Ich habe die ganzen Seiten jetzt durchgelesen und erstmal vorweg: ich glaube dir, dass dir was an den Hunden liegt und du sie nicht leichtfertig abgeben willst. Sonst hättest du das längst getan und nicht in diesem Forum Rat gesucht :)
Allerdings verstehe ich auch die kritischen Stimmen. Du gehst auf einige Anregungen überhaupt gar nicht ein, z.B. auf die Kopfarbeit (die wirklich wichtig wäre für die Auslastung, denke ich). Dafür reichen schon 20 Minuten am Tag, die man dann an den Spaziergängen einsparen kann. Ist also unterm Strich für dich auch kein "Minusgeschäft" was deine Zeit betrifft. Wenn es mit Kinderwagen und Hund nicht klappt, nimm das Baby zum Spaziergang doch im Tragetuch mit, dann hast du die Hände frei. Für die Aggressionsprobleme von deinem Hund würde ich noch einmal nach einem wirklich kompetenten und guten Trainer suchen, der mit euch daran arbeitet (Hilfe bei der Trainersuche wurde hier ja bereits irgendwo angeboten).
Ich glaube, wenn du wirklich willst und bereits bist, dich ein wenig "umzuorganisieren", kann es auch mit Kind und 2 Hunden klappen. Dazu wirst du dir aber vielleicht Hilfe holen müssen (Trainer für den Hund und Babysitter für ein paar freie Stunden für dich).
Wenn du allerdings das Gefühl hast, dass du nicht 100% hinter der Entscheidung stehst, beide Hunde zu behalten, würde ich den Hunden zuliebe möglichst bald ein schönes neues zu Hause für sie suchen. Es ist keine Schande sich einzugestehen, dass man an seiner persönlichen Leistungsgrenze angekommen ist. Ich persönlich würde meinen Hund niemals und unter keinen Umständen weggeben, aber jeder tickt eben anders und wenn man nicht mehr kann, kann man nicht mehr. Daruter leiden die Hunde sicherlich auch und vielleicht geht es ihnen besser, wenn sie in ein Zuhause kommen, wo man mehr Zeit und Energie für sie aufbringen kann.