Alles anzeigenGeschirr mit Kurzführer klingt machbar. Obwohl ich schon so oft gehört habe, dass ein Hund mit Geschirr noch viel heftiger zieht und man deshalb lieber ein Halsband nehmen sollte, aber vermutlich sind wir da dann wieder bei den Schmerzen?
Ein Hund kann am Geschirr doll ziehen, das ist soweit richtig. Aber das kann er ja (offensichtlich :)) am Halsband auch. Welcher Hund was wie unangenehm findet und wogegen doller anzieht ist eher vom individuellen Hund abhängig (es gibt auch Hunde, die bei leichtem Unbehagen eher doller ziehen, statt es sein zu lassen). Leinenführigkeit muss trainiert werden, das nimmt euch das Equipment leider nicht ab.
Wichtig ist, wie schon gesagt wurde, dass du im Zweifel die Möglichkeit Anlauf zu nehmen so gut es geht unterbinden kannst.Mein Mann und ich haben schon über ein paar Dinge geredet, aber er ist immer noch skeptisch. Er ist z.B. total gegen ein Geschirr, weil er denkt, dass der Hund mich damit zu Boden reißt. Er ist manchmal etwas zu besorgt und unterschätzt mich ein bisschen
Ich bin auch nur 1,60 groß, aber mit ein bisschen Technik geht viel. Nicht alles, aber viel :) Den Rest macht die Erziehung.
Wir haben verschiedene Leckkerlis gekauft und testen uns durch, aber Nero ist ziemlich verfressen und scheinbar nicht mäkelig, obwohl sein Favorit Wurst und Käse sind. Aber ich habe gelesen, dass man so Superbelohnungen für die ganz wichtigen Kommandos wie z.B. den Rückruf aufheben soll.
Optimal ist das sog. Spielautomatenprinzip - Spielautomaten machen süchtig, nicht weil sie immer so unglaublich tolle Preise rausrücken, sondern weil sie manchmal was total tolles rausrücken und man sich manchmal nach längerer Durststrecke schon über Kleinigkeiten freut. Sprich: Belohnung funktioniert dann am Besten, wenn dein Hund nicht genau weiß, was es wann gibt. Anders als beim Spielautomaten (wo es ja häufig gar nichts gibt) kannst du deinem Hund ruhig immer was für gutes Verhalten geben: mal ein Lob, mal ein Spiel, mal ein schnödes Stück Trockenfutter, mal das Superleckerchen. Wichtig ist die Abwechslung und die Unvorhersehbarkeit für deinen Hund.
Klickern habe ich mir angesehen und ich möchte damit beginnen. Wobei ich noch etwas zwischen klickern und Markerwort schwanke. Ich hab einfach Angst, dass ich ein grottiges Timing habe und mit dem Klicker nicht klar komme. Findet ihr, dass der Einstieg schwierig war?
Ich finde den Einstieg nicht so schwer. Wenn du Sorge hast, es mit Hund erstmal zu versauen, kannst du ja mal versuchen deinen Mann zu klickern (und er dich). Denk dir was aus, was dein Mann tun soll. Wie beim Topfschlagen benutzt du den Klicker, wenn es "heißer" wird. Er sich also dem vorüberlegten Verhalten nähert.
Als Steigerung und für deine Handhabung kannst du dazu dann noch Futter aus einem Beutel in eine Schüssel legen, um das Füttern nach dem Klick zu üben. Finde ich eine nette Vorübung :)
Beiträge von lemming
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Ich sehe das ähnlich wie meine Vorschreiber.
Allerdings will ich dir, wenn du ganz dringend dieses eine Signal anfangen willst, noch einen Tip mitgeben: probiere die Methode aus dem Steh, aber erwarte nicht, dass dein Hund sich sofort hinlegt.
Belohne Schrittchen in die gewünschte Richtung. Z.b. Ellbogen klappen leicht ein (Hund geht ansatzweise in Vorderkörpertiefstellung/Verbeugung) --> Futter. Und dann baust du das langsam aus. Dadurch, dass du winzige Teilschritte bestätigst, kommt keiner von euch in Frust und dein Hund kommt trotzdem deinem gewünschten Ergebnis näher. Aber nimm dir da wirklich nicht zu viel auf einmal vor.
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Was ist denn die "immer gleiche Methode", die du in den Videos gesehen hast?
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Bei caniva kannst du auch gucken.
Häufig sind passende Facebookgruppen auch hilfreich, gerade bei Turnieren die begehrt sind, sind sonst die Plätze kurz nach Meldebeginn weg und du guckst in die Röhre.
