Beiträge von Deliara

    Mein Hund ist viel viel teurer, als ich es vorher durchgerechnet hatte :sad2: Eben weil sie nicht alleine bleiben kann und der Sitter (obwohl momentan nur 1x wöchentlich benötigt) auf Dauer echt ins Geld haut.


    Unsere Ausgaben:

    - Futter ca. 30€
    - Grunderziehungskurs ca. 40€
    - Kauzeugs ca. 15€
    - Leckerchen ca. 10€
    - OP Versicherung 16€
    - Hundesteuer 13,75€
    - Haftpflicht 3,60€
    - Beschäftigungskurs 35€
    - Hundesitter mometan 60€
    - zusätzliche Spritkosten (Fahrten zur Hundeschule und zum Sitter) 40€

    Machen 263,35€, wenn ich richtig gerechnet habe. Sparpotential wäre bei den Kursen gegeben und (falls sie es endlich endlich lernen würde alleine zu bleiben) beim Sitter sowieo bei den damit verbundenen Spritkosten.

    Ich mach mich (und den Hund) gar nicht erst verrückt.. die ""Vorbereitung" besteht darin, dass ich um 23.45h nochmal zum Pieseln mit ihr rausgehen werde und sie danach nen Parmaschinkenknochen (jaaa ich weiß, nicht so dolle gesund, aber ab und an geht das schon) bekommt, damit ich auch mal ein Gläschen Sekt vor der Haustür trinken kann. Der Knochen dient dabei eher der Ablenkung, damit sie kurz vergisst, dass sie alleine ist (mag sie nicht). Die Böllerei scheint ihr nichts auszumachen.

    Mein Hund hat auch schon die Reisetasche meines Freundes geöffnet (wohlbemerkt wirklich fein säuberlich den Reißverschluss geöffnet, nicht kaputt gemacht) und gezielt die Tüte mit dem Schinkenbrötchen für unterwegs herausgepickt :D Und sobald irgendwo eine Tasche in Bodennähe steht, ist sie die Erste, die ihren Kopf da reinbohrt. Mir ist das bisher aber noch nicht so arg negativ aufgefallen, das sie fremde Taschen bisher glücklicherweise verschont hat.

    Ich finde diesen Thread so so traurig :sad2:

    Anfangs klang es so, als würde die TE sich wirklich um den Hund sorgen und nach Lösungen suchen. Aber nachdem alle Vorschläge als unmachbar abgeschmettert wurden (oder sogar gar nicht darauf eingegangen wurde, was ich ziemlich unhöflich finde) und ihre Beiträge (zumindest für mein Empfinden) immer "kälter" wurden, entsteht irgendwie der Eindruck, dass das Engagement für die alte Dame mehr als halbherzig ist und es weniger um den Hund als um die Bequemlichkeit der ganzen Familie geht. Hier wird irgendein Wärmekissen zur Gewissensberuhigung besorgt, völlig ungeachtet dessen, dass der Hund im Augenblick wahrscheinlich eine ganz andere Pflege benötigen würde. Da wird erst vom Einschläfern gesprochen, "wenn es nicht besser wird", ohne dass alles Menschenmögliche getan wird, um diese Besserung herbeizuführen... und dann heißt es plötzlich, dass es ja überhaupt gar nicht so schlimm um den Hund bestellt sei. Bin ich die Einzige, die dann nicht versteht, wieso man über eine Einschläferung nachdenkt? Weil es bequemer ist, als einem inkontinenten, alten Hund einen schönen Lebensabend zu bescheren? Und dass der Hund nichtmals Wasser zur freien Verfügung hat - ohne Worte!

    Ich bin wirklich schokiert, wie man so etwas zulassen kann und dabei nichtmals ein schlechtes Gewissen hat. Ganz ehrlich, ich könnte nicht in den Spiegel gucken in dem Wissen, dass ich einem Lebewesen, das von mir abhängig ist und dessen Schicksal in meiner Verantwortung liegt, so ein Leben zumute!
    Ein kranker Hund gehört in eine warme Umgebung, damit der Körper seine Energie zur Genesung nutzen kann. Ein Wärmekissen wird da kaum ausreichen. Und bitte, behandelt doch auch endlich die Flöhe. Das ewige Jucken muss ganz fürchterlich und vor allem kräftezehrend sein :sad2:

    Ja, 2 Situationen:

