Beiträge von Deliara

    Hab gerade den Thread hier entdeckt und muss ehrlich sagen, ich les zum ersten Mal von beispielsweise der Hyperaktivität bei Pointern. Ich hab ja einen Mix aus Pointer und Großem Münsterländer.. vom ersten Foto bis zum Einzug waren es nur 5 Tage, es ging also sehr schnell und mir blieb wenig Zeit, mich über die Rassen zu informieren (hab sie gesehen und wusste einfach, die ist es :D ). Das, was ich im Internet gefunden habe, war bei beiden Rassen recht dürftig (klar, Jagdtrieb, ansonsten aber nur positive Charaktereigenschaften wie liebes, freundliches Wesen, ruhig im Haus, etc.). Mein Hund ähnelt dem reinrassigen Pointer sehr stark und ich habe sie auch in vielen hier beschriebenen Charaktereigenschaften wiedergefunden. Sie war speziell in den ersten Wochen völlig aufgekratzt und hyperaktiv, draußen nur schwer ansprechbar, konnte nicht normal gehen, sondern nur rennen (auch drinnen), etc. Das war eine riesen Herausforderung und wir haben viel an der Ruhe und Ansprechbarkeit draußen gearbeitet. Inzwischen klappt es ganz gut, sie ist in der Wohnung ruhig und draußen meistens gut ansprechbar. Bin soweit also zufrieden :) Sie ist jetzt 5,5 Monate alt und so langsam merke ich, dass bei ihr der Jagdtrieb durchkommt. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie sich das entwickeln und vor welche Herausforderungen es uns stellen wird. Auch das Rennen wird zunehmend wichtiger für sie und ich merke schon jetzt, dass ich sie einfach länger als die für Junghunde empfohlenen Zeitdauern raus lassen muss, damit sie körperlich ausgelastet ist (und größere Radien als mir lieb wären akzeptieren muss). Charakterlich ist sie allerdings ein echtes Goldstück, absolut freundlich gegenüber Allem und Jedem, lieb und verschmust, lässt sich von jedem überall anfassen, etc.
    Ich bin froh, diesen Hund bekommen zu haben und würde sie für nichts auf der Welt mehr hergeben.. trotzdem mache ich mir aber zunehmend Sorgen, ob ich sie als Nichtjäger langfristig ausreichend auslasten und ihr ein ihren Anlagen entsprechendes Leben bieten kann :sad2:
    Es ist auch jeden Fall eine größere Herausforderung, als ich vorher erwartet hatte..

    Von München bis nach Hannover durchgehend in ner Tasche stell ich mir aber mal spaßig vor :D

    Also ich bin nach 2 Wochen mit meinem Hund zur Welpengruppe gegangen. Das war allerdings keine reine Spielstunde, sondern es wurden auch bereits erste Übungen zum Grundgehorsam gemacht. Ich fand das gut und wichtig im Nachhinein. Auch ich habe im Vorfeld viel gelesen und mich schon ein halbes Jahr vor Hundis Einzug viel mit dem Thema beschäftigt.. aber als sie dann da war, war doch alles anders und nix klappte nach Lehrbuch :D
    Von der Fahrt her würde ich es auch so machen, wie hier schon geschrieben wurde: früh genug losfahren und dem Hund dann noch ein bisschen Ruhezeit gönnen, bevor die Stunde losgeht. Und früh genug ans Bahnfahren gewöhnen, dann klappt das bestimmt auch schnell problemlos :)

    Bei uns ist es ähnlich, wenn ich mit Hundi meine Mutter besuche. Sobald wir dort ankommen, springt sie aus dem Auto, zieht wie bekloppt zur Haustür und wenn meine Mum in Sicht ist, bin ich weitgehend Luft für meinen Hund. Sie hört zwar auf mich, orientiert sich aber total an meiner Mutter und läuft ihr auch ständig hinterher (vor allem in die Küche :D ). Und wenn wir zurück zum Auto gehen, um nach Hause zu fahren, stemmt sie sich auf den ersten paar Metern mit allen 4 Pfoten in den Boden, schmeißt sich hin, bellt mich an, kurzum: weigert sich, mit mir mit zu gehen :D
    Ich locke die dann Schritt für Schritt mit Fleischwurst vorwärts und das klappt inzwischen auch ganz gut. Hunde sind einfach opportunistisch und meine Kurze hat ganz schnell rausgefunden, dass sie bei meiner Mutter nach Strich und Faden verwöhnt wird und Sachen bekommt, die es bei mir eben nicht gibt. Von daher nehme ich es ihr auch nicht übel, dass sie den aus ihrer Sicht "besseren Versorger" vorzieht.
    Dass dein Hund sich allerdings im Badezimmer zurückzieht, finde ich schon merkwürdig und kenne ich so nicht. Sobald mein Hund merkt, dass wir wieder alleine sind bzw. es nach Hause geht, verhält sie sich auch mir gegenüber wieder völlig normal. Bist du auf dem Rückweg vielleicht ungeduldig, schimpfst mit ihm und zerrst ihn hinter dir her? Vielleicht verunsichert ihn das einfach, falls dem so ist..

