"Öffentlich" auf FB ist nicht zwingend gleichbedeutend mit "Foto kursiert munter durchs Netz".
Ist das eigene Profil dicht, sieht niemand außerhalb des Freundeskreises den Post.
Selbst da kann man noch auswählen, wenn bestimmte Leute aus der Liste etwas nicht sehen sollen.
Selbst wenn nun ein Bild durch die Gegend geteilt werden sollte, weil erwünscht und auf öffentlich gestellt und selbst WENN sich die betroffene Person dadurch Aufmerksamkeit erhofft: Ja und?
Kann man natürlich geschmacklos finden und unangebracht - in Relation zu dem, was FB sonst so an (kranken) Blüten treibt, ist der persönliche Trauerpost eines Menschen in Gedenken an seinen toten Begleiter für mich definitiv kein Aufreger.
Und was ist denn eigentlich das Problem bei der Suche nach "Aufmerksamkeit"?
Warum darf man die sich in einem solchen Fall nicht wünschen? Warum sollte es verwerflich sein, wenn manche auf diese Weise nach Trost und Zuspruch suchen?
Der Vergleich "toter Angehöriger" versus "toter Hund" scheint mir ein wenig in der Relation verruscht wenn es um öffentliche Postings geht, übrigens.
Ich würde weder Bilder des einen noch des anderen öffentlich machen, auch nicht im kleinen Kreis, doppelt nicht bei FB.
Den konkreten Aufreger versteh ich aber trotzdem nicht.