Beiträge von Deliara

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    Ich habe die ganzen Seiten jetzt durchgelesen und erstmal vorweg: ich glaube dir, dass dir was an den Hunden liegt und du sie nicht leichtfertig abgeben willst. Sonst hättest du das längst getan und nicht in diesem Forum Rat gesucht :)

    Allerdings verstehe ich auch die kritischen Stimmen. Du gehst auf einige Anregungen überhaupt gar nicht ein, z.B. auf die Kopfarbeit (die wirklich wichtig wäre für die Auslastung, denke ich). Dafür reichen schon 20 Minuten am Tag, die man dann an den Spaziergängen einsparen kann. Ist also unterm Strich für dich auch kein "Minusgeschäft" was deine Zeit betrifft. Wenn es mit Kinderwagen und Hund nicht klappt, nimm das Baby zum Spaziergang doch im Tragetuch mit, dann hast du die Hände frei. Für die Aggressionsprobleme von deinem Hund würde ich noch einmal nach einem wirklich kompetenten und guten Trainer suchen, der mit euch daran arbeitet (Hilfe bei der Trainersuche wurde hier ja bereits irgendwo angeboten).
    Ich glaube, wenn du wirklich willst und bereits bist, dich ein wenig "umzuorganisieren", kann es auch mit Kind und 2 Hunden klappen. Dazu wirst du dir aber vielleicht Hilfe holen müssen (Trainer für den Hund und Babysitter für ein paar freie Stunden für dich).

    Wenn du allerdings das Gefühl hast, dass du nicht 100% hinter der Entscheidung stehst, beide Hunde zu behalten, würde ich den Hunden zuliebe möglichst bald ein schönes neues zu Hause für sie suchen. Es ist keine Schande sich einzugestehen, dass man an seiner persönlichen Leistungsgrenze angekommen ist. Ich persönlich würde meinen Hund niemals und unter keinen Umständen weggeben, aber jeder tickt eben anders und wenn man nicht mehr kann, kann man nicht mehr. Daruter leiden die Hunde sicherlich auch und vielleicht geht es ihnen besser, wenn sie in ein Zuhause kommen, wo man mehr Zeit und Energie für sie aufbringen kann.

    Ich hab mit meiner Leni auch ein riesen Alleinbleibproblem (sie ist jetzt 11 Monate alt, wir üben seit der 12. Woche und es geht nur gaaaanz langsam vorwärts). Auch wenn wir vielleicht nicht gerade ein Musterbeispiel für funktionierendes Training sind, weil die Fortschritte eben nur sehr klein sind und sehr langsam von statten gehen, kann ich sagen: wir hatten zwischendurch immer mal wieder kleine Rückschritte und Tage, an denen es einfach überhaupt gar nicht funktionierte. Bleib einfach dran und übe weiter. Unsere Lernkurve verläuft wellenförmig, geht aber über die Zeit gesehen tendenziell deutlich nach oben. Vielleicht ist das bei euch ja ähnlich.

    Wegen der neuen Wohnung: sieh doch lieber erstmal zu, dass du ein Dach über dem Kopf findest. Wenn du Pecht hast, musst du in neuer Umgebung sowieso bei 0 anfangen mit dem Training, da Hunde ja sehr ortsgebunden lernen. Vielleicht kannst du die Zeit bis zum Umzug ja nutzen, um eine vorübergehende Betreuungsmöglichkeit zu suchen?

    Ich habe den Eindruck, dass uns der Stecker schon ein wenig geholfen hat. Jedenfalls hat meine Hündin deutliche Fortschritte gemacht in letzter Zeit. Seit 2 Wochen ist der Stecker leer und seitdem hat sie wieder einen ganz bösen Rückfall im Training erlitten :sad2:
    Ob das nun Zufall ist oder direkt zusammenhängt, kann ich nicht sagen. Aber ich hatte jedenfalls das Gefühl, dass es ihr Wohlbefinden ein wenig gesteigert hat (ich hatte den Stecker z.B. im Schlafzimmer und sie hat sich plötzlich von ganz alleine öfters dorthin zurückgezogen, wenn sie Ruhe haben wollte. Das hat sie vorher nicht getan).

    Leni habe ich Mitte Februar bekommen letztes Jahr.. genau zu der Zeit, als es richtig schön saukalt war mit Schnee und allem drum und an. Das Mäuschen hat keine Unterwolle und hatte zu dem Zeitpunkt nichtmals sonderlich dickes Winterfell, da sie in ihren ersten 6 Lebenswochen nie draußen war.
    Was soll ich sagen, sie hat es überlebt (sogar ohne Erkältung und ähnliches). Ich denke, man kann den Welpen an die gleichen Reize gewöhnen wie im Sommer, man sollte eben nur aufpassen, dass er nicht auskühlt und bei Kälte in Bewegung bleibt.
    Schlimmer als für den Hund ist es sicher für den Menschen, der sich nachts alle 2 Stunden in die Winterkleidung schmeißen und mit Hundi vor die Tür gehen darf ;)

    Lieben Dank für die Antworten erstmal :)

    Ja mich hat's auch geschüttelt. Gerade in der Küche will man sowas wirklich nicht haben! Ich habe alle Kauartikel vorsorglich weggeschmissen, alle Möbel abgerückt, Insektenspray gesprayed (hat alles noch Bewegliche abgetötet), die Viecher entsorgt und ansschließend die komplette Küche desinfiziert. Glücklicherweise waren die wirklich nur in der Kiste, aber man weiß ja nie und ich schieb sowieso ständig Paranoia in Sachen Hygiene :D
    Ich habe gerade mal den Speckkäfer gegoogelt und das war ein Volltreffer, der isses. Allerdings erst im Larvenstadium.