    Ich finde ja (gerade für Familien) den Kromfohrländer toll :) Im Bekanntenkreis haben inzwischen 3 Familien einen Kromi und sind alle total zufrieden. Zwar laufen diese Hunde auch nicht nebenher und wollen ausgelastet und beschäftigt werden, aber das ist ja sowieso bei allen Rassen so. Von den drei mir bekannten Hunden hat auch nur einer (zwar recht mäßig ausgeprägt, aber immerhin) Jagdtrieb.

    Mein Hund ist bei dem Wetter fix und alle. Heute morgen gegen 11h war ich kurz mit ihr auf der Wiese. Sie ist 10min durchs kniehohe Gras gefetzt, hat danach was getrunken und ist dann direkt neben ihrem Wassernapf auf den Fliesen auf die Seite gekippt und erstmal 20min so liegen geblieben. Hab mich echt erschrocken, ich hätte nicht gedacht, dass die Hitze ihr so arg zusetzt. Danach haben wir es dann ruhig angehen lassen und sind erst eben um 21h wieder eine Runde gegangen :)

    Und meine Wenigkeiten hat die Sonne auf dem Balkon genossen und nebenbei gelernt :D

    Schlimm sowas :(
    Hitze und Hund im Auto ist für mich auch so ein Problemthema. Ich hab zwar Klimaanlage, nutze die aber nicht wirklich gerne und frage mich immer, ob offene Fenster ausreichend sind bzw. ob der Hund im Kofferraum nicht irgendwann Zug bekommt davon.
    Naja, und zusätzlich haben wir ja noch das Problem, dass mein Hund nicht gut alleine zu Hause bleiben kann. Wir arbeiten daran, aber momentan nehme ich sie noch zum Einkaufen mit und sie muss dann im Auto warten. Ich lass die Fenster komplett offen, damit wenigstens etwas Luft zirkuliert, aber wohl ist mir dabei auch nicht :sad2:

    Ich hab meinen Hund ja auch aus dem Tierschutz und wohne im 8. Stock in einer 2-Zimmer-Wohnung, Aufzug geht aber immerhin bis in die 7. Etage. Noch kann ich sie tragen, in absehbarer Zeit wird sie aber wohl laufen müssen. Bei meiner Orga war das jedenfalls KEIN Problem, die haben sich eher angeguckt, wie die Umgebung aussieht (wegen gesichertem Auslauf, etc.) und sich viel und lange mit mir über meine angedachte Auslastung des Hundes unterhalten. Ich drück dir die Daumen, dass die Organisation "deines" Hundes ebenfalls andere Prioritäten als die Stockwerkzahl hat :smile:

    Sorry ich muss auch nochmal eine Frage los werden. Mir ist aufgefallen, dass bei Barfcompletet in allen Varianten immer etwas Leber mit drin ist (dort steht "geringe Menge für bedarfsgerechte Versorgung"). Ist das okay, wenn man man jeden Tag Leber füttert (wenn auch nur in geringen Mengen)? Bei Happypet ist statt dessen überall Pansen mit drin, auch hier die gleiche Frage: ist es unbedenklich, das jeden Tag zu füttern?
    Beim Pansen hab ich jetzt nicht so arg viele Bedenken, aber bei der Leber bin ich etwas verunsichert, weil man ja immer sagt, man solle die nicht allzu oft geben.

    So ein Kühlwürfel ist übrigens eine super Idee, ich hab gerade mal danach gegoogelt. Das wär wirklich noch was für mich :gut:

    Ehrlich gesagt, wenn ich innerhalb einer gewissen Zeit keinen Mülleimer finde, stelle ich die Beutel auch irgendwo ab. Ich habe nix gegen das Wegmachen, aber es ist eben auch nicht sonderlich angenehm, ewig lange mit der Stinkbombe in der Hand herum zu rennen. Da sehe ich die Städte auch ein wenig in der Pflicht, für genügend Mülleimer zu sorgen.
    (Und nein, das ist natürlich nicht der Regelfall. Ich habe in 3 Monaten exakt 2x mein Tütchen stehen lassen, nachdem ich es vorher bestimmt 15min durch die Gegend geschleppt habe)

    Vor der Haustür finde ich aber auch etwas seltsam, man hat doch normalerweise Mülltonnen vor der Tür?! Da kann ich den Nachbarn schon irgendwie verstehen, das muss in Wohngebieten ja nun wirklich nicht unbedingt sein und würde mich auch ärgern.