Beiträge von lilactime

    Wenn du noch nicht beim TA warst, würde ich das schnellst möglich nachholen und abklären lassen ! Wirklich !!!

    Tierarzttipps wirklich in allen Ehren, aber: Das Problem (falls es denn überhaupt eins ist) besteht seit drei Jahren. Natürlich hab ich den TA schon befragt. ;)


    Ich kenne es nur so, dass bei stillen Läufigkeiten die Vulva nicht anschwillt und auch kein verändertes Verhalten gezeigt wird.

    Hm...komisch.
    Sie macht wirklich den ganzen Läufigkeitszirkus durch, mit allem drum und dran - aber halt ohne einen Tropfen Blut.
    Ich kann auch ausschließen, dass es daran liegen könnte, dass sie sich perfekt sauberhält. Nirgends ist ein Tropfen zu finden.

    Hat deine Hündin Ausfluss ?

    Nein, diesmal nicht - in der Vergangenheit nach den jeweiligen (stillen) Läufigkeiten vielleicht etwas. Aber alles so im Rahmen, als wäre es der Abschluss einer "richtigen" Läufigkeit.

    (rechnest du den Gehalt aus den restlichen Futtermitteln auch mit ein?)

    Nein, das pflanzliche Eiweiß bleibt bei der Berechnung meist außen vor, außer es gibt Linsen oä.
    Den benötigten Proteinbedarf (nach M/Z) decke ich über Fleisch/Innereien/Fisch...und eigentlich halt Milchprodukte und Eier.


    Laktosefreie Milchprodukte?

    Bin ich überhaupt nicht drauf gekommen! :smile:
    Habe nun mal zwei Kugeln laktosefreien Mozzarella besorgt. Mal schauen, wie sie es verträgt.


    Vielleicht versuchst du es testweise mal mit Sojajoghurt oder Sojaquark.

    Hatte ich auch nicht auf dem Schirm! Danke für den Tipp! ;)


    Die Konsistenz ist da um so wichtiger. Hellgelb + Durchfall geht gar nicht und deutet auf einen ziemlich eiligen Darmdurchlauf hin.

    Durchfall ist es nicht - eher...weich und voluminöser als der Rest.

    Gute Frage, ich kann mir vorstellen, dass diese typischen, durch Laktose verursachten Fehlgärungen im Darm z.B. die Darmflora u./o. -wand schädigen u./o. die Aufnahme von Nährstoffen hemmen (?)

    Aber warum kommt diese Unverträglichkeit so plötzlich?
    Könnte es vielleicht mit ihrem Schmerzmittel zusammenhängen?


    Mir fallen dazu sonst noch Eier ein sowie Milchprodukte von anderen Tierarten.

    Bei Produkten aus Schaf- oder Ziegenmilch ist es leider dasselbe. :/
    Eier gehen manchmal....manchmal auch nicht.

    Hallo! :winken:

    Lange nicht hier gewesen! Ich koche aber tapfer weiterhin für Cala, wenn im Moment aufgrund der ewigen Magengeschichte und der Grunderkrankung auch etwas eingeschränkt...

    Eine Frage:

    Cala scheint Milchprodukte nicht mehr optimal zu vertragen. Selbst kleine Mengen führen zu hellgelbem, weichem Kot.
    5 Jahre lang waren Joghurt, Quark und Co. nie ein Problem - bis jetzt. :ka:
    Meine Überlegung ist nun: Ist es eigentlich "schlimm", wenn der Kot dann halt hellgelb und weich ist? Worauf deutet das hin? Kann ich trotzdem weiterhin kleine Mengen Milchprodukte füttern?
    Ich ergänze den Fleischanteil eigentlich sehr gerne mit Harzer, Mozzarella usw. wenn ich noch nicht beim Protein-Tagesziel bin. ;)
    Aber macht das so Sinn?

    Ich frag hier auch nochmal:

    Hat einer von euch Erfahrungen mit stillen Läufigkeiten - also Läufigkeiten, bei denen die Hündin NICHT blutet, überhaupt nicht, aber alle anderen Anzeichen einer Läufigkeit zeigt? (geschwollene Geschlechtsorgane, Stehtage, häufiges Markieren usw...)

    Cala hat das Bluten vor etwa drei Jahren einfach komplett eingestellt.
    Seitdem wird sie läufig wie oben beschrieben.

    Toll das die Bemuskelung besser geworden ist.

    Hab mir schon überlegt, ob es vielleicht nur daran liegt, dass sie schlanker geworden ist und es deshalb optisch so wirkt?
    Aber unsere Physio hat sie ja auch abgetastet - außerdem habe ich, wie gesagt, auch den Eindruck, dass da wieder mehr ist! :smile:


    Wenn ich es richtig verstanden habe sprechen ja nun doch immer mehr Dinge gegen die Myopathie?!

