Ein "Wir übergeben den Flammen..." - Buch eines isländischen Autors, das ich dieses Jahr gelesen habe :
Halldor Laxness - Sein eigener Herr
Der Stein des Anstoßes (in die Flammen) war wohl die Tatsache, dass das Buch ganz massiv aus der Reihe der verklärten Agrar-Romantik tanzt.
Es ist ein "Bauernroman", hat aber nichts mit dem Kitsch der eigenen Scholle und dem glücklichen (weil einfach und naturverbunden) Leben durch ehrliche Arbeit zu tun.
Das Buch hat einen faszinierenden, ungeschliffenen, bockigen Sprachstil und führt den Bauern-Pathos mit beißender Ironie ins Absurde.
Ich hatte wirklich zu kämpfen mit dem Ding.
Letztendlich hat es sich mehr als gelohnt, eine völlig neue, hochinteressante Leseerfahrung.
Die Bücher-Scheiterhaufen haben letztendlich geadelt statt zu vernichten.
Bin gespannt auf weitere Tipps aus der Ecke!