Beiträge von Deliara

    Jaja, IHR habt gut Lachen mit euren normal tickenden Hunden :D

    Einmal habe ich Leni einfach auf den Arm genommen und bin weitergegangen, weil wirklich keiner der beiden Hunde einen Schritt tun wollte. Aber da war sie auch noch kleiner und handlicher. Meist löst sich ja glücklicherweise doch einer von beiden iiiirgendwann aus seiner Starre ;)

    Ich bleibe gezwungenermaßen manchmal stehen, weil meine Hündin sich bei Hundebegegnungen ja grundsätzlich hinlegt :roll: Läuft sie am Halsband, kann ich sie kurz nehmen und weiterziehen. Am Geschirr funktioniert das irgendwie nicht, da liegt sie dann regelrecht bewegungslos drin und wir stolpern ziemlich unsouverän durch die Gegend.
    Ich finde es immer furchtbar peinlich, dass ich meinen Hund nicht zum Weitergehen animieren kann und er die entgegenkommenden Hunde fixiert. Wir können meistens wirklich erst dann weitergehen, wenn der andere Hund vorbei ist und sich ein Stückchen entfernt hat. Was ich allerdings NICHT tue, ist ebenfalls die Entgegenkommenden zu fixieren, sondern ich versuche, mich meinem Hund ins Sichtfeld zu stellen und ihn abzulenken (wenn auch im Normalfall erfolglos).
    Blöd ist es immer dann, wenn ich mit meinem Hund auf einen ebenfalls stehenbleibenden Hund treffe, bei dem Herrchen oder Frauchen keine Anstalten zum Weitergehen macht :D

    Ich kenne das auch, diese "Minuten" hat sie heute noch immer mal wieder :D
    Als Welpe half nix anderes, als sie auf den Arm zu nehmen und einfach festzuhalten. Sie hat getobt, sie hat sich gewunden, sie hat geschnappt.. aber das alles maximal eine Minute und dann ist sie augenblicklich noch auf meinem Arm in den Tiefschlaf gefallen :)

    Boah wie heftig ist das denn bitte :schockiert: Ich hoffe, deinem Rücken geht es bald besser und dieser Typ wird irgendwie doch noch ausfindig gemacht. Sowas geht ja mal gar nicht!

    Ich hatte mal eine ähnliche Situation: ein Rudel von 4 Windhunden hat sich auf meine (damals erst 4 Monate alte) Hündin gestürzt, sie hat sich gleich unterworfen, aber trotzdem ließen die Hunde nicht von ihr ab. Die Halter standen völlig gelassen unmittelbar daneben und ich bin dann halt dazwischen gegangen, weil das Ganze eine Dynamik entwickelte, die mir nicht gefiel. Der Boden war sandig und ich habe im Gehen etwas Sand aufgewirbelt (wie das eben so ist, wenn man schneller über Sandboden geht). Ich habe WIRKLICH nichtmals andeutungsweise getreten, aber einer der Halter war der Meinung, ich hätte seinen Hund getreten und ist ebenfalls völlig ausgeflippt. Körperlich angegangen ist er mich zwar nicht, aber er kam schon ziemlich bedrohlich auf mich zu, pöbelte aufs Heftigste rum und ich bin überzeugt davon, dass es nur dabei bliebt, weil wir nicht alleine waren und ziemlich viele potentielle Zeugen in der Nähe standen. Obwohl im Endeffekt nichts passiert ist, hat mich das auch wirklich lange beschäftigt, weil der Kerl mir echt Angst gemacht hat.

    Und was die Sache mit dem Treten angeht: mein Hund wurde auch mal getreten, als sie erst 3 Monate alt war und jemandem hinterhergelaufen ist, der das nicht so prickeln fand. Toll fand ich die Reaktion auch nicht und habe mich auch ehrlich gesagt darüber geärgert. Aber da der Fehler/Auslöser nun einmal bei uns lag, habe ich mich entschuldigt und sie ansonsten kommentarlos wieder eingesammelt. Würde mein Hund einen anderen angreifen und der andere Halter in dieser Situation nach ihr treten, würde ich haargenauso reagieren, statt mich über den Tritt aufzuregen. Es gibt einfach Situationen, wo es völlig unangebracht ist, sich über sowas zu mockieren!

