Beiträge von lemming

    Ich sehe das ähnlich wie meine Vorschreiber.

    Allerdings will ich dir, wenn du ganz dringend dieses eine Signal anfangen willst, noch einen Tip mitgeben: probiere die Methode aus dem Steh, aber erwarte nicht, dass dein Hund sich sofort hinlegt.

    Belohne Schrittchen in die gewünschte Richtung. Z.b. Ellbogen klappen leicht ein (Hund geht ansatzweise in Vorderkörpertiefstellung/Verbeugung) --> Futter. Und dann baust du das langsam aus. Dadurch, dass du winzige Teilschritte bestätigst, kommt keiner von euch in Frust und dein Hund kommt trotzdem deinem gewünschten Ergebnis näher. Aber nimm dir da wirklich nicht zu viel auf einmal vor.

    Oft ist es auch dieses "Oppa Karl hatte ja immer Schäferhunde und das waren tolle Hunde", man hat so verklärte Erinnerungen daran und halt null Ahnung wieviel Arbeit Oppa Karl in Sachen Erziehung reingesteckt hat. Und Malis sind für so Leute halt "auch nur Schäferhunde. Belgische halt. Schöner." und dann klappt das auch mit denen ganz bestimmt als toller Familienhund...

    Und die DSH sind ja auch alle so krank, den kaputten Hüften... wenn die Leut sonst nix über Hunde wissen, aber das klebt in den Köpfen wie Kaugummmi.


    Wenn man nur wüsste, wie man Wissen um die gesundheitlichen Einschränkungen von Franz. Bulli, Mops und co. so tief verankern könnte...eyerolling-dog-face

    Zu den Knabbereien/ruhigen Selbstbeschäftigungen, die dann ausarten:
    nehmt doch Dinge, die weniger Frust erzeugen. Weichere Kausachen (z.B. Kälberblasen, die gibts entweder in gedreht oder auch in ganz, kann man mit ner Küchenschere auch noch zerkleinern, damit die Menge auf einmal geknabbert werden kann), statt Kong, was ja am Ende auch noch ein, vielleicht nicht ganz geleertes, Spielzeug hinterlässt, eine Schleckmatte; solange Karton nicht in Massen gefressen wird ein kleiner Karton zum zerrupfen; eine Schnüffeldecke mit wenigen Bröckchen langweiligem Trockenfutter/Karottenstücken, falls die gefressen werden, darin. Nur als Anregungen, nicht alles auf einmal/alles jeden Tag.

    Zu nicht corona Zeiten gehe ich, wenn ich einen Bürotag machen möchte (ca 1 pro Woche), mit dem Fahhrad. Einfacher Weg 18km, dafür brauche ich ca 45min (ca 5km alles abwärts, der Rest gerade aus am Fluss entlang mit Freilaufmöglichkeit wenn der Hund hört). Für den Nachhauseweg hab ich ein wenig mehr als eine Stunde, da ich faul bin und bei der Steigung gehe.

    Ist das für einen Hund gut machbar? Pausen nötig?

    Oder nur mit einem Kleinen, den man auch im Korb transportieren kann?

    Hier musst du evtl. langsamer machen, als du gewohnt bist. Dein Hund sollte, zumindest auf geteertem, hartem Boden nur traben müssen. Oder Hund ist eben eine "Korbgröße" :)
    Außerdem schränkt dich hier das Wetter etwas ein - Asphalt kann im Sommer enorm heiß werden und im Winter macht evtl. Salz den Hundepfoten zu schaffen. Dem könnte man auch mit Hundeschuhen begegnen, oder eben an heißen Tagen und Tagen mit Glätte --> Salz den Arbeitsweg anders gestalten.

    Ansonsten können die Fahrradwege durchaus die große Tagesrunde ersetzen - bei meinen gäbe es an solchen Tagen evtl. noch was für's Köpfchen/gemeinsame Beschäftigung und dann wären die auch zufrieden.

    Alles gut machbar mit einem gesunden, erwachsenen Hund, der mit seiner Umgebung gut habituiert ist.

    Neben dem Credo, dass nichts, aber auch gar nichts für den Hund spannendes passiert, wenn du durch die Gegend wuselst (kein Streicheln, kein Ansprechen und sicher kein Futter/Spiel), ist das:

    Wenn ich allerdings weiß, dass ich nicht nur kurz irgendwo hin gehe (bspw. um mir was zu trinken zu holen o.ä.) , sondern länger in einem anderen Raum (als dem Wohnzimmer) sein werde, kündige ich das an und lade Whiskey ein, mit mir mitzukommen.

    sicher eine sehr sinnvolle Maßnahme. Je klarere Kante du da machst und deinen Hund immer ansprichst, wenn etwas für ihn interessantes passiert (z.B. auch in die Küche gehen, um Hundefutter zu machen oder das Hundewasser aufzufüllen, neben längeren Raumwechseln), desto klarer wird dein Hund entspannen können, weil eh klar ist, dass du Bescheid gibst, sobald etwas relevantes passiert.

    Mein Mann würde die kleinere, pflegeleichtere wohl behalten. Der Schäferhund käme zu einer Hundesportfreundin, die sie auch schon mehrfach gesittet hat und wo sie sich wohlfühlt und ausgelastet würde.

    Sollte mein Mann auch sterben weiß auch meine Mutter von den entsprechenden Freundinnen (Emma hat auch eine "Lieblingsfreundin", bei der sie unterkäme). Alternativ wären auch noch meine Chefin und meine Kollegin in der Pipeline und würden sich redlich bemühen die beiden gut unterzubringen, wenn die anderen Alternativen doch nicht möglich wären.