Beiträge von lilactime

    Zum Thema "Flöhe im Auto": Danke für eure Tipps, dann werd ich da wohl mal mit nem Umgebungsspray drangehen! Ist ja kein Zustand so...

    Zum Thema "Haus":

    Jaaaaaa....traumhaft wärs! :D

    Zwei Dinge müssten nun noch geschehen: Es müsste eine realistische Preivorstellung abgegeben werden und die alte Dame, die das Haus momentan noch alleine bewohnt, müsste sich dazu entschließen, auszuziehen. Sie schwankt sehr in ihrer Entscheidung, was ich auch sehr gut nachvollziehen kann. Es ist ein großer Schritt für sie.

    Ein entsprechender Zaun ums Grundstück wäre laut Familenmitglied, welches das Haus kaufen würde, überhaupt kein Problem.
    Der Garten ist ein Traum, wenn auch momentan im Wildwuchs-Modus. Er ist von Feldern umgeben zu allen Seiten, das Haus liegt etwas abseits an einem Weg, der direkt in die Felder und in den Wald führt.

    Natürlich müsste noch einiges getan werden. Eine neue Heizungsanlage, kompletter Neuanstrich innen, eventuell neue Küche und neuer Fußboden.

    Cala war nicht ganz so begeistert, was aber daran liegt, dass sie momentan in der "Ich baue mir eine schicke Wurfhöhle und nöle, wenn mir das untersagt wird" Nachläufigkeits-Phase ist. Im Garten war sie auf einmal im Buchsbaum verschwunden und legte los mit buddeln.
    Das geht meist so drei bis vier Tage, dann ist der Spuk vorbei.

    Ich merke, sollte ich hier nun weiter schreiben, würde ich mich immer weiter in eine Rechtfertigungsposition begeben, die ich vermeiden wollte.
    Aus diesem Grund möchte ich diese direkte Diskussion nun hier beenden.
    Wenn jemand noch Anmerkungen zum Thema "Bambi" hat, kann er sie natürlich gerne äußern, ob und wie ich dann Stellung dazu beziehe, weiß ich noch nicht.

    Das soll keineswegs abwertend gemeint sein gegen die Personen, die hier vernünftig ihre Meinung kundgetan habe, nur möche ich eben nicht den bitteren Beigeschmack haben, dass ich nur noch damit beschäftigt bin, mich zu erklären.

    Ich danke euch für eure Ansichten, Zweifel, Bestärkungen und Kritik. (Natürlich auch und besonders für deine Mühe hier, @Die Swiffer)
    Was nun aus der Sache werden wird, wird sich zeigen.
    Heute nachmittag schauen wir uns erstmal gemeinsam das besagte Haus an. Auch für Cala fände ich es großartig, wenn es damit klappen würde: Die ewigen Treppenstufen würden wegfallen, sie hätte "ihren" Garten, generell wäre mehr Platz vorhanden um auch drinnen mal irgendeinen Beschäftigungsquatsch zu machen usw.

    Achso, um nochmal auf Cala zurückzukommen:

    Ich hatte sie vorgestern einige Zeit im Auto gelassen, komme wieder, schau sie mir so an und sehe aus dem Augenwinkel, wie ein schwarzer Krümel auf ihre Stirn hopst.
    Selbstverständlich ein Floh.
    Was mache ich nun mit dem Auto? Mit den Polstern?
    Hat da jemand Erfahrungswerte?
    Natürlich kamen alle Decken und Kissen raus...aber ansonsten bin ich etwas ratlos. Ich kann doch keinen Fogger im Auto zünden??

    Das hat nichts mit Mode oder Spaß am Schlechtreden zu tun, sondern soll helfen, über bestimmte Punkte nachzudenken und sich darüber klar zu werden, was sie bedeuten. Es war gut gemeint, aber nun denn.

    Mein Text war auch nicht speziell auf dich bezogen!
    Es ist eine allgemeine Strömung, die mich nervt.
    Es nervt mich, dass sich manch ein Überhundehalter zu voller anonymer Internet Größe aufplustert - und im Prinzip nichts anderes tut als zu nörgeln, Fehler zu finden, schlecht zu reden, niederzumachen, anzuzweifeln. DAS geht mir gewaltig auf die Nerven und das bezieht sich nicht nur aufs Thema "Schwarzmalerei".

    Wie gesagt: Allgemeine Betrachtung.
    Was hier passiert, ist ja noch "harmlos"! ;)

    Ich dachte ein Forum wäre dazu da, verschiedene Sichtweisen zusammenzutragen.
    Aber dann werde ich nun meine Finger still halten.

    Na, bitte nicht! :smile:
    Genau das ist es nämlich: verschiedene Sichtweisen zusammentragen.
    Ich habe lediglich auf das geantwortet, was du an Bedenken hervorgebracht hast - weder schätze ich es gering, noch gehe ich darüber hinweg. Ich bin einfach nur in manchen Punkten anderer Ansicht.

    Selbstverständlich werde ich mich zu den Sichtweisen, die vorgetragen werden, äußern! Sonst macht es ja auch keinen Sinn...

    "Sondern nur noch nach zuverlässiger Person"...

    Nimm es mir nicht übel, aber es bleibt ein nicht behobener Fakt.

    Wie ich dir schon anderweitig sagte: An zuverlässigen Personen scheitert es NICHT, wenn ich nicht gleichzeitig gezwungen bin, Bambi auch bei diesen unterzubringen.
    Das wäre nämlich das Hauptproblem! Die Unterbringung in einem nicht gesicherten Bereich.

    Ich wäre zuversichtlich, dass ich in den Monaten, die bis zu einem eventuellen Einzug verbleiben, jemanden finden würde.

    Kam eigentlich bei Dr. Kaiser was raus wegen der Bilder?

    Nein, keine Rückmeldung bis jetzt.
    Auch keine Eingangsbestätigung der Bilder...
    Vielleicht schicke ich es nochmal auf dem Postweg los, ich traue Mails eh nicht über den Weg.

    - Du hast jetzt einen Ersthund, der seit wenigen Wochen 30 Minuten am Stück laufen kann, allerdings noch unter starken Schmerzmitteln steht.
    Von dem du selbst gesagt hast, dass ein zweiter, gesunder Hund erst einzieht würde wenn wirklich klar ist, wo Cala gesundheitlich steht.

    Das ist nach wie vor der Fall!
    Der Einzug würde sich noch mindestens ein Vierteljahr hinziehen - das habe ich auch der PS gegenüber geäußert, denn: Wenn wir umziehen, haben wir eine Kündigungsfrist...ok, außer wir finden schnell einen Nachmieter, aber das ist unwahrscheinlich.
    Zudem, wenn es mit dem Haus nicht klappen sollte, müssten wir erstmal etwas entsprechendes FINDEN!

    Ich hoffe natürlich, in den kommenden Monaten eine Tendenz absehen zu können, was Cala betrifft.

    - Derzeit ist kein Haus/Wohnung mit Garten vorhanden. Es ist nicht klar, wann ein Umzug möglich ist und wie der Ersthund den verkraftet.

    Siehe oben.
    Sollte es mit dem Haus klappen, auch dann würde noch Zeit ins Land gehen, denn die Renovierungsarbeiten müssten abgeschlossen werden, bevor Bambi einziehen könnte.

    Egal, wie man es also dreht und wendet: Dieses Jahr zieht hier mit ziemlicher Sicherheit keine Bumblebee mehr ein.

    Ehrlich gesagt glaube ich auch, dass es nur etwas werden könnte, wenn es mit einem Haus klappt, in das wir uns einmieten könnten und welches dann halt einem Familienmitglied gehört.
    Welcher Vermieter hat schon einen entsprechend hohen Zaun ums Gartengrundstück bzw. für welchen Vermieter wäre es schon ok, wenn dieser gezogen wird?
    Dazu kommt, dass Hunde im Garten auch erlaubt sein müssten....wenn ich mir das so überlege, wäre das ein recht aussichtsloses Unterfangen.

    - Es ist keinerlei Betreuung für einen Angsthund vorhanden für den Notfall.

    WENN sich morgen für das Haus entschieden wird, wäre ein Teil dieses Problems abgehakt.
    Dann nämlich könnte Bambi im Fall der Fälle dort, in ihrer sicheren Umgebung, betreut werden. Ich müsste also nicht mehr nach einem geeigneten Platz schauen (unmöglich zu finden) plus zuverlässiger Person, sondern "nur" noch nach zuverlässiger Person.

    Ihr, für euch, müsst eure eigene Entscheidung treffen. Allerdings habe ich so ein bisschen das Gefühl, dass du sie schon längst getroffen hast.
    Und das ist jetzt kein Vorwurf, sondern einfach nur eine Vermutung.

    Nein...wirklich nicht.
    Entschieden ist nach wie vor nichts.
    Ich habe den Hund schließlich noch nicht mal kennengelernt. Wie könnte ich mich da entscheiden?

    Vielleicht hast Du das schon gelesen, vielleicht auch nicht. Kompetenz ist da jedenfalls vorhanden. (und noch ein paar andere Artikel)
    strodtbeck.de/blog/der-canis-autisticus.html

    Ich kenne die Texte von Sophie Strodtbeck und schätze sie sehr! :smile:
    Danke dir für den Link!

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    Ich habe das Angebot bekommen, Bambi nächsten Monat (inklusive Übernachtung) zu besuchen und versuche gerade, das irgendwie möglich zu machen...

    So, also bevor ich mit dem Einzel-zitieren beginne, hier nochmal etwas ganz allgemeines:

    Ich habe den Eindruck, die Ausmalerei eines "Worst Case Szenarios" ist hier, in diesem Forum, äußerst "in".
    Bei jeder möglichen und unmöglichen Situation wird er herbeizitiert: Der schlimmste der möglichen Fälle, das oberste Ende der Skala der Schrecken.

    Ich möchte mich davon distanzieren.

    Ich bestreite nicht, dass BEDACHT werden sollte, was im schlimmsten Fall geschehen könnte.
    Ich bestreite nicht, dass dieser Fall mit aufgenommen werden sollte in die allgemeinen Überlegungen.
    Diese ständige, penetrante Schwarzmalerei geht mir aber wirklich etwas auf den Keks.

    Nein, ich spreche hier niemanden persönlich an, weder @Die Swiffer noch @asterix99....es geht mir vielmehr um eine um sich greifende Forumskultur des teilweise wirklich ätzenden schlechtredens.

    An sich könnte man sicher darüber hinwegsehen - wäre da nicht immer auch die Tendenz im Hintergrund (so empfinde ich es) der Person, gegen die die Schwarzmalerei gerichtet ist, still und heimlich Kompetenz abzusprechen nach dem Motto:
    Du könntest mit dem schlimmsten möglichen Fall eh nicht umgehen - lass es lieber gleich.

    Dann oute ich mich mal als Person, die die Erfahrung gemacht hat, dass beide möglichen Extreme (best case/worst case) mit großer Wahrscheinlichkeit NICHT eintreten.
    Meistens pendelt es sich in der realistischen Mitte ein, mit Tendenz zum einen oder anderen Extrem vielleicht, aber halt trotzdem im moderaten Bereich.

    Ich weigere mich also, permanent das Schlimmste anzunehmen. Das ist nicht meine Art.
    Dieser Mode möchte ich mich entziehen...

    Darf ich fragen, warum es grade Bambi sein soll? Also was gibt dir grade dieser Hund? Es muss ja einen Grund geben warum sie dich so fesselt?

    Wenn dir die Fragen zu persönlich sind oder du aus irgendeinem anderen Grund nicht antworten möchtest verstehe ich das natürlich. Du musst dich hier ja vor niemandem rechtfertigen, aber das weißt du ja.

    Falls du das möchtest, schreibe ich dir diesbezüglich gerne eine PN! =)

    Sicher ist das eine wichtige Grundlage, aber es klingt auch sehr nach "wenn sie erst einmal Vertrauen hat, dann ist alles nur noch halb so schlimm".

    Auch das schrieb ich nirgends.
    Finde es ein bißchen schade, dass diesbezüglich von dir hier so frei interpretiert wird... :/
    Wenn ich von einer Grundlage spreche, so impliziert das nirgends, dass die Problematik durch Zauberkraft plötzlich nur noch "halb so schlimm" ist.

    Ich weiß nicht, ob Du schon einmal einen Hund erlebt hast, der einfach nur noch aus Angst besteht...

    Ja, habe ich. Sowohl Hund als auch Mensch...was nicht auf allen Ebenen vergleichbar ist, auf einigen grundlegenden aber schon.

    Glaubst Du nicht, dass es sowohl für die Hündin schwierig wird, weil sie das natürlich mitbekommt, als auch für Dich, weil Du deren Reaktion und grundsätzliche Probleme zusätzlich ertragen musst?

    Dass es schwierig werden würde, steht nicht zur Diskussion. Das bezweifel ich auch nicht.

    aber ich frage mich, warum Du Dir ausgerechnet so einen Hund rauspickst und nicht einen netten, unkomplizierten, der Dir in den schwierigen Stunden durch seine unbeschwerte Art ein Lächeln ins Gesicht zaubert..?

    Ich lasse mir nicht nur durch eine "unbeschwerte Art" ein Lächeln ins Gesicht zaubern. :smile:
    Cala zumindest schaffte das auch in der Zeit, in der es ihr sehr sehr schlecht ging, durch ganz andere Sachen: Durch den (eher selten vorkommenden) Körperkontakt, durch ihre Begeisterung, wenn Schnee lag, dadurch, dass sie trotz allem darauf bestand, den Autoschlüssel nach oben zu tragen und vieles mehr.
    Ich brauche da jetzt nicht die "Schau-wie-lustig-ich-umherspringe-und-wie-unbeschwert-ich-bin" Holzhammer-Methode. Freuen kann ich mich auch an kleineren Gesten.

    Falls ich es bisher überlesen habe, sorry - kalkuliert ihr nen zweiten BSV ein? =)

    Bei Cala? Oder bei einem zweiten Hund?

    Falls Cala gemeint ist: Nach dem, was ich im letzten Jahr mit diesem Hund erlebt habe, schließe ich garantiert nichts aus - aber ich rede auch nichts herbei.
    Aber "einkalkulieren"? Nein, so weit gehe ich in dem Fall nicht. Das klingt, als wäre es fest ins Repertoire der kommenden Monate/Jahre aufgenommen.

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    Habe nun Rückmeldung von der zuständigen Vermittlerin vom Verein bekommen.
    Dass die Vorkontrolle äußerst positiv verlaufen ist, ist nun offiziell.

    Müsst ihr aber nicht noch umziehen, oder soll das nun so gehen?

    Nein, so geht es definitiv nicht! Hier in der Wohnung möchten WIR es aber auch nicht.
    Ein Umzug steht also so oder so an.

    Eventuell haben wir die Möglichkeit, in eine Haus zu ziehen, welches ein Familienmitglied vorhat zu kaufen - hier im Ort. Wir würden zur Miete einziehen.
    Der Garten wäre vorhanden und könnte entsprechend gesichert werden.
    Dienstag wird sich das vermutlich entscheiden.


    Da ist es nicht mit Beziehungsarbeit getan

    Das habe ich nirgends behauptet und das glaube ich auch nicht.
    Nach langen Gesprächen mit der (sehr fähigen) PS und dem Verein bin ich allerdings trotzdem der Ansicht, dass Beziehungsarbeit ein sehr wichtiger Baustein ist.
    Es ist nicht alles - aber es ist eine unbedingt notwendige Grundlage!


    Unterschätze es bitte nicht. Es ist eine enorme Belastung. Vor allem emotional, aber auch organisatorisch.

    Ich bin nicht der Typ dafür, so etwas zu unterschätzen! ;)
    Ich trage auch keine rosarote Brille - Zweifel sind vorhanden. Das habe ich bei der Vorkontrolle auch ganz klar geäußert.

    Dazu dann noch einen Hund, der eure Stimmung so gar nicht auffangen kann?

    Ich verlange von meinem Hund nicht, meine Stimmung aufzufangen. Dafür ist er nicht zuständig...diese Last würde ich keinem Tier "aufbürden".
    Auch Cala ist nicht die "Stimmungsbeauftragte" hier - das ist einfach nicht ihr Job.

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    Ich habe mit Hannover telefoniert.
    Wir werden das Gabapentin nun langsam versuchen auszuschleichen. Gaaaaanz langsam, heißt: Alle 1-2 Wochen 100mg weniger pro Tag. Im Moment bekommt sie 600mg täglich, es wird also dauern.
    Zudem meinte die Neurologin, dass sie sich gut vorstellen könne, dass Calas Aktivität mit der Reduktion nochmal zunehmen würde, denn das Gabapentin macht halt ordentlich platt im Kopf.
    Es besteht die realistische Chance, dass der BSV inzwischen auf dem Weg der Abheilung ist bzw. bereits abgeheilt ist.
    Wir werden sehen, wie Cala auf die Reduktion reagiert.

    Gestern war Vorkontrolle für Bambi bei uns:

    Ich war sooo aufgeregt! "Bestechungskuchen" war besorgt, Cala ins Gewissen geredet, dass sie sich benehmen solle, ebenso dem Mann...den Gedanken, Jacket zu tragen habe ich schnell noch verworfen...

    Also kam die Vorkontroll-Dame mit ihren zwei Labradoren zu uns.
    Cala verliebte sich auf der Stelle bedingungslos in die gleichaltrige ebenfalls gelbe Hündin, die dabei war. Die beiden "schnäbelten" die ganze Zeit...bis Cala sich irgendwann ne Abfuhr abholte. Aber das war ok.
    Anschließend legte sich Cala tiefenentspannt auf die Seite und pennte, obwohl zwei fremde Hündinnen mit im Raum waren.

    Kurz: Alles positiv!

    Ich warte auf den Anruf, der mir das noch "offiziell" bestätigt!