Beiträge von lilactime

    Warum Retriever?

    Ursprünglich zum Labrador gekommen bin ich über eine Hündin, die ich als Kind sehr geliebt habe.

    Als Cala einzog war ich 20 und hatte von nix ne Ahnung, wusste nur, dass ich endlich die passenden Umstände für einen eigenen Hund habe.

    Die Beschäftigung mit Retrievern, retrievertypischer Arbeit und den Retrieverrassen kam dann über Cala, die einfach alles mitmachte...begeistert, Fehler meinerseits verzeihend, zuverlässig, total fokussiert, trotzdem immer in sich ruhend. Ein Traumhund. Mein Traumhund.

    Die anderen Retrieverrassen lernte ich über Veranstaltungen und Treffen näher kennen, einige wären nichts für mich, trotzdem liebe ich den gemeinsamen Nenner, den diese Rassen mitbringen und für mich fühlt sich nichts so "das ist meins, das möchte und kann ich" an wie Retriever. Trotz rassebedingter Unterschiede.

    Zum Golden kommt nächstes Jahr noch ein Curly Coated, für den ich schon einige Jahre viel übrig habe.

    Zwischendurch hatte ich immer wieder Anwandlungen in die eine oder andere Richtung (Portugiesischer Wasserhund, Hund aus dem Gebrauchshundespektrum), aber ich glaub das bin ich nicht.

    Ich fühle mich beim Retriever richtig.

    Heute Abend pflanze ich meine Tomaten.

    Kompost und Gesteinsmehl sind eingearbeitet, Dächer gesäubert, Pflanzen stabil und uv-gewöhnt...das passt.

    Bei den Freilandgurken werde ich dieses Jahr ausschließlich Hybride nehmen, die Konsa F1.

    Mit unterschiedlichsten samenfesten Sorten habe ich im Vergleich zur Konsa wirklich miese Erfahrungen im Freiland gemacht, sofort kommen echter oder/und falscher Mehltau aus allen Ecken gekrochen, große Probleme mit bitteren Früchten (auch zT bei bitterstofffreien Sorten), total empfindlich einfach.

    Also 4 Pflanzen Konsa F1 und gut.

    Ach irgendwie...dieser Text wurde von ihr kommentier- und verbreitbar auf eine riesige Social Media Plattform gestellt.

    Das ist keine Privatkorrespondenz und kein Tagebucheintrag, der an die BILD gelangt ist.

    Das soll gelesen werden und es verquirlt einfach zwei Punkte in unerträglicher Weise: Eine zu Tode gebissene Frau wird zum Ausgangspunkt für einen Text voller "ja abers" zu Gunsten der Verfasserin.

    Ja aber Hormone. Ja aber Geschrei.

    Wie wird sich denn wohl im Umkehrschluss ein Angehöriger oder Freund der Totgebissenen fühlen, wenn diese neue Sau jetzt durch FB getrieben wird, weil da unbedingt nochmal nachgetreten werden muss? Wäre ja vielleicht die andere Seite der Medaille.

    Drohungen und Übergriffe gegen sie und ihre Familie oä sind eine Sache und einen Text, der sich rein darauf bezieht, hätte ich gut verstehen können.

    Hat das jemand bezweifelt?

    Man kann durchaus auch juristisch erlaubte Sachen moralisch falsch finden.

    Falsch finden und Menschen bedrohen sowie andere Leute zu genau sowas auffordern/ sowas billigen sind halt zwei Paar Schuhe.

    Um nichts anderes geht es mir.

    Wo liest du denn hier sowas?

    Gehört dein Kommentar nicht eher in die FB Spalten?

    Es geht hier um den Text! Niemand bedroht hier oder fordert auf!

    Was erwartet man? Mehr Reue? Mehr Schmerz? Wäre einem das dann genug, wenn die Dame sich öffentlich selbst geißeln und an den Pranger für Verfehlungen stellen würde?

    Dürfte sie dann fordern, dass auch den Gesetzesverstößen gegen sie, ihre Familie und ihre Bekannte nachgegangen wird?

    Wen meinst du denn jetzt genau mit "man"?

    Ich persönlich hätte es für am pietätvollsten und klügsten gehalten, da nun keinen teilbaren, kommentierbaren Facebook-Text hinzuklatschen, alle gegen sich gerichteten Kommentare mit Ansage sofort zu löschen und sich da nun allen Ernstes zu entblöden, diese unendlich traurige, schmerzvolle Geschichte nochmal auf einem Kloakenmedium rumgehen zu lassen, unkontrolliert.

    Wieso soll sie sich geißeln?

    Drohungen/Übergriffe gegen sie und ihre Familie darf sie doch auch (voll berechtigt!) ohne dieses "Statement" zur Anklage bringen. Das Recht hat ihr niemand genommen und ich würde es voll verstehen.

    Es geht wohl weniger darum, wie sie es besser hätte machen können, sondern dass sie es mit einem solchen Text, so präsentiert, so formuliert einfach so richtig in den Sand gesetzt hat. Da brauch es doch gar keine großartige Interpretation, es steht ziemlich klar da, was sie meint.

    "dieser Unfall hätte jedem von euch passieren können"

    Sagt eigentlich alles, beinhaltet alles: wenn sowas jedem von uns passieren kann, gibt es gleichzeitig keinerlei persönliche Verantwortung, kein Fehlverhalten, keine Fehleinschätzung der Verantwortlichen. Da hat der teuflische Zufall ihr ja wirklich böse mitgespielt, der Armen.

    Ein Hohn.

    Woran kann das liegen: Dieses Jahr keimen etliche Gemüsesamen nicht, die sonst schnell und problemlos keimen. Zum Beispiel Bohnen, Zuckermais und sogar Popcornmais schimmelt in der Erde vor sich hin und es keimt höchstens eins von den Körnern. Nur die Prunkwinden und Gurken sind alle gekeimt. Anzucht auf Fensterbank mit frischem Saatgut und Kokoserde, nicht zu trocken, nicht zu nass.

    Was mir einfällt

    - zu niedrige Temperatur bei Feuchtigkeit (egal ob moderat oder zuviel) lässt schnell mal alles kippen, Bohnen sind da zB auch echt empfindlich

    - befallenes Substrat