So langsam wird Bjarni wirklich erwachsen. Er hat jetzt 2 Jahre und 4 Monate und ich merke, wie sich die Konstanz in sein Wesen geschlichen hat. Wir haben keine Baustellen, er hat wahnsinnig große Sprünge hinsichtlich seiner Frustrationstoleranz gemacht - etwas, an dem ich zeitweise intensiver mit ihm gewerkelt habe.
Es fühlt sich allerdings nicht so an, als wäre der fast fertige Bjarni ein Produkt besonders toller Erziehung oder zumindest eines großen Engagements bei derselben...er wirkt so, als wäre er nun halt zu dem geworden, der er ist.
(ist das nachvollziehbar?)
Bei Cala hatte ich dieses Gefühl auch schon.
Ich mag es nicht, im erwachsenen Hund immer nur das Endprodukt irgendwelcher Erziehungsprozesse zu sehen - auch, wenn die selbstverständlich beteiligt sind.
Jetzt wünsche ich mir ernsthaft, er möge doch ab und zu wieder etwas bescheuertes machen. ![]()
Ok, wenn alles läuft, zieht hier in 4 Monaten ein Welpe dazu und das Spielchen beginnt von vorn - aber ein bisschen fehlt mir dieses Ungestüme jetzt schon.