Ich seh bei Supermärkten das Problem darin, dass die Leute es schon in Tiergeschäften nicht hinbekommen zumindest Bescheid zu geben, wenn ihrem Hund ein Malheur geschehen ist.
Da findet man irgendwann beim Fegen Kothaufen, die einfach unter die Regale geschoben wurden, von den vielen vielen Pinkelecken mal abgesehen...
Natürlich sind das immer unrühmliche Ausnahmen und es gibt viele Leute, die peinlich berührt nach Reinigungsutensilien fragen und sicher darauf achten, dass das nie wieder vorkommt. Aber je mehr Hunde in Supermärkten unterwegs sind, desto eher riechen bestimmte Ecken auch verführerisch zum drübermarkieren. Und die Dummheit der Menschen ist eh grenzenlos.
Es freut mich aber, dass du JediRitter in Italien andere Erfahrungen machen konntest, und mit der Einkaufswagenlösung für nicht-Assistenzhunde wäre ich tendenziell einverstanden.
Bzgl. Assistenzhunden in Supermärkten würde ich, statt einer allgemeinen Hundeerlaubnis, bevorzugen, wenn das Assistenzhundegesetz mal in die Pötte kommt und vernünftige, für alle verbindliche Vorgaben macht - auch wenn ich dann weiterhin im Sommer viele Extrawege gehen muss, wenn die Hunde nicht im Auto warten können.
Beiträge von lemming
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Da gibts aber ja auch unterschiedliche Größen - beim Arbeitskleidungsausstatter deines Vertrauens könntest du vllt. eine für dich passende Größe finden.
Meine Roeckl Handschuhe sind sehr dünn, da gibt es sicher auch die unterschiedlichsten Modelle. Ich glaube das ist einfach so individuell, womit man sich wohl fühlt, da muss man einfach zum live anprobieren kommen... -
Joa, auf Prüfungen kommen die läufigen Damen zum Schluss und sollten vorher nicht auf dem Gelände "präsentiert" werden. Aber als Hundeführer muss man zur Meldezeit da sein, dh. Hund sitzt im Auto, muss auch mal Gassi gehen und Hundenasen sind einfach ziemlich gut.
Das was deutlich oder auch eher unterschwellig in sehr vielen Beiträgen herauszulesen ist, stösst mir übel auf:
"Der Hund hat gefälligst zu funktionieren", immer, überall und in allen Situationen, wird also degradiert zum reinen Sport-Gerät, ganz egal, ob gleich daneben eine läufige Hündin steht oder sonstige Ablenkungen vorhanden sind (übrigens, was hat eine läufige Hündin an einem Wettkampf zu suchen? Ich dachte, das sei verboten...)
Diese generelle Einstellung des Funktionalismus stört mich ganz massiv am ganzen Hunde-"Sport." Dem Tier werden eigene Emotionen und Reaktionen abgesprochen, weil diese "nicht zugelassen" werden. Aber da stehe ich alleine da, muss mich damit abfinden.
Ich behaupte mal, der Konflikt besteht darin, dass es die "alten" Sportarten gibt, bei denen der Hund millimetergenau funktionieren muss ohne eigene Emotionen und den "neuen" Sportarten wie Dog-Dancing, Agility, Degility, ZOS, und was es sonst noch alles gibt, um mit seinem Hund zusammen zu arbeiten und gemeinsam Spass zu haben.
niemand, der korrigiert, spricht dem Hund eigene Emotionen und Reaktionen ab! Sonst müsste man ja nichts korrigieren, weil das "Sportgerät" einfach mechanisch läuft. Ich finde es ganz schön seltsam, dass du den "alten" Sportlern den gemeinsamen Spaß und die Emotionen beim gemeinsamen Sport absprichst. Dog Dance kann genauso meidige Vorführungen hervorbringen, wie eine IGP (Schutzdienst, UO, Fährte) mit enorm viel Spaß und Herz gezeigt werden kann. Das hat weniger mit Korrektur oder nicht, sondern mit allem was VOR der Korrektur im Aufbau stattfindet und was neben der Korrektur an Motivation und Spaß aufrechterhalten wird zu tun.
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Ich hab sowohl alte Reithandschuhe (bin früher geritten) von Roeckl, die jetzt schon ne ganze Weile über das Reiten hinaus noch halten, waren damals aber nicht ganz günstig, als auch einfache, günstige Gartenhandschuhe von Aldi, die eine mir ausreichende Gummierung haben und dünn genug für mich sind.