    Nr. 1: Hundchen war gerade 12 Wochen alt und wir haben auf einer Wiese gespielt. Auf dem Weg am anderen Ende der Wiese (ca. 100m entfernt) lief ein Mann mit 3 Hunden entlang. Die 3 fingen plötzlich ganz fürchterlich an zu bellen in unsere Richtung und mein Hund hat so eine Panik bekommen, dass sie völlig kopflos losgesprintet ist. Darauf war ich nicht vorbereitet, denn zum einen ist sie bis dahin noch nie weiter als 5m von mir weggelaufen und zum anderen habe ich nicht gedacht, dass von Hunden, die so weit weg sind, irgendeine "Gefahr" ausgehen kann. Ich hab versucht sie zu rufen und zu locken, aber sie ist in Panik über 2 Straßen gerannt in Richtung unseres Hauses. Ich habe nur Hupen und Reifenquietschen gehört und dachte, das war es nun. Ich bin gerannt wie noch nie in meinem Leben und als ich sie dann endlich zitternd und völlig verschreckt mitten auf der Straße kauern sah, sind mir mindestens 100 dicke Steine vom Herzen gefallen :smile:
    (von da an kam erstmal für eine ganze Weile die Schleppleine dran)

    Nr. 2: Spaziergang durch die Felder, links eine Leitplanke, dahinter eine riesenbreite abfallende Böschung und daran anschließend Bahngleise. Ich hatte die Schleppleine in der Hand, Hund lief vorbildlich. Irgendwie habe ich dann eine Sekunde nicht richtig aufgepasst, Hund semmelte in die Leine, Leine rutschte mir aus der Hand und ich seh sie nur in die Böschung abdüsen und einen Hasen jagen. Abruf funktionierte genauso wenig wie der Superpfiff. Hase und Hund bewegten sich immer weiter die Böschung hinab in Richtung Schienen und zu allem Übel hörte man dann auch noch den herannahenden Zug. Zum Glück ist der Hase nicht über die Schienen gelaufen, sondern vorher in irgendeinem Loch verschwunden und mein Hund kam genau in dem Moment wieder zu uns hochgelaufen, als der Zug vorbeidonnerte. Danach hatte ich erstmal den Rest des Tages weiche Knie :|

    Verlustangst und ein großer Radius im Freilauf müssen sich nicht zwingend widersprechen. Meine Hündin bewegt sich öfters außer Sichtweite in einem Umkreis von bis zu 200m, was auch durchaus rassetypisch ist. Aber sie weiß immer ganz genau, wo ich bin und wo sie mich finden kann, wenn ihr danach ist - und genau das ist der Unterschied zum Alleinebleiben ;)
    Aber das nur nebenbei :)

    Dir auch frohe Weihnachten :)

    Aus deiner Liste wäre mein Favorit der Cavalier King Charles Spaniel (mit dem liebäugel ich ja insgeheim auch ein wenig ;) ).

    Ansonsten würde mir noch der Kooikerhund einfallen. Ist zwar auch ein Jagdhund, aber angeblich doch recht gut händelbar (laut Aussage von 2 Hundehaltern dieser Rasse).

    Ist bei uns genauso, sie ist bei Schnee wie ausgewechselt und im totalen Jagdfieber. Die Leinenführigkeit ist eine einzige Katastrophe. Das einzig Beruhigende ist, dass sie an den 3 schneefreien Tagen am vorletzten Wochenende wieder völlig normal war.. also warten wir mal aufs Tauwetter :D

    Zitat

    Uni Duisburg-Essen Campus Essen:

    An jedem Gebäudeeingang ein Hunde verboten Schild, aber noch nie Probleme gehabt, wenn Maja dabei war.


    Ich bin letztens am R12 Eingang mit Hundchen vom Hausmeister nach draußen gebeten worden :roll:
    Das war aber auch das erste Mal bisher, ansonsten gab es mit Leni auch nie Probleme und viele Dozenten sind wirklich sehr hundefreundlich.

    Ach lustig, dann hat es uns ja auch den gleichen Gründen hierher verschlagen :)

    Deine Story ist auch gut :lol: Mittlerweile finde ich das auch eher lustig und denke mir dann eben meinen Teil, aber als ich frisch hierher gezogen war, musste ich doch schon das eine oder andere Mal schlucken, bevor ich den "Ruhrspottcharme" auch als solchen erkannt habe :D