Beiträge von lilactime

    Früh heute morgen habe ich ein Video geschickt bekommen mit einer Bambi, die sich die Leine anlegen ließ und einige Schritte damit lief! :herzen1:
    Mein letzter Stand war, dass sie sich regelmäßig bei dem Versuch ihr die Leine anzulegen einkotete - und danach drei Tage nicht mit einem redete.

    Freitag haben wir eine unverbindliche (logisch) VK, übrigens. Eine Dame vom Verein kommt uns also besuchen.

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    Cala geht es gut! :smile:
    Sie ist ein Sonnenschein und bringt mich durch ihre unglaubliche Grobmotorik oft zum Lachen. Dieser Hund hat die Eleganz eines Wasserbüffels.
    Ständig schmeißt sie irgendetwas um - ihre Körpergrenzen sind ihr einfach nicht bewußt.
    Ach, ich lieb sie... ;)


    Das ist nicht nur kontraproduktiv, sondern schlicht Quälerei.

    Ja. Genau das ist es meiner Ansicht nach.
    Da gibt es nichts hinzuzufügen.

    Und dabei kann Cala eben eine unglaublich wichtige Stütze sein, denn sie ist jas mit jeder Faser ein "Menschenhund". Einfach dadurch wie vertrauensvoll sie ist, wie sie sich über Interaktion mit Menschen und ganz besonders mit euch freut wird Bumblebee helfen.

    Cala ist der Thomas More der Hundewelt...sie ist Humanist. Das ist manchmal etwas peinlich, meistens aber ganz wunderbar.
    Kein Funken Argwohn ist in ihr vorhanden, wenn es um Menschen geht. Sie ist offen, fröhlich, zugewandt, begeisterungsfähig....ich weiß natürlich nicht, inwieweit Bambi sich davon beeindrucken lassen würde...aber Cala kann andere Hunde schon ganz gut "mitreißen" im Regelfall.

    Danke für deine Antwort! :smile:

    Und gerade Angsthunden brauchen einen starken, klaren und gradlinigen Menschen um Vertrauen zu können und sich anschließen zu können.

    Das mag auf der einen Seite sein...doch denke ich, dass das Hauptaugenmerk nicht auf der Demonstration der eigenen Unbeeindruckbarkeit liegen sollte.
    Mindestens genau so wichtig finde ich die Fähigkeit, auch (nicht ausschließlich) so etwas wie Trost spenden zu können...und nicht zum coolen "Felsbrocken" zu werden.
    Mag der Hund beispielsweise Berührungen, würde ich in Angstsituationen auch bewußt damit arbeiten. Social Support senkt nachweislich Herzfrequenz sowie Blutdruck und ist in verschiedensten sozialen Gruppen etabliert, hat also seine Wirksamkeit und Berechtigung nachgewiesen.
    Betuddeln würde ich nicht. Trost spenden: Ja! ...wie dieser im Endeffekt aussehen mag, hängt vom individuellen Hund ab.

    Und, doch, auch mit solchen Hunden kann man gut über flooding arbeiten. ABER das muss in erster Linie erstmal der Mensch leisten können. Der Mensch muss aushalten können das es dem Hund erstmal schlecht geht, ohne sich von diesen Emotionen anstecken zu lassen. Denn lässt man sich anstecken und bleibt nicht entspannt, gelassen und straight in solchen Situationen wird man alles nur sehr viel schlimmer machen als es vorher war.

    Ich denke schon, dass ich in der Lage wäre, eine Floodingsituation mit Hund auszuhalten.
    Aber es käme für mich nicht in Frage.

    Soweit ich informiert bin, wird bei der Behandlung von Menschen mit Angstproblematik ganz genau geschaut, ob Flooding Sinn machen könnte.
    Falls das der Fall sein sollte, wird der betreffende Mensch allerdings, und das ist der Riesenunterschied zum Hund, auf die Exposition vorbereitet! Das heißt, er bekommt "Werkzeug", mit welchem er arbeiten kann.
    Am wichtigsten aber finde ich, dass der Angstpatient WEIß, was mit ihm passiert.
    Die physiologischen Reaktionen, die bei Angst unweigerlich eintreten, werden erörtert - ebenso die dazugehörigen angstbesetzten Gedanken.
    Der Mensch wird also vorbereitet auf die Reizüberflutung - was beim Hund nicht möglich ist. Dieser wird im Regelfall in die Situation geschmissen und muss aushalten....ohne zu wissen, was mit ihm geschieht und warum.

