Beiträge von lilactime

    Brauchen Tomaten eigentlich Stäbe, auch wenn sie nur in Kübelchen stehen? Die sehen ganz stabil aus :skeptisch2:

    Kommt auf die Sorte/Art an.

    Normal wachsende Sorten und auch normal große Buschtomaten brauchen später auf jeden Fall Stäbe.

    Zwergsorten eher nicht.

    Ich stütze immer erst möglichst spät, die Pflanze wird so stabiler.

    Die Woche der maroden Junghunde?

    Ich habe Bjarni Anfang der Woche versehentlich ziemlich am Fahrrad überfordert. Wir hatten uns irgendwie verfahren und waren zwei Stunden länger unterwegs als geplant. Zwar fast nur geschoben, aber wir sind auch erst bei der Gewöhnung und den grundlegenden Regeln am Rad.

    Glaube, er hatte dann einfach fiesen Muskelkater, war jedenfalls sehr reduziert unterwegs bis gestern.

    Alt, aber immer wieder verwirrend

    "Haben Sie da einen reinen Retriever?"

    - "Einen Golden Retriever, ja"

    "Ich frage, weil ich ja einen Labrador habe und Ihrer hat so kurzes Fell, deshalb dachte ich, es sei vielleicht kein Retriever"

    - (erstmal ordnen) "Doch doch, meiner ist ein Golden Retriever, vor ihm hatte ich auch zwei Labrador Retriever"

    (Frau guckt mich etwas mitleidig an, als hätte ich sie nicht alle)

    "Ich hatte immer nur Labradore, zu Retrievern kann ich daher nichts sagen"

    Ja.dann.wohl.besser.auch.nicht.

    Aktuell lese ich verhältnismäßig viel, etwa zwei Bücher die Woche. Meine letzten Highlights waren:

    Elisabeth Kate Russell - My dark Vanessa

    Gut ausgearbeitetes Portrait eines Missbrauchsverhältnisses mit allen einhergehenden Widersprüchlichkeiten und Verheerungen

    Tonio Schachinger - Echtzeitalter

    Werdegang eines Wiener Privatschülers an elitärem (und unerträglichem) Gymnasium, zwischen Gaming, Pubertät und einem Albtraum von Klassenlehrer

    Sehr warmherzige und liebevolle Charakterzeichnung

    David Vann - Dreck

    Galen sitzt in einer zutiefst toxischen Mutter-Tante-Cousine - Konstellation fest und sucht sein Seelenheil in absurden New Age - Heilsversprechen, bis die Last der dunklen Familiengeschichte über ihm zusammenkracht und der Roman eine so fiese wie folgerichtige Wendung nimmt

    Christoph Ransmayr - Die Schrecken des Eises und der Finsternis

    Dokumentarischer Roman über den Versuch der Durchquerung der Nordwest-Passage Ende des 19. Jhd, beeindruckend recherchiert, durchsetzt mit (echten) Tagebuch-Einträgen der Besatzung


    Ärgernis:

    Virginie Despentes - Baise-moi

    So, nach "Vernon Subutex" lese ich nun endgültig nix mehr von Despentes.

    Abstoßender, gewalttätiger Amok-Roadtrip, dem ich seine feministische Kritik nicht so recht abkaufen konnte