Beiträge von lilactime

    Hallo! :smile:

    Man hört/erlebt es ja immer wieder:
    Hundehalter berichten begeistert von der gelungenen Kommunikation zwischen sich und ihrem Hund mittels der Imitation hündischen Ausdrucksverhaltens.
    Es wird geknurrt, sich über den Mund geleckt, der Blick abgewandt, Vorderkörpertiefstellung nachgeahmt usw...die ganze Palette körpersprachlicher Elemente wird genutzt, um sich seinem Hund verständlich zu machen, ihn einzugrenzen, zu beschwichtigen oder abzustrafen.

    Bleibt die Frage, ob es überhaupt möglich ist, auf diese Weise artübergreifend zu kommunizieren?

    Versteht ein Hund es, wenn sein Mensch versucht sich hündisch zu verhalten?
    Oder macht man sich damit zum Affen? ;)

    Wie sind eure Erfahrungen/Meinungen?

    Oh, Süße, das Video ist ja furchtbar. Schau dir sowas nicht an!

    Nein, sollte ich auch nicht...das schlug mir auch extrem auf die Stimmung.
    Nur will man - bei so viel Nichtinformation zum Thema - auch irgendwie wissen: Auf was muss ich mich einstellen/Wie könnte es im schlimmsten Fall aussehen/Was gibt es eventuell noch für Denkanstöße/Wie bewältigen andere diese Erkrankung ihres Hundes usw...

    ...aber selbst wenn man etwas zum Thema findet, geht es doch immer nur um Hunde, die die Myopathie von Welpenbeinen an haben oder spätestens im frühen Junghundealter bekommen.

    Das soll jetzt gar nicht die Kompetenz der Physio angreifen, aber hast du evtl. die Möglichkeit, mal einen anderen Therapeuten zu Rate zu ziehen?

    Wenn, müsste ich mit Cala in eine andere Praxis fahren (Stress!).
    Unsere Physio kommt ja zu uns nach Hause.
    Ich war zuvor bei einer anderen infrage kommenden Hundephysio - die war aber absolut nichts für uns. Wir hätten dort immer in der Praxis antanzen müssen, Hausbesuche wären nicht möglich gewesen. Außerdem reduzierte sich ihre Problemlösestrategie aufs Massieren - was Cala ja nicht mehr zulässt.

    Für eine reine Vorstellung könnte ich mit Cala sicherlich nochmal in eine andere Praxis fahren (nach Hause kommt niemand sonst hier in der Umgebung), langfristig würde es aber nicht gehen mit Praxisbesuchen. :/

    Aber vielleicht würde ein neuer Denkanstoß ja auch schon reichen.
    Werde mir das mal durch den Kopf gehen lassen! :smile:

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    Ich will mich nicht beschweren - insgesamt geht es Cala gut und sie ist (bis auf die üblichen Schwankungen) recht stabil.
    Gestern und vorgestern hatten wir allerdings wieder mal insgesamt 4 Gassigänge, die voll daneben waren.
    Aber ich sehe das längst nicht mehr so eng wie noch vor einigen Monaten, eben weil ich die Lernerfahrung gemacht habe, dass gewisse Schwankungen anscheinend zum Krankheitsbild gehören und diese kein Garant dafür sind, dass es dauerhaft schlechter wird.

    Vor drei Tagen, also direkt bevor es schlechter wurde, ist Cala auf einer Wiese sogar geflitzt.
    Nun weiß ich nicht, ob das eventuell der Auslöser für die Verschlechterung gewesen sein könnte - aber ich kann dem Hund ja nicht alles nehmen, was so zum Hundeleben dazugehört.

    Ich liebe Retriever, der Chessie und (eingeschränkt) der Curly würden mich noch reizen.
    Aber mit einem Retriever hätte ich vermutlich wieder dasselbe Problem: Zu nah an Cala (ja, ich bin da eigen... ;) )

    Momentan beschäftige ich mich intensiv mit dem Dobermann.

    Was es dann letztendlich wird: :ka:
    Ich mag so viele Rassen und kann mich mit einer breiten Palette an Charaktereigenschaften anfreunden...

