Wenn ich da mit einem Zweithund alleine gegangen wäre, weil es für zu viel gewesen wäre, hätte ihm mit Sicherheit das Herz geblutet und er hätte sich abgeschoben und allein gelassen gefühlt.
Ich würde alleine mit einem zweiten Hund die Runde drehen, wenn mein Freund von der Arbeit zurück ist. Solange ich noch von zu Hause aus studiere ist das kein Problem.
Klar, besonders toll fände Cala das sicher auch nicht - vor allem, weil sie ein Hund war/ist, der immer und überall dabei sein muss/musste.
Ein gravierendes Problem würde sich aus meiner jetzigen Sicht aber nicht daraus ergeben.
Körperbetontes Spiel beim Pudel ist schon was ganz ganz anderes als beim Labbi.
Also "sanfter"?
Als Cala noch fit war, war sie ne Dampfwalze, wenn sie sich mal dazu herabgelassen hat zu spielen.
Vom Labrador generell kann ich sagen, dass sehr grob, körperbetont und "rücksichtslos" getobt wird....zwei Labradore, die zusammen balgen sind schon speziell, aber ich find es immer schön anzuschauen. Es harmoniert. Halt auf Dampfwalzen-Art. 
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mit dem Risiko mit der Herzgeschichte beim Dobermann nicht leben könnte.
Ich glaube, ich hab mir das anfangs ein wenig schön geredet.
Inzwischen kann ich sagen, dass, selbst wenn es mit Cala gehen sollte, das Risiko eines zweiten kranken Hundes zu groß wäre.
Ich tue alles für Cala, auch finanziell, aber in DEM Ausmaß könnte ich es mir schlicht nicht noch einmal leisten.
Dazu käme selbstverständlich noch die emotionale Belastung...
Mir würde aber noch zusätzlich der (Kurzhaar) Collie einfallen
Find ich klasse und habe ich auch schon drüber nachgedacht!
Allerdings fürchte ich, diese Rasse wäre wieder etwas zu groß.
Das steht, wie gesagt, definitiv auch im Raum!
ein großrahmiger Kleinpudel in bla-ta kurzgeschoren und schon haste fast nen bonsai dobi
Kurzgeschoren wäre eh Programm - allerdings steh ich mehr auf weiß oder apricot.
Wobei mir die Farbe eigentlich auch egal ist...hauptsache es passt! 
Ich muss jetzt mal fragen, wie äußert sich das Ganze denn bei dem Hund. Was kann sie überhaupt und was nicht?
Schwierige Frage.
Ich gehe jetzt mal vom Ist-Zustand aus, einbezogen ist dabei die Schmerztherapie, die wir vor einigen Wochen begonnen haben:
Laufen kann Cala momentan etwa 30 Minuten am Stück, wenn sie gut aufgestellt ist.
Die Erkrankung (der Bandscheibenvorfall ist die eine Sache - allerdings steckt vermutlich noch etwas bisher unerkanntes in meinem Hund, Tests auf eine Stoffwechselerkrankung laufen..) äußert sich in Erschöpfung und/oder Schmerzen. Was es genau ist, weiß keiner.
Nach ihren 30 Minuten wird Cala langsamer, verliert das Interesse an der Umwelt und läuft mühsam und angestrengt.
Innerhalb der 30 Minuten allerdings verhält sie sich wie ein völlig normaler Hund, hauptsächlich im Trab unterwegs, interessiert, aufnahmebereit, arbeitswillig...man merkt ihr bis zu Minute 30 nichts an.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass sich ihr Zustand in den letzten Wochen rasend verbessert hat. Im ganzen letzten Jahr waren nur Runden zwischen 5 und 15 Minuten drin...nun wird es fast täglich mehr.
Ich schrieb ja: Mindestens 6 Monate sollte Cala auf einem stabilen Level sein (mit guter Prognose), bevor ein weitere ernsthafter Gedanke an einen zweiten Hund aufkommen sollte.
In der Vergangenheit war sie zudem mental kaum belastbar. Sie war schnell überfordert mit allem möglichen, was uns in einen Vermeidungs-Teufelskreis führte, der im Endeffekt alles noch verschlimmerte, denke ich.
Die mentale Belastbarkeit ist nun ebenfalls fast wieder hergestellt.
Solange er genug Möglichkeiten hat sind auszuleben ist das für mich kein Weltuntergang.
Das denke ich auch und diese Möglichkeit würde ich selbstverständlich auch gewährleisten!
Ich könnte mir gut auch einen Spaniel vorstellen für Obi, auch nicht zu groß.
Spaniel...noch überhaupt nicht dran gedacht!
Ich glaube, da würde ich eher zum Pudel tendieren...ich habe mich mit den Spaniel-Rassen aber auch einfach noch nicht genug auseinandergesetzt.
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Rest folgt noch....