    Tante Flauschig und Lucanouk
    Vielen Dank für eure Antworten erstmal :)

    Zitat


    Das ist eben genau der Knackpunkt. Ich mache schon sooo unendlich viele Wendungen in sie rein, wenn sie unaufmerksam ist. Aber das läuft dann so ab, dass sie zwar irgendwo registriert, dass die Richtung gewechselt wird (meist dadurch, dass sie in mich reinläuft, wenn ich sie blocken will, oder durch leichtes Anrempeln meinerseits weil sie in meinen Weg läuft) und sie macht dann auch die Wendung mit, nimmt aber dabei die Nase gar nicht erst vom Boden hoch, sondern latscht eher so "nebenbei" mit und schnurstracks wieder in die Leine rein, sobald es wieder geradeaus geht. Was ich dann probiert habe, war eine endlose Aneinanderreihung von Wendungen. Das klappte auch irgendwann, aber bringt einen ja irgendwie auch nicht weiter ;)
    Guckt sie mich doch mal zwischendurch an oder geht nur der Kopf in meine Richtung (was an der kurzen Leine selten passiert) klicke ich sie natürlich sofort dafür.

    Unsere Übungseinheiten sind übrigens recht kurz. Über den Tag verteilt vielleicht 5x5 Minuten wilde Richtungswechsel auf der Wiese an der kurzen Leine (manchmal auch seltener) und ansonsten läuft sie an der 10m Schleppleine oder frei. Interessanterweise achtet sie sowohl im Freilauf als auch an der Schlepp super auf mich und hat auch schnell begriffen, dass es mit gespannter Leine nicht weitergeht.

    Bei uns tut sich trotz Richtungswechseln irgendwie nichts :sad2: Ich mache das jetzt seit bestimmt 3 Monaten und bin wirklich konsequent, aber es interessiert sie einfach nicht die Bohne.. wird sie in eine andere Richtung "mitgenommen", setzt sie eben dort die Nase auf den Boden und findet gleich eine neue interessante Spur, Schnüffelstelle, whatever. Richtig schön an der Leine läuft sie nur, wenn sie entweder totmüde ist oder im fast menschenleeren Einkaufszentrum - klar, da gibt es ja auch wenig Wildspuren :roll:
    Gibt es Hoffnung, dass der Knoten irgendwann noch platzt, oder gibt es noch andere, erfolgsversprechende Methoden? Mit Stehenbleiben klappt es noch schlechter als mit dem Richtungswechsel, sie hinter mir laufen zu lassen kriege ich irgendwie nicht praktisch umgesetzt und das Zuppeln an der Leine interessiert sie ebenfalls nicht.. hmm :???:

    Hier hat's auch noch nicht geschneit und ich hoffe, das bleibt noch so. Ich hab keine Winterreifen und bin bis Ende nächster Woche noch ganz dringend aufs Auto angewiesen :( Verdammter Mist..

    Hundchen kennt Schnee ja noch aus frühster Kindheit :D und fand ihn damals genauso bescheiden wie ich. Schnee im Winterurlaub - gerne, ja. Schnee zu Hause - nein danke!

    Ich habe meiner Hündin vom 6. Monat an Optiness gefüttert, da sie keinen Mais im Futter veträgt. Vom Output usw. her kamen wir damit sehr gut klar, allerdings hatte sie arge Probleme, mal was auf die Rippen zu kriegen. Wir wechseln daher jetzt mit Bestes Futter Magic Banane ab und das klappt prima :)

    Hätte sie die Maisunverträglichkeit nicht, würde ich auch Festival füttern.

    Ich finde, das kann man anhand der Optik schwer beurteilen. Leni hatte auch normales, glänzendes Fell und sah "gut" aus. Den Unterschied habe ich erst bemerkt, als ich dann was anderes gefüttert habe.. es ging tatsächlich noch besser :D

    Wenn du das Futter von der Zusammensetzung her vertretbar findest, dann fütter es halt. Ich persönlich finde den Getreideanteil zu hoch - auch speziell unter dem Gesichtspunkt, dass meine Hündin immer weichere und größere Haufen legt, je höher der Getreideanteil ist. Wenn dein Hund genauso wenig feste Haufen damit legen kann, wie meine, wäre das für mich ein k.o. Kriterium.

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    Mein Hund war dazu noch extrem hibbelig und kreiste bei der kleinsten Kleinigkeit in Sphären, die ihn an den Rande des Herzinfarktes und mich an den Rand des Wahnsinns treiben.


    Das war bei uns auch so, wobei ich es bisher nicht mit dem Futter in Verbindung gebracht habe. Kann aber gut sein, dass es was damit zu tun hatte.

    Ich bin auch auf Josera umgestiegen und von da an wurden sowohl die Häufchen als auch das Fell besser. Preislich ist Josera auch kein Unterschied zu Bewii Dog :)