Beiträge von lilactime

    "Öffentlich" auf FB ist nicht zwingend gleichbedeutend mit "Foto kursiert munter durchs Netz".

    Ist das eigene Profil dicht, sieht niemand außerhalb des Freundeskreises den Post.
    Selbst da kann man noch auswählen, wenn bestimmte Leute aus der Liste etwas nicht sehen sollen.

    Selbst wenn nun ein Bild durch die Gegend geteilt werden sollte, weil erwünscht und auf öffentlich gestellt und selbst WENN sich die betroffene Person dadurch Aufmerksamkeit erhofft: Ja und?
    Kann man natürlich geschmacklos finden und unangebracht - in Relation zu dem, was FB sonst so an (kranken) Blüten treibt, ist der persönliche Trauerpost eines Menschen in Gedenken an seinen toten Begleiter für mich definitiv kein Aufreger.

    Und was ist denn eigentlich das Problem bei der Suche nach "Aufmerksamkeit"?
    Warum darf man die sich in einem solchen Fall nicht wünschen? Warum sollte es verwerflich sein, wenn manche auf diese Weise nach Trost und Zuspruch suchen?

    Der Vergleich "toter Angehöriger" versus "toter Hund" scheint mir ein wenig in der Relation verruscht wenn es um öffentliche Postings geht, übrigens.

    Ich würde weder Bilder des einen noch des anderen öffentlich machen, auch nicht im kleinen Kreis, doppelt nicht bei FB.
    Den konkreten Aufreger versteh ich aber trotzdem nicht.

    @iinas :

    Du schreibst, du seist auf der Suche nach einem Weg zwischen positiver Verstärkung und einer Kommunikation ohne Leckerlies.

    Kommunikation und pos. Verstärkung stellen keine einander ausschließenden Pole dar, ein entweder/oder ist also nicht nötig.
    In dem Maß, in dem dein Hund mit dir gemeinsam lernt und entdeckt, wächst auch euer Spektrum an Kommunikationsmöglichkeiten.
    Ich würde eher sagen, eine gelungene Kommunikation ist das Resultat einer großen Vertrautheit und eines guten Verständnisses seines Gegenüber.
    Du musst ja keineswegs jede Interaktion bemarkern und belohnen, es ist ein Grundbedürfnis, sozial zu interagieren.

    Beiß dich nicht zu sehr an theoretischen Konstrukten fest, letztendlich kann man lerntheoretisch den lieben langen Tag vor sich hinanalysieren, klar.
    Im Rahmen von fest abgesteckten Trainingseinheiten in denen du sehr bewusst ein Verhalten fördern möchtest ist das ja auch eine super Sache.
    Kommunikation passiert aber ständig und fortwährend, stress dich da nicht so.

    @Lieske :

    Ja, ich nutze LED-Panels (45 Watt). Zusätzlich stehen die Pflänzchen am großen Südfenster.
    Ohne Zusatzlicht würde bei so einer frühen Anzucht alles hoffnungslos vergeilen.

    Nach langem hin und her werde ich fürs Saatgut jetzt einen Ordner anlegen.
    Pro Sorte eine DinA4 Seite in Einschubfolie, darauf alle Infos zu der jeweiligen Sorte (am besten noch mit eigenen Fotos) und einem Briefchen mit dem entsprechenden Saatgut.
    Bei mir sind das hauptsächlich Tomaten, und Paprika/Chili. 70 verschiedene Sorten habe ich davon momentan etwa.

    Innerhalb von nur vier Tagen (seit Aussaat) haben sich drei von vier Tomaten aus der Erde katapultiert.
    Die "Fuzzy Wuzzy" habe ich zum ersten Mal dabei. Es ist eine determiniert wachsende, sehr klein bleibende Sorte, die komplett mit einem feinen Flaum bewachsen ist.
    Stängel, Blattwerk, Blüten und Früchte : Alles mit Fell.
    Sehr niedlich ist, das bereits der wenige Stunden alte, winzige Keimling Pelz trägt.
    :herzen1:

    Ich habe die gesammelten Erzählungen von Camus angefangen.
    Die ersten dreißig Seiten dachte ich die ganze Zeit "warum tust du dir schon wieder Camus an warum tust du dir schon wieder Camus an warum...", inzwischen habe ich den Einstieg hinbekommen und es läuft flüssiger.
    Kennt ihr das Phänomen, grundsätzlich mit den Anfängen von Büchern zu hadern?
    Ich hasse es eigentlich, die ersten 10, 20, 30 Seiten zu lesen, weil ich gerne so schnell wie möglich im Bilde sein möchte bezüglich der Rahmenhandlung und der Protagonisten.
    Außerdem glaube ich manchmal, ich nehme es einem neuen Buch übel, dass sein Vorgänger ausgelesen ist. :lol:
    Ich hasse es, mich von einem gern gelesenen Buch lösen zu müssen.
    Da kann ja halt nur der Nachfolger nix zu.