Beiträge von lemming

    Ich kenne die betreffende Studie nicht, aber nach dem was geschrieben wurde (alle Hunde stammten von 2 Rüden ab) gehe ich davon aus, dass nur eine Rasse, max. 2 untersucht wurden. Da kann man also sicherlich keine Aussage treffen.

    In Deutschland ist es allen, die mit Merle Hunden züchten, verboten Doppel-Merle Verpaarungen zu machen. Verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Da ansonsten keine KRankheiten NUR bei Merlehunden auffällig sind, sind die Voraussetzungen genauso streng oder lasch, wie bei jedem anders gefärbten Hund der betreffenden Rasse auch.

    Merle an sich ist nicht mit gesundheitlichen Schäden verbunden, einzig die Doppelmerle Verpaarung kann zu blinden und tauben Welpen führen (die haben dann üblicherweise einen sehr hohen Weißanteil).
    Ein guter Züchter weiß, was sein Hund farblich trägt, wobei es auch versteckte Merles gibt, die nur irgendwo einen kleinen Spot haben, wo man es sehen kann, wenn man genau guckt. Das sind dann die, die für unbedarfte "Züchter" schwierig werden, wenn sie nicht die Genetik und Abstammung des Hundes, sondern nur sein Aussehen kennen.

    Schwieriger wirds beim "Dilute" Gen, was eine Art "ausgewaschene" Farbe entstehen lässt - von schwarz zu blau/grau, etwa. Da gibt es bei einigen Rassen Probleme mit Haut und Fellstruktur. Aber ich bin kein Experte darin :)

    Nene, so leicht darf man sich das nicht machen!
    Bolzenschüsse gehen gern und oft daneben, und dann bekommen die Tiere bei Bewusstsein die Kehle aufgeschnitten , und der Stress, der in einem Schlachthaus auf das Tier einprasselt ist auch nicht zu verachten.
    Ein gejagtes Tier hatte ein artgerechteres Leben als die beste Bio Haltung zu Stande bringt, und die guten Schüsse überwiegen die schlechten, wie auch die guten Bolzenschüsse die schlechten überwiegt. Die JAgdausbildung ist nicht umsonst ziemlich langwierig und schwierig.

    Achso, nicht, dass wir aneinander vorbei reden. Wir sprechen hier von einer Hundehalterhaftpflicht, nciht von einer speziellen Haftpflichversicherung für Menschen.
    In der geht es nur um Schäden, die dein Hund an fremdem Eigentum, fremden Tieren oder Menschen anrichtet. Aber die meisten Versicherungen, die eine normale Haftpflicht anbieten haben auch eine Hundehalterhaftpflicht.

    Zitat

    Ich habe noch eine Anmerkung zur Haftpflichtversicherung:

    Ich weiß es nicht sicher, meine aber, mal gelesen zu haben, dass eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung nicht immer auch Schäden an Mietwohnungen beinhaltet. Das ist auf jeden Fall extra zu klären.

    Ja, es gibt auch Haftpflichtversicherungen bei denen das nicht dabei ist. Ist ja für Wohnungs- oder Hausbesitzer auch ne unnötige Sache, die aber extra Kosten nach sich zieht.

    Viele Haftpflichtversicherungen haben das aber mit drin - mit unterschiedlichen Deckungssummen. Meistens gibt es irgendwo eine kurze Leistungsübersicht, so dass man sich nicht erst durch das ganze Juristendeutsch im Vertrag kämpfen muss.

    Ich würde nochmal versuchen mit ihm zu reden.
    Evtl. auf die gewünschte Rasse eingehen, auf eine Haftpflichtversicherung, die Mietschäden mit einbezieht und darauf, dass ihr viel Zeit zu Hause habt um einen Hund einzugewöhnen, so dass die Gefahr, dass der Hund viel zerstört relativ gering ist (viele Hunde zerstören ja, wenn sie allein bleiben müssen und das nicht wirklich können).

    Habt ihr die Kaninchen schon lange? Dann würde ich evtl. darauf hinweisen, dass der vorherige Vermieter kontaktiert werden kann - es gab nie Probleme. (Falls das der Wahrheit entspricht).
    Falls die Kaninchen schon älter sind könnte man auch evtl. ansprechen, dass man nach diesen keine weiteren plant (auch wieder, falls es stimmen sollte), wenn man denn einen Hund hätte.

    Mein jetziger Vermieter zierte sich auch erst, hat aber dann auf erneutes Bitten hin eingewilligt. Manche wollen so evtl. nur abschätzen, ob das ein kurzfristiger Wunsch ist, oder ob da eine gewisse Ernsthaftigkeit und damit auch der Wille zu guter Erziehung usw. dahinter steht.