Beiträge von lemming
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dass ein Hund, der am "Täter" ist plötzlich unterscheiden soll von wem die Schläge/Schmerzen kommen
Ich fand klar erkennbar, dass der Hund in dem Video wusste, von wem was gerade kam. Aber nicht wusste, was er draus machen soll, weil an sich ja auf "gegen halten/nicht sofort klein beigeben" trainiert, bzw. vom Wesen her so. Und genau der gleiche Reiz von der HF
. Die war ja null souverän, hat bloß das gleiche gemacht, wie der "Aggressor". Der Hund hat ja noch versucht, auszuweichen, kurz beschwichtigt, dann gesagt "so nicht". Der wusste gaz klar, was kam von wemDass ein Hund im Einsatz sich nicht beeindrucken lassen darf, verstehe ich völlig. Aber die Methode so wie in dem Video, da kann ich nur hoffen, das ist nicht Standard bei der Ausbildung
. Weniger wegen dem Hund (der schien mir die Situation eher im Griff gehabt zu haben), aber wegen unbeteiligter Dritter, zu denen wir ja auch mal zählen könntenStimmt, hast du viel besser in Worte gepackt. war heute schon zu lange am Schreibtisch

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Dass es Volldeppen gibt, die definitiv falsch ausbilden - völlig klar und in dem Video absolut glasklar zu erkennen. Völliger Wahnsinn, dass ein Hund, der am "Täter" ist plötzlich unterscheiden soll von wem die Schläge/Schmerzen kommen.
Das ist aber auch nicht das, was eigentlich diskutiert wird.
Die Frage ist doch, ob auch ein optimal, tierschutzkonform ausgebildeter Schutzhund der Polizei für einen bestimmten Teil der Ausbildung - das Ablassen nach Biss - einen schmerzhaften, nicht tierschutzkonformen Strafreiz braucht, um zuverlässig einsatzfähig zu werden. Die Berliner Polizei sagt: wir kennen aktuell keine Methode, um Hunde ohne Würgen einsatzfähig zu machen/zu halten.
Die Schweiz scheint es anders zu machen (oder aber das Würgen auch an anderen, als den verbotenen Halsbändern, hinzubekommen - ketzerisch gesprochen)...Ob und wie zuverlässig? Keine Ahnung. -
Bei uns ist zu Weihnachten zum Staubsaugerroboter auch noch ein Staubsauger-/Wischroboter eingezogen. Der Staubsauger wohnt jetzt im 1. Stock, wo Holzboden liegt, der Wischer im Erdgeschoss, wo alles Stein und Fliese ist.
Seit beide täglich fahren hält sich der Dreck tatsächlich in Grenzen
Gut, Hundebetten brauchen noch ihre eigene Behandlung, aber ansonsten...hoch lebe die Technologisierung :)
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Wenn der Hund erst seit 2 Wochen bei Euch ist fängt er gerade erst an sich einzurichten - alles was ihr aktuell seht ist mit ziemlicher Sicherheit noch ein Ausprobieren, Austesten und seinen Platz in eurem Leben finden. Eine sehr wichtige Zeit um die Weichen zu stellen ...
Die geschilderten Situationen sind aus meiner Sicht zu umfangreich um sie mit Tipps aus einem Forum an Hundeanfänger abzuarbeiten. Ich denke auch dass ihr einen Trainer braucht, der sich das mal zu Hause anschaut.
Sofortmassnahmen: Der Hund sollte deiner Tochter nicht mehr ständig hinterher laufen. Sperr das Kinderzimmer mit einem Türgitter ab (oder ein anderes Zimmer in dem der Hund dann bleibt). Das Ballspielen sollte auf ein Minimum reduziert werden - besser den Ball nicht werfen sondern verstecken (anfangs einfach im Gras fallen lassen) und suchen lassen damit die Hetze nach dem Bewegungsreiz raus ist. Lass den Hund nicht zu Besucherkindern!!!
Gab es auf der Pflegestelle eigentlich Kinder? Geschrieben hast du nur von einem anderen Hund. Warum sind die sich so sicher das er der kinderliebste Hund der Welt ist?
OK also Ball spielen mit verstecken statt werfen. Super. Danke! Tolle Alternative. Oder mehr Suchspiele machen. Das kann sie gut.
Wenn andere Kinder da sind, dann „absondern“? Also er kann zu uns kommen, aber nicht zu (Besucher)Kindern gehen. Das ist ein guter Vorschlag. Den setzen wir um. So viele kommen ja aktuell eh nicht.
Das bekommen wir hin. Damit signalisiere ich ihm ja auch, dass ihn andere Kinder/Besucher nicht zu interessieren haben.