    Tja...warum einen Labrador?

    Ich mag am Labrador seinen unbedingten Willen, alles und jeden zu lieben.
    Für viele ist ja genau das der Grund, um sich von der Rasse abzuwenden - ich hingegen finde es wunderbar.
    Diese allumfassende Liebesbereitschaft färbt sogar ein bißchen ab - man geht gleich viel positiver durch die Welt, wenn der eigene Hund mit so einer Charaktereigenschaft ausgestattet ist.
    Meine Hündin ist Menschenfan aus Leidenschaft.

    Außerdem mag ich die Art der Arbeitsbereitschaft des Labradors.
    Auch, wenn er sich manchmal selber im Weg steht, hat er doch diese wunderbare Art von gefallen-wollen an sich. Um jeden Preis.
    Ich mag den Apportier"zwang" des Labradors - aus dieser Eigenschaft kann man soviel machen, es bietet soviel Möglichkeit zur Beschäftigung mit dem Hund.
    Inzischen wüßte ich mit einem Hund, der nichts in die Schnute nimmt vermutlich gar nichts mehr anzufangen.

    Ich mag die Optik eines Labradors (in guter Form) ebenfalls sehr.
    Für mich sind es einfach schöne, harmonische Hunde.

    Würde nochmal ein Labrador bei mir einziehen?

    Auch, wenn sich das nun mit dem oben geschriebenen beißen sollte:
    Nein!
    Nach Cala wird es hier definitiv keinen Labrador mehr geben. Nicht, weil ich der Rasse nichts mehr abgewinnen könnte, sondern weil Cala die Meßlatte in den Himmel gehoben hat. Kein anderer Rassevertreter könnte da je drankommen, unmöglich.
    Da ich nicht immer den direkten Vergleich mit Cala haben möchte, bin ich momentan auf dem Standpunkt, dass sich mein nächster Hund in vielen Punkten möglichst grundlegend vom Labrador unterscheiden sollte.

    Danke für all eure Antworten!
    Ich werde mal mit meinem Tierarzt über das Problem sprechen. Vielleicht hat sie wirklich einen Mangel.

    Es ist nicht abschließend geklärt, warum manche Hunde Kot fressen.
    Mangel kann wohl eine Ursache sein - aber nicht die einzige Erklärung.
    Einige Hunde fressen Kot auch einfach, weil sie es geil finden (Geschmack, Geruch, Konsistenz: Die berühmten Frolic-Haufen zB), weil sie dafür eventuell besonders mit Aufmerksamkeit bedacht werden, es kann ein Lernprozess durch reizarme Haltung sein (Beschäftigung mit dem eigenen Kot) oder auch eine Angst- oder Zwangsstörung.
    Vieles kann dahinter stecken.

    Neben einem Abbruchsignal wäre Gegenkonditionierung eine Möglichkeit:
    Das unerwünschte Verhalten wird durch Bekräftigung eines Alternativverhaltens abgeschwächt.
    Außerdem, wie ja schon gesagt wurde, ist Management sinnvoll: Beaufsichtigung des Hundes, im Notfall Maulkorb drauf.


    Für mich stellt sich nur noch die Frage, wie ich diesbezüglich weiter trainieren soll. Anscheinend ist der Anreiz in der Situation nicht groß genug. Aber der Anreiz ist ja ohne Belohnung nie groß. Belohnt ihr immer jedes positiv ausgeführte Kommando? Oder kommt das mit der Zeit?

    Anfangs sollte immer belohnt werden, später geht man dann zu einer variablen Belohnung über.
    Wie gesagt, du solltest deinem Hund möglichst nicht die Möglichkeit geben, nicht zu gehorchen. Hast du Zweifel, dass ein Kommando ausgeführt wird: Gib es erst gar nicht.

    Was eine Belohnung für den Hund ist, entscheidet dieser für sich.
    Wie belohnst du denn?

    2. Manchmal ignoriert sie Kommandos einfach. Warum? Weil sie keine Lust dazu hat? Ich weiß es ehrlich nicht. Wenn ich ein Leckerlie habe, klappt immer alles sofort, eh klar ;-) Aber wenn ich keines dabei habe werden Kommandos auch schon mal ignoriert.
    Ein Beispiel: Sie ist jeden Tag mit mir mit im Büro. Manchmal steht sie irgendwo im Weg in der Gegend herum und ich rufe sie mit "Hier". Sie schaut mich dann an, dann kommt ein zweites "Hier" von mir, Madame schaut einfach weiter. Was kann ich dann machen? Wenn ich sie mit Leckerlie locke, würde sie sofort kommen. Aber das will ich ja nicht. Wenn ich dann zu ihr hingehe, rennt sie oft erstmal weg und versucht ein Spiel aus der Situation zu machen.

    Ich würde darauf tippen, dass das Verhalten, dass sie gerade ausführt wenn sie Kommandos ignoriert
    1. entweder in so einem hohen Maße selbstbelohnend ist, dass sie sich einfach nicht in der Lage sieht, das Verhalten zu unterbrechen.
    2. darauf beruht, dass Kommandos nicht ausreichen geübt und generalisiert worden sind.

    Ein Gemisch aus beiden Möglichkeiten ergibt dann Ungehorsam.

    Du könntest nochmal einige Schritte zurückgehen in eurem Training und vor allem darauf achten, keine Kommandos zu geben, die möglicherweise ignoriert werden könnten.
    Man sagt, ein Hund braucht etwa 1000 Wiederholungen eines bestimmten Kommandos in unterschiedlichen Ablenkungssituationen, bis man mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen kann, dass das Kommando sitzt.

    Tolles Video

    Ach ich freu mich so total mit dir.
    Solche Highlights machen das Leben doch gleich wieder etwas bunter...

    Jaaa! :D Und bis jetzt hat sich auch noch nichts wieder zum negativen verändert! Sie besteht fest darauf, sich in der einen oder anderen Weise Belohnung und Lob zu verdienen und bietet mir dauernd etwas an. Meistens hat es etwas - Überraschung - mit dem Herumtragen von irgendwelchen Dingen zu tun, die sie mir dann fein säuberlich in die Hand gibt.

    Ich würde die anderen Hunde nicht bei Ihr lassen.

    Nein, das habe ich auch schon gedacht. Das Video ist mir total nahe gegangen.
    Meine Theorie, warum sie mit den anderen Hunden zusammengelassen wird, ist, dass das Video die Erkrankung demonstrieren soll und es so von Vorteil ist, wenn sich Layla möglichst viel bewegt. Vielleicht läge sie ohne den Anreiz anderer Hunde nur herum und es gäbe nichts zu filmen.
    Trotzdem muss es eine Qual für die Maus sein - man sieht ja, dass sie will....aber einfach nicht kann.

    Ich finde, Layla sieht noch sehr jung aus, deshalb schätze ich mal, dass sie die klassische Form der CNM hat - also akut erkrankt ist von Welpenbeinen an.
    Das würde vielleicht erklären, warum sie soooo extrem wenig Muskulatur hat. Eventuell hatte die nie wirklich die Chance sich auszubilden?
    Desweiteren steht ja in der Beschreibung des Videos, dass sie gerade einen Schub hat. Ich weiß nicht, ob ich derart gestaltete Schübe meinem Hund antun würde, ganz ehrlich.
    Aber man weiß ja auch nicht, wie es sich mit Layla außerhalb eines Schubes verhält...

    Schau dir solche Videos nicht an, genieß die Zeit die du jetzt mit ihr hast und wo
    es ihr noch gut geht.

    Ich war auf der Suche nach Krankheits-Infos, da stieß ich auf dieses Video. Eigentlich will ich sowas auch gar nicht sehen, ich konnte mich nur nicht zusammenreißen.
    Wie gesagt, es ist sehr wahrscheinlich, dass Layla die reguläre CNM-Form hat - von daher unterscheidet sich der Krankheitsverlauf eh von Cala, die erst zu so einem späten Zeitpunkt richtig erkrankte.

    Cala lebt im hier und jetzt und sie braucht ein positives Frauchen !

    Das hat sie! :gut:
    Jedenfalls momentan.