Einige in meiner Gruppe arbeiten auch mit gummierten Arbeitshandschuhen, die sind günstig und in verschiedensten Abstufungen der Dicke, von Feinmechaniker bis Montage und Bau, zu bekommen.
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Ich hab beim Trailen keinen Ruckdämpfer am Hund. Mir reichen Handschuhe. Möchte auch recht genau mitbekommen wo wie gezogen wird. Hab meine Erfahrung mit den Ruckdämpfern aus anderen Bereichen :)
Meine Schäfidame kann mich schon ooordentlich ziehen, aber ich kann beim Trailen durch das Leinenhandling wirkliche Rucke (für spontanes rucken sind die Dinger ja eigentlich gemacht) fast komplett verhindern. -
Noch eine Stimme für einfach zu besorgen und günstig von Trixie.
Hatte bisher keinerlei Probleme mit denen (sind aber auch nicht im hardcore-Einsatz) -
Ich betreibe insgesamt 4 Hundesportarten mit unterschiedlichen Ambitionen.
Obedience ist mein Steckenpferd, was mit viel Energie und sehr penibel aufgebaut und betrieben wird. Da hab ich auch Turnierambitionen, angepasst auf den jeweiligen Hund. Ua. auch deswegen, weil das Training ganz andere Forderungen stellt, wenn es auch auf anderen Plätzen, mit Aufregung und ohne Bestätigung zwischendrin funktionieren soll. Ohne Turniere würde ich also weniger fokussiert trainieren und ich meine, dass meinen Hunden diese fokussierte Arbeit meinerseits auch gut tut.
Rally Obedience (wird momentan auch pausiert) hab ich mit weniger Ehrgeiz, mehr nebenher zur netten Beschäftigung gemacht, und um mit weniger Aufregung Turniersituationen testen zu können. Hat uns ne Weile ganz gut getan, momentan würde es uns nicht weiterhelfen. Wird wohl wieder Emmas Hauptsport, wenn sie irgendwann in Oberente ist, dann aber vermutlich auch ohne Turniere.
Mantrailing haben wir rein zur Beschäftigung angefangen, weil es so ne schöne und komplett andere Beschäftigung ist, als Unterordnungssportarten. Jetzt, wo es da im Sportrettungshund auch Prüfungen im DVG gibt, werden wir vielleicht mal eine ins Auge fassen und evtl. entsprechend der PO das Training anpassen. Sind aber noch ungelegte Eier. Über die gewerblichen Anbieter war mir jegliche Überprüfung einfach zu teuer und ich freue mich auch so, Fortschritte zu sehen und va. den glücklich zufriedenen Hund danach (auch ein Unterschied zu den UO Sportarten - da möchte ich üblicherweise einen Hund ins Auto laden, der gerne noch etwas mehr möchte. Beim trailen darf mein Hund nach dem Trail gerne sagen "jetzt bitte schlafen")
Und das Canicrossen soll va. mir sportliche Betätigung ermöglichen, bei der ich die Hunde dabei haben kann. Da trainieren wir auch wenn auf Langstrecken und ein eher langsameres Tempo, was ich gut halten kann. "Prüfungen" machen wir da dann im Sinne von Hindernisläufen verschiedener Anbieter, weil es einfach unglaublich Spaß macht, mit Hund und Team solche Herausforderungen zu meistern und gemeinsam durch den Schlamm zu robben :)
Da wir da aber keinerlei Ambitionen haben, bei den Spitzenzeiten mitzuhalten, sind die Läufe eher als "Teambildungsmaßnahmen durch Erlebnisurlaub" zu sehen, als als Wettkämpfe. -
Ich werde im September die Chance wahrnehmen in dem Verein, auf dessen Platz unser Verein untergekommen ist, bei der BH Prüfung die BGH 2 mitzulaufen. Mal sehen :) das voran muss ich Ronda noch ein paar Mal erklären und die lange Ablage das erste Mal nach der BH wieder auffrischen, der Rest ist aus dem Obe gefestigt.
Wird nur wieder die spannende Frage geben: "Obe 1 qualifiziert für BGH 3, darf ich dann auch BGH 2 laufen, ohne vorher die 1 zu laufen?" Für eine Freundin war die Antwort letztes Jahr "ja", aber das scheint ja vom Richter abzuhängen.
