Beiträge von lilactime

    So eine OP ist ja kein Spaziergang, es kann auch schief gehen bzw den Gesamtzustand durchaus auch verschlechtern.

    Eben! Ich könnte es mir nie verzeihen, wenn ich in eine OP einwillige - und dann geht es nach hinten los...! Dann lieber unsere kleineren Runden.

    Was ich immernoch nicht so ganz verstanden habe:

    Kann denn nun unter konservativer Therapie ein BSV auch wieder heilen???


    Wo juckt es sie denn?

    Eigentlich am ganzen Körper - Schwerpunkt sind aber die Flanken und das hintere Körperdrittel.
    Allerdings juckt sie sich auch die Schnauze zB.
    Achso, und was mir noch aufgefallen sind: Ihre Augen tränen, allerdings nicht wie bei einer Bindehautentzündung eitrig, sondern klar. Mal das eine, mal das andere.
    ...vor allem morgens!

    Du hattest ihr das Advocate wegen Verdacht auf Sarcoptes gegeben, richtig?

    Falls ja - sollte Advocate min. zweimal im Abstand von vier Wochen angewandt werden.

    Die Vermutung war entweder Sarcoptes - oder Demodex.
    Ich habe das Advocate nun zweimal im Abstand von 8 Tagen gegeben. Müsste das dann nicht reichen??

    Es freut mich sehr, dass es Cala besser geht

    Ich will gar nicht wissen, wie oft ich in diesem Thread schon die Worte "Cala geht es schlecht", "Cala geht es besser", "Cala geht es gut!" bemüht habe.
    Wird das nicht langsam langweilig?? :D

    Ich bin auch sehr erleichtert! Sie läuft wieder größtenteils völlig mühelos und leicht, auch über so 25 Minuten!

    Allerdings: Wir waren am WE in Hamburg, ich hatte meine ATN-Abschlussprüfung (bestanden, übrigens! :smile: ) - auf jeden Fall kamen wir auf die Idee, im Schanzenviertel noch etwas essen zu gehen, stellten den Wagen ab.....und verliefen uns hoffnungslos. MIT Cala.
    Ende vom Lied war, dass wir eine Stunde durch Hamburg irrten. Cala lief eine halbe Stunde tapfer mit, dann konnte sie nicht mehr und Jan musste sie durch Hamburgs Straßen schleppen. Da wir intelligenterweise auch nicht mehr genau wussten, wo unser Auto nun steht, konnten wir auch kein Taxi rufen.
    Cala hatte also den Jan-Express durch Hamburgs Straßen. Was interessant war, war, dass sie sich in Rekordzeit wieder erholte, nachdem wir dann endlich unser Fisch-Lokal gefunden hatten. Fünf Minuten lag sie herum, dann war sie wieder topfit und bester Dinge!
    Die Reise an sich, die Nacht im Hotel, das Warten auf dem Prüfungsgelände - sie machte ALLES hervorragend mit!!! Es war toll!!! :smile:

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    Hot Spot Nummer 6 bereitet sich gerade vor (steht nässend in den Startlöchern) - ich werde heute mit dem TA sprechen.... :muede:

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    Zum Thema "zweiter Hund" gibt es ebenfalls weitere Überlegungen.
    Werde ich euch dann mitteilen...auf die Gefahr hin, dass ich kritisiert werde! ;)

    Bereit sein, Dinge anzunehmen, die man einfach nicht ändern kann, die aber einfach jeden Tag aufs Neue an den Nerven zerren.

    Ok...da ich Idealist bin, fällt mir das tendenziell zugegebenermaßen schwer!
    Ich könnte mir also schon vorstellen, dass Rückschritte/Stagnationen mich an mir zweifeln lassen würden.
    Andererseits glaube ich aber auch nicht, dass man mit selbstverliebter ich-rocke-das-in-jedem-Fall Attitüde
    an ein solch schwieriges Thema herangehen sollte, das birgt sicherlich ebensoviel Konfliktpotenzial.

    Vieles braucht eine Menge der Fähigkeit, Dinge, die man nicht (mehr) ändern kann hin zu nehmen und das beste draus zu machen.

    Wenn Du dazu in der Lage bist: versuche es

    Wenn es Dir schwer fällt, Dinge, die Dir am Herzen liegen auch mal als unerreichbar zu akzeptieren: lass es, denn dann machst Du Dich und den Hund nur unglücklich!

    Es ist absolut gar nichts entschieden und WENN sowieso erst in einigen Monaten spruchreif.

    "Das beste draus machen" kann ich ganz gut! :D

    ....wie gesagt, ich wollte mir hier nur Einschätzungen, so vage sie auch sein mögen, einholen (danke dafür! :smile: ) . Klar kann niemand definitiv sagen, wie die Hündin sich entwickelt.

    Ich hoffe, der Kerl muss die Kosten tatsächlich übernehmen, aber manchmal zeiht man als Hundehalter dennoch den Kürzeren, auch wenn man im Recht ist.

    Ich befürchte ja auch, dass wir den Kürzeren ziehen werden.
    Jedenfalls die Polizei war der Meinung.
    Allerdings war die Polizei ebenfalls der Meinung - ungefragt -, dass mein Hund aufgrund des BSV schon längst hätte eingeschläfert gehört.

    Ich lass das mal so stehen...

    Typen gibts, das darf nicht wahr sein, den würd ich auch sein Tun bereuen lassen...wie geht es ihr denn nach dieser Aktion? Ich hoffe nicht, daß es sie zurückwirft.

    Es geht ihr nun insgesamt wieder besser!
    TÄ diagnostizierte (schrieb ich das schon??) eine Prellung.

    Ich frage mich ja, was der Typ getan hätte, wenn Cala sich spontan gewehrt hätte....was sie natürlich nicht tat, mein Schäfchen.

    Da würde ich an deiner Stelle wahrscheinlich auch zu einer OP tendieren. Und selbst wenn sie danach immer noch schlecht läuft.. tja, dann ist es halt so... aber so ist es ja auch kein Zustand, oder?

    Nein, ich werde sie nicht operieren lassen, das Risiko wäre mir zu groß!
    Ich hoffe, dass wir - trotz Schwankungen - weiterhin Verbesserungen verzeichnen können. Sie zeigte ja schon, dass es geht.

    Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, dass ICH nicht mehr großartiger Faktor sein kann, der dazu führt, dass es ihr nicht gut geht/sie gehemmt ist. Meine Grundeinstellung hat sich komplett gewandelt.
    Also sind es wirklich Schmerzen und das Gabapentin greift mal besser, mal schlechter - oder es ist doch noch etwas anderes? Eigentlich habe ich das ja ausgeschlossen...

    Gibts was Neues zum Thema Wechsel auf Lyrica?

    Momentan bleiben wir erstmal beim Gabapentin.
    Es steht noch das Telefonat mit Hannover an, in dem geklärt werden soll, ob vielleicht eine der drei Tagesdosen wegfallen kann - dann könnte man schauen, ob Nebenwirkungen ein Problem sind (Schlappheit) oder eher doch nicht.
    Ich würde dann die Mittags-Dosis weglassen oder aber es bei drei Gaben belassen, dafür aber weniger mg geben.

    Kennst du den? Oder ist er tatsächlich geblieben bis die Polizei kam?

    Er ist Patient in einer der Kurkliniken hier mit - Achtung! - einem Bandscheibenvorfall und war mit seinem Sporttherapeuten unterwegs. Dieser sorgte auch dafür, dass er blieb bis die Polizei kam.

    Ich habe den Typen nun übrigens angezeigt.

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    Cala geht es wieder besser! :smile:
    Es ist noch nicht wieder so gut, wie bei dem Hoch von vor ein paar Wochen - aber das verlange ich auch gar nicht.

    Wegen der Juckerei: Habe nun zwei Wochen hintereinander das Advocate auf den Hund getan und es war RUHE.
    Jetzt fängt sie allerdings schon wieder an - die letzte Spot On Gabe ist 10 Tage her... :???:

    Was kann das sein??
    Definitiv hat das Advocate gewirkt, denn unter dem Zeug juckte sie nach kurzer Zeit überhaupt nicht mehr...also müssen es ja in irgendeiner Form Parasiten gewesen sein.
    Aber: Die kommen doch trotz zweimaliger Chemie-Beneblung nicht einfach nach 10 Tagen wieder?

    Wenn du einen sicheren Garten hast, ja.
    Wenn nicht, würde ich davon absehen. Die Chancen, dass man zeitweise den Hund nicht anleinen und rausführen kann, sind nicht zu unterschätzen.

    Ja, ein sicherer Garten ist laut PS/Verein auch eine der Grundvoraussetzungen.

    Man kann sicher nie sagen, wie sich ein solcher Hund entwickelt - es ist mir klar, dass hier niemand eine sichere Prognose nennen kann.

    Aber vielleicht gibt es ja erfahrungsgemäß Voraussetzungen, die der Halter, das Wohnumfeld (jetzt abgesehen vom Garten), der Ersthund (ist auch notwendig für Vermittlung) mitbringen sollten...

    Ich würde gerne eure Meinung zu folgendem Fall hören...ich weiß, dass die Informationen nicht reichen, um eine Prognose oä abzugeben - aber vielleicht hat hier jemand Erfahrungen mit ähnlich gelagerten Hunden und kann berichten.

    Es geht um diese Hündin:
    http://www.retriever-und-freunde.de/forum/index.ph…uendin.27201%2F

    Was meint ihr, was für Voraussetzungen gegeben sein müssten, um ihr optimal helfen zu können/sie optimal zu unterstützen?
    Für wie groß haltet ihr die Wahrscheinlichkeit, dass die Hündin im besten Fall irgendwann in der Lage wäre, zB spazieren zu gehen?

    Extrem auffallend derzeit sind eben diese Gemeinsamkeiten:
    - Hundetrainer sind selber Retrieverhalter
    - Haben noch ihren 1. Hund (meist zwischen 3-10 Jahren) und manche ihren 2. Retriever dazu
    - Haben theoretische Ausbildungsscheine von Akademien (bis hin zu D.O.G.S etc.)
    - Arbeiten sehr konfliktfrei, mit Klicker, Leckerlies, ausschließlich positiv (ist ja an sich eine sehr gute Sache)

    Sollte ich mich da angesprochen fühlen? :D

    Klar bin ich gerade sehr Verallgemeinerd, aber eben nur weil man seinem Golden Retriever oder Labrador gut erzogen hat und mit ihm toll apportiert etc. hat man doch noch lange nicht das nötige Wissen und vor allem die praktische Erfahrung um als kompetenter Hundetrainer zu arbeiten..

    Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht!

    Hier in der Gegend erlebe ich allerdings häufig, dass selbsternannte Hundetrainer OHNE jegliches Hintergrundwissen ihre Hundeschule führen und ihren 11er so vor sich her schlampen. (was hoffentlich nicht mehr lange gut gehen wird)
    Das sind übrigens keine leckerlieschmeißenden, retrieverbesitzenden, Ausbildungsschein von Akademien anstrebenden Wattebauschwerfer wie ich! ;)

    Mit den genannten, ob sie nun nen Retriever besitzen oder nicht, habe ich persönlich durchgehend die besseren Erfahrungen gemacht, vor allem auch in Bezug auf Nachhaltigkeit.
    Das einzige Problem bei der Sache sehe ich im "am Ball bleiben" der Hundehalter: Manche Trainingsmethoden sind in diesem Bereich nunmal Zeit- und somit auch kostenintensiver als ein hingerotzter "block den mal ordentlich und zeig ihm wer der Boss ist" - Trainingsrat.

    Zudem habe ich den Eindruck, dass in der genannten "Szene" definitiv das größere Hintergrundwissen vertreten ist.
    Die Umsetzung ist natürlich eine andere Sache und ich kann nur von dem reden, was ich hier im Umkreis erlebe.

    Ich würde Praktika bei Hundeschulen und Verhaltensberatern anstreben - AUCH bei grottigen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass man auch dort eine Menge für sich herausziehen kann! ;)

    Oh, @lilactime das wäre echt nett! =)
    Ich drück dir jetzt schon mal die Daumen für die Prüfung. =)

    Ein paar Fragen fallen mir da spontan auf jeden Fall schon mal ein... :D

    Erstmal natürlich - bist du allgemein zufrieden mit ATN?


    Im Großen und Ganzen: Ja, ich bin zufrieden!
    Der Pluspunkt der ATN ist meiner Erfahrung nach, dass das vermittelte Wissen aufeinander aufbaut: Man muss nicht von Seminar zu Seminar rennen und sich selber einen Reim machen bei eventuellen Widersprüchen sondern hat ein "sauberes" Paket an Wissen.
    Mein Studium begann mit Ethologie (nach Zimen), danach kam - als Grundlage - eine ausführliche Behandlung von Lernverhalten und Ontogenese - anschließend wurden die großen Themen "Stress", "Angst" und "Aggression" besprochen...ein komplettes Skript über Jagdverhalten (nach Gröning) und Antijagdtraining war dabei, es ging um Mehrhundehaltung, Hundesport, Genetik, Ernährung und Erste Hilfe/medizinische Aspekte. (um einen Ausschnitt zu nennen)

    Das Lernen erfolgt anhand von Skripten, zu denen es Hausaufgaben gibt. Diese werden ausgewertet - besteht man, ist das Skript abgehakt und man kann weitermachen.
    Zu jedem Skript gibt es eine bestimmte Anzahl an MC-Fragen.
    Die Prüfung besteht zu 80 Prozent aus diesen Fragen (etwa 400 Stück insgesamt) und zu 20 Prozent aus "Fremdfragen", deren Antworten sich aus der Bearbeitung der Skripte ergeben.

    Warum hast du dich damals dafür entschieden?

    Das Konzept der ATN gefiel mir gut, ich kenne ein paar Leute, die dort ihre Ausbildung zum Verhaltensberater/Hundetrainer gemacht haben und sehr zufrieden waren.
    Ich konnte halt auch gleich ausschließen, was für mich niemals in Frage kommen würde: Canis oä.

    Zu den Praxisseminaren kann ich nicht viel sagen - ich habe keine belegt, sondern mich für ein rein theoretisches Studium entschieden.
    Parallel dazu habe ich ein 1,5jähriges Praktikum bei einer Verhaltensberaterin/Hundeschule gemacht, welche ebenfalls ATN-Hintergrund hat.

    Was man so hört, sollen die Seminare aber sehr gut sein - vor allem von den Blaschke-Berthold-Seminaren hört man viel Gutes.

    Zu den 20 Skripten wurden mir noch etwa 20 Online-Seminare freigeschaltet, ua eine 3stündige Abhandlung von B.B. zum Thema "Aggression", welche ich sehr sehr gut fand!


    Der Arbeits/Lernaufwand:
    Ich glaube, es kommt wirklich darauf an, was für ein Hinergrundwissen schon vorhanden ist. Wenn man noch nie einen Mucks von zB Lerntheorie gehört hat, ist der Lernaufwand (logischerweise) größer.
    Die ATN gibt meiner Meinung nach einen völlig utopischen Lernaufwand an (20 Minuten pro DIN A4 Seite - bei insgesamt etwa 2000 Seiten)....so viel habe ich lange nicht gelernt und habe trotzdem den Eindruck, gut vorbereitet zu sein.

    Zur Methodik/Philosophie:
    Auf jeden Fall basiert das Studium auf abgesicherten (soweit sie es sein können) wissenschaftlichen Erkenntnissen...die Tendenz, und damit muss man konform gehen, ist eher Richtung "Wattebausch", um es mal profan auszudrücken. Eine große Rolle spielt das Markertraining, Belohnung über Bedürfnisbefriedigung und ein gewaltloser, rücksichtsvoller Umgang mit dem Hund.
    Es wird beispielsweise zwar erstmal ohne jegliche Wertung erklärt, wie positive/negative Verstärkung, positive/negative Strafe funktionieren - aber es wird ausdrücklich auf die Risiken und Nebenwirkungen hingewiesen, die zB Strafe mit sich bringt bzw. wann sie nur funktionieren kann. In den Lösungsansätzen zu bestimmten Problematiken (Aggressionsverhalten, Angst...) wird ausdrücklich darauf hingewiesen, was zB positive Strafe in einem solchen Kontext anrichten kann.
    Diese Grundtendenz war mir von Anfang an sehr recht und ich konnte/kann mich super damit identifizieren, zumal ich es im Rahmen meines Praktikums dann auch "am Hund" umgesetzt sah.

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    Es gibt Ausnahmen, in denen ein ATN-Studium den 11er beinhaltet - das ist aber NICHT die Regel.
    Deshalb werde ich mich nach der Prüfung im Laufe des kommenden Jahres noch bei der Tierärztekammer Niedersachsen (oder S.H., mal schauen...) zertifizieren lassen.
    Mit dieser Zertifizierung in der Tasche kann man den 11er beantragen - weitere Voraussetzung ist, dass jährlich zwei Seminartage bei entsprechenden Dozenten abgearbeitet werden - ansonsten erlischt die Zertifizierung wieder.
    Es ist nochmal eine dreiteilige Prüfung (schriftlicher Theorieteil/Fachgespräch/Praxisteil) der man sich stellt.