Beiträge von Deliara

    Leni schläft auch komplett mit allen Körperteilen unter der Bettdecke.. und das hat sie sogar im Sommer gemacht :roll: Drehe ich mich mal falsch um und die Decke verrutscht etwas, so dass sie nicht mehr ganz zugedeckt ist, stellt sie sich empört hin und fängt an zu quengeln, bis ich ihr eine Ecke hochhalte und sie wieder drunterschlüpfen kann. Außerdem begnügt sie sich auch nicht mit dem Fußende, sondern liegt am liebsten mit dem Kopf auf meiner Schulter (da hörts bei mir aber dann meistens auf, weil es dauerhaft doch eher unbequem ist und ich Seitenschläfer bin).

    Ich überlege ernsthaft, ob ich ein zweites Federbett hole für den Hund :D

    Manche Hunde brauchen einfach länger. Meine Hündin hat auch lange in die Wohnung gemacht (dabei auch oft in ihr Körbchen).. richtig sicher bin ich mir auch heute noch nicht, dass sie zuverlässig einhält (sie meldet sich, aber wenn ich nicht sofort innerhalb von 1 Minute springe, lässt sie gnadenlos laufen. Sie wird jetzt 1 Jahr alt im Dezember). Sofern keine medizinische Ursache vorliegt, würde ich sagen, dass es sich "verwächst", nur Geduld ;)

    Mein Hund hasst Regen und Kälte und wäre mir alles andere als böse, wenn es bei entsprechendem Wetter nur um den Block ginge :D Ich mache es also von meiner eigenen Laune abhängig, wie lange wir gehen. Manchmal die vollen regulären Runden, manchmal auch nur 3-4 kleine Minirunden zum Geschäfteverrichten. Damit kommen wir dann halt mal nur auf ca. eine Stunde Bewegung am Tag. Aber das ist okay für sie und sie ist wirklich froh, wenn es wieder auf den Rückweg geht (sie zieht bei Regen wirklich wie eine Irre nach Hause). Wir machen dann zu Hause entsprechend mehr Kopfarbeit, damit keine Langeweile aufkommt :)

    Luxussteuer ist ja schön und gut und sehe ich auch ein. Was mich nur wirklich ärgert, ist dass bei uns Leistungsempfänger von der Hundesteuer befreit sind, während alle anderen gerade frisch eine Erhöhung bekommen haben. Ich bin Studentin und spare mir den Luxus Hund wirklich vom Mund ab. Wieso müssen Leistunsgempfänger das nicht tun? Zählt Hundehaltung bei denen zu den Grundbedürfnissen, für die die Allgemeinheit aufkommen muss?
    Ich versteh's nicht..

    Meine Hündin ist selten mal zufrieden mit dem, was sie bekommt. Entweder sie ist gelangweilt oder (bei entsprechender Mehrauslastung) überdreht.. von alleine findet sie jedenfalls selten Ruhe und es ist immer aktives Eingreifen nötig. Erschwerend kommt dazu, dass sie nie mehr als 2 Stunden am Stück schläft.
    Nun ist sie ja ein Pointermix und ich denke, dass sie in gewisser Hinsicht schon zu den "Spezialisten" zählt, die Schnauzermädel in ihrem Beitrag angesprochen hat. Es ist einfach irre schwer, ihr halbwegs die Art und die Menge an Auslastung zu verschaffen, die sie benötigt um zu Hause ausgeglichen und ruhig zu sein.
    Aber wir haben uns gut arrangiert :)

    Zur Box kann ich nur sagen: mache nicht den Fehler und setze sie nachts dort rein, nur weil es öfters so empfohlen wird (wegen Stubenreinheit usw.). Ich habe das getan und damit erreicht, dass meine Hündin lange Zeit einen riesen Bogen um jede Box gemacht hat. Langsame Gewöhnung, erst einmal nur und ausschließlich bei geöffneter Tür, ist erfolgsversprechender :)

    Viel Spaß mit eurem Welpi =)

    Ich komme auch aus Essen und freue mich immer über neue Hundebekanntschaften :)
    Meine Hündin ist knapp 1 Jahr alt und bisher mit allen Hunden absolut verträglich. Da sie Jagdtrieb hat, kann ich sie zwar nicht immer und überall ohne Leine laufen lassen, in passenden Gebieten hätte ich aber auf jeden Fall auch Interesse mal mitzukommen :)

    Hier ist es nun auch weiß. Nicht viel, aber immerhin genug, dass ich mich mit meinen Sommerreifen nicht mehr ans Autofahren traue :sad2:
    Hund und ich sind gleichermaßen wenig begeistert.. offensichtlich empfindet sie Gassigehen heute als grobe Zumutung :D

    Komplexe Fragestellung ;)

    Für mich ist mein soziales Umfeld erstmal am Wertvollsten und Wichtigsten. Und zwar in der Reihenfolge Familie - Freunde - Tiere. Müsste ich mich zwischen meinem Hund und einem fremden Menschen entscheiden, hätte mein Hund ganz klar und kompromisslos Priorität für mich, einfach weil er zu meiner sozialen Lebenswirklichkeit gehört. Ich denke, das ist einfach eine Frage der emotionalen Beziehung zu einem Lebewesen.

    Aber:stelle ich mir den umgekehrten Fall vor und jemand würde das Leben seines Hundes dem Leben eines meiner Angehörigen vorziehen, könnte ich das höchstwahrscheinlich absolut nicht gut akzeptieren oder gar nachvollziehen. Bei Anderen ist gleiches Verhalten eben doch immer nochmal was anderes, auch wenn es unfair ist.


    Grundsätzlich hängt die Wertigkeit von Leben für mich rein von meiner gefühlsmäßigen Bindung zu einem Lebewesen ab, nicht von der Art, der es angehört. Ich bemühe mich, fremden Lebewesen (Mensch wie Tier gleichermaßen) freundlich zu begegnen, zu helfen wo ich kann und kein unnötiges Leid zu verursachen, allerdings erschlage ich durchaus Mücken und Fliegen ohne schlechtes Gewissen und esse in Maßen Fleisch und Fisch. Wie das vereinbar ist? Ich denke, die Antwort liegt irgendwo darin verborgen, dass man in seiner Selbstwahrnehmung immer und automatisch für sich selbst die höchste Wertigkeit besitzt. Und wenn mein Bedürfnis ist, mich ausgewogen zu ernähren und mich nachts nicht von Mücken zerstechen zu lassen, dann komme ich dem nach mit der Intention, mein Wohlbefinden in irgendeiner Art zu steigern. - Legitimiert durch meinen Selbsterhaltungstrieb (im Falle der Ernährung) und ein gewisses Maß an Egoismus, das wohl jedem Lebewesen zu eigen ist. Wichtig ist für mich persönlich, eine bestimmte (subjektiv festgelegte) Verhältnissmäßigkeit zu wahren, die für mich gleichzeitig meine größtmögliche Rücksichtnahme auf andere Lebewesen widerspiegelt (z.B. keinen Massenfleischkonsum, möglichst auf das Töten von Lebewesen verzichten, möglichst umweltbewusstes Verhalten, etc.).