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Ich war gestern unglaublich unperfekt - Parkplatz gefunden nach einem langen Tag, der mit Trailen für die Hunde endete. Hunde schonmal raus gelassen, bleiben ja da, ich muss ja nur kurz zwei Sachen vom Beifahrersitz holen. Und gerade gestern meint der Schäferhund es sei ne Superidee Passanten zu begrüßen. "Hat sie ja noch nie gemacht"

Also, in der nächsten Zeit bleiben die Hunde im Auto, bis ich meine Sachen gepackt habe und mit der Aufmerksamkeit bei ihnen bin. -
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An wirklich negative Situationen mit Hunden im Restaurant kann ich mich ad hoc gar nicht erinnern.
Ich glaube das kommt wirklich auf die Lokalität und die Region an.
Meine Mutter hat das Café in einer Tourigegend am Meer. Sie selbst hat ein gehobenes Café (hausgemachte Kuchen und Törtchen, Kaffeerösterei, selbstgemachtes Eis mit ordentlichen Rohstoffen). Und die meisten Gäste sind auch normale Leute.
Und trotzdem kommen täglich halb nackige verbrannte Touris in ihren Badehosen und Schlappen dort rein und denken sich dabei nix. Und früher hatten die eben auch ihren hundelnden nassen Sennenhund noch mit dabei, der sich erstmal die Algen aus dem Fell schüttelt. Den ganzen Boden vollsabbert oder die Gäste am Nachbartisch mit seinem stinkigen Atem belästigt, weil er vor denen sitzt und bettelt.
Leider dort selbst mehrfach in unterschiedlichen Ausführungen und auch in anderen Cafés und Restaurants erlebt.
Und auch ohne Hund, also man kann jetzt nicht davon ausgehen, das die sich dachten "oh die haben auch einen Hund dann stört die das sicher nicht".Und das hat man in der Region wirklich öfter. Woanders ist mir das allerdings auch noch nie so extrem aufgefallen.
Bei Touris am Strand kann ich mir das nach letzter Woche richtig gut vorstellen

Ich fahr an einen der hiesigen Hundestrandabschnitte. Direkt neben der Eingangstreppe haben sich Touris mit Hunden breit gemacht, die Hunde spielen Türsteher für alle, die neu kommen. Als ich davon nicht so begeistert war, meinten sie "hier ist doch keine Leinenpflicht" - dass das kein Freifahrtschein für beliebiges Fehlverhalten ist, war ihnen nicht klar. Und wenn die mit der Einstellung in Cafes gehen - Halleluja, da will man kein Cafe betreiben.
Meine kommen gern mal mit, mal beide, mal nur einer. Sie können sich beide gut benehmen und sich "unsichtbar" machen. Die Verwandtschaft, mit der wir meistens essen gehen, freut sich, wenn ein Hund mit ist, die Hunde sind nicht gestresst dabei.
Grabbelnde Hände und sonstigen Mumpitz hab und hatte ich eigentlich noch nie. Die Hunde sind aber meist auch so verstaut, dass die Leute erst an mir vorbei müssten, bevor sie zum Hund kommen.
Meistens sind wir nicht zu Stoßzeiten essen, so dass es keine Probleme mit fiesem Gedränge gibt. Regnet es auf dem Hinweg und wir sind zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs, kriegen die Hunde Regenmäntel an. Die Pfoten werden mit nem kleinen Handtuch getrocknet.
Auch Einkaufszentrum üben meine zwei unregelmäßig - bin dann aber auch zum Trainieren und nicht zum shoppen da. Das, in dem ich am häufigsten bin, hat ein Futterhaus drin, da üben wir gern ein bisschen Benehmen in Menschenmassen und zwischen guten Gerüchen, bevor ich Futter o.ä. kaufe.
Auf Hundegestank bin ich recht empfindlich, meine zwei stinken im Normalfall nicht. Tun sie es doch, bleiben sie zuhause.
Die Hygienebedenken finde ich nicht wirklich greifbar - eine Schweizer Studie fand doch letztens heraus, dass Bärte üblicherweise mit mehr Keimen belastet sind, als Hundefell. Und der bärtige Mann darf mit am Tisch sitzen, Essig und Öl benutzen, auch wenn er sich vorher durch den Bart gestrichen hat.