Die Pflegestelle hat eine 3 jährige Nichte, die wohl öfter zu Besuch ist.
Da gab es auch nachts einmal ein Bellen, als sie ins Schlafzimmer kam. Aber sobald klar war, dass es die Nichte ist, war alles gut. So war es bei uns heute Nacht auch. Also die Tür ging auf, Neo bellte 1x und Stella sagte „nein“ und er ging sofort in die Box zurück.
Ein kleiner Tip für Kind und Hund: statt "nein" würde ich mein Kind bitten zu sagen "hey Neo, ich bins bloß".
Solche Kleinigkeiten machen Kindern klar, dass es nicht darun geht, einem Familienhund diverse Dinge zu verbieten, sondern ihn freundlich anzuleiten. Damit kommt es weniger leicht zu Konfliktsituationen zwischen Kind und Hund (denn bei 6 jährigen sind Hunde eher auf der "ich mag dich, aber du hast mir nichts zu sagen" Schiene unterwegs), als wenn der Hund ein nein akzeptieren soll, wenn ihm was wichtig ist .
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Meine Mutter hatte immer "Second Hand Hunde", vom Cocker über Tibet Terrier und verschiedene Jagdhundmixe.
Ich wollte mit meinem Zweithund eigentlich einmal einen Welpen direkt vom Züchter haben, aber auch mir fiel Ronda als Junghund vor die Füße und so setze ich die mütterliche Tradition fort. Nur Rondas Rasse, DSH, hätte es wegen schlechter Assoziationen bei meiner Mutter nie gegeben. Ronda konnte meine Mutter aber schon fest um ihre Pfote wickeln;)
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Was tun? Was bedeutet Senior - dass es besonders gehaltvoll ist?
Senior kann alles und nix bedeuten :) Bei manchen hochpreisigeren Marken wird auf besonders gut verdauliches, hochwertiges Protein geachtet, andere meinen mit Senior (weil sich die Seniorhunde tendenziell weniger bewegen) ein kalorienreduziertes Futter. Als Topping wird weder das eine, noch das andere ein Problem für deinen Jungspund darstellen :)
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Es gibt eine tolle Buchreihe für Kinder "Verstehen, Staunen, Entdecken, Trainieren" https://www.easy-dogs.net/kind-hund-buchempfehlung/
Der erste der drei Bände ist für jüngere Kinder gedacht. Für euch als Argumentationshilfe, wenn es euch noch schwer fällt die Bedürfnisse des Hundes gegenüber euren Kindern zu kommunizieren.
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Bei mir hat es auch lange gebraucht.
Ich habe mir zwischenzeitlich einen Ring aus Rasenteppich gebastelt, in den ich Bestätigung gelegt habe, um die direkte Belohnung vorne ohne klar sichtbares Target/Spielzeug zu haben.
Natürlich ist das nicht komplett unsichtbar, klappte bei uns aber ganz gut.Als Hilfe bin ich auch (wenn's Mal wieder einen Schritt zurück ging) einfach vom sitzenden Hund ein paar Meter geradeaus gegangen, zurück zum Hund, und habe dann geschickt. Ohne großes trara und ohne als Hilfe wieder auf irgendwas auf dem Boden zurückzugreifen.
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Mit einem Hund war Hund fast immer mit, mit zweien spar ich es mir gerne :) oder nehm nur einen mit zu Übungszwecken.
Es können aber auch beide zusammen sich benehmen. Sie werden platzsparend auf einer Decke geparkt (Emma besteht auf ner Decke, für Ronda ist es nicht nötig), in einer Ecke, unter der Sitzbank oder unter dem Tisch, je nach Gegebenheit. Streicheln will sie fast nie jemand, würde ich in der Situation auch nicht zulassen. Knabberkram gab's ganz zu Anfang Mal, aber dann unstinkiges. Ansonsten haben sie liegen zu bleiben, bis ich ihnen sage, dass es weiter geht. Auch wenn ich zb. Zur Toilette muss (leinenhaltende Begleitung vorausgesetzt, würde sie nicht unbeaufsichtigt liegen lassen).
Essensreste (Fettränder von Fleisch o.ä.) können schon Mal unauffällig unter den Tisch wandern, allerdings nie mit Besteck/Tellern, sondern nur Dinge, die ich mit den Fingern verfüttern kann. Und ganz sicher auch nur, wenn Hund nicht darum bettelt und die Menschen mit essen fertig sind. Da spricht für mich nicht mehr für oder gegen, als wenn ich ihnen im Restaurant leckerchen gebe.