    Der Tipp mit dem Einfrieren ist super, auf die Idee bin ich bei Hundekauzeugs noch gar nicht gekommen :gut: Und alles Fettige kommt mir jetzt sowieso nicht mehr ins Haus (ich hab ja immer noch die Schweineohren in Verdacht und die mag Madame eh nicht so gerne.. deswegen lagen die auch schon ein Weilchen rum). In Zukunft werde ich definitiv aufs Haltbarkeitsdatum achten!

    Naja, aber Hauptsache dem Hund schadet es nichts, falls er unbeabsichtigt was Befallenes bekommen hat :)

    Ich setz es mal hier rein, ich hoffe, das ist die richtige Rubrik.

    Also, ich habe heute die Küche gründlich durchgeputzt und dabei auch die Kiste durchgeguckt, in der ich das Kauzeugs aufbewahre... sprich Knochen, Rinderkopfhaut, Schweineohren, Kaustangen, Putenhälse, Ochsenziemer und all so ein Zeugs eben. Ich lasse die Sachen immer in der Plastikverpackung, in der man sie auch kauft. Nun war es so, dass ich in der Kiste in den "unteren Regionen" unzählige kleine, schwarze Würmer gefunden habe. Teilweise waren sie lebendig, teilweise schon tot. Mir ist das vorher ehrlich gesagt nie aufgefallen und es war ziemlich eklig :roll: Ich hatte den Eindruck, dass die Würmer aus der Packung mit den Schweineohren kamen (bin mir aber nicht sicher) und habe natürlich alles direkt weggeschmissen. Zugegebenermaßen ist es auch schon ein ganzes Weilchen her, dass ich diese Packung gekauft habe. Ich bin aber davon ausgegangen, dass getrocknete Artikel doch etwas länger haltbar sind.
    Daher auch nun meine Fragen: ist es normal, dass bei älteren Kauartikeln Würmer vorkommen? Liegt es an falscher Lagerung? Haben die Dinger eine Art Verfallsdatum? Und - noch wichtiger - ist es für den Hund gefährlich, wenn er evtl. etwas bekommen hat, was nicht ganz koscher war (was ich dann aber nicht bemerkt habe)?

    Ich wohne ziemlich nah am Stadtzentrum. Am Ende der Straße (50m erntfernt) beginnt ein großer Park mit einer riesengroßen Wiese, die sich prima zum Üben eignet. Leider ist die Wiese eigentlich nicht für Hunde freigegeben und ich hatte schon öfters Ärger mit dem Ordnungsamt, obwohl weit und breit kein anderer Mensch zu sehen war und wir wirklich niemanden gestört haben :/ Ansonsten hat der Park am anderen Ende noch 2 extra ausgewiesene Hundewiesen, von denen eine miniklein ist und direkt ohne Zaun an eine Straße grenzt und die andere ist zwar ganz nett, aber dort kann ich nicht ableinen, weil es von Hasen nur so wimmelt dort. Insgesamt eignet sich der Park hier für eine Runde von ca. 30min, wenn man einfach durchläuft ohne Spielzeiten. Ableinen geht natürlich nicht so gut, da Leinenpflicht herrscht und sich in so einem Stadtpark natürlich immer endlos viele Jogger, Kinder, Spaziergänger, Fahrradfahrer, etc. tummeln. Im Großen und Ganzen ist es für unsere Morgenrunde aber okay.
    Für schönere, größere Runden mit Freilauf muss ich mit dem Auto rausfahren. Es gibt in ca. 10min Fahrtzeit eine Halde, auf der eigentlich alle Hunde offline laufen und wo auch das OA nicht rumläuft. Hundchen mag es dort, ich weniger (ist halt keine schöne Umgebung zum Spazieren). Zum nächsten Wald fahre ich ca. 20min und besonders toll und groß ist der leider auch nicht.

    Mein Fazit: ich würde langfristig lieber ländlich wohnen und werde, sobald ich hier mit dem Studium durch bin, auch in eher ländliche Regionen ziehen. Das erhöht die Lebensqualität für uns beide, Hund und mich, sicherlich deutlich.
    Mein Vater wohnt relativ ländlich am Neandertal und ich weiß es wirklich zu schätzen, mit Leni dort auch mal 2 Stunden offline laufen zu können, wenn wir zu Besuch sind. Meine Mutter wohnt am Stadtrand von Düsseldorf und auch dort kann man sehr schön leinenlos durch die Felder und Wälder marschieren. Von beiden Wohnorten aus braucht man mit öffentlichen Verkehrsmitteln von der Haustür bis in den Stadtkern maximal 30min. So in etwa stelle ich mir das später auch vor... eine Großstadt muss auf jeden Fall schnell erreichbar sein und die Spaziermöglichkeiten müssen stimmen :)

    Meine Hündin hasst dieses Wetter und will am liebsten sofort nach Verrichtung ihrer Geschäftchen wieder nach Hause. Ich gehe aktuell relativ kleine Runden mit ihr und hoffe auf darauf, dass der nächste Tag etwas weniger regnerisch wird :roll: Spätestens nach 2 Tagen ist dann aber wieder ein großer Spaziergang fällig, sonst nimmt sie mir die Bude auseinander.
    Heute abend haben wir eine Freundin und deren Hund in der Uni getroffen und die beiden einfach 2 Stunden auf dem langen Flur toben lassen. Nichts für jeden Tag sicherlich, aber es hat niemanden gestört, wir standen nicht im Regen und die Hundis waren müde danach :hust: :D