    Ach, ich bin mir da nicht mehr so sicher... :( :
    Habe heute eine Mail aus München gekriegt - und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll.

    Gestern ging ja meine Mail mit den weiter oben aufgeführten Punkten raus, daraufhin schrieb mir die Neurologin heute (sinngemäß), dass sie sich im Prinzip nur auf die Ergebnisse der Muskelprobe berufen kann und nur sehr bedingt diagnostische und klinische Empfehlungen geben kann solange sie den Hund nicht live gesehen hat.
    Ist ja auch völlig verständlich im Prinzip...aber ich hatte mir schon mehr erhofft. Trotzdem.
    Na gut, aber auch, wenn es nur "sehr bedingte" Empfehlungen sind: Es sind immerhin Empfehlungen!

    EDIT: Im Laufe der nächsten Woche kommt das Ergebnis!

    Gehst du dann einfach zügig weiter oder rennst du auch mal? Rennen stachelt wahrscheinlich den anderen Hund erst Recht an, zu uns zu kommen?


    Ich gehe zügig und halt in möglichst positiver Stimmung mit meinem Hund in die entgegengesetzte Richtung davon - man sieht bei Richtungswechseln zur Vermeidung von Auseinandersetzungen ja oft, dass der ausweichende Hund geifernd hinterhergezogen wird, aber trotzdem noch komplett auf den "Feind" ausgerichtet ist plus Blickkontakt. So sähe das bei uns ohne das erlernte Umkehren auch aus.
    So habe ich aber einen Hund, der ganz bei mir ist und die Situation nicht durch (weitere) aggressive Kommunikation ins Kippen bringt. :smile:

    Rennen würde ich aus dem von dir genannten Grund nicht.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein U-Turn bei schon von weitem aufgeladenen Stimmungen Wunder wirken kann - auch, was die Verfolgungsbereitschaft des Fremdhundes angeht.
    EIn U-Turn ist bei uns ein vorher "konditionierter Richtungswechsel" mit dem Ziel, den eigenen Hund in möglichst positiver Stimmung vom Angst/Aggressionsauslöser wegzuführen (mein Hund neigt nämlich zu Geprolle schon auf Distanz).
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dieses prompte Abwenden (mit einem Hund, der es freudig und gut mitmacht) auch Eindruck auf Verfolger mit vermutlich nicht so netten Absichten macht: Der Blickkontakt zwischen den Hunden wird ja komplett unterbrochen, Blickfixierung findet so nicht mehr statt, durch zügiges Weggehen wird die Situation entschärft und das unerwünschte Verhalten des eigenen Hundes wird natürlich auch unterbrochen.

    Das klappt nicht immer - gebe ich zu, ist in der Vergangenheit bei uns in brenzligen Situationen aber schon oft effektiv gewesen.

    Ich habe eine Liste gemacht mit Infos, die ich München noch zukommen lassen wollte bzw. die ich in meinem Bericht vergessen hatte:

    - bisher wurde weder ein EKG geschrieben noch ein Herzultraschall oä durchgeführt
    - Cala ist extrem wärmeempfindlich
    - die Aufwachzeit nach der Narkose war extrem lang - 3-4 Stunden
    - generell kommt zu der geringen körperlichen Belastbarkeit noch eine sehr eingeschränkte "mentale Belastbarkeit"
    - laut Physiotherapeutin gibt es seit etwa 6 Monaten Auffälligkeiten im Bereich der Lendenwirbelsäule (Schmerzreaktion)
    - laut Physiotherapeutin hat sich Calas Bemuskelungszustand im Laufe des letzten halben Jahres nicht nur gehalten sondern auch wieder verbessert


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    Das macht mich schon ganz wuselig, da will und kann ich mir nicht vorstellen, wie es in dir aussieht.

    Ebenfalls wuselig! :D
    Da ich aber weiß, dass es noch mindestens 10 Tage dauern wird, bis was kommt aus München, bin ich schon etwas ruhiger geworden. Ich kann ja eh nichts beschleunigen oder ändern.


    Ich bin bei Auffälligkeiten im hormonellen Bereich dementsprechend etwas vorgeschädigt und würde das schon mal anmerken.

    Steht auf der Liste! :smile:

    Omeprazol etc sind ja Protonenpumpenhemmer. Vielleicht wäre ein Präparat, das den Magen auskleidet, also Maaloxan etc besser geeignet?

    Maaloxan hat mir persönlich immer sehr gut geholfen - ich wußte aber nicht, dass es auch bei Hunden Anwendung findet?
    Muss meine TÄ mal drauf ansprechen, danke für die Idee! :gut:

    Wir fahren zwar im Moment weiterhin sehr gut mit dem Haferschleim, aber die nächsten Magenprobleme kommen bestimmt!


    Vielleicht konzentriert der Körper sich einfach auf die anderen Geschehen im Körper?

    Auf die Idee bin ich noch überhaupt nicht gekommen!
    Aber würde dann nicht die komplette Läufigkeit ausfallen? Sie wird ja eindeutig läufig - nur halt ohne Blut... :???:


    Ich denke mal, kastrieren ist für sie unmöglich oder? Das man ihr dann den Stress der Läufigkeit erspart...

    Ja, ist unmöglich.
    Ich wüßte nicht, ob sie nach so einem Eingriff überhaupt wieder auf die Beine kommen würde, angeschlagen wie sie ist.
    Dazu kommt noch meine persönliche Angst vor einer erneuten Narkose - das letzte Mal hat mich echt traumatisiert. :/


    Aber ob das in Calas Fall hilft? Würde aber die Möglichkeit das einiges auch ein Hormonelles Problem ist nicht außer acht lassen.

    Soweit ich das jetzt ergoogeln konnte, ist ein Hormonstatus nicht im geriatrischen Profil enthalten.
    Ich find ja auch, dass das vielleicht noch ein Ansatzpunkz wäre.

    Theoretisch muss es ja auch nicht so sein, dass es nur EINE Grunderkrankung gibt - vielleicht hängen da auch zwei oder mehrere Faktoren ungünstig zusammen?


    Solange man nicht weiß, was sie wirklich hat, würde ich sie nicht unbedingt operieren oder mit Sexualhormonen arbeiten (Chip).

    Nein nein, da passiert natürlich auch nichts - bis ich irgendeine Art von Gewissheit habe was mit ihr los ist!

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    Gestern war Calas Physiotherapeutin nach längerer Zeit mal wieder da. Es fand keine Therapie statt (die mussten wir ja einstellen, da es Cala nach den Behandlungen schlechter ging) sondern nur ein Abtasten/Gesamteindruck mitteilen.

    Sie war begeistert! :smile:
    Cala sieht klasse aus im Moment und - was ich ja oben schon geschrieben habe - es scheint so, als hätte Cala in den letzten Monaten wieder etwas mehr Muskelmasse bekommen. Trotz allem!

    Vielleicht ist sie ja wetterfühlig?

    Ja, die Vermutung kam hier schon öfter auf.
    Es ist auf jeden Fall so, dass sie extrem auf Wärme/Hitze reagiert. Bei Wetterwechseln oä konnte ich noch kein Muster erkennen...


    Scheinschwangerschaft wäre ja eventuell auch bedenkenswert, aber hast du sicherlich auf dem Schirm.

    Die elende Scheinschwangerschaft steht recht weit vorne auf meiner Liste der Verdächtigen. Das Graben von Wurfkuhlen klingt momentan zum Glück wieder ab, es geht meist nur einige Tage.

    Dabei fällt mir noch was ein:
    Seit etwa 3 Jahren hat Cala ausschließlich "stille" Läufigkeiten - also komplett ohne Blut.
    Es schwillt zwar alles an, sie kommt in die Stehtage, nach circa 3 Wochen ist der Spuk vorbei usw...aber sie blutet nicht. Kein Tropfen.

    Unsere TÄ ist diesbezüglich ratlos. Sie hat das in dem Ausmaß (also wirklich ausschließlich hintereinander stille Läufigkeiten) noch nicht erlebt.

    In dem Bericht, den ich für München geschrieben habe (Beschreibung der Problematik von Anfang an) habe ich dieses Thema nicht erwähnt.
    Aber vielleicht ist es ja doch auch von Bedeutung? Hormonell gesehen?

    Hat hier jemand Erfahrungen mit stillen Läufigkeiten?


    Hoffe, daß sie bald wieder ein bisschen fitter ist!

    Es ist so verrückt:
    Ich komme gerade von einem Gassigang mit Cala, der an der 20 Minuten Grenze kratzte! 20 Minuten!!
    Ich hatte mich schon damit abgefunden, dass wir diese Marke wahrscheinlich nie wieder erreichen werden.
    Der Durchschnitt im Moment (in den letzten Monaten) sind eigentlich um die 10 Minuten.
    ....und sie wollte einfach weiterlaufen, immer weiter, hatte die Nase fast nur am Boden, trabte durchgehend flott! :ka: :applaus: