Beiträge von lilactime

    Ich schwanke auch noch, ob ich mir die Verfilmungen von "Der Trafikant", "Die Wand" und "Carol" ansehen soll. Meist bin ich vonBücherverfilmungen eher enttäuscht. Bücher haben einfach eine eigene Magie, die man nicht auf die Leinwand übertragen kriegt.

    Verfilmungen von Büchern, die ich gut aber nicht überragend fand, würde ich mir weiterhin anschauen.
    Eine handvoll Bücher aber gibt es, die mir wirklich in jede Faser gedrungen sind. In der Art literarischer Meilensteine auf meinem Lese- und Lebensweg.
    Diese Bücher sind mir heilig, weil sie mich verändert haben. Das klingt jetzt vielleicht überzogen oder pathetisch....entspricht aber meinem Erleben.
    Chronologisch waren das bei mir:
    - "Krabat" von Preußler
    - "Unterm Rad" von Hesse
    - "Im Westen nichts Neues" von Remarque
    - "Draußen vor der Tür" von Borchard
    - "Die Wand" von Marlen Haushofer

    Außerdem noch zweimal Prosa:
    "Der Tunnel" von Dürrenmatt
    "Bartleby, der Schreiber" von Melville

    Stilistisch für mich grad nicht einzuordnen, aber auch sehr wichtig :
    "Zentralbahnhof" von Kunert
    "Die Katze" von Marie Luise Kaschnitz
    Und an Lyrik:
    Vieles von Kästner und Robert Gernhard sowie Paul Celan

    Da bin ich mal gespannt.
    "Becks letzter Sommer" fand ich klasse. Mehr habe ich noch nicht von ihm gelesen.

    - Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde

    - Vom Ende der Einsamkeit von Benedict Wells

    Beides Empfehlungen meiner Buchhändlerin, vor allem der Wells hat sie mir sehr ans Herz gelegt, weil ich Seethaler so gerne lese.


    "Die Geschichte der Bienen" war eines meiner persönlichen Jahres-Highlights und den Wells habe ich (noch ungelesen) auch hier liegen. :smile:

    Vor ein paar Tagen erst habe ich gesehen, dass Seethalers "Der Trafikant" verfilmt wurde.
    Ich habe das Buch geliebt, auch wenn ich mit dem Ende erstmal schwer zu tun hatte.

    Momentan lese ich in verdaulichen (also extrem kleinen) Abschnitten "Der Archipel Gulag" von Solschenizyn.

    Außerdem habe ich beschlossen, Jean Genets "Notre Dame des Fleurs" abzubrechen. Selten habe ich so dermaßen wenig Zugang zu einem Buch gefunden und selten hat ein Sprachstil es geschafft, mich regelrecht aggressiv zu machen.

    McCarthy ("All die schönen Pferde") liegt auch noch auf dem Nachttisch.
    Hier ärgert mich die seltsame Übertragung des Südstaaten-Akzents der Protagonisten in die deutsche Sprache.
    Ich lese McCarthy sehr gerne, fand "Die Straße" zum Beispiel grandios...leider macht die besagte Übersetzung viel kaputt.
    Vielleicht dürfte man solche Werke dann nur im Original lesen.

    Kann man die drinnen überwintern?

    Theoretisch kann man Paprika/Chili vor dem Frost reinholen, ja.
    Hell und nicht allzu warm stellen.
    Leider ist Schädlingsbefall da ein echtes Problem, vor allem Blattläuse.

    Meine Minis sind ja jetzt vorgezogen, also noch nicht übers Keimblatt-Stadium hinaus.
    Hoffe, die wachsen mir nicht über den Kopf bis zur Auswilderung.
    Kann man aber ja auch mit Licht und Wärme steuern.

    Am Mittwoch werde ich (diesmal dann aber auch wirklich) den Rest an Tomaten abernten, die Pflanzen zerkleinern und gleich auf dem Hochbeet belassen.
    Somit werde ich dann dieses Jahr etwa 32 Kilo Tomaten geerntet haben.
    Es war ein tolles Gartenjahr, trotz der Hitze.

    Versuchsweise habe ich bereits drei Chili- und drei Paprikapflanzen für die nächste Saison gezogen.
    Die stehen mit Unterstützung eines LED-Pflanzenlichts nun im Südfenster.
    Hoffe durch die frühe Vorzucht einen höheren Ertrag verzeichnen zu können, die Reifeperiode von Paprika/Chili ist ja nunmal enorm lang.

    Ich freue mich auf den Februar, dann geht es auch mit der Tomatenanzucht los.
    Vielleicht schlafe ich bis dahin einfach.