Meine Frage also eher, da ich für mich selbst immer hadere, ob Präsens stimmig sein kann: wie fühlt sich das bei euch an? Oder völlig Buch- und Erzählstil-abhängig?
Ich lese gerne im Präsens, das Unmittelbare daran gefällt mir und das Tempo, das diese Erzählform entwickeln kann.
Im Präteritum ist eben alles bereits einmal abgeschlossen.
Ein besonders beeindruckendes Beispiel für einen Roman im Präsens ist für mich "Das große Heft" von Agota Kristof.
Es ist in der 1. Person Plural (!) im Präsens geschrieben, ziemlich einzigartig.