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Oft ist es auch dieses "Oppa Karl hatte ja immer Schäferhunde und das waren tolle Hunde", man hat so verklärte Erinnerungen daran und halt null Ahnung wieviel Arbeit Oppa Karl in Sachen Erziehung reingesteckt hat. Und Malis sind für so Leute halt "auch nur Schäferhunde. Belgische halt. Schöner." und dann klappt das auch mit denen ganz bestimmt als toller Familienhund...
Und die DSH sind ja auch alle so krank, den kaputten Hüften... wenn die Leut sonst nix über Hunde wissen, aber das klebt in den Köpfen wie Kaugummmi.
Wenn man nur wüsste, wie man Wissen um die gesundheitlichen Einschränkungen von Franz. Bulli, Mops und co. so tief verankern könnte...

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Zu den Knabbereien/ruhigen Selbstbeschäftigungen, die dann ausarten:
nehmt doch Dinge, die weniger Frust erzeugen. Weichere Kausachen (z.B. Kälberblasen, die gibts entweder in gedreht oder auch in ganz, kann man mit ner Küchenschere auch noch zerkleinern, damit die Menge auf einmal geknabbert werden kann), statt Kong, was ja am Ende auch noch ein, vielleicht nicht ganz geleertes, Spielzeug hinterlässt, eine Schleckmatte; solange Karton nicht in Massen gefressen wird ein kleiner Karton zum zerrupfen; eine Schnüffeldecke mit wenigen Bröckchen langweiligem Trockenfutter/Karottenstücken, falls die gefressen werden, darin. Nur als Anregungen, nicht alles auf einmal/alles jeden Tag. -
Zu nicht corona Zeiten gehe ich, wenn ich einen Bürotag machen möchte (ca 1 pro Woche), mit dem Fahhrad. Einfacher Weg 18km, dafür brauche ich ca 45min (ca 5km alles abwärts, der Rest gerade aus am Fluss entlang mit Freilaufmöglichkeit wenn der Hund hört). Für den Nachhauseweg hab ich ein wenig mehr als eine Stunde, da ich faul bin und bei der Steigung gehe.
Ist das für einen Hund gut machbar? Pausen nötig?
Oder nur mit einem Kleinen, den man auch im Korb transportieren kann?
Hier musst du evtl. langsamer machen, als du gewohnt bist. Dein Hund sollte, zumindest auf geteertem, hartem Boden nur traben müssen. Oder Hund ist eben eine "Korbgröße" :)
Außerdem schränkt dich hier das Wetter etwas ein - Asphalt kann im Sommer enorm heiß werden und im Winter macht evtl. Salz den Hundepfoten zu schaffen. Dem könnte man auch mit Hundeschuhen begegnen, oder eben an heißen Tagen und Tagen mit Glätte --> Salz den Arbeitsweg anders gestalten.
Ansonsten können die Fahrradwege durchaus die große Tagesrunde ersetzen - bei meinen gäbe es an solchen Tagen evtl. noch was für's Köpfchen/gemeinsame Beschäftigung und dann wären die auch zufrieden.Alles gut machbar mit einem gesunden, erwachsenen Hund, der mit seiner Umgebung gut habituiert ist.
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Neben dem Credo, dass nichts, aber auch gar nichts für den Hund spannendes passiert, wenn du durch die Gegend wuselst (kein Streicheln, kein Ansprechen und sicher kein Futter/Spiel), ist das:
Wenn ich allerdings weiß, dass ich nicht nur kurz irgendwo hin gehe (bspw. um mir was zu trinken zu holen o.ä.) , sondern länger in einem anderen Raum (als dem Wohnzimmer) sein werde, kündige ich das an und lade Whiskey ein, mit mir mitzukommen.
sicher eine sehr sinnvolle Maßnahme. Je klarere Kante du da machst und deinen Hund immer ansprichst, wenn etwas für ihn interessantes passiert (z.B. auch in die Küche gehen, um Hundefutter zu machen oder das Hundewasser aufzufüllen, neben längeren Raumwechseln), desto klarer wird dein Hund entspannen können, weil eh klar ist, dass du Bescheid gibst, sobald etwas relevantes passiert.
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Mein Mann würde die kleinere, pflegeleichtere wohl behalten. Der Schäferhund käme zu einer Hundesportfreundin, die sie auch schon mehrfach gesittet hat und wo sie sich wohlfühlt und ausgelastet würde.
Sollte mein Mann auch sterben weiß auch meine Mutter von den entsprechenden Freundinnen (Emma hat auch eine "Lieblingsfreundin", bei der sie unterkäme). Alternativ wären auch noch meine Chefin und meine Kollegin in der Pipeline und würden sich redlich bemühen die beiden gut unterzubringen, wenn die anderen Alternativen doch nicht möglich wären.