"Respekt" im geläufigen Sinne funktioniert auf Hunde übertragen nicht.
Der Respekt, den ein Mensch einem anderen entgegenbringt, beruht auf Konstrukten wie sozialer Stellung, erbrachten Leistungen, Alterunterschied (...) oder einfach auf einer persönlichen Überzeugung, die Respekt vor anderen Menschen als Grundsatz in der eigenen Wertevorstellung verankert.
Respektiert ein Hund Grenzen des Gegenüber, sind ethische Werte oder komplexe gesellschaftliche "Ranghoheit" komplett egal.
Es bleibt beim Hund Erlerntes, was sich an (in der Vergangenheit) erfolgten Konsequenzen orientiert.
Respektiert ein Hund, dass Mensch auf dem Sofa nicht über den Haufen getrampelt werden möchte, hat er in der Vergangenheit halt gelernt, dass dieses Verhalten unerwünscht ist.
(Methodik mal außen vor)
Eigentlich ist es also kein Respekt, sondern einfach ein Lernerfolg.
Alles natürlich immer in Abhängigkeit vom Strickmuster des individuellen Hundes wie auch des Menschen.