    Ist es nun für einen durchinformierten Menschen schon ein großes Angehen, sich seiner Angst zu stellen - was muss eine solche Situation mit einem deprivierten Hund machen?

    Zudem ist Flooding nicht frei von Risiken.
    Das vorhandene Vertrauensverhältnis kann komplett zerstört werden, die Angst kann sich verschlimmern, gesundheitlich (Herz-Kreislauf) ist es ebenfalls nicht unbedenklich usw...


    Nein, alles in mir sträubt sich gegen ein solches Vorgehen.
    Für mich wäre es in Bambis Fall (und in vielen anderen Fällen) aus den genannten Gründen Quälerei.

    Liebe kaddiie,

    ich kann dir gerne einen vernünftigen Trainer bei uns (also: bei dir! ;) ) im Umkreis empfehlen.
    Falls Interesse besteht, melde dich einfach....

    Ich hoffe sehr, dass Mäx sich wieder gut erholt...er ist ein toller Kerl und ich wünsche euch, dass keine bleibenden Schäden - ob psychisch oder physisch - zurückbleiben werden.

    Ich denke nicht, dass es bei diesem Thema eine Lösung übers Netz geben kann, dazu ist es zu ernst und die Konsequenzen für Mäx wären zu schwerwiegend, sollte es zu einem erneuten Zwischenfall kommen.

    Wenn ihr euch für diese Hündin, oder irgendeinen anderen Angsthund, entscheidet, das allerwichtigste, Mitleid ist der aller aller schlechteste Begleiter um mit solchen Hunden zu arbeiten!
    Auch in wattepacken und angstauslöser umgehen hilft nicht, denn man kann nur lernen mit etwas umzugehen wenn es immer und immer wieder passiert.

    "Mitleid" im ausgeprägteren Sinne ist definitiv nicht meine Intention. Das hört sich vielleicht hart an, aber ich denke, es gibt genug Fälle, in denen TS-Hunde von Menschen adoptiert wurden, die einfach vor Mitleid zerflossen.
    Ich glaube nicht, dass das eine gute Arbeitsgrundlage wäre - geschweige denn ein Adoptionsgrund. Es stellt sich die Frage, wie lange Mitleid im Alltag bestehen kann, wird man vor die Probleme eines solchen Hundes gestellt.
    Viel Romantik und Idealismus (ok, den hab ich definitiv, aber aus anderen Gründen) gehen mit Mitleid einher und ich denke, damit kann man dem Hund nur schlecht gerecht werden.

    Klar, sie tut mir auch leid, die Bambi...aber das nimmt nicht überhand.

    Vermutet wird übrigens, dass das Mädchen aus Tschechien oder Polen kommt. Da sie einen Umweg über eine weitere PS ging, ist das nicht so ganz klar.
    Definitiv war sie Zuchthündin, trotz allem kam sie in einem (körperlich) wohl wenig desolaten Zustand nach Deutschland.

    Der Ansatz der Pflegestelle, die Arbeit dort mit Bambi, gefällt mir eigentlich sehr gut.
    Ich würde auch nicht sagen, dass der beschrittene Weg dort kontraproduktiv für die Hündin ist - wobei man natürlich nie sagen kann, wie sie sich unter komplett anderen Grundbedingungen entwickelt hätte.
    Das Prinzip, welchem die Pflegestelle sich verschrieben hat, wäre in den Grundzügen auch meins.

    Ich glaube nicht (ich bin auf dem Gebiet "Deprivation" Laie, korrigiert mich also ruhig, wenn ihr grobe Schnitzer entdeckt), dass man bei einem solchen Hund wie Bambi Lernleistung über Flooding erreichen kann.
    Wenn Gehirnstrukturen bzw. Verknüpfungen in reizarmer Aufzucht/Haltung keine Chance hatten sich zu entwickeln, fehlen meines Verständisses nach auch die Grundvorraussetzungen, um überhaupt generalisieren zu können.
    Heißt für mich: Auch die wiederholte Konfrontation mit dem Angstauslöser bringt wenig bis keine Lernerfahrung. Angst ist ja bereits ein bedrohlicher, schlimmer Zustand - der Hund wird also nicht lernen können, dass ihm nichts passiert, denn es PASSIERT schon etwas: Angst.

