Ich bin jetzt etwa bei der Hälfte von Dostojewskis "Die Dämonen". Das Ding hat 1000 Seiten.
Nachdem ich total glücklich war, im hinteren Teil des Buches ein Namensverzeichnis gefunden zu haben, konnte ich mich aufs Weiterlesen einlassen. Es lohnt sich!
Wieder ein Buch, das mit gewohnten Strukturen bricht und somit lange ziemlich anstrengend für mich war.
Der absolute Großteil besteht aus Dialogen,aus denen man sich die Verflechtungen, Konflikte und Beweggründe der Protagonisten zT selbst herleiten muss.
Außerdem musste ich mich zum besseren Verständnis zu den politischen Zuständen Russlands Mitte des 19. Jahrhunderts belesen, ansonsten wäre vieles rätselhaft geblieben.
Eine Inhaltsangabe ist irgendwie nicht drin, da der Schwerpunkt auf der sorgfältigen Ausgestaltung der Protagonisten liegt und ich nicht wüsste, wie ich das verpacken sollte.
(Aber trotzdem passiert was in dem Roman, da bin ich mir recht sicher
)