Beiträge von lilactime

    War ja so klar...wenn du einer Sache Übung hast, dann im Warten


    Ja...die Warterei ist eine Pest.
    Der einzige Vorteil ist, dass man keine schlechten Nachrichten bekommt.
    Ok, zwar auch keine guten - aber eben auch keine schlechten! :D

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    Habe übrigens die Ergebnisse der nachträglichen Auswertung des T3-Wertes (Schilddrüse) bekommen: Alles in bester Ordnung.
    Ich denke, damit ist es ziemlich sicher, dass eine Schilddrüsenproblematik rausfällt. :( :

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    Cala gefällt mir nicht in den letzten Tagen. Sie ist sehr schlapp.
    Können mal wieder mehrere Faktoren mit reinspielen: Nachläufigkeit, Wetter, Krankheit...wie immer bin ich da überfragt.

    Für alles weitere schreib ich dir eine PN

    Hab Dir ne PN wegen dem Kardiologen geschickt

    PNs erhalten und beantwortet!

    Danke euch! ;)


    bekommt sie denn nur einmal am Tag Tabletten?

    Die magenrelevanten Tabletten, also die Rimadyl, bekommt sie nur einmal am Tag: Abends gegen 20.00 Uhr - eine Viertelstunde vorher bekommt sie die letzte Mahlzeit.


    Wenn du das morgens aufkochst, würde ich eben tagsüber wenig dran machen und die Hauptportion abends mit der Tablette geben.

    Mach ich ab jetzt auch so! :smile:
    Sie bekommt ja eigentlich mehrere kleinere Portionen (so 3-4) über den Tag verteilt, weil mal der Megaösophagus-Verdacht im Raum stand. Deshalb füttere ich auch erhöht.
    Allerdings glaube ich eh nicht mehr dran, dass sie diese Speiseröhrenerweiterung hat - seit Monaten deutet nichts mehr darauf hin.

    Ich werde jetzt den Hauptanteil KH (in dem Fall den Haferschleim) abends vor der Tablette geben.
    Ich habe aber auch schon den Eindruck, dass es besser geworden ist, seitdem ich die Haferflocken füttere! :smile:

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    Mail aus München gekriegt:

    Tadaaa: Die Muskelprobe ist angekommen! :gut:

    Blöd ist nur, dass mir im selben Atemzug mitgeteilt wurde, dass die Neurpopathologie im Moment voll ausgelastet ist und die Auswertung länger dauern wird.

    Ich rechne jetzt einfach mal mit mindestens zwei weiteren Wochen.

    Hier wird aus den Krankenbett Daumen Gedrückt

    Dank dir und gute Besserung! :smile:


    Das Rimadyl wird den Magen sicherlich belasten.

    Da bin ich mir auch sicher! Allerdings haben wir ja zwischendurch auch Phasen, in denen Cala keinerlei Anzeichen von Übelkeit zeigt!
    Ich könnte mir auch vorstellen, dass es mit Stress zusammenhängt: Sie war ja so wild darauf, ihre blöden Wurfkuhlen zu graben...das stresst mit Sicherheit (könnte ich mir inzwischen doch vorstellen) und könnte vielleicht in Verbindung mit dem Rimadyl das Magengleichgewicht gestört haben.
    Nur so ne Idee...


    Das Schweinegulasch kochst du aber, oder?

    Ja, na klar!!! Jetzt noch ein netter Aujeszky-Virus, nein danke!


    Ich weiche Haferflocken für Lotti ca 15-20 Stunden ein. Dann entsteht so ein schöner Glibberschleim, der ist super für den Magen, grade, wenn die Magenschleimhaut angegriffen ist.

    Ich bereite morgens immer das Fressen für den ganzen Tag zu und weiche die Flocken dann in reichlich Fleischbrühe ein.
    Habe überlegt, ob ich abends noch eine Extraportion Haferflocken vor der Tablette gebe - allerdings sind das ja auch nicht gerade wenig Kalorien...


    Gegen Übelkeit und Erbrechen hilft Nux Vomica.

    Genau, nux vomica wollte ich auch schon schreiben...

    Gut, dann werde ich das besorgen!
    Wie ist denn die Dosierung beim Hund, weiß das jemand?


    Wegen dem Magenschoner, welche hast du bisher ausprobiert?

    Die beiden Klassiker Pantoprazol und Omeprazol. Haben beide nicht geholfen bzw. hatte ich den Eindruck, dass sie das Problem sogar verschlimmerten.


    Nicht jeder Hund verträgt gleich gut jeden Magenschoner.... Sucralfat (früher bekannt als Ulcogant) verträgt Konrad zB gar nicht (mehr), dafür Pantoloc, Famoditin und Raniditin.

    Ich werde meine TÄ mal fragen, vielleicht gibt es da ja noch eine Möglichkeit! Dank dir! :smile:

    Schonkost und selberkochen ist das einige was mir bei Magen einfällt.

    (Gibt ja a einen Forumsbereich für die die fürn Hund kochen).....alle sehr net dort und die haben oft a Ideen ev.... schreibst mal rein?

    Du kochst sowieso für sie, oder?

    Ich koche nun seit etwa 5 Jahren für Cala, wobei es etwa einmal die Woche eine gute Dose gibt. Ansonsten ist aber alles selbstgemacht! :smile:


    Ich würde Tagebuch führen ev. findet sich ja ein Anlass fürs fressen.

    Das ist eine gute Idee! Ich könnte anhand einer Tabelle gucken, ob eventuell irgendein Nahrungsmittel die Übelkeit begünstigt bzw. verbessert!


    Gibt es net Globulis oder so die du ihm geben kannst, es muss doch was gegen Schlechtsein und Magensäure geben oder?

    Da kenne ich mich überhaupt nicht aus!
    Du kriegst aber auch noch ne PN! ;)


    kann es sein, dass der Magen sich verlegt? So eine Art Vorstufe vor Magendrehung?

    Oh Gott - ich hoffe nicht!
    Wie gesagt, bis jetzt konnte mir niemand sagen, was ihre Übelkeitsanfälle auslöst. Blut wurde schonmal untersucht, Kot wurde untersucht...keine Ahnung! :ka:


    Kannst du vielleicht die Proteinquelle kurzfristig verändern, oder verträgt sie das noch eher nicht?

    Das ist im Moment meine Strategie!
    Eiiiigentlich soll ich laut Hannover ja den Schwerpunkt auf weißes Fleisch (Huhn und Pute) legen. Ich weiß nicht warum, vielleicht, weil es besonders hochwertiges Eiweiß ist.
    Dummerweise reagiert Cala sowohl auf Pute als auch auf Huhn (wobei Schenkel da gerade noch gehen) mit sehr weichem hellen Kot. Manchmal auch mit Durchfall.
    Ich füttere eigentlich als Hauptproteinquellen Rinderhack/Gulasch, halt ab und zu Huhn/Pute, Fisch in sämtlichen Formen und Wild.

    Nun bin ich im Moment bei Schweinegulasch angekommen - das scheint sie aus irgendwelchen Gründen besser zu vertragen. Dazu gibts verdauungstechnisch "unkompliziertes" Gemüse wie Zuccini oder ganz fein geschnittene Möhrchen.
    Außerdem füttere ich zusätzlich fettreduzierten körnigen Frischkäse und seit gestern sehr matschige Haferflocken, da diese den Magen gut auskleiden sollen (auch in Bezug auf das Rimadyl).

    Das Rimadyl macht natürlich alles eher schlimmer. :/

    Mal schauen, die Nacht war relativ ruhig. Vielleicht funktioniert die neue Fütterungstaktik ja.

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    Ich warte momentan auf eine Rückmeldung aus München. Möchte gerne wissen, ob die Muskelprobe gut angekommen ist.

    Vergiss das Atmen net gönn dir kurze Minuten der Auszeit...is für einm selber a wichtig.


    Es fällt sehr schwer, vor allem angesichts der Aktion, die Cala heute Nacht gebracht hat :( : :

    Sie lag in der Mitte des Bettes. Gegen 2.00 Uhr sprang sie plötzlich wie von der Tarantel gestochen auf, machte einen Satz über mich drüber, knallte gegen den Schrank und landete dann mit Gepolter auf dem Boden.
    Ich saß senkrecht im Bett - bin sofort aufgesprungen und habe sie ganz automatisch hinter mir her in die Küche gehen lassen, um zu schauen, ob sie sich was getan hat, noch vernünftig laufen kann usw.
    Es erinnerte mich alles an die beiden Situationen, in denen sie nachts vor Schmerzen (oder wasauchimmer) nicht mehr richtig laufen wollte: Sie wedelte extrem hektisch mit dem Schwanz, wirklich im Helikoptermodus und hechelte. Dieses Hardcore-Schwanzwedeln zeigte sie in den besagten Situationen auch, sonst nie.
    Trotzdem lief sie aber ok, wollte sich dann wieder hinlegen.
    Heute war es dann zum Glück mit dem Laufen gut - sonst wären wir natürlich beim TA gewesen.

    Außerdem ist ihr seit einigen Tagen wieder fürchterlich schlecht nach dem Fressen. Das haben wir nun phasenweise auch schon seit zwei Jahren.
    Sie fiept, hechelt, macht Rammelbewegungen mit dem Hintern (Hä?), schleckt alles ab, ist unruhig. Waren damit auch schon bei drei Tierärzten und niemand konnte uns so richtig etwas dazu sagen.
    Die gängigen Magenschoner wirken bei ihr nicht bzw. machen es noch schlimmer.
    Meistens geht es nicht länger als eine Woche, dann ist der Spuk wieder vorbei.

    Ich vermute auch die Aktion heute nacht war entweder ausgelöst durch die Magenschmerzen/Übelkeit oder vielleicht durch einen plötzlichen Schmerz. :ka:

    Ich finde es ganz normal bei einem kranken ( und auch beim gesunden) Hund zur Helikoptermama zu werden. Es darf einen nur nicht knüppeln.


    Es knüppelt nur ganz gewaltig... :/

    Helikoptermama bin ich, keine Frage! Bei diesem Hund bleibt einem aber auch kaum etwas anderes übrig: Sie ist so wahnsinnig anfällig und ein solches Sensibelchen...das hilft nicht unbedingt beim cool bleiben.
    Oder es ist einfach die Charakterkonstellation Cala-Ich, die zu so übertriebener (?) Fürsorge führt.


    Aber eine Schildkröte ist irgendwie auch nicht das Gleiche, oder?

    Definitiv: keine Option! :D


    Was wäre unser Leben ohne dieses Risiko? Ohne gebrochene Herzen, ohne diese Verluste? Es wäre unglaublich arm. Die Liebe zu unseren Familien, unseren Freunden und auch unseren Tieren, die macht unser Leben erst reich und wer liebt, gibt dem Schicksal immer auch die Chance, uns irgendwann völlig von den Füßen zu holen, wenn es uns jemanden wieder nimmt.

    Das ist mal wieder wunderbar geschrieben!

    Ich weiß gar nicht, was ich dazu schreiben soll! Es sagt alles!


    Es wird von Dauer sein. Der Tod bringt unheimlich viele neue Gefühle mit sich, aber er beendet nicht die, die schon da sind.

    Dass es in irgendeiner Form von Dauer sein wird: Keine Frage.
    Was diese fast sieben Jahre mit Cala bei mir "angerichtet" haben, wird für immer Bestand haben.

    Aber es ist guter Wahnsinn, denn die gemeinsamen Jahre sind ebenfalls der Wahnsinn. Sie lehren uns so viele Dinge, sie erden uns, sie beflügeln uns und sie geben uns Halt. Unter der Prämisse bin ich gern wahnsinnig und möchte keinen Moment drauf verzichten, auch wenn ich weiß, dass ich das nicht ewig haben kann. Wenn mein Hund mich eines gelehrt hat, dann ist es, den Augenblick zu genießen, die guten Dinge wahrzunehmen.


    Ja, es ist guter Wahnsinn...bester Wahnsinn! :D

    Mein Gedanke war nur, dass man sich viel "ersparen" könnte, ginge man keine Beziehung zu einem Hund ein. Aber diese Ersparnis hat dem, was man positives aus so einer Symbiose mitnehmen kann, nichts entgegenzusetzen. Gar nichts.


    Ich habe mich selbst so oft dabei ertappt, nicht mehr zu wissen, ob ich überhaupt noch das Richtige tue und ob es wirklich gut ist, was ich mache. Ich habe selbst an meinem Urteilsvermögen gezweifelt, was ihren Zustand betraf.

    Ja, so geht es mir auch oft, allerdings eher auf allgemeinere Themen bezogen:
    -Schone ich sie zu sehr?
    -Überfordere ich sie?
    -Ist sie medikamentös richtig eingestellt?
    -Übersehe ich wichtige Punkte?
    usw...

    Cala ging es ja zum Glück nie so schlecht wie deiner Maja zuletzt...es muss eine furchtbare Situation sein, wenn man nicht mal mehr dem eigenen Urteilsvermögen trauen kann, es aber doch um etwas so wichtiges geht...
    Im Endeffekt hast du dich ja entschieden, Sabrina. In Majas Sinne. :streichel:


    Eine emotionale Distanz wirst du niemals zu Cala haben. Und was ist schon gesund, wenn man seinen Hund jeden Tag leiden sieht und weiß, das man ihm nicht helfen kann?

    Nee, glaube eigentlich auch nicht, dass ich das schaffen könnte. Und ob ich es überhaupt wirklich will ist auch nochmal die Frage.
    Meine Bedenken sind halt nur, dass es Cala und mir eher schadet als nützt, wenn wir so aneinanderkleben.

    Aber nach allem, was wir bis jetzt so durch haben: Wie soll man denn da Distanz schaffen?


    Aber ich könnte es mir niemals verzeihen, wenn ich mich emotional von ihr entfernt hätte, anstatt ihren Leidensweg mit ihr zu gehen und jeden Moment für sie da zu sein.

    Selbstverständlich würde ich das auch für Cala tun!
    Ich meinte mit "emotionaler Distanz" auch keine Form von Gefühlskälte oder mangelnder Empathie.
    Eher dachte ich an ein kleines bißchen mehr Objektivität, etwas mehr Gelassenheit und öfter mal ein Durchatmen.
    So ist es für mich (uns) einfach ein Krimi: Wir warten auf dieses und jenes Ergebnis, hoffen, bangen, werden enttäuscht, rätseln, hoffen wieder usw...da kommt keine Ruhe rein, in das Thema.
    Wenn ich mich zurücklehnen könnte und mir denken: So, ich warte jetzt in Ruhe zwei Wochen ab bis die Muskelprobe untersucht ist und gut ist...das wäre ein Fortschritt. Aber dazu bin ich zu hibbelig.


    Sie scheinen ja nicht ganz überzeugt zu sein von der aktuellen Diagnose

    Ich hoffe, dass das nicht nur Wunschdenken von mir war. Glaube ich aber eigentlich nicht, für mich klang es schon so, als wäre hinter dem (verständlichen) wir-sind-professionell-und-geben-unsere-Diagnose-erst-wenn-wir-sicher-sind Gerede ein Zweifel gewesen.
    Gut, die Schilddrüse ist nun (fast) ausgeschlossen. Aber es gibt durchaus noch andere Möglichkeiten. Etwas virales deutete der Prof. noch an. Oder halt doch was orthopädisches.

    Die Tatsache, dass der besagte Professor seine eigene Diagnose anzweifelt, lässt auf jeden Fall ganz massiv hoffen! :smile:

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    Gestern war mal wieder ein Katastrophentag.
    Laufen ging irgendwie, aber der Hund war MOTZIG, wie ich ihn selten erlebt habe. Alles wurde angemotzt: Gelbe Säcke, der Nachbarshund auf weite Entfernung, mein Freund (!) (weil sie ihn nicht so schnell erkannte), der leere Garten des Feindesterriers usw.

    Ich nehme an, dass sie Schmerzen hatte. Anders kann ich mir das nicht erklären. Sie war auch in der Wohnung nicht gut drauf.

    Zu allem Überfluss habe ich ihr dann auch noch die Krallen geschnitten und eine Kralle so unglücklich gequetscht, dass Cala fiepte. Es floss kein Blut oder so, aber der Tag war komplett gelaufen für sie. Krallen schneiden ist eh immer ein Drama bei uns...

    Heute gehts aber bis jetzt ganz gut!

    Es wurden T4, TSH und FT4 getestet.

    Ja, vermutlich werde ich T3 noch nachtesten lassen - lässt mir ja eh keine Ruhe sonst.

    Ansonsten werde ich mich jetzt aber darauf beschränken, zu warten.
    In zwei Wochen müsste das Ergebnis da sein, wenn nicht wieder was schief geht beim Verschicken.

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    Cala geht es übrigens wieder gut, trotz sommerlicher Temperaturen. :smile:
    Den Kühlmantel werd ich ihr aber trotzdem bestellen.

    Wir sind mal wieder in der Phase der Nachläufigkeit, in der Cala wie wahnsinnig Wurfkuhlen gräbt. Im Bett, in ihrem Körbchen, in Blumenbeeten - überall.
    Dafür, dass sie das normalerweise immer stresste, ist sie aber wie gesagt gut drauf. Was noch auffällt, ist, dass sie ein unglaubliches Bedürfnis nach Nähe hat.
    Sie quetscht sich nachts mit ganzem Körpereinsatz an mich heran.
    Sie war ja nun schon immer auf mich fixiert, momentan aber ist es extrem.
    Ich habe oft das Gefühl, dass wir einander viel zu nahe sind und sich so Probleme ergeben. Bei ihr und bei mir.
    Sie entwickelt halt eine extreme Abhängigkeit und ich bekomme keine "emotionale Distanz".
    Die Krankheit verschlimmert das natürlich - auch wieder auf beiden Seiten.

    Manchmal denke ich, das es ja eigentlich ein Wahnsinn ist, sich einen Hund zu holen und sich auf so eine "Liebesbeziehung" einzulassen - immer mit der Bedrohung vor Augen, dass es nicht von Dauer sein wird, dass der Hund vor einem gehen wird und man damit klarzukommen hat.
    Andererseits ist das ja Quatsch: Wenn man so denkt, dürfte man überhaupt keine Beziehungen eingehen, zu nichts und niemandem.

    Ein grosses Blutbild mit sämtlichen Werten ( Kalium, NaCl usw) wäre sicher nicht schlecht.

    Wir haben zum Glück gerade erst ein geriatrisches Profil machen lassen (unter anderem, weil Cala ja nun schon lange Rimadyl nehmen muss): Da war alles in bester Ordnung! :smile:


    Hoffentlich ist Eure Odyssee bald zu Ende

    Ich hab auch echt keinen Bock mehr auf den Mist inzwischen...

    Der Prof. meinte nun, dass er die Muskelproben verschickt hätte und irgendetwas beim Versand schiefgelaufen sein muss.
    Selbst wenn die Proben nun noch auftauchen würden, sie wären wohl nicht mehr verwendbar.

    Zum Glück gibt es noch einen zweiten gefrorenen Muskelblock, der nun am Montag verschickt wird.
    Von diesem werden aber zur Sicherheit noch Schnitte angefertigt, die der Prof. bei sich behält - falls wieder was danebengeht.
    Jetzt ist nur noch die Frage, ob der zweite Muskelblock auch verwertbares Material enthält...

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    Von München bekam ich wieder die Auskunft, dass ohne eine Begutachtung des Hundes nicht viel mehr gemacht werden könnte, als halt die Muskelproben auszuwerten.

    Aber das war ja nur Punkt eins auf der Ausschlussliste, oder? Dann hilft jetzt nur nach vorne schauen und weiter hoffen.


    Ja, das war Punkt eins - und es sprach wirklich einiges dafür, dass es ne SDU ist. Sogar die ungeklärten Schmerzen wären dadurch erklärbar gewesen: Myopathien im Rahmen einer SDU verursachen starke Muskelschmerzen.
    Der steife Gang, die belastungsabhängige Schwäche, die Tatsache, dass Cala leicht mental zu überfordern ist, die heftige Reaktion auf Artgenossen....das hätte sich mit ner SDU alles herrlich selbst erklärt.

    Eventuell werde ich noch den T3 Wert zusätzlich anfordern, der wurde nicht überprüft. Ich warte aber erst, was München sagt - denen habe ich die Werte gestern noch geschickt.
    Außerdem hab ich versucht, die Neurologin dort zu erreichen. Da Cala nun Blut abgenommen wurde und das Labor es einige Tage aufbewahrt, könnte sie mir ja vielleicht sagen, was noch getestet werden könnte. Muss ja nicht sein, dass Cala ständig zum Zapfen muss...


    was ist mit der Herzidee...war da net no was?

    Soll ich Dir den Herzspezialisten in Hannover raussuchen?Zu Herzproblemen würde wirklich viel passen!!!

    Herzspezialist hört sich super an, falls noch nicht in der Richtung geschaut wurde.


    Ich möchte erstmal mit München sprechen und hören, was die dort zu sagen haben. Wenn auch nur der geringste Verdacht besteht, dass es was mit dem Herzen sein könnte, meld ich mich bei dir wegen der Adresse! :smile:
    Ich hatte ja auch schon dran gedacht...auch, weil ihr Wärme so zu schaffen macht.
    Dagegen sprechen halt die myopathischen Veränderungen, die im Muskel festgestellt wurden.
    Die waren ja definitiv da.
    :???:

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    Gerade mit München telefoniert.

    Die Muskelproben sind nicht angekommen.

    Ich werd noch wahnsinnig.

    Den Prof. erreich ich natürlich nicht...