    Nachdem ich nun schon eine Weile darüber nachgedacht und auch mit der PS gesprochen habe, wäre meine Vorstellung von "Hilfe für Bambi" zunächst, vor allem anderen: Beziehung.
    Vor irgendwelchen Techniken der Desensibilisierung oder Gegenkonditionierung (falls diese überhaupt greifen würden), müsste Beziehung her. Das klingt total profan, merke ich gerade, meine Patentlösung....aber ich glaube, dass die Chance, zu diesem Hund durchzudringen sofern es möglich ist, eben Arbeit an Vertrauen bedeutet.
    Diese "Philosophie" nun, Vertrauensarbeit, beißt sich meiner Ansicht nach zunächst mit den Techniken der Reizüberflutung.

    Bambi ist nicht nur leicht zu erschüttern, sie gerät, wie @Sjerri schon sagt in einen namenlosen Zustand des Entsetzens.
    Sobald Druck vom Menschen kommt, reagiert Bambi mit bedingungslosem Rückzug in sich selbst.
    Wird der Druck zu stark, beispielsweise beim Training mit der Leine, kotet sie sich ein und lässt sich nicht zurückholen aus ihrer Welt des Grauens.

    Allerdings ist es nicht so, dass sie keine Fortschritte macht! (Wer das Tagebuch gelesen hat, wird es ja schon mitbekommen haben)
    Die Fortschritte allerdings, die sie gemacht hat, würde ich eher als Resultat von Beziehungsarbeit sehen als als das Ergebnis von gezieltem Training.

    @PfotenKumpel : Vielleicht reden wir aneinander vorbei, ich weiß es grad nicht...das war nur meine persönliche Ausführung zum Thema "Explorationstraining bei Angst".
    Falls du noch ausführen möchtest, wie dein Weg bei so einem Fall aussehen würde, würde mich das wirklich sehr interessieren!

    Ich denke, man muss Dich nicht persönlich kennen, um allein durch diesen Thread den Eindruck zu haben, dass Du sehr verantwortungsvoll bist und keine vorschnellen Entscheidungen triffst.

    Es ist schön, diese Rückmeldung zu bekommen! Danke dir!

    Ich habe es inzwischen aufgegeben, hier in einigen Themen mit den immer gleichen Leuten über die ewig gleichen Fragen zu diskutieren. Bin ja auch schon ein Weilchen dabei...und es wiederholt sich einfach alles.
    Manchmal juckt es mich in den Finger, im Endeffekt ärgere ich mich dann aber nur.
    Ich mag das DF und konnte/kann eine MENGE für mich herausziehen (alleine dieser Thread ist und war Gold wert für mich)...manche User gehen mir aber schlicht auf den Keks. Und dafür ist mir dann meine Antwort zu schade.


    Können die sie überhaupt hergeben?

    Nein, wenn es nach der PS geht, wäre Bambi schon längst zu Hause angekommen.

    Das Problem ist, dass sich diese PS mitten in Berlin befindet und die verschiedenen Risiken dort in der Innenstadt einfach zu hoch sind.

    Es gibt ja nicht nur wilde Welpen/Junghunde auf der einen Seite und solche Fälle wie Bambi auf der anderen... Das ist schon ein bisschen schwarz-weiß, oder?

    Natürlich ist das schwarz-weiß! :D
    Momentan kommen aber auch nur diese beiden akuten Möglichkeiten in Betracht: Entweder ein Kleinpudel Welpe vom Züchter...oder Bumblebee.

    Das Attribut "ängstlich" trifft es bei solchen Hunden auch einfach nicht wirklich. Wie gesagt, meine eigene Hündin ist ängstlich, daran kann man arbeiten. Ein Angsthund ist einfach... dem zieht es in manchen Situationen den Boden unter den Pfoten weg. Das ist nicht einfach nur ein bisschen Angst, die da hoch kommt, sondern die tief verwurzelte Erwartung eines namenlosen Schreckens. Ich kann es nicht anders beschreiben, aber so habe ich es erlebt.

    Ja, ich finde diese Beschreibung sehr gut!
    "Ängstlich" ist wohl ein weeeenig tief gestapelt, da gebe ich dir Recht!
    Ich hatte im Rahmen meines zweijährigen Praktikums mit Angsthunden zu tun - allerdings nicht annähernd mit einem Fall in Bambi-Dimensionen.

    Im Endeffekt weiß ich nicht, worauf ich mich einlasse, da alle möglichen Optionen, wie es weitergehen könnte, zur Auswahl stehen:
    Verbesserung, Verschlechterung, Stagnation, Schwankungen usw.


    Hast du sie schonmal live gesehen? Sorry, falls ich es überlesen habe.

    Nein! Noch nicht. Ich habe einige Videos geschickt bekommen und habe die besagten langen Telefonate geführt.
    SOLLTE es ernst werden, würde ich sie aber selbstverständlich in Berlin besuchen.


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    Langer Rede Zusammenfassung:

    Die Grundvoraussetzungen zu Bambi sind weiterhin
    -eine Cala, die einigermaßen stabil guter Dinge ist
    -eine neue Wohnung mit entsprechendem Garten
    -eine eindeutige Entscheidung meinerseits
    -ein sich-grün-sein der beiden Hauptprotagonisten Bambi und Cala
    -Rückhalt aus dem gesamten Familienkreis

    Für mich wäre das nix und ich bezweifele auch, dass Cala von einem solchen hündischen Partner viel profitieren würde.

    Doch, das kann ich mir schon vorstellen!
    Bambi ist erwachsen, nicht übermäßig wild, wenn sie wohl auch laut PS mal ihre 5 Minuten hat - und Cala kommt mit Hündinnen deutlich besser klar als mit Rüden. Schon immer.

    Ich kann mir einen erwachsenen (wenn auch ängstlichen) Hund an Calas Seite inzwischen besser vorstellen als einen Welpen/Junghund.

    "Normal" werden solche Hunde, denke ich, in den seltensten Fällen. Aber wenn man das gar nicht erst erwartet, dann kann man mit solch einem Hund schon leben.

    Das erwarte ich nicht! In keiner Weise!
    Deshalb fällt mir die Entscheidung ja auch so schwer.
    Wie weit es Bambi im Endeffekt schaffen wird, kann niemand voraussagen....vielleicht bin ich ja auch die komplett falsche Person für sie und sie würde, hier angekommen, nur Rückschritte machen....kann durchaus sein!
    Es kann aber eben auch sein, dass wir zusammen etwas erreichen. Auch das ist nicht ausgeschlossen.


    Gut ist, dass Bambi sozialverträglich ist. Da haben Cala und Bambi was von.

    Ja, wäre sie es nicht, wäre es kein Thema für mich!

    Bis auch Calas Präventiv-Motzprogramm ist sie ja auch rundherum verträglich!
    Rüden, unkastriert, mag sie halt nicht besonders, sie zeigt aber keinerlei "weiterführenden" Aggressionen. Noch nie...(ok, bis auf die Sache mit dem kleinen Terrier, als es ihr miserabel ging...aber der Terrier halt auch extrem gewöhnungsbedürftig...)


    WTF???? Ernsthtaft jetzt?

    Einer der Gründe, warum ich meine DF-Besuche eingeschränkt habe...:
    Das elende, unreflektierte, feige Gehacke in einigen Themen von bestimmten Leuten.

    Dann hoff ich also nun das ihr ein kleines Häuschen mit großem Garten findet?

    Das wäre ein Traum!
    Haus wäre aber nicht drin....wir schauen momentan nach entsprechenden Wohnungen.
    Der Wohnungsmarkt in Pyrmont kommt uns da zum Glück entgegen...hier steht viel leer! Pyrmont ist ein recht totes Städtchen.

    Für einen jüngeren und dazu noch kranken Hund stelle ich mir einen solchen Zweithund als Belastung vor.

    Die beiden sind gleich alt - wie gesagt, ich könnte mir vorstellen, dass ein Welpe Cala noch viel viel mehr belasten würde.

    Finde ich persönlich super wichtig, gibt es jemanden in der nähe, dem du in Sachen Hund 150% vertrauen kannst? Es wird der Tag kommen da braucht es eine fremdbetreuung.

    Ein sehr guter Einwand.
    Ich habe hier eine Menge Hundeleute...aber in der Gegend niemanden, von dem ich sagen würde: Dir würde ich meinen Angsthund anvertrauen.
    Entweder scheitert es an der Wohnlage/dem Grundstück oder an der Zuverlässigkeit.

    Wenn ihr euch für diese Hündin, oder irgendeinen anderen Angsthund, entscheidet, das allerwichtigste, Mitleid ist der aller aller schlechteste Begleiter um mit solchen Hunden zu arbeiten!
    Auch in wattepacken und angstauslöser umgehen hilft nicht, denn man kann nur lernen mit etwas umzugehen wenn es immer und immer wieder passiert.

    Von meiner Grundeinstellung her sehe ich das anders.
    Würde gerne später noch etwas dazu schreiben. :smile:

    Deine Schilderung von Eurem HH-Ausflusg machen mich aber schon nachdenklich. Wenn die Erschöpfung mit dem BSV zu tun hätte, würde Cala sich nicht so blitzeschnell erholen können. Zumindest einen bis zwei Tage Ruhe würde man da schon brauchen.

    Ich fand es auch merkwürdig: Sie war wirklich komplett fertig, als wir beim Lokal ankamen, schlich nur noch hinterher, Leidensgesicht usw...
    Wir saßen 5 Minuten da - und ich durfte Cala bei dem Versuch einfangen, die anderen Gäste durch lustige Darbietungen dazu zu bringen, ein Stück Fisch fallen zu lassen.

    Sie erholt sich also wirklich in Minuten.
    Auch, wenn wir von einer Gassirunde kommen: Sie ruht 10 Minuten im Auto, steigt aus und macht Party. Nicht immer - aber oft!

    Von Tagen der Regenerationszeit kann keine Rede sein...

    Zudem habe ich es so verstanden, dass auch Hannover bisher nicht von der Notwendigkeit einer OP ausgeht. Oder liege ich da falsch?

    Hannover ging/geht ja davon aus, dass noch etwas anderes im argen liegt - abseits des BSV.
    Die Professorin, die hinzugezogen wurde, meinte, dass sie mir sofort zu einer OP raten würde, wenn sie nicht glauben würde, dass das die Grundproblematik eben NICHT beheben würde.
    WAS es allerdings stattdessen sein soll: Da hatte niemand mehr eine Idee.
    Wir haben einfach alles getestet.


    Ist sie evtl. allergisch? Tränende Augen, kratzen bis sich die Haut entzündet...? Hat sie oft Ohrentzündungen?

    Ja, das wäre die nächste Vermutung.
    Allerdings ist es ja seltsam, dass unter dem Spot On die Symptome komplett zurückgehen - um dann wiederzukommen. An einen Zufall kann ich da auch nicht glauben.

    Ich kenne mich mit Allergietests nicht aus: Was macht da Sinn?
    Wenn es um Futtermittel gehen sollte, würde ich den Weg der Ausschlussdiät wählen, das ist klar - was aber ist mit Umweltallergenen?

    Ohrenentzündungen....etwa zweimal im Jahr, würde ich schätzen.
    Nun schon länger nichts mehr, das letzte Mal war es eine Pilzinfektion.


    Du kennst dich und Cala am Besten und wirst ganz bestimmt den passenden Hund für euch beide dazu holen.


    Ich hoffe das sehr.
    Ich wiederhole mich, aber: Es hat noch einige Monate Zeit - in denen ich auch die Ruhe brauche, um zu einer Entscheidung zu kommen.

    @PfotenKumpel und @Sjerri

    Ich danke euch sehr für eure Einschätzung und eure Bedenken!
    Je mehr Erfahrungen von Menschen mit Angsthund ich lese, desto besser!

    Die entsprechende Hündin ist nicht "nur" Angsthund. Sie ist definitiv depriviert.

    Ich zeig sie euch einfach mal:
    http://www.retriever-und-freunde.de/forum/index.ph…thuendin.27201/

    Ich habe lange, lange mit dem Verein und vor allem mit der PS telefoniert.
    An Hintergrundwissen zu Bambi habe ich noch einiges mehr als das, was in ihrem Tagebuch vermerkt ist.

    Um es mal kurz klarzustellen: Ich bin absolut NICHT der Typ, der bei jedem TS-Hund, der ihm vorgestellt wird, dekompensiert.
    Im Gegenteil...ich kann mich super abgrenzen!(Eigentlich)
    Was da nun mit der Bambi passiert ist bei mir, vermag ich nicht zu sagen. Sie wurde an mich herangetragen und eines kam zum anderen.

    Ich habe keinerlei romantische Vorstellungen von einem armen Kellerhund, der innerhalb von zwei Monaten erblüht und über Blumenwiesen hüpft. Im Gegenteil: Ich bin mir des worst case bewußt.
    Ich bin mir dessen bewußt, dass es sein kann, dass diese Hündin NIE spazieren gehen kann.
    Der worst case umfasst sicher noch andere Dinge, die man sich mit ein bißchen Phantasie aber ausmalen kann...

    Da mir in einem anderen Thread nun schon Masochismus und das "Münchhausensyndrom" von sicherlich hochqualifizierten Usern im Bereich der Ferndiagnostik unterstellt wurden, möchte ich hier darum bitten:
    Wenn ihr etwas zu Bambi zu sagen habt, bzw. zu Deprivation, dem Thema "Angsthund" usw.....sehr gerne!
    Kritische Stimmen sind besonders gefragt, solange sie es sich verkneifen können, ihre küchenpsychologischen Fähigkeiten auszupacken. (Siehe oben)

    @Die Swiffer : ...wird eine längere PN, ich schreibsel noch daran! :smile:

    @RiseAgainst : Ausführliche Antwort auf PN folgt!

    Und wegen was genau machst du dir dann Gedanken ?

    1. Der Hund ist ein massiver Angsthund. Zwar mit einer Tendenz zur Besserung - aber trotzdem noch schlimm. Das lässt sich nicht verniedlichen, kleinreden, verleugnen...
    2. Wir bräuchten einen sicheren Garten. Umzug ist eh geplant - nur muss man erstmal was entsprechendes finden.

    Könnte der Hund notfalls zurück, falls es gar nicht klappt? Sowas wäre vielleicht gut abzuklären

    Ja, auf jeden Fall könnte der Hund zurück! Aber das wäre eine Niederlage für uns alle, denke ich....

    kannst du ihn vielleicht erstmal auf Pflege nehmen? Um zu schauen ob es klappt?

    Die Hündin ist bereits seit 10 Monaten bei einer Dame, die die PS übernommen hat.
    Das erklärte Ziel wäre, nun ihr endgültiges Zuhause zu finden.

    Wegen dem Zurechtkommen mit Cala mache ich mir wenig Gedanken...die angedachte Hündin soll ein traumhaftes Sozialverhalten an den Tag legen! Egal ob Rüde, Hündin, intakt, kastriert oder auch Welpe - alles super!

    Sie ist ebenfalls geschätzte 7 Jahre alt....

    (Ich frage mich sowieso, ob es so gut wäre, wenn ich Cala einen Welpen vorsetzen würde...)


    Woher kommen eigentlich Hot Spots?

    Hmmm....bakterielle Entzündungen? Aber woher nun genau...keine Ahnung!

    das kann doch allen sowas von egal sein! Das ist EURE Entscheidung!!!

    Das stimmt!
    Wobei ich hadere und unsicher bin...ich will keinen schwerwiegenden Fehler machen!

    Naja....es geht um einen TS-Hund, welcher an mich herangetragen wurde.

    Unsere Voraussetzung steht allerdings:

    - erst Einzug, wenn Cala ein stabileres Level erreicht hat!
    - es wird mindestens noch ein Vierteljahr gewartet

    EIGENTLICH hatte ich mich ja auf einen Kleinpudel eingeschossen, vom Züchter....nun kam da dieser Fall dazwischen und - ich weiß nicht, was richtig ist.

    Die Hot Spots sind echt nervig ABER das derzeit gute laufen ist doch am wichtigsten

    Ja! Das Laufen ist sooo wichtig, das stimmt! Ich würde sagen, auf Calas und meiner Lebensqualitäts-Checkliste steht es auf Platz 1.

    Gut, die Spots muss ich natürlich in den Griff bekommen, bevor es wieder unzumutbare Ausmaße annimmt. Wie gesagt, heute TA-Telefonat. Zur Not muss noch ein Spot On auf den Hund....