Beiträge von lilactime

    Sonst geht es ihm super. Würdet ihr dann morgen trotzdem Schonkost geben?
    Habe noch eine Portion 'normales' Essen im Kühlschrank..

    Ich gebe am Tag danach grundsätzlich nochmal Schonkost. :smile:
    ...geht es ihm aber ansonsten morgen weiterhin gut und du hast das Essen noch im Kühlschrank stehen, würde ich es in dem Fall wohl wagen auf die Schonkost zu verzichten.

    Wenn es ihr ohne Physiotherapie besser geht und sie die Behandlung scheinbar auch nicht wirklich mag, vielleicht einfach auf den Hund hören und es fürs erste bleiben lassen?

    Oder du fährst es etwas zurück? NUr noch aller zwei Wochen?


    Ist ehrlich gesagt auch meine Tendenz im Moment.
    Entweder zurückfahren auf 1mal wöchentlich oder ganz aussetzen.
    Ich weiß noch nicht genau, was ich machen werde.

    Das Video ist graußig. Ich dachte erst das es Cala ist. Aber ich gehe davon aus, dass du Cala niemals in diese Situation kommen lassen würdest, wo sie regelrecht überrant wird. (abgesehen davon, dass die anderen Hunde den erkrankten locker hätten mobben können bzw angreifen können)

    Ich denke, ich würde Cala auch nicht in ein solches Stadium der Krankheit kommen lassen.
    Wobei ja dabei steht, dass es ein Schub sei und man nicht weiß, wie es dem Hund außerhalb dieser Schübe geht.
    Ich glaube nur eigentlich nicht, dass mit der nicht vorhandenen Muskulatur auch in stabileren Phasen überhaupt groß irgendwas geht...arme Maus ist das... :( :

    --------------

    Cala ist weiterhin relativ stabil! :bindafür:

    Was mich sooo sehr freut (aber auch verwundert), ist, dass sie mental ebenfalls wieder viel stabiler geworden ist.
    Es gab ja Zeiten, in denen sie noch besser lief als jetzt, vom Kopf her aber lange nicht so belastbar war.

    Ich mache diese Belastbarkeit an zwei Sachen fest:
    1. Verhalten in fremdem Terrain/Hundebegegnungen ---> Sie ist ansprechbarer, nicht mehr so furchtbar in Rage, nicht mehr nach 3 Minuten total erschöpft
    2. Forderungen an mich, sie zu beschäftigen ---> Ich wiederhole mich in diesem Fall gerne: Es war monatelang nicht möglich, mit Cala zu arbeiten. Sie hatte keinerlei Interesse. Maximal, an einem guten Tag, war ein kleines Suchspiel drin.
    Versuchte ich vorsichtig, etwas mehr mit ihr zu machen, merkte ich nach kürzester Zeit: Sie kann einfach nicht. Es geht nicht.
    Seit einigen Wochen nun fordert Cala mich wieder regelrecht dazu auf, sie zu beschäftigen. Sie setzt sich vor mich....und glotzt mich auf diese unverwechselbare Art an. Sie glotzt und glotzt und glotzt....oft minutenlang. Irgendwann macht sie dann - obligatorisch - Männchen. Man kann ja mal probieren, ob die Alte dafür was springen lässt....

    Also tun wir etwas. :smile: Nichts großes, weltbewegendes, total anspruchsvolles...aber darum geht es ja auch nicht!

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    Warst du schon mal bei einem Osteopathen?

    Nein, das zugegebenermaßen noch nicht.
    Da muss ich mich aber auch erstmal schlau drüber machen! :smile:

    Ich habe eine Osteopathin, die zu uns nach Hause kommt. Und 4 verschiedene Physiotherapeuten. So viele deswegen, weil jeder schwerpunktmäßig anders behandelt und ich deswegen immer abwechsele. So bekomme ich ein große Bandbreite und mögliche Behandlungsfehler schlagen nicht so zu Buche. Für uns ist das die optimale Lösung.

    Das Problem bei Cala ist halt, dass aktive Arbeit in der Physiotherapie (also Arbeit, bei der Cala selbst gefordert ist) rausfällt.
    Stabilisationsübungen, Expander, Wasserlaufband usw ist alles schlicht nicht möglich, weil Cala überhaupt nicht die Kraft dazu hat.
    Bleiben passive Behandlungsmöglichkeiten: Massagen (fallen auch raus), Magnetfeld (wird gemacht), Tens (wird auch gemacht)...

    Ich weiß nicht, was da noch möglich wäre - habe heute aber mit einem TA und Physiotherapeuten etwas länger gesprochen und mich erkundigt, was er in so einem Fall probieren würde. (Abgesehen davon, dass er sich ein endgültiges Urteil natürlich erst erlauben kann, wenn er Cala persönlich kennengelernt und eingeschätzt hat)
    Es lief auf das hinaus, was wir schon machen (Magnetfeld, Tens) plus eventuell Minieinheiten (2-5 Minuten) im Wasserlaufband.

    In meinen Augen kann ein Hunde diese Leistung nur zeigen, weil er Gesten des Menschen verstehen kann. Und sogar noch weiterdenken, denn die Hunde bieten das, was wir mit der Hand greifen, mit dem Maul an.

    Das ist es ja! Klar kann er Gesten des Menschen verstehen - aber doch nicht, weil er denkt, der Mensch sei eine Art Halbhund sondern weil er seinen Menschen lesen kann. Den Menschen mit seiner eben menschlichen Art, Körpersprache zu nutzen.
    Es zeugt doch nur von den hohen kognitiven Fähigkeiten des Hundes, wenn er zur Nachahmung fähig ist, nicht aber von der Tatsache, dass man erfolgreich mit ihm hündisch gesprochen hat.


    Ich sehe das ähnlich wie eine Fremdsprache. Natürlich kann ich kein Arabisch, aber wenn ich ein paar Wörter kenne bzw. verstehe, wenn sie sie sagen, werde ich doch besser von den Arabern verstanden als wenn ich nur deutsch sprechen und verstehen würde. Ob meine Aussprache dann vollends richtig ist bei den Wörtern die ich kenne, ist ja was anderes.

    Das Beispiel setzt aber doch auch voraus, dass (bei einer fremden Sprache) erstmal nichts von dem verstanden wird, was der andere sagt.
    Dem ist aber ja nicht so - Hunde leben in zwei Welten, ihrer hündischen und in der des Sozialpartners Mensch. Und sie verstehen eben doch unglaublich viel von dem, was wir an Signalen senden.
    Ich glaube, man unterschätzt Hund da auch einfach.
    Wenn ich mir bewußt mache, auf was für winzige Signale (die ich nicht bewußt konditioniert habe) mein Hund reagiert, dann glaube ich nicht, dass es überhaupt nötig wäre, "hündisch" (mit starkem Dialekt und womöglich falscher Aussprache ;) ) zu erlernen. Jetzt mal abgesehen davon, dass ich gar nicht glaube, dass das überhaupt möglich ist.
    Ebenso umgekehrt: Sieht man Hunde kommunizieren, ist der ganze Körper beteiligt. Ohren, Rute, Gesichtsmimik, "Bürste", Ausrichtung des Körpers usw...
    Man kann sicherlich versuchen, soetwas nachzuahmen, aber es wird immer unvollständig und fremdartig sein und der Hund wird vermutlich viel eher aus Erfahrung/Kenntnis seines Menschen heraus reagieren als aus einem Verständnis der Hundesprache.

    Bemerkenswert dreiste Bedienung im Eiscafé:

    Sitze mit zwei Freundinnen, eine davon schwanger im Café.
    Die Bedienung kommt und möchte unsere Bestellung aufnehmen...wir suchen uns alle etwas aus, zuletzt wird die Bestellung der schwangeren Freundin aufgenommen:
    Eine Kugel Schokoeis mit Sahne.
    Die Bedienung wiederholt die Bestellungen, kommt schließlich zur letzten und sagt:

    "OK, und eine Kugel für die Kugel."

    Ich glaube einfach, dass es weitgehend überhaupt nicht nötig ist, Ausdrucksverhalten des Hundes zu imitieren.
    Wie es ja auch schon gesagt wurde: Hunde sind so meisterhaft darin, gerinste menschliche Körpersprache für sich (richtig) zu interpretieren, dass man sich gar nicht auf das glatte Eis der Nachahmung begeben müsste: Man wird verstanden, aber halt nicht, weil man hündisch spricht - sondern weil man sich bewußt oder unbewußt so verhält, dass Hund weiß, was los ist.

    Vielleicht vermischen sich Verhaltensweisen (menschliche und hundliche) wie zB eine Drohung durch frontale Ausrichtung/Bewegung - nur glaube ich halt eher, dass es da eine gewisse universelle Sprache ist.

    Es ist dann nur seltsam, dass anscheinend einige Verhaltensweisen in der Mensch-Hund Koommunikation funktionieren - und andere nicht.
    Abwenden, frontale Stellungen und Bewegungen vermeiden beispielsweise - da habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass es anscheinend verstanden wird.
    Ist halt die Frage, ob Hund es als hündisch einstuft oder ob es eine Art universelle Kommunikation ist.
    Nur: Wenn abwenden und ähnliche deeskalierende Verhaltensweisen anscheinend funktionieren - warum dann nicht auch knurren oder Zähne fletschen (zB) ?