day beim Hunderennen gestartet und wurde trotz Schlenker (weil die Trulla vor uns ein Leckerchen dort verloren hatte^^) noch 11., wenn ich mich richtig erinnere. Vorne waren fast nur Windhunde. Wie viel kmh sie damals geschafft hat, wäre wirklich interessant gewesen!

    Aber sie wird jetzt 6 und ist deutlich langsamer geworden, glaube ich. Die Sturm & Drang Zeiten sind vorbei :smile:

    Hättest du einen sechsmonatigen Junghund und es kommen ein Labbi und ein JRT auf euch zugestürmt, dann würdest du genauso handeln? Also ich nicht.

    Es kommt halt auf die Situation an, in welcher Stimmung die anderen Hunde anstürmen und wie mein eigener Hund so drauf ist. Ich finde, da kann man pauschal nicht viel sagen. Hier hörte es sich nach weitläufiger Grünfläche an, und ja, da hätte ich wohl auch mit 6 Monaten abgeleint. Zu 99% ergibt sich daraus eine harmlose Rennerei und gut ists. Ich kann mich tatsächlich nicht an einen einzigen Fall erinnern, in dem so eine Sache gekippt wäre und meine Hündin ernsthaft in Bedrängnis gekommen wäre. Kann aber vielleicht auch daran liegen, dass die Reaktion meiner Hündin bei anderen Hunden nichts triggert, das weiß ich nicht. Auf jeden Fall rechtfertigt für mich in diesem Fall die Erfahrung, dass im Normalfall nichts Dolles aus so einer Sache entsteht, die Entscheidung abzuleinen. Gerade dann, wenn man sich nicht sicher ist, ob man die anderen Hunde vernünftig geblockt bekommt,

    Ich hätte in der Situation und bei der geschilderten Distanz genauso gehandelt, nur mit dem Unterschied, dass ich von vornherein gar nicht erst angeleint hätte. Meine wäre bei dieser Entfernung nicht zu den anderen Hunden hingelaufen und für den Fall, dass die anderen Hunde angestürmt kämen, wäre sie unangeleint meiner Meinung nach sowieso besser dran gewesen. Letztlich muss man aber abschätzen, wie der eigene Hund in so einer Situation reagiert. Hat man einen, der tendenziell zur Flucht neigt und sich damit zur "Beute" macht, ist Ableinen evtl. tatsächlich nicht die beste Variante.

    Ich würde es nicht persönlich nehmen, wenn Hunde sich für dich als Fremde erstmal nicht interessieren oder verbellen. Du bist ja in deren Wahrnehmung nicht das potentielle neue Zuhause, sondern halt erstmal nur ein fremder Mensch mehr, der dort herumläuft. Meine Hündin ist ein extremes Schmuserchen, aber fremde Leute werden von ihr erstmal ziemlich gnadenlos ignoriet, egal welcher Affentanz veranstaltet wird, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Aber bei der zweiten, dritten, vierten Begegnung sieht das dann schon ganz anders aus :smile:

    Viel Erfolg, dass du "deinen" Hund bald findest :gut:

    Ach, das ist ja lustig :) Ich war in den ersten 2 Wochen wirklich schwer am Zweifeln, aber schon wenige Wochen später wusste ich gar nicht mehr warum und es hat sich alles wunderbar gefügt. Ich musste erstmal hineinwachsen in die Hundehaltung.

    Fürndie Wohnungssuche wünsche ich euch viel Erfolg! Es stimmt schon, ihr werdet so oder so nicht von heute auf morgen aus der Wohnung fliegen, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Situation einen latenten Stress erzeugt, der nicht gerade zu einem guten Gefühl beiträgt.

    Ich kann dich verstehen, ich hatte diesen Welpen-Blues ebenfalls und habe mich seinerzeit deswegen hier angemeldet. So sehr man sich auf den eigenen Hund freut, irgendwie ist es dann doch anders als in der Vorstellung, und manchmal überrollt einen dann auch die plötzliche Verantwortung und Lebensumstellung, die mit einem eigenen Hund einhergeht. Das legt sich aber sehr schnell, gib dir Zeit :)

    Was die Sache mit der Hundehaltung angeht, so bin ich mir nicht sicher, ob Kleinhunde nicht verboten werden können. Ich meine anderes gelesen zu haben, bin bei dem Thema aber auch nicht fit. Auf jeden Fall finde ich es absolut nicht gut, einen Hund heimlich anzuschaffen. Das kann gehörig schief gehen.

    Bei mir ist das genauso. Die Leute, die Newton normalerweise nehmen, wenn ich verreist bin, etc. sind selbst alle berufstätig. Meine Familie wohnt knapp 200km Luftlinie entfernt. Zudem bin ich im Moment Single, d.h. ein Partner, der sich evtl kümmern könnte, ist auch nicht da.Studenten, die spontan mal die Vorlesung sausen lassen könnten, kenne ich auch keine mehr. Die Hundepension nimmt keine kranken Hunde auf. Ja, dann war's das mit Alternativen...

    Ja richtig, exakt so sieht es aus.
    Und mal eben einen neuen Job suchen ist für mich zumindest auch keine Option^^ Zumal es mit so einer "Einbahnstraßenqualifikation" auch alles andere als einfach ist überhaupt irgendwo abseits der Schule unterzukommen, wie ich im Freundeskreis sehe.

    Ich bin auch Lehrerin und es ist ein echtes Problem, wenn man seine Urlaubstage nicht flexibel nehmen kann. Noch dazu habe ich ja einen Hund, der nicht alleine bleiben kann. Bisher hat sie mir den Gefallen getan, ausschließlich in den Ferien krank oder verletzt zu sein, aber ich wüsste auch nicht so wirklich, was wir machen sollen, wenn wirklich mal was in der Schulzeit passiert. Freunde und Familie sind selber berufstätig; die Optionen für Leute, die einspringen könnten, sind also nicht sehr üppig..

    Mein Hund trägt überhaupt gar keine Marken, ich stelle mir dieses rumbaumelnde Zeugs am Halsband extrem störend vor. Hunde mit mehreren Marken, die die ganze Zeit vor sich hinklimpern, tun mir auch eher leid, das muss ja wahnsinnig nervig sein. Handynummer hab ich auch nicht am Halsband. Aber ich bin mir auch sehr sehr sicher, dass sie mir nicht abhanden kommt.

    Letztlich muss es doch auch reichen, wenn der Hund gechippt ist und man über den Chip